Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 21.9.2026
AUMOVIO wird von Mitarbeiter:innen mit einem neutralen Gesamturteil bewertet. Die Arbeitsatmosphäre steht dabei im Fokus zahlreicher kritischer Stimmen: Wiederholte Entlassungswellen haben ein Klima der Unsicherheit und des Drucks geschaffen, das eine ehemals gute Stimmung nachhaltig beschädigt hat. Positiv heben Bewertende den Zusammenhalt unter Kolleg:innen hervor, der als verlässliche Konstante gilt – selbst in schwierigen Zeiten. Die Kommunikation des oberen Managements gilt als intransparent, da wichtige Informationen häufig zuerst über Medien als intern bekannt werden. Das Vorgesetztenverhalten wird auf direkter Ebene positiv bewertet, während höhere Führungsebenen deutliche Kritik erhalten – ein Muster, das sich sowohl in der Atmosphäre als auch in der Kommunikation zeigt.
Karrierechancen und Weiterbildungsb...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei AUMOVIO wird von vielen Bewertenden stark durch wiederkehrende Entlassungsprogramme und Stellenabbau belastet. Mehrere Bewertungen beschreiben eine Stimmung, die von Unsicherheit, Druck und Angst vor dem Jobverlust geprägt ist. Früher als positiv erlebte Arbeitsbedingungen haben sich nach Aussage einiger Bewertender deutlich verschlechtert, da Umstrukturierungen Teams auseinanderreißen, Überstunden uncompensiert bleiben und Wertschätzung fehlt. Zudem berichten einige Bewertende, dass Kolleg:innen eher gegeneinander als miteinander arbeiten.
Auf Teamebene zeigt sich jedoch ein differenzierteres Bild: Viele Bewertende heben den Zusammenhalt im direkten Kolleg:innenkreis und das Verhältnis zu unmittelbaren Vorgesetzten positiv hervor, auch wenn die Qualität stark von der jeweiligen Führungskraft abhängt. Das obere Management hingegen wird kritischer bewertet. Die Atmosphäre im engeren Arbeitsumfeld wird von einigen als fair und vertrauensvoll beschrieben, während der übergeordnete Druck durch Sparmaßnahmen diese positiven Aspekte zunehmend überlagert.
Die Kommunikation bei AUMOVIO wird von Mitarbeiter:innen negativ bewertet. Ein zentraler Kritikpunkt ist der Informationsfluss von oben nach unten: Wichtige Neuigkeiten erfahren Beschäftigte häufig zuerst über die Presse oder externe Medien, bevor das Unternehmen intern informiert. Der Vorstand kommuniziert nach Meinung vieler Bewertenden intransparent – etwa bei Standortschließungen oder Stellenabbau, bei denen Ankündigungen zu spät oder gar nicht erfolgten. Während die Kommunikation auf Team- und Schichtebene von einigen als funktionierend beschrieben wird, kritisieren viele die strategische Kommunikation des oberen Managements als inhaltsleeres Gerede ohne konkrete Ergebnisse. Entscheidungen werden laut einigen Bewertenden ohne Einbindung der Betroffenen getroffen, und Informationen fließen oft nur auf Nachfrage. Few Stimmen heben regelmäßige Informationsveranstaltungen positiv hervor, doch überwiegt die Einschätzung, dass Transparenz und offene Kommunikation bei AUMOVIO deutlich fehlen.
Das Vorgesetztenverhalten bei AUMOVIO wird von Mitarbeiter:innen gespalten bewertet. Ein wiederkehrendes Muster zieht sich durch viele Bewertungen: Direkte Vorgesetzte genießen einen guten Ruf und werden als fair, kollegial und unterstützend wahrgenommen. Je höher die Hierarchieebene, desto kritischer fällt das Urteil aus. Mittleres und oberes Management werden häufig als distanziert, egoistisch und wenig mitarbeiterorientiert beschrieben. Einige Bewertungen werfen höheren Führungskräften Inkompetenz und Vetternwirtschaft vor, während andere betonen, dass das mittlere Management trotz schwieriger Bedingungen faire Lösungen anstrebt. Kritisiert wird zudem, dass Vorgesetzte Entscheidungen von oben durchsetzen müssen, ohne ausreichend informiert zu sein, und dabei kaum für ihre Teams eintreten. Die direkte Führungsebene hingegen schneidet durchweg besser ab, wenngleich auch hier Schwankungen zwischen einzelnen Personen erkennbar sind.
Der Kollegenzusammenhalt bei AUMOVIO wird positiv bewertet. Besonders hervor sticht die gegenseitige Unterstützung trotz hoher Arbeitsbelastung und Unterbesetzung: Viele Kolleg:innen halten zusammen, auch wenn ausscheidende Mitarbeiter:innen nicht ersetzt werden. Einige beschreiben die Beziehungen zu Kolleg:innen als freundschaftlich und nennen das Miteinander als einen der wenigen Gründe, im Unternehmen zu bleiben. Auch unter Druck funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Teams und Abteilungen laut einigen Bewertungen gut.
Jedoch zeigen sich auch kritische Stimmen: Hoher Arbeitsdruck zwingt Kolleg:innen dazu, sich auf ihre eigenen Aufgaben zu konzentrieren, was gegenseitige Unterstützung erschwert. Wenige berichten, dass häufige Umstrukturierungen und wechselnde Projektteams den Aufbau stabiler Beziehungen behindern. Zudem empfinden einige, dass der Zusammenhalt seit Umorganisationen und Verlagerungen ins Ausland nachlässt und Eigeninteressen zunehmen.
Findest du das hilfreich?

