133 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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133 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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133 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Arbeitsatmosphäre habe ich als wenig kollegial und stark von Einzelinteressen geprägt wahrgenommen. Aus meiner Sicht spielte die persönliche Nähe zu bestimmten Personen teilweise eine größere Rolle als fachliche Argumente oder die tatsächliche Leistung. Zeitweise waren zudem Strukturen erkennbar, bei denen persönliche Beziehungen und Netzwerke den Arbeitsalltag beeinflusst haben. Dies führte aus meiner Sicht dazu, dass Entscheidungen und Abläufe nicht immer nachvollziehbar waren und die tägliche Arbeit teilweise unnötig erschwert wurde.
Entscheidungen wurden häufig vom Topmanagement vorgegeben und anschließend nach unten weitergereicht, ohne die betroffenen Fachbereiche ausreichend einzubeziehen. Die vorhandene Expertise wurde dadurch aus meiner Sicht nicht immer angemessen berücksichtigt.
Eine gute Work-Life-Balance ist aus meiner Sicht grundsätzlich möglich, setzt jedoch voraus, dass man klare Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit zieht und diese konsequent einhält. Werden diese Grenzen nicht aktiv gesetzt, kann schnell eine dauerhafte Mehrbelastung entstehen.
Spontane Arbeitseinsätze am Wochenende kamen teilweise vor. Hinzu kam die Erwartung, auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten erreichbar zu sein und die dann anfallende Aufgaben entsprechend zeitnah zu erledigen. Besonders kritisch sehe ich, dass diese Anforderungen aus meiner Sicht im Bewerbungsgespräch nicht transparent kommuniziert oder zumindest angedeutet wurden. Dadurch entstand ein deutlicher Unterschied zwischen den Erwartungen vor Beginn der Tätigkeit und der später tatsächlich erlebten Arbeitsrealität.
Zu keinem Zeitpunkt gegeben.
Die angebotenen Benefits sind grundsätzlich in Ordnung, allerdings noch ausbaufähig. Beispielsweise wären feste Parkmöglichkeiten für alle Mitarbeitenden wünschenswert, anstatt diese nur einem ausgewählten Personenkreis zugänglich zu machen.
Das größere Defizit liegt allerdings bei der Vergütung. Das stetig steigende Aufgabenvolumen und die zunehmenden Anforderungen, stehen in keinem Verhältnis zu den nicht existierenden monetären Anreizen oder einer entsprechenden Entwicklung der Vergütung. Gerade angesichts der wachsenden Verantwortung und des zunehmenden Arbeitsdrucks hätte ich mir hier deutlich mehr Wertschätzung in Form einer angemessenen Vergütung gewünscht.
Der Kollegenzusammenhalt war aus meiner Erfahrung nach stark von der jeweiligen Team- und Personalkonstellation abhängig und lässt sich daher nicht pauschal bewerten. Innerhalb des eigenen Teams habe ich die Zusammenarbeit mit den betreffenden Kolleginnen und Kollegen sehr geschätzt und war mit dieser Konstellation zufrieden.
In anderen Bereichen und Konstellationen hätte ich die Zusammenarbeit hingegen als deutlich schwieriger empfunden. Über die Zeit entstand bei einigen Personen ein Vertrauensverlust, der aus meiner Wahrnehmung durch wiederholte Erfahrungen und entsprechende Verhaltensmuster bestätigt wurde. Dadurch war eine vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht mit allen Kolleginnen und Kollegen gleichermaßen möglich.
Das Vorgesetztenverhalten habe ich als wenig nahbar und wenig teamorientiert wahrgenommen. Geringe Präsenz, wiederholte Verspätungen bei Meetings und One-on-Ones oder ein spontanes Absagen sowie teilweise fehlendes Verständnis für operative Anforderungen erschwerten aus meiner Sicht die Zusammenarbeit.
Zudem wurden Veränderungen im Verhalten und in der Zusammenarbeit nicht immer transparent kommuniziert. Gleichzeitig fehlte es aus meiner Sicht an nachhaltiger Förderung und Entwicklung der Mitarbeitenden, während Anforderungen und Erwartungen kontinuierlich zunahmen.
