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47 von 132 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 2,8Weiterempfehlung: 43%
Score-Details

47 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Führung des C-Levels durch Macht statt durch Verantwortung – Mitarbeitende offenbar keine Priorität

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei ATG Entertainment GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Theater

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wenn es überhaupt eine echte Unternehmenskultur gibt, ist sie im Alltag kaum spürbar. Der stark von oben nach unten geprägte Führungsstil schadet Vertrauen, Motivation und letztlich dem gesamten Unternehmen.

Verbesserungsvorschläge

Gibt es zu genüge, wird auch immer wieder eingefordert und angesprochen. Ist auch schon mehrfach in anderen Bewertungen hier aufgeführt worden.

Arbeitsatmosphäre

Die Belastung wurde mehrfach offen angesprochen, dass Teams am Limit sind und die Aufgaben teilweise nicht mehr zu schaffen sind. Trotzdem hatte ich nicht den Eindruck, dass dies auf Führungsebene bzw. auf C-Level wirklich ernst genommen wird. Ein Sommerfest hilft da wenig. Es braucht echte Maßnahmen und Wertschätzung statt Symbolik. Wo bleibt der versprochene Workshop nach der Umstrukturierung im April?

Image

ATG ist am Markt deutlich weniger bekannt und relevant, als intern angenommen wird. Dass die neue Führung diesen Abstand zwischen Selbstbild und Realität ernsthaft angeht, ist für mich nicht erkennbar.

Gehalt/Benefits

Benefits ausbaufähig, bei der aktuellen Wirtschaftlichen Lage noch einigermaßen verständlich.

Gehalt: Ausbeutung, seit der Umstrukturierung und der Entlassung sogar noch mehr Arbeit

Vorgesetztenverhalten

Von echter Führung ist auf C-Level- und Geschäftsführungsebene kaum etwas zu spüren. Auch unter der neuen Führung im Marketingbereich hat sich dieser Eindruck für mich nicht verbessert. Entscheidungen werden stark von oben nach unten durchgesetzt, während die Belastung der Mitarbeitenden kaum ernst genommen wird – selbst dann, wenn sie bereits deutlich an die psychische Substanz geht. Teilweise entsteht ein sehr autoritärer, fast schon diktatorischer Führungsstil. Ein Titel ist eben noch lange keine Führungskompetenz, wie in den anderen Bewertungen schon beschrieben.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsbedingungen und die tatsächliche Belastung werden aus meiner Sicht nicht ausreichend ernst genommen. Eis und neue Büros ändern nichts daran, dass es im Alltag an Verlässlichkeit, Struktur und Wertschätzung fehlt.

Kommunikation

Transparenz nach der Umstrukturierung und Entlassung von Mitarbeitern = 0.


Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Mareike Schierhölter, Talent Attraction Managerin
Mareike SchierhölterTalent Attraction Managerin

Vielen Dank für dein offenes Feedback. Wir bedauern, dass du insbesondere Führung, Kommunikation und Arbeitsbelastung negativ erlebt hast. Deine Kritik nehmen wir ernst, denn gerade in Zeiten der Veränderung sind Transparenz, verlässliche Strukturen und Wertschätzung besonders wichtig. Wir nehmen deine Rückmeldung mit und wünschen dir für deinen weiteren Weg alles Gute.

Ein ausgezeichneter international agierender Arbeitgeber mit vielen Benefits, guter Kommunikation und fair pay Kultur!

