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ASP 
Architekten
Bewertung

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Rechtssicherheit und Wertschätzung blieben auf der Strecke

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei asp architekten gmbh in Stuttgart gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich schildere hier meine persönliche Erfahrung.
Im Jahr 2025 erhielten mehrere Kolleginnen und Kollegen eine Kündigung ohne einen für sie nachvollziehbaren sachlichen Grund. Auch ich war davon betroffen und sah mich, da keine Begründung erfolgte, gezwungen, rechtliche Schritte einzuleiten und Klage beim Arbeitsgericht einzureichen.
Nach meinem Kenntnisstand kam es innerhalb kurzer Zeit zu mehreren weiteren Kündigungen, überwiegend bei ausländischen Mitarbeitenden, sowie bei mindestens einer langjährigen deutschen Kollegin.
Den Umgang der Personalabteilung habe ich als unprofessionell empfunden. Die Art der Kommunikation habe ich dabei als unangemessen und teilweise einschüchternd empfunden. Auch die Unternehmensführung habe ich in der Kommunikation gegenüber Mitarbeitenden als teilweise respektlos und unangemessen empfunden, insbesondere wenn man nicht zu den bevorzugten Mitarbeitenden zählte.
Insgesamt habe ich Transparenz, Fairness und ein rechtssicheres Vorgehen im Umgang mit Mitarbeitenden vermisst. Potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern empfehle ich, vor einer Entscheidung eine Rechtsschutzversicherung in Erwägung zu ziehen und sich genau über ihre arbeitsrechtlichen Rechte zu informieren.

Verbesserungsvorschläge

Nach meinem Kenntnisstand gab es über einen Zeitraum von fast zwei Jahren keine eigene Personalabteilung. Das lässt für mich den Schluss zu, dass das Wohlergehen und der Schutz der Mitarbeitenden keine ausreichende Priorität hatten. es wäre nicht schlecht, dass sich die Geschäftsleitung künftig aktiver mit den arbeitsrechtlichen Rechten der Mitarbeitenden auseinandersetzt und diese stärker berücksichtigt.

Arbeitsatmosphäre

Nach außen wird ein internationales und offenes Arbeitsumfeld vermittelt. Diesen multikulturellen Anspruch konnte ich im Arbeitsalltag jedoch nicht in diesem Maße wahrnehmen, insbesondere im Verhalten der Geschäftsleitung gegenüber ausländischen Mitarbeitenden

Image

Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als besonders international und offen. Die interne Struktur und Arbeitsweise habe ich jedoch als eher konservativ und wenig zeitgemäß wahrgenommen. Diese Diskrepanz zwischen Außendarstellung und gelebter Praxis habe ich als besonders kritisch empfunden, insbesondere da hiervon häufig Personen betroffen waren, die ohnehin in einer verwundbareren Position waren.

Karriere/Weiterbildung

In all den Jahren habe ich keine echten Entwicklungsmöglichkeiten wahrgenommen, weshalb man das Unternehmen nach einer gewissen Zeit meiner Meinung nach eher verlassen sollte, um sich weiterzuentwickeln. Auch Angebote zur Stressbewältigung oder zur Verbesserung des Arbeitsalltags, etwa durch soziale Aktivitäten oder gezielte Weiterbildungen, habe ich vermisst

Gehalt/Benefits

Aus meiner Erfahrung liegen die Gehälter, insbesondere für Architektinnen und Architekten mit mehrjähriger Berufserfahrung, deutlich unter dem branchenüblichen Niveau. So lag das Gehalt einer Person mit rund fünf Jahren Erfahrung bei etwa 3.000 Euro brutto monatlich, was ich angesichts der Qualifikation und Erfahrung als nicht angemessen empfinde

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen war grundsätzlich gegeben, wurde jedoch durch Missverständnisse erschwert, die meiner Erfahrung nach häufig auf eine unzureichende Kommunikation bei der Aufgabenverteilung und Teamführung durch die Team- bzw. Projektleiter zurückzuführen waren.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten habe ich überwiegend als wenig wertschätzend und kaum lösungsorientiert empfunden. Kritik oder Anliegen von Mitarbeitenden wurden meiner Erfahrung nach selten konstruktiv aufgenommen. Auch im Umgang mit Kündigungen fehlte es aus meiner Sicht an Transparenz und einer nachvollziehbaren Kommunikation gegenüber den Betroffenen

Arbeitsbedingungen

Die Digitalisierung im Unternehmen war aus meiner Sicht kaum vorhanden, und es gab immer wieder Probleme mit den verwendeten Programmen. Zudem hatte ich den Eindruck, dass ältere Mitarbeitende nicht dazu angehalten wurden, sich in diese Programme einzuarbeiten, wodurch ein Großteil der computerbasierten Arbeit an jüngeren Mitarbeitenden hängen blieb.

Kommunikation

Bei einigen Team- bzw. Projektleitern habe ich echte Kommunikationsfähigkeiten vermisst, ebenso wie die Fähigkeit, ein Team mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen angemessen zu führen

Gleichberechtigung

Nach meinem Kenntnisstand waren von den Kündigungen, die ich mitbekommen habe, mehrheitlich Frauen betroffen. Diese Beobachtung lasse ich für sich stehen.

Interessante Aufgaben

Nach etwa sechs Monaten wurde der Arbeitsalltag für mich zunehmend monoton. Möglichkeiten zur fachlichen oder persönlichen Weiterentwicklung habe ich innerhalb des Unternehmens kaum wahrgenommen.


Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.