Die ATG habe ich mit einer „Hire-and-Fire“-Mentalität kennenlernen dürfen. Während meiner Zeit habe ich vergleichsweise viele personelle Veränderungen und Kündigungen erlebt, deren Hintergründe für Mitarbeitende teilweise nur schwer nachvollziehbar waren. Dadurch entstand aus meiner Sicht ein Gefühl von Unsicherheit und Austauschbarkeit.
Gleichzeitig wurden Führungspositionen teilweise mit Personen besetzt, bei denen meines Erachtens nach die notwendigen Führungskompetenzen nicht ausreichend ausgeprägt waren. Eine entsprechende Vorbereitung oder gezielte Schulung für die Führungsaufgabe schien dabei nicht immer gegeben oder nicht nachhaltig gewesen zu sein.
Die interne Kommunikation habe ich als deutlich verbesserungswürdig wahrgenommen. Entscheidungen wurden, wie bereits erwähnt, aus meiner Sicht häufig getroffen, ohne die betroffenen Fachbereiche frühzeitig oder angemessen einzubeziehen. Teilweise wurden Mitarbeitende erst informiert, nachdem wesentliche Entscheidungen bereits getroffen waren, sodass nur noch auf vorgegebene Rahmenbedingungen reagiert werden konnte.
Ein offener Austausch zwischen Management und Fachbereichen fand aus meiner Wahrnehmung nicht in dem erforderlichen Maß statt. Dadurch fehlten teilweise wichtige fachliche Perspektiven und die Entscheidungswege waren nicht immer nachvollziehbar.
Die Gleichbehandlung habe ich nicht durchgehend als gegeben wahrgenommen. Insbesondere hatte ich wiederholt den Eindruck, dass Beiträge und Anliegen von weiblich gelesenen Personen teilweise weniger ernst genommen oder anders bewertet wurden als vergleichbare Beiträge männlich gelesener Kollegen. Diese Unterschiede im Umgang waren aus meiner Sicht insbesondere in Diskussionen und bei der Berücksichtigung von Meinungen wahrnehmbar.
Das Theater
Wenn es überhaupt eine echte Unternehmenskultur gibt, ist sie im Alltag kaum spürbar. Der stark von oben nach unten geprägte Führungsstil schadet Vertrauen, Motivation und letztlich dem gesamten Unternehmen.
Gibt es zu genüge, wird auch immer wieder eingefordert und angesprochen. Ist auch schon mehrfach in anderen Bewertungen hier aufgeführt worden.
Die Belastung wurde mehrfach offen angesprochen, dass Teams am Limit sind und die Aufgaben teilweise nicht mehr zu schaffen sind. Trotzdem hatte ich nicht den Eindruck, dass dies auf Führungsebene bzw. auf C-Level wirklich ernst genommen wird. Ein Sommerfest hilft da wenig. Es braucht echte Maßnahmen und Wertschätzung statt Symbolik. Wo bleibt der versprochene Workshop nach der Umstrukturierung im April?
ATG ist am Markt deutlich weniger bekannt und relevant, als intern angenommen wird. Dass die neue Führung diesen Abstand zwischen Selbstbild und Realität ernsthaft angeht, ist für mich nicht erkennbar.
Benefits ausbaufähig, bei der aktuellen Wirtschaftlichen Lage noch einigermaßen verständlich.
Gehalt: Ausbeutung, seit der Umstrukturierung und der Entlassung sogar noch mehr Arbeit
Von echter Führung ist auf C-Level- und Geschäftsführungsebene kaum etwas zu spüren. Auch unter der neuen Führung im Marketingbereich hat sich dieser Eindruck für mich nicht verbessert. Entscheidungen werden stark von oben nach unten durchgesetzt, während die Belastung der Mitarbeitenden kaum ernst genommen wird – selbst dann, wenn sie bereits deutlich an die psychische Substanz geht. Teilweise entsteht ein sehr autoritärer, fast schon diktatorischer Führungsstil. Ein Titel ist eben noch lange keine Führungskompetenz, wie in den anderen Bewertungen schon beschrieben.
Arbeitsbedingungen und die tatsächliche Belastung werden aus meiner Sicht nicht ausreichend ernst genommen. Eis und neue Büros ändern nichts daran, dass es im Alltag an Verlässlichkeit, Struktur und Wertschätzung fehlt.
