Naja
Verbesserungsvorschläge
Erstens: Kultur und Onboarding überdenken. Mitarbeiter sollten von Beginn an motiviert statt demotiviert werden. Sätze im Onboarding wie 'Wir verdienen alle gleich schlecht' setzen ein völlig falsches Signal und ersticken das Engagement im Keim. Hier sollte der Fokus dringend auf eine positive, wertschätzende Willkommenskultur gelegt werden.
Zweitens: Leistungsbeurteilung fair und transparent gestalten. Bei Mitarbeiter-Reviews sollte auf reine Schätzungen oder subjektive Wahrnehmungen verzichtet werden. Stattdessen wäre ein faires Tracking von klaren Kennzahlen und Daten wichtig, die für die Angestellten genau nachvollziehbar sind. Das schafft Transparenz, verhindert das Gefühl von Willkür und kommuniziert eindeutige Werte.
Drittens: Kollegenzusammenhalt aktiv fördern. Um die spürbare Grüppchenbildung aufzubrechen und die allgemeine Teamdynamik zu verbessern, sollten regelmäßige Teamevents etabliert werden. Das würde den Zusammenhalt stärken und auch die Stimmung unter den langjährigen Mitarbeitern nachhaltig heben.
Viertens: Moderne Tools etablieren. Der Umstieg von reinem E-Mail-Verkehr auf zeitgemäße Plattformen wie Slack würde die Kommunikation spürbar beschleunigen. Auch der Wechsel von veralteter Software auf moderne Standard-Tools wie Google Chrome als Browser würde die täglichen Arbeitsabläufe erheblich erleichtern.
Fünftens: Offenheit und Diversität signalisieren. Es wäre schön, wenn das Unternehmen modernen Werten offener begegnet und Vielfalt aktiver zeigt – zum Beispiel durch sichtbare Zeichen für Diversität wie Pride. Das würde helfen, ältere Strukturen aufzubrechen und ein integrativeres Umfeld für alle zu schaffen.
Sechstens: Verlässlichkeit stärken. Mündlich getroffene Absprachen, beispielsweise bezüglich freier Tage, sollten verbindlich eingehalten werden, um das Vertrauen in die Führungsebene nachhaltig zu sichern.
Siebtens: Gesundheit und Ergonomie optimieren. Die täglichen Bildschirm-Auszeiten sollten über die bisherigen 15 Minuten pro Tag hinaus großzügiger gestaltet werden. Zudem wäre die Einführung moderner Benefits zur Gesundheitsförderung – wie beispielsweise Kooperationen mit Wellpass oder dem Urban Sports Club – ein tolles Signal, um die Wertschätzung und das Wohlbefinden im Team aktiv zu unterstützen.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre wird stark von Grüppchenbildung geprägt. Nach meiner Wahrnehmung herrscht hier eine Kultur der Exklusion: Entweder man passt perfekt in eine bestimmte 'Clique', oder man wird systematisch ausgegrenzt. Ein integratives oder harmonisches Miteinander habe ich leider nicht erlebt."
Kommunikation
Die interne Kommunikation wirkt leider sehr träge und nicht mehr zeitgemäß. Obwohl es wöchentliche Team-Meetings gibt, läuft der tägliche Informationsfluss fast ausschließlich über klassische E-Mails. Auf moderne, dynamische Kommunikations- und Kollaborations-Tools wird komplett verzichtet, was die Abstimmung im Team unnötig verlangsamt und erschwert.
Kollegenzusammenhalt
Entweder man versteht sich, oder nicht.
Work-Life-Balance
Home Office wird angeboten, aber es dauert sehr lange bis man in den Genuss kommt, jedoch wenn der Laptop im Feierabend aus ist, ist er aus. Top!
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Führungskräfte war insgesamt in Ordnung. Allerdings stieß man bei der Lösung von komplexeren oder tiefergehenden Problemen teilweise an Grenzen, da hier nicht immer nachhaltige Lösungen gefunden wurden. Auch bei mündlichen Absprachen – wie beispielsweise der Zusage von freien Tagen – kam es vereinzelt zu Unzuverlässigkeiten. Hier wäre etwas mehr Verbindlichkeit wünschens
Gleichberechtigung
Man merkt dem Unternehmen an manchen Stellen – wenn auch nur dezent – an, dass es eine traditionellere Historie hat. In puncto Gleichbehandlung wird zwar ein solider Standard gelebt, allerdings sind ältere, gewachsene Strukturen spürbar, die modernen Ansätzen von Diversität und absoluter Gleichstellung manchmal etwas hinterherhinken. Hier ist noch etwas Luft nach oben.
Arbeitsbedingungen
Die technische Ausstattung ist an manchen Stellen spürbar in die Jahre gekommen; der Wechsel auf modernere Tools würde den Arbeitsalltag sicherlich deutlich erleichtern. Die internen Absprachen zu den Bildschirm-Auszeiten werden recht restriktiv gehandhabt und fallen mit insgesamt 15 Minuten pro Tag leider etwas zu kurz aus, um ein wirklich ergonomisches Arbeiten zu unterstützen. Zudem ist unter den langjährigen Teammitgliedern phasenweise eine gewisse Unzufriedenheit wahrnehmbar, die sich leider auch auf die allgemeine Dynamik überträgt.
Gehalt/Benefits
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