4,3
Empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2026 im Bereich Administration / Verwaltung bei ATG Entertainment GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kommunikation mit direktem Vorgesetzen, Fehlerkultur, Mitarbeiterbenefits, Sommerparties, tolle Mitarbeiter. Wenn ich einen Hund gehabt hätte, dürfte dieser mit ins Theater. Aber es gab einen Theaterhund.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich musste mir meinen Platz erstmal erkämpfen ein wenig. Danach war es kein Problem mehr.
Klimaanlagen sollten eingebaut werden. Denn die tropischen Sommer werden länger.
Kommunikation zwischen den Abteilungen (zwischen den verschiedenen Standorten und Headquarter Köln) manchmal sehr anstrengend. Insbesondere die IT war nur über ein spezielles System erreichbar und man musste manchmal 24 Stunden warten bis ein Problem gelöst wurde. In der Rechtsabteilung gibt es keinen Arbeitsrechtler und es wird nicht gestattet, eine Rechtsanwaltskanzlei bei Rechtsfragen eigenständig zu kontaktieren auf Grund von Kostenersparnis.
Kurz bevor mein befristeter Vertrag auslief, wurde das komplette Marketing nach Köln verlegt. Die in den Theater arbeitenden Pressemitarbeitern wurde gekündigt und sie waren sofort freigestellt. Leider wurde dort langjährige Mitarbeiter plötzlich und unerwartet vor die Tür gesetzt. Presse vor Ort wird gebraucht. Aber das werden sie noch merken. Es soll alles über eine deutschlandweit agierende Agentur im Bereich Presse organisiert werden. Das wird nix - gebe ich ATG mit Brier und Siegel. Fragt mal Eure Mitbewerber am Markt. Das war sehr traurig, dass langjährig agierende Mitarbeiter aussortiert wurden. Der CEO wurde wiederholt ausgetauscht. Alles wird nun aus ATG England gesteuert. Auch die neu geplanten Produktionen werden aus England angesagt, obwohl diese den lokalen Markt nicht kennen. Schwierig.

Die Firma ist eigentlich eine Immobilienfirma (Vermietung von Theatern). Als Produzent von Grossproduktionen sine sie recht neu auf dem Markt.

Verbesserungsvorschläge

Es wäre wirklich gut eine Kantine zu eröffnen oder aber Automaten aufzustellen. Es gibt Wasserspender, die Top sind. Da sollte ATG weiterdenken. Denn zusammen Essen ist zwischen der Arbeit das wichtigste Kommunikationsmoment für einem tgl. Austausch. Da nur der Bahnhof vor der Tür war mit fast food Lokalen, musste sich jeder sein Essen selbst mitbringen. Da wird am falschen Eck gespart.

Arbeitsatmosphäre

Ein wunderbares Team aus Theaterbegeisterten Menschen. Denn das ist was schlussendlich den grössten Ausschlag gab, hier eine Bewertung zu schreiben.

Image

Es wurde mir nichts versprochen, was später nicht eingehalten wurde. Mitarbeitende reden immer - das ist normal. Aber meist nie schlecht eher neutral oder probelmlösend.

Work-Life-Balance

Auf Grund der Arbeitszeiten ist die Work-Life-Balance eher zweitrangig. Theater ist schwer mit Kindern und Familie vereinbar. Es geht. Aber es ist schwer und mühsam. Darum bilden sich sich auch viele Partnerschaften innerhalb des Kulturkreises „Theater“, da man sich auf der Ebene ohne ein Wort der Erklärung versteht.

Karriere/Weiterbildung

Theater ist nicht unbedingt der Fleck der typischen Weiterbildungen. Es gibt ein Weiterbildungsprogramm aber da hörte ich, dass das eher weniger gut sein soll. Eine eigene Erfahrung hab ich nicht gemacht.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist ok. Drei Sterne dafür, dass man viele Überstunden macht - diese bezahlt bekommt - aber es wäre besser, mehr Personen einzustellen als das alles eine Person tragen muss

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wurde auch darauf geachtet, dass nichts „verkommt“. Es wurde sehr auf Standards geachtet wie z. B. Mülltrennung.

Kollegenzusammenhalt

Der beste Zusammenhalt den man sich wünschen konnte.

Umgang mit älteren Kollegen

Es wird von allen viel abverlangt. Aber gerade die älteren Kollegen schätzen dieses Gefühl von „Gebrauchtwerden“. Ob jung oder kurz vor der Pension stehend - alle wurden gleichberechtigt behandelt und es gab keine Diskussionen in die Richtung.

Vorgesetztenverhalten

Immer ansprechbar, immer fair. Nie Probleme gehabt.

Arbeitsbedingungen

Das Gebäude ist sehr alt. Verträgt mal eine Auffrischung mit Klimaanlage.