Transparenz nach der Umstrukturierung und Entlassung von Mitarbeitern = 0.
Kommunikation mit direktem Vorgesetzen, Fehlerkultur, Mitarbeiterbenefits, Sommerparties, tolle Mitarbeiter. Wenn ich einen Hund gehabt hätte, dürfte dieser mit ins Theater. Aber es gab einen Theaterhund.
Ich musste mir meinen Platz erstmal erkämpfen ein wenig. Danach war es kein Problem mehr.
Klimaanlagen sollten eingebaut werden. Denn die tropischen Sommer werden länger.
Kommunikation zwischen den Abteilungen (zwischen den verschiedenen Standorten und Headquarter Köln) manchmal sehr anstrengend. Insbesondere die IT war nur über ein spezielles System erreichbar und man musste manchmal 24 Stunden warten bis ein Problem gelöst wurde. In der Rechtsabteilung gibt es keinen Arbeitsrechtler und es wird nicht gestattet, eine Rechtsanwaltskanzlei bei Rechtsfragen eigenständig zu kontaktieren auf Grund von Kostenersparnis.
Kurz bevor mein befristeter Vertrag auslief, wurde das komplette Marketing nach Köln verlegt. Die in den Theater arbeitenden Pressemitarbeitern wurde gekündigt und sie waren sofort freigestellt. Leider wurde dort langjährige Mitarbeiter plötzlich und unerwartet vor die Tür gesetzt. Presse vor Ort wird gebraucht. Aber das werden sie noch merken. Es soll alles über eine deutschlandweit agierende Agentur im Bereich Presse organisiert werden. Das wird nix - gebe ich ATG mit Brier und Siegel. Fragt mal Eure Mitbewerber am Markt. Das war sehr traurig, dass langjährig agierende Mitarbeiter aussortiert wurden. Der CEO wurde wiederholt ausgetauscht. Alles wird nun aus ATG England gesteuert. Auch die neu geplanten Produktionen werden aus England angesagt, obwohl diese den lokalen Markt nicht kennen. Schwierig.
Die Firma ist eigentlich eine Immobilienfirma (Vermietung von Theatern). Als Produzent von Grossproduktionen sine sie recht neu auf dem Markt.
Es wäre wirklich gut eine Kantine zu eröffnen oder aber Automaten aufzustellen. Es gibt Wasserspender, die Top sind. Da sollte ATG weiterdenken. Denn zusammen Essen ist zwischen der Arbeit das wichtigste Kommunikationsmoment für einem tgl. Austausch. Da nur der Bahnhof vor der Tür war mit fast food Lokalen, musste sich jeder sein Essen selbst mitbringen. Da wird am falschen Eck gespart.
Ein wunderbares Team aus Theaterbegeisterten Menschen. Denn das ist was schlussendlich den grössten Ausschlag gab, hier eine Bewertung zu schreiben.
Es wurde mir nichts versprochen, was später nicht eingehalten wurde. Mitarbeitende reden immer - das ist normal. Aber meist nie schlecht eher neutral oder probelmlösend.
Auf Grund der Arbeitszeiten ist die Work-Life-Balance eher zweitrangig. Theater ist schwer mit Kindern und Familie vereinbar. Es geht. Aber es ist schwer und mühsam. Darum bilden sich sich auch viele Partnerschaften innerhalb des Kulturkreises „Theater“, da man sich auf der Ebene ohne ein Wort der Erklärung versteht.
Theater ist nicht unbedingt der Fleck der typischen Weiterbildungen. Es gibt ein Weiterbildungsprogramm aber da hörte ich, dass das eher weniger gut sein soll. Eine eigene Erfahrung hab ich nicht gemacht.
Gehalt ist ok. Drei Sterne dafür, dass man viele Überstunden macht - diese bezahlt bekommt - aber es wäre besser, mehr Personen einzustellen als das alles eine Person tragen muss
Es wurde auch darauf geachtet, dass nichts „verkommt“. Es wurde sehr auf Standards geachtet wie z. B. Mülltrennung.
Der beste Zusammenhalt den man sich wünschen konnte.
Es wird von allen viel abverlangt. Aber gerade die älteren Kollegen schätzen dieses Gefühl von „Gebrauchtwerden“. Ob jung oder kurz vor der Pension stehend - alle wurden gleichberechtigt behandelt und es gab keine Diskussionen in die Richtung.
