Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 31.7.2026
AUMOVIO erhält ein gemischtes Bewertungsbild. Besonders die Arbeitsatmosphäre leidet laut Bewertungen stark unter anhaltenden Stellenabbau-Programmen, hohem Druck und der damit verbundenen Unsicherheit. Viele Mitarbeiter:innen beschreiben die Stimmung als gedrückt, wobei der Zusammenhalt im Team als wichtige Stütze gilt – die Bewertungen des Kollegenzusammenhalts fallen positiv aus. Das Vorgesetztenverhalten polarisiert: Direkten Vorgesetzten wird häufig Lob gespendet, während das mittlere und obere Management als inkompetent und wenig mitarbeiterorientiert kritisiert wird.
Die Kommunikation erhält klare Kritik. Wichtige Informationen gelangen oft zuerst an die Presse, bevor Mitarbeiter:innen intern informiert werden. Hinzu kommen stark eingeschränkte Weiterbildungsmöglichkeiten – Budgets wurden teils seit Jahren g...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei AUMOVIO wird von Mitarbeiter:innen gespalten bewertet. Während einige den Zusammenhalt im direkten Team sowie faire und vertrauensvolle Beziehungen zu Kolleg:innen positiv hervorheben, überwiegen kritische Stimmen deutlich. Viele berichten von einer zunehmend belastenden Stimmung, die durch anhaltende Stellenabbau-Programme, häufige Umstrukturierungen und hohen Leistungsdruck geprägt ist. Die damit verbundene Jobangst und Unsicherheit haben die ehemals als gut beschriebene Atmosphäre nach Meinung zahlreicher Nutzer:innen stark verschlechtert.
Besonders kritisch sehen viele Mitarbeiter:innen die Auswirkungen wiederholter Entlassungswellen auf die Motivation und den Zusammenhalt. Überstunden, fehlende Wertschätzung und mangelnde Strategie werden häufig genannt. Die Atmosphäre hängt laut einigen Bewertungen stark von der jeweiligen Führungskraft ab – auf Teamebene wird sie teils noch als kollegial wahrgenommen, auf übergeordneter Ebene jedoch vermissen viele klare Strukturen und konstruktive Zusammenarbeit.
Das Vorgesetztenverhalten bei AUMOVIO wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während direkte Vorgesetzte auf der untersten Führungsebene häufig als kompetent, kollegial und vertrauenswürdig beschrieben werden, nimmt die wahrgenommene Führungsqualität mit steigender Hierarchieebene deutlich ab. Einige Nutzer:innen berichten von einem respektvollen Umgang auf Augenhöhe und guter Zusammenarbeit im direkten Umfeld.
Das mittlere und obere Management hingegen steht stark in der Kritik. Nutzer:innen bemängeln Vetternwirtschaft, fehlende Entscheidungskompetenzen sowie mangelndes Interesse an der Entwicklung der Mitarbeiter:innen. Auch unrealistische Zielvorgaben und Mikromanagement werden von einigen als problematisch empfunden. Zudem fühlen sich viele direkte Vorgesetzte durch übergeordnete Strukturen in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt. Die Qualität der Führung gilt dabei als stark personenabhängig.
Die Kommunikation bei AUMOVIO wird von den Nutzer:innen überwiegend kritisch bewertet. Ein zentraler Kritikpunkt ist die mangelnde Transparenz seitens des Managements: Wichtige Informationen erreichen die Mitarbeiter:innen häufig erst über die Presse, bevor eine interne Kommunikation stattfindet. Strategische Entscheidungen, etwa Stellenabbau oder Standortschließungen, werden laut einigen Bewertungen ohne frühzeitige Ankündigung kommuniziert. Zudem bemängeln viele, dass Informationen von oben nach unten nur fragmentiert weitergegeben werden und eine offene Feedbackkultur fehlt. Die hierarchischen Strukturen verstärken dieses Problem, da Entscheidungen top-down getroffen werden, ohne nachvollziehbare Erklärungen.
Auf Teamebene fällt die Einschätzung etwas differenzierter aus: Wenige Nutzer:innen berichten von funktionierender Kommunikation im direkten Arbeitsumfeld oder mit direkten Vorgesetzten. Dennoch überwiegt der Eindruck, dass die Unternehmenskommunikation insgesamt wenig verlässlich ist und das Vertrauen der Belegschaft in das Management gelitten hat.
Die Work-Life-Balance bei AUMOVIO wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Ein zentrales Kritikpunkt ist die weitgehende Abschaffung des Homeoffice: Viele berichten, dass Präsenz im Büro zunehmend zur Norm wird und mobiles Arbeiten kaum noch möglich ist. Besonders in der Produktion