Kommunikation

Alle hatten immer ein offenes Ohr. Transparent, klar und ohne viel Aufsehen. Fehlerkultur wurde gelebt und geschätzt. Natürlich haben wir Fehler gemacht, aber wenn in anderen Firmen der Holzhammer herumgeht wurde der Fehler intern besprochen - warum wieso weshalb dies oder das passiert ist - und wir haben alle davon profitiert. Wir haben keine Angst mehr vor Fehlern gehabt.

Gleichberechtigung

Es wurde sehr viel Wert auf fair pay und guten Umgang untereinander gelegt. Ob straight, gay, bi, trans - spielt da keine Rolle und wir gelebt.

Interessante Aufgaben

Wenn man diese Art Arbeit der Verwaltung, Organisation inkl. Begegnung mit nicht immer einfachen Menschen (Künstler, Kreative mit Egos) am Theater mag - dann ist es perfekt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Mareike Schierhölter, Talent Attraction Managerin
Mareike SchierhölterTalent Attraction Managerin

Vielen Dank für dein ausführliches Feedback. Es freut uns sehr, dass dir besonders der Teamzusammenhalt und die theaterbegeisterten Menschen so positiv in Erinnerung geblieben sind. Danke auch für deine Anmerkungen – sie helfen uns, uns als Arbeitgeber weiterzuentwickeln.
Für deinen weiteren Weg wünschen wir dir alles Gute – und danke, dass du Teil von ATG warst!

Die Weiße Rose hält der ATG den Spiegel vor

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei ATG Entertainment GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kunst. Außerdem gibt es engagierte Einzelpersonen, die fachlich viel leisten und versuchen, auch unter schwierigen Bedingungen gute Arbeit zu ermöglichen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich kritisiere insbesondere:

- die von mir erlebte Angst- und Vorwurfskultur,
- fehlende psychologische Sicherheit,
- eine ungleiche Verteilung von Arbeit und Verantwortung,
- Kritik ohne ausreichende Unterstützung,
- widersprüchliches Führungsverhalten,
- die Bevorzugung einzelner Personen,
- geringe kulturelle und biografische Vielfalt in sichtbaren Positionen,
- fehlende Sensibilität für psychische Belastungen und unterschiedliche Lebensgeschichten,
- sowie den Widerspruch zwischen öffentlich vertretenen Werten und der von mir erlebten internen Realität.

Verbesserungsvorschläge

Ich habe mich stark eingebracht und dabei wiederholt über meine eigenen Belastungsgrenzen hinaus gearbeitet. Rückblickend habe ich den Eindruck, dass Leistung und Einsatz allein nicht ausreichen, wenn eine Person hinsichtlich ihrer Biografie, ihres Auftretens oder ihrer Bedürfnisse nicht dem vorherrschenden Bild entspricht.

Meine meine Sozialisation und psychische Belastungen, die ich als transgenerational geprägt erlebe, beeinflussen meine Art zu denken, zu fühlen und zu kommunizieren. In größeren Gruppen reagiere ich beispielsweise schneller mit Angst, Anspannung oder Vorsicht.

Bei der ATG hatte ich jedoch häufig das Gefühl, dass solche Unterschiede nicht als Teil von Diversität verstanden wurden. Abweichendes Verhalten erschien aus meiner Sicht schnell als problematisch oder „auffällig“. Statt nach biografischen Hintergründen, Belastungen oder notwendiger Unterstützung zu fragen, wurden Menschen nach meiner Wahrnehmung eher kritisiert und ausgegrenzt.

In Management, HR, Führungspositionen und internen Förderprogrammen wie „Rising Stars“ habe ich Menschen mit einer erkennbar migrantisch geprägten Biografie kaum wahrgenommen. Daraus entstand bei mir der Eindruck eines kulturell sehr homogenen Unternehmens, in dem Menschen mit anderen sozialen oder familiären Voraussetzungen geringere Entwicklungsmöglichkeiten haben.

Besonders widersprüchlich empfinde ich in diesem Zusammenhang die öffentliche Beschäftigung der ATG mit dem Musical „Die Weiße Rose“. Die Geschichte der Geschwister Scholl steht für Haltung, Verantwortung, Zivilcourage und den Mut, sich gegen Ausgrenzung und Unrecht zu stellen. Das Unternehmen zeigt sich von diesen Werten bewegt. In meinem Arbeitsalltag habe ich diese Haltung jedoch nicht ausreichend wiedergefunden.