Immer ansprechbar, immer fair. Nie Probleme gehabt.
Das Gebäude ist sehr alt. Verträgt mal eine Auffrischung mit Klimaanlage.
Alle hatten immer ein offenes Ohr. Transparent, klar und ohne viel Aufsehen. Fehlerkultur wurde gelebt und geschätzt. Natürlich haben wir Fehler gemacht, aber wenn in anderen Firmen der Holzhammer herumgeht wurde der Fehler intern besprochen - warum wieso weshalb dies oder das passiert ist - und wir haben alle davon profitiert. Wir haben keine Angst mehr vor Fehlern gehabt.
Es wurde sehr viel Wert auf fair pay und guten Umgang untereinander gelegt. Ob straight, gay, bi, trans - spielt da keine Rolle und wir gelebt.
Wenn man diese Art Arbeit der Verwaltung, Organisation inkl. Begegnung mit nicht immer einfachen Menschen (Künstler, Kreative mit Egos) am Theater mag - dann ist es perfekt.
Die Kunst. Außerdem gibt es engagierte Einzelpersonen, die fachlich viel leisten und versuchen, auch unter schwierigen Bedingungen gute Arbeit zu ermöglichen.
Ich kritisiere insbesondere:
- die von mir erlebte Angst- und Vorwurfskultur,
- fehlende psychologische Sicherheit,
- eine ungleiche Verteilung von Arbeit und Verantwortung,
- Kritik ohne ausreichende Unterstützung,
- widersprüchliches Führungsverhalten,
- die Bevorzugung einzelner Personen,
- geringe kulturelle und biografische Vielfalt in sichtbaren Positionen,
- fehlende Sensibilität für psychische Belastungen und unterschiedliche Lebensgeschichten,
- sowie den Widerspruch zwischen öffentlich vertretenen Werten und der von mir erlebten internen Realität.
Ich habe mich stark eingebracht und dabei wiederholt über meine eigenen Belastungsgrenzen hinaus gearbeitet. Rückblickend habe ich den Eindruck, dass Leistung und Einsatz allein nicht ausreichen, wenn eine Person hinsichtlich ihrer Biografie, ihres Auftretens oder ihrer Bedürfnisse nicht dem vorherrschenden Bild entspricht.
Meine meine Sozialisation und psychische Belastungen, die ich als transgenerational geprägt erlebe, beeinflussen meine Art zu denken, zu fühlen und zu kommunizieren. In größeren Gruppen reagiere ich beispielsweise schneller mit Angst, Anspannung oder Vorsicht.
Bei der ATG hatte ich jedoch häufig das Gefühl, dass solche Unterschiede nicht als Teil von Diversität verstanden wurden. Abweichendes Verhalten erschien aus meiner Sicht schnell als problematisch oder „auffällig“. Statt nach biografischen Hintergründen, Belastungen oder notwendiger Unterstützung zu fragen, wurden Menschen nach meiner Wahrnehmung eher kritisiert und ausgegrenzt.
In Management, HR, Führungspositionen und internen Förderprogrammen wie „Rising Stars“ habe ich Menschen mit einer erkennbar migrantisch geprägten Biografie kaum wahrgenommen. Daraus entstand bei mir der Eindruck eines kulturell sehr homogenen Unternehmens, in dem Menschen mit anderen sozialen oder familiären Voraussetzungen geringere Entwicklungsmöglichkeiten haben.
Besonders widersprüchlich empfinde ich in diesem Zusammenhang die öffentliche Beschäftigung der ATG mit dem Musical „Die Weiße Rose“. Die Geschichte der Geschwister Scholl steht für Haltung, Verantwortung, Zivilcourage und den Mut, sich gegen Ausgrenzung und Unrecht zu stellen. Das Unternehmen zeigt sich von diesen Werten bewegt. In meinem Arbeitsalltag habe ich diese Haltung jedoch nicht ausreichend wiedergefunden.
