Schutz für Direktoren, fehlender Rückhalt für betroffene Mitarbeitende
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Zusammenarbeit mit den Kollegen aus dem Admin Bereich und die Mitarbeiterevents
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen sollte administrative Mitarbeitende stärker vor unangemessenem Druck und emotionalen Ausbrüchen einzelner Direktoren schützen und klare Grenzen im Umgang miteinander durchsetzen. Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsbefugnisse sollten konsequent eingehalten und kommuniziert werden, insbesondere dort, wo keine personelle Führungsverantwortung besteht.
Zudem braucht es eine konsistente Kommunikation der Geschäftsführung, bei der öffentlich vertretene Positionen auch im Alltag klar gelebt werden. Offizielle Initiativen des Konzerns sollten unterstützt werden, damit Mitarbeitende sich darauf verlassen können, dass gewünschtes Engagement tatsächlich erwünscht ist.
Schließlich wäre es wichtig, zugesagte Maßnahmen nach Mitarbeiterfeedback verbindlich nachzuverfolgen und transparent umzusetzen. Führung sollte nicht nur zuhören, sondern Verantwortung für wirksame Lösungen übernehmen und deren Umsetzung sichtbar machen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre unter den Mitarbeitenden in den administrativen Abteilungen ist grundsätzlich respektvoll und unterstützend. Gleichzeitig erleben diese Mitarbeitenden regelmäßig starken Druck, emotionale Ausbrüche und unangemessene Kommunikation durch einzelne Direktoren, wenn sie strikt vorgegebene und konzernweit kommunizierte Prozesse einhalten. Frustration über veränderte Strukturen wird dabei häufig auf einzelne Personen abgeladen, obwohl diese keinen Einfluss auf die Prozessgestaltung haben.
Work-Life-Balance
Die Nutzung von Urlaub und Überstundenausgleich wurde unnötig infrage gestellt. Ich musste mit einem Direktor diskutieren, weil ein genehmigtes verlängertes Wochenende von Freitag bis einschließlich Montag für ihn nicht passte, obwohl er keine personelle Führungsverantwortung hat.
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetzte zeigten sich im Gespräch zunächst verständnisvoll und unterstützend. In der Praxis blieben angekündigte Maßnahmen jedoch häufig aus, und zugesagte Schritte zur Klärung von Herausforderungen oder zur Verbesserung der Kommunikation wurden nicht konsequent umgesetzt.
Kommunikation
In der internen Kommunikation gab es wiederholt Situationen, in denen Aussagen der Geschäftsführung nicht mit dem gelebten Verhalten übereinstimmten. Ein Beispiel ist ein offizielles, eintägiges Event des Mutterkonzerns zur Unterstützung von Hilfsorganisationen, bei dem Mitarbeitende wahlweise halb- oder ganztags teilnehmen konnten und das zusätzlich durch Unternehmensspenden flankiert wurde. Während die Geschäftsführung die Teilnahme öffentlich ausdrücklich begrüßte, wurde einzelnen Mitarbeitenden bei Interesse signalisiert wurde "ich kann es Dir nicht verbieten teilzunehmen"