Für mich hält „Die Weiße Rose“ der ATG deshalb einen Spiegel vor. Es genügt nicht, sich öffentlich von einer Geschichte über Menschlichkeit und Widerstand berühren zu lassen. Entscheidend ist, wie ein Unternehmen heute mit Menschen umgeht, die verletzlicher sind, psychisch belastet sind, eine andere Biografie haben, älter sind oder nicht dem bevorzugten Bild einer jederzeit belastbaren und vollständig angepassten Arbeitskraft entsprechen.

Ich habe erlebt, dass Menschen mit guten persönlichen Beziehungen zu bestimmten Führungskräften leichter Zugang zu Aufgaben, Entwicklungsmöglichkeiten und Sichtbarkeit erhielten. Andere wurden trotz hohen Einsatzes allein gelassen, kritisiert oder bei Entscheidungen übergangen.

Die ATG sollte ein unabhängiges Diversity-, Gleichbehandlungs- und Beschwerdesystem schaffen. Führungspositionen und Förderprogramme sollten nach transparenten, nachvollziehbaren Kriterien vergeben werden. Außerdem sollte veröffentlicht werden, wie Chancengleichheit und Vielfalt in Management, HR und Entwicklungsprogrammen tatsächlich umgesetzt werden.

Führungskräfte benötigen Schulungen zu psychologischer Sicherheit, psychischen Belastungen, sozialer Herkunft, Migrationserfahrungen und unterschiedlichen Kommunikationsweisen.

Arbeitsbelastung und Überstunden sollten teamübergreifend erfasst und verglichen werden. Bei komplexen Aufgaben müssen Verantwortlichkeiten, Befugnisse und Unterstützungsangebote eindeutig geregelt sein.

Vor allem sollte die ATG die Werte, die sie öffentlich mit „Die Weiße Rose“ verbindet, konsequent auf die eigene Unternehmenskultur übertragen: Haltung zeigen, Betroffene schützen, Unterschiede respektieren und auch dann Verantwortung übernehmen, wenn es unbequem wird.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war für mich von Angst, Vorsicht und einem starken Hierarchiedenken geprägt. Anstatt gemeinsam nach Lösungen zu suchen, entstand häufig der Eindruck, dass Fehler einzelnen Personen zugeschrieben werden sollten.

Ein vertrauensvolles Umfeld, in dem Beschäftigte Schwächen zeigen, um Unterstützung bitten oder offen über Probleme sprechen können, habe ich nicht erlebt.

Image

Nach außen vermittelt die ATG durch Teilhabe an Musicals wie „Die Weiße Rose“ den Anspruch, für Menschlichkeit, Verantwortung und gesellschaftliche Haltung zu stehen.

Meine persönlichen Erfahrungen stehen dazu in einem deutlichen Widerspruch. Werte zeigen sich nicht nur in kulturellen Projekten oder öffentlichen Aussagen. Sie zeigen sich im täglichen Umgang mit Beschäftigten – insbesondere mit denjenigen, die verletzlich / krank sind, Unterstützung benötigen oder nicht in ein einheitliches Bild passen (migrantischer Habitus).

Work-Life-Balance

Die Arbeitsbelastung war zwischen den Teams offenbar sehr ungleich verteilt. In einigen Bereichen schien ausreichend Zeit für Beziehungspflege, persönliche Weiterentwicklung und zusätzliche Projekte vorhanden zu sein. In anderen Teams wussten Beschäftigte kaum, wie sie ihre regulären Aufgaben ohne Überstunden bewältigen sollten.

Ich selbst habe mich stark überarbeitet und wiederholt mehr geleistet, als mir gesundheitlich guttat. Eine wirksame Unterstützung durch Führungskräfte, um Prioritäten zu setzen, Aufgaben abzugeben oder die Belastung nachhaltig zu reduzieren, habe ich nicht ausreichend erfahren, ebsno nicht durch die HR.

Karriere/Weiterbildung

Entwicklungsmöglichkeiten erschienen mir nicht ausschließlich von Leistung und fachlicher Eignung abhängig. Persönliche Beziehungen zu bestimmten Führungskräften, Sichtbarkeit und die Fähigkeit, sich an die vorherrschende Kultur anzupassen, spielten nach meiner Wahrnehmung eine erhebliche Rolle.