Für mich hält „Die Weiße Rose“ der ATG deshalb einen Spiegel vor. Es genügt nicht, sich öffentlich von einer Geschichte über Menschlichkeit und Widerstand berühren zu lassen. Entscheidend ist, wie ein Unternehmen heute mit Menschen umgeht, die verletzlicher sind, psychisch belastet sind, eine andere Biografie haben, älter sind oder nicht dem bevorzugten Bild einer jederzeit belastbaren und vollständig angepassten Arbeitskraft entsprechen.
Ich habe erlebt, dass Menschen mit guten persönlichen Beziehungen zu bestimmten Führungskräften leichter Zugang zu Aufgaben, Entwicklungsmöglichkeiten und Sichtbarkeit erhielten. Andere wurden trotz hohen Einsatzes allein gelassen, kritisiert oder bei Entscheidungen übergangen.
Die ATG sollte ein unabhängiges Diversity-, Gleichbehandlungs- und Beschwerdesystem schaffen. Führungspositionen und Förderprogramme sollten nach transparenten, nachvollziehbaren Kriterien vergeben werden. Außerdem sollte veröffentlicht werden, wie Chancengleichheit und Vielfalt in Management, HR und Entwicklungsprogrammen tatsächlich umgesetzt werden.
Führungskräfte benötigen Schulungen zu psychologischer Sicherheit, psychischen Belastungen, sozialer Herkunft, Migrationserfahrungen und unterschiedlichen Kommunikationsweisen.
Arbeitsbelastung und Überstunden sollten teamübergreifend erfasst und verglichen werden. Bei komplexen Aufgaben müssen Verantwortlichkeiten, Befugnisse und Unterstützungsangebote eindeutig geregelt sein.
Vor allem sollte die ATG die Werte, die sie öffentlich mit „Die Weiße Rose“ verbindet, konsequent auf die eigene Unternehmenskultur übertragen: Haltung zeigen, Betroffene schützen, Unterschiede respektieren und auch dann Verantwortung übernehmen, wenn es unbequem wird.
Die Arbeitsatmosphäre war für mich von Angst, Vorsicht und einem starken Hierarchiedenken geprägt. Anstatt gemeinsam nach Lösungen zu suchen, entstand häufig der Eindruck, dass Fehler einzelnen Personen zugeschrieben werden sollten.
Ein vertrauensvolles Umfeld, in dem Beschäftigte Schwächen zeigen, um Unterstützung bitten oder offen über Probleme sprechen können, habe ich nicht erlebt.
Nach außen vermittelt die ATG durch Teilhabe an Musicals wie „Die Weiße Rose“ den Anspruch, für Menschlichkeit, Verantwortung und gesellschaftliche Haltung zu stehen.
Meine persönlichen Erfahrungen stehen dazu in einem deutlichen Widerspruch. Werte zeigen sich nicht nur in kulturellen Projekten oder öffentlichen Aussagen. Sie zeigen sich im täglichen Umgang mit Beschäftigten – insbesondere mit denjenigen, die verletzlich / krank sind, Unterstützung benötigen oder nicht in ein einheitliches Bild passen (migrantischer Habitus).
Die Arbeitsbelastung war zwischen den Teams offenbar sehr ungleich verteilt. In einigen Bereichen schien ausreichend Zeit für Beziehungspflege, persönliche Weiterentwicklung und zusätzliche Projekte vorhanden zu sein. In anderen Teams wussten Beschäftigte kaum, wie sie ihre regulären Aufgaben ohne Überstunden bewältigen sollten.
Ich selbst habe mich stark überarbeitet und wiederholt mehr geleistet, als mir gesundheitlich guttat. Eine wirksame Unterstützung durch Führungskräfte, um Prioritäten zu setzen, Aufgaben abzugeben oder die Belastung nachhaltig zu reduzieren, habe ich nicht ausreichend erfahren, ebsno nicht durch die HR.
Entwicklungsmöglichkeiten erschienen mir nicht ausschließlich von Leistung und fachlicher Eignung abhängig. Persönliche Beziehungen zu bestimmten Führungskräften, Sichtbarkeit und die Fähigkeit, sich an die vorherrschende Kultur anzupassen, spielten nach meiner Wahrnehmung eine erhebliche Rolle.
Bei Führungspositionen, HR und internen Förderprogrammen habe ich kulturelle und biografische Vielfalt kaum wahrgenommen. Gerade ein Unternehmen, das sich öffentlich mit gesellschaftlicher Verantwortung beschäftigt, sollte transparent zeigen, wie unterschiedliche Menschen Zugang zu Förderung und Führung erhalten.
Einen unternehmensübergreifenden Zusammenhalt habe ich kaum wahrgenommen. Es gab Gruppenbildungen, Vergleiche, persönliche Konflikte und Gespräche über andere Beschäftigte. Führungskräfte förderten aus meiner Sicht keine Kultur, in der Teams gemeinsam Verantwortung übernehmen und sich gegenseitig entlasten.
Unterstützung entstand häufig dann, wenn eine Aufgabe Sichtbarkeit, Anerkennung oder persönliche Entwicklung versprach. Bei komplexen, belastenden oder risikoreichen Themen fühlten sich dagegen deutlich weniger Personen verantwortlich.
Einzelne Beschäftigte wurden mit sehr großer Verantwortung allein gelassen, beispielsweise bei technischen Themen, Datenschutzfragen, Schnittstellenaufgaben oder der Koordination verschiedener Beteiligter. Wenn anschließend Probleme entstanden, wurde aus meiner Sicht eher nach Verantwortlichen gesucht, als die strukturellen Ursachen gemeinsam aufzuarbeiten.
Auch der Umgang mit älteren Beschäftigten erschien mir problematisch. Ich habe wahrgenommen, dass es ältere Menschen bei Veränderungen, Konflikten oder personellen Entscheidungen teilweise besonders hart traf.
Ein Unternehmen sollte langjährige Erfahrung wertschätzen und Beschäftigte bei Veränderungen unterstützen. Stattdessen entstand bei mir der Eindruck, dass Menschen, die nicht mehr vollständig in das gewünschte Leistungs- oder Entwicklungsbild passten, schneller an den Rand gedrängt wurden.
Das Verhalten von Vorgesetzten war nach meiner Erfahrung von widersprüchlichen Entscheidungen, unklaren Zuständigkeiten und dem Abschieben von Verantwortung geprägt. Aufgaben und Verantwortung wurden delegiert, ohne dass immer die notwendige Unterstützung, Entscheidungsbefugnis oder Absicherung vorhanden war.
Kritik wurde geäußert, ohne gleichzeitig konkrete Hilfestellung oder einen realistischen Lösungsweg anzubieten. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass einzelne Personen bevorzugt wurden und dadurch leichter Zugang zu interessanten Aufgaben, Sichtbarkeit oder Entwicklungsmöglichkeiten erhielten.
Die Kommunikation beschränkte sich häufig auf das Nötigste und erfolgte teilweise erst, wenn Probleme bereits weit fortgeschritten waren. Ich empfand sie nicht immer als wertschätzend oder lösungsorientiert.
Gespräche waren aus meiner Sicht wiederholt von Vorwürfen, Rechtfertigungen oder Fingerpointing geprägt. Kommunikation diente dadurch weniger dazu, gemeinsam Probleme zu lösen, Verantwortlichkeiten zu klären und Arbeitsabläufe zu verbessern.
Zwar gab es einzelne Initiativen, die eine bessere Zusammenarbeit fördern sollten. Im Arbeitsalltag hatten diese nach meiner Erfahrung jedoch nur eine begrenzte Wirkung.
Gleichberechtigung bedeutet für mich nicht nur, Menschen unabhängig von Geschlecht oder Herkunft formal gleichzubehandeln. Sie bedeutet auch, unterschiedliche Ausgangsbedingungen, Familiengeschichten, soziale Netzwerke und psychische Belastungen ernst zu nehmen.
Bei der ATG hatte ich den Eindruck, dass ein bestimmter Kommunikations- und Verhaltenstyp bevorzugt wurde. Menschen, die diesem Bild nicht entsprachen, wurden schneller als schwierig oder verhaltensauffällig wahrgenommen.
Angenehme und wertschätzende Zusammenarbeit. Natürlich gibt es in einer dynamischen Branche auch stressige Phasen, dennoch unterstützen sich die Teams gegenseitig.
Die Veranstaltungsbranche bringt naturgemäß besondere Anforderungen mit sich. Gleichzeitig wird darauf geachtet, flexible Lösungen zu finden und private Belange zu berücksichtigen
Faire Vergütung und attraktive Benefits. Besonders positiv finde ich die Mitarbeitervorteile rund um die Veranstaltungen sowie die zusätzlichen Angebote für Mitarbeitende.