Bei Führungspositionen, HR und internen Förderprogrammen habe ich kulturelle und biografische Vielfalt kaum wahrgenommen. Gerade ein Unternehmen, das sich öffentlich mit gesellschaftlicher Verantwortung beschäftigt, sollte transparent zeigen, wie unterschiedliche Menschen Zugang zu Förderung und Führung erhalten.

Kollegenzusammenhalt

Einen unternehmensübergreifenden Zusammenhalt habe ich kaum wahrgenommen. Es gab Gruppenbildungen, Vergleiche, persönliche Konflikte und Gespräche über andere Beschäftigte. Führungskräfte förderten aus meiner Sicht keine Kultur, in der Teams gemeinsam Verantwortung übernehmen und sich gegenseitig entlasten.

Unterstützung entstand häufig dann, wenn eine Aufgabe Sichtbarkeit, Anerkennung oder persönliche Entwicklung versprach. Bei komplexen, belastenden oder risikoreichen Themen fühlten sich dagegen deutlich weniger Personen verantwortlich.

Einzelne Beschäftigte wurden mit sehr großer Verantwortung allein gelassen, beispielsweise bei technischen Themen, Datenschutzfragen, Schnittstellenaufgaben oder der Koordination verschiedener Beteiligter. Wenn anschließend Probleme entstanden, wurde aus meiner Sicht eher nach Verantwortlichen gesucht, als die strukturellen Ursachen gemeinsam aufzuarbeiten.

Umgang mit älteren Kollegen

Auch der Umgang mit älteren Beschäftigten erschien mir problematisch. Ich habe wahrgenommen, dass es ältere Menschen bei Veränderungen, Konflikten oder personellen Entscheidungen teilweise besonders hart traf.

Ein Unternehmen sollte langjährige Erfahrung wertschätzen und Beschäftigte bei Veränderungen unterstützen. Stattdessen entstand bei mir der Eindruck, dass Menschen, die nicht mehr vollständig in das gewünschte Leistungs- oder Entwicklungsbild passten, schneller an den Rand gedrängt wurden.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten von Vorgesetzten war nach meiner Erfahrung von widersprüchlichen Entscheidungen, unklaren Zuständigkeiten und dem Abschieben von Verantwortung geprägt. Aufgaben und Verantwortung wurden delegiert, ohne dass immer die notwendige Unterstützung, Entscheidungsbefugnis oder Absicherung vorhanden war.

Kritik wurde geäußert, ohne gleichzeitig konkrete Hilfestellung oder einen realistischen Lösungsweg anzubieten. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass einzelne Personen bevorzugt wurden und dadurch leichter Zugang zu interessanten Aufgaben, Sichtbarkeit oder Entwicklungsmöglichkeiten erhielten.

Kommunikation

Die Kommunikation beschränkte sich häufig auf das Nötigste und erfolgte teilweise erst, wenn Probleme bereits weit fortgeschritten waren. Ich empfand sie nicht immer als wertschätzend oder lösungsorientiert.

Gespräche waren aus meiner Sicht wiederholt von Vorwürfen, Rechtfertigungen oder Fingerpointing geprägt. Kommunikation diente dadurch weniger dazu, gemeinsam Probleme zu lösen, Verantwortlichkeiten zu klären und Arbeitsabläufe zu verbessern.

Zwar gab es einzelne Initiativen, die eine bessere Zusammenarbeit fördern sollten. Im Arbeitsalltag hatten diese nach meiner Erfahrung jedoch nur eine begrenzte Wirkung.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung bedeutet für mich nicht nur, Menschen unabhängig von Geschlecht oder Herkunft formal gleichzubehandeln. Sie bedeutet auch, unterschiedliche Ausgangsbedingungen, Familiengeschichten, soziale Netzwerke und psychische Belastungen ernst zu nehmen.

Bei der ATG hatte ich den Eindruck, dass ein bestimmter Kommunikations- und Verhaltenstyp bevorzugt wurde. Menschen, die diesem Bild nicht entsprachen, wurden schneller als schwierig oder verhaltensauffällig wahrgenommen.


Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Mareike Schierhölter, Talent Attraction Managerin
Mareike SchierhölterTalent Attraction Managerin

Vielen Dank, dass du deine Erfahrungen mit uns geteilt hast. Es tut uns leid, dass du deine Zeit bei ATG Entertainment so erlebt hast. Dein Feedback zu Zusammenarbeit, Führung und Unternehmenskultur nehmen wir ernst und arbeiten kontinuierlich an einem wertschätzenden Arbeitsumfeld. Für deinen weiteren Weg wünschen wir dir alles Gute.

Arbeitsklima nicht tragbar

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei ATG Entertainment GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Außer die netten Kollegen und das Produkt, nichts.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es gibt keine Teamevents, obwohl das förderlich für das Arbeitsklima ist. Es wird einfach nichts für die Arbeitnehmer getan. Es kommen immer mehr Aufgaben dazu, weniger Leute, die Stimmung ist miserabel.

Des Weiteren herrscht hier auch ein Machtgefälle bei einzelnen Führungskräften. Vor allem richtet sich das gegen Frauen.

Verbesserungsvorschläge

Die Mitarbeiter Wertschätzung geben, mehr Fachpersonal und Mitarbeiter und vor allem Frauen ernst nehmen.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Mareike Schierhölter, Talent Attraction Managerin
Mareike SchierhölterTalent Attraction Managerin

Danke für dein Feedback.

Wir bedauern, dass du deine Situation bei uns so wahrgenommen hast. Ein respektvolles Miteinander, ein positives Arbeitsklima und Wertschätzung sind für uns zentrale Anliegen. Rückmeldungen wie deine nehmen wir ernst und beziehen sie in unsere kontinuierliche Weiterentwicklung ein.

Themen wie Arbeitsbelastung, Teamzusammenhalt sowie Führungs- und Zusammenarbeit werden von uns fortlaufend überprüft. In diesen Bereichen arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere Strukturen und Maßnahmen weiter zu verbessern.

Ganz okey

2,9
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich Produktion bei ATG Entertainment GmbH in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es war vielseitig

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Falsche Führungskräfte an einigen Positionen fehl am Platz

Verbesserungsvorschläge

Mehr Toleranz und nicht so voreingenommen sein. Ist in so einem Betrieb sehr wichtig.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Mareike Schierhölter, Talent Attraction Managerin
Mareike SchierhölterTalent Attraction Managerin

Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Dein Feedback zu teilen. Schön, dass Du die Vielseitigkeit Deiner Arbeit bei ATG Entertainment positiv erlebt hast. Gleichzeitig nehmen wir Deine Kritik ernst: Ein wertschätzendes Miteinander und die richtige Führungskultur sind uns sehr wichtig. Wir arbeiten kontinuierlich daran, Führungskräfte weiterzuentwickeln und ein Umfeld zu schaffen, in dem Toleranz und Offenheit gelebt werden. Dein Feedback hilft uns, uns weiter zu verbessern.

Mehrfachbewertung

Ein facettenreicher Arbeitgeber.

3,9
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei ATG Entertainment GmbH in Köln gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das "Produkt", für das wir alle arbeiten.
Das Teamklima.
Die Möglichkeiten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Manchmal geht die Kommunikation zwischen den Standorten etwas schief. Und das obwohl alle sehr bemüht sind!

Image

Die Theater: gut. Die Zentrale: Weniger bekannt, schätze ich.

Work-Life-Balance

Hybrides Arbeiten, Homeoffice...

Karriere/Weiterbildung

Wer Bock hat, sich weiterzuentwickeln, wird hier sicherlich was finden.

Kollegenzusammenhalt

Tolles Team, tolle Leute!

Vorgesetztenverhalten

In der Regel auf Augenhöhe.

Kommunikation

Man gibt sich sehr viel Mühe, aber es läuft nicht immer rund.

Interessante Aufgaben

Tolle Branche und man kann das "Produkt" rundherum erleben (wenn man möchte).


Arbeitsatmosphäre

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Mareike Schierhölter, Talent Attraction Managerin
Mareike SchierhölterTalent Attraction Managerin

Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Dein Feedback zu teilen. Es freut uns sehr, dass Du das Teamklima, die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und die Arbeit an unserem „Produkt“ so positiv erlebst. Uns ist bewusst, dass die standortübergreifende Kommunikation manchmal eine Herausforderung sein kann – umso schöner, dass der Einsatz aller so spürbar ist. Dein Feedback motiviert uns, weiterhin an unseren Abläufen zu arbeiten und das tolle Miteinander im Team zu fördern.

Mehrfachbewertung

Es ist viel im Wandel

4,0
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation bei ATG Entertainment GmbH in Köln gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gemeinsames Sommerfest aller Standorte, lokale Weihnachtsfeiern, After Work Zusammenkünfte, Netzwerke für Female Empowerment & LGBTQ, "Vertrauensnetzwerk" aus dem Team, um ungerechte Behandlung oder Diskriminierung zu melden, Engagement bei der Pride, Stimmung im Team

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Den Druck, der phasenweise entsteht, weil die Ziele zu hoch angesetzt sind.

Verbesserungsvorschläge

Erreichbare Ziele setzen, um Motivation im Team zu erhöhen.

Arbeitsatmosphäre

Es sind alle per Du, der Umgangston ist locker und niemand muss sich verstellen

Image

Tolle Theater und Produktionen!

Work-Life-Balance

Es gibt Home Office Tage, Ausgleichstage und eine Kernarbeitszeit, so dass man sich die Zeit flexibel einteilen kann

Karriere/Weiterbildung

Hier hat sich in den letzten Monaten viel getan. Es gibt endlich eine Kollegin im Team, deren Hauptaufgabe Fort- und Weiterbildungen sind. Es gibt einen Schulungskalender, auf den jede*r Zugriff hat, Kolleg*innen schulen Kolleg*innen, man kann individuelle Fortbildungen in Anspruch nehmen usw.

Vorgesetztenverhalten

Die "Qualität" der Teamleads ist sehr unterschiedlich

Kommunikation

Es gibt einen Newsletter, einen Podcast und regelmäßige Mailings aus der Führungsetage. In den Abteilungen selbst ist die Kommunikation sehr unterschiedlich (was man so mitbekommt), hier ist man von der Führungskraft abhängig.

Interessante Aufgaben

Durch die verschiedenen Produktionen, Theater und Aktionen gibt es eine große Projektvielfalt


Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Unter aller Würde

1,8
Nicht empfohlen
Hat bis 2022 im Bereich Produktion bei ATG Entertainment GmbH in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kostenloser Kaffee

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Praktisch alles andere. Die Mitarbeitenden an sich sind nett, aber sobald es stressig wird oder es ein Problem gibt, wird's unangenehm. Aufgaben werden gerne auf andere abgeschoben, Kommunikation ist nirgends vorhanden, Zuverlässigkeit genauso wenig.

Verbesserungsvorschläge

Führungskräfte sollten ihre Mitarbeitenden ernster nehmen und sich besser um Probleme kümmern, anstatt diese zu ignorieren bis sie "sich selbst lösen" oder jemand anderes die Sache in die Hand nimmt. Kommunikation lässt auch zu wünschen übrig.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Insgesamt wertschätzendes Arbeitsumfeld!

4,4
Empfohlen
Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei ATG Entertainment GmbH in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Offenheit, Freundlichkeit, gute Organisation, kreiert wertschätzende Stimmung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Arbeitsverträge recht unsicher, Gehalt könnte mehr sein

Verbesserungsvorschläge

Bessere Gehälter


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Man wird nicht gehört.

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei ATG Entertainment GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mittlerweile gar nichts mehr

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Umgang mit Mobbing. Damit scheint man hier total überfordert zu sein

Verbesserungsvorschläge

Wenn man Hilfe braucht dann sollte man diese auch bekommen. Ich hatte diverse Probleme im Arbeitsalltag an das Personalbüro gemeldet jedoch wurde ich dort nicht wirklich ernst genommen.

Arbeitsatmosphäre

Am Anfang gut mittlerweile traue ich mich nichts mehr zu sagen

Kollegenzusammenhalt

gut aber man muss aufpassen wem man was sagt.

Vorgesetztenverhalten

am Anfang gut doch nun richtig schlecht da ich komplett ignoriert werde.

Kommunikation

sehr schlecht.


Work-Life-Balance

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.