Der Zusammenhalt ist für mich einer der größten Pluspunkte. Kolleg helfen sich gegenseitig und ziehen auch in arbeitsintensiven Zeiten gemeinsam an einem Strang.
Ich erlebe meine Führungskraft als wertschätzend, ansprechbar und lösungsorientiert. Eigenverantwortung wird gefördert und gute Leistungen werden anerkannt.
Moderne Arbeitsmittel, flexible Arbeitsmöglichkeiten und ein professionelles Arbeitsumfeld schaffen gute Voraussetzungen für die tägliche Arbeit.
Ich empfinde den Umgang als respektvoll und unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft.
Außer die netten Kollegen und das Produkt, nichts.
Es gibt keine Teamevents, obwohl das förderlich für das Arbeitsklima ist. Es wird einfach nichts für die Arbeitnehmer getan. Es kommen immer mehr Aufgaben dazu, weniger Leute, die Stimmung ist miserabel.
Des Weiteren herrscht hier auch ein Machtgefälle bei einzelnen Führungskräften. Vor allem richtet sich das gegen Frauen.
Die Mitarbeiter Wertschätzung geben, mehr Fachpersonal und Mitarbeiter und vor allem Frauen ernst nehmen.
Abhängig vom Team, teilweise leider kein guter, menschlicher Umgang miteinander
Nach außen hin gut
Nicht wirklich möglich
Im Team gut, außerhalb denken viele nur am sich selbst und ihre eigenen Ziele.
Auf Worte folgen nur manchmal Taten
Innerhalb der Team gut. Kommunikation von der Geschäftsleitung oder HR ausbaufähig.
Nicht gut, aber für die Branche wohl üblich
Coole Branche, wenn man Musicals mag
Es war vielseitig
Falsche Führungskräfte an einigen Positionen fehl am Platz
Mehr Toleranz und nicht so voreingenommen sein. Ist in so einem Betrieb sehr wichtig.
Das "Produkt", für das wir alle arbeiten.
Das Teamklima.
Die Möglichkeiten.
Manchmal geht die Kommunikation zwischen den Standorten etwas schief. Und das obwohl alle sehr bemüht sind!
Die Theater: gut. Die Zentrale: Weniger bekannt, schätze ich.
Hybrides Arbeiten, Homeoffice...
Wer Bock hat, sich weiterzuentwickeln, wird hier sicherlich was finden.
Tolles Team, tolle Leute!
In der Regel auf Augenhöhe.
Man gibt sich sehr viel Mühe, aber es läuft nicht immer rund.
Tolle Branche und man kann das "Produkt" rundherum erleben (wenn man möchte).
Zuverlässige Gehaltszahlung,
achtet auf Diversität!
Homophobie wird mit Kündigung gestraft
Prüfen, wer hier zur Führungskraft gemacht wird.
Regelmäßige Überprüfung, ob diese Position verantwortungsvoll mit Mitarbeitern und Budget ungeht
Gruppenbildung statt Teamwork
Geplanter Urlaub kann auch so genommen werden, kurzfristige frei nehmen ist nicht möglich, weil größtenteils mit Aushilfen gearbeitet wird. Es fehlt an Fachkräften.
Keine
Die wenigsten achten auf Vermeidung von Überproduktion, es werden viele Lebensmittel weggeworfen.
Kaum Fachkräfte, die veranwortungsvoll arbeiten, kein Vorgesetzter der ein Machtwort spricht und Verantwortung trägt.
Durch Gruppenbildung entsteht Missgunst und unnötiger Konkurrenzkampf.
Leider ist die Führungsposion mit jemandem besetzt, der kein Personal führen kann, sich auch gegenüber seines Vorgesetzten nicht für seine Mitarbeiter einsetzt. Informationen werden nicht weitergegeben. Verantwortung wird nicht übernommen.
Der Arbeitsplatz ist im Winter saukalt und im Sommer brütende heiss. Es besteht aufgrund der baulichen Situation keine Möglichkeit einheitlich zu temperieren
Schlechte bis gar keine Informationen
So verdient kununu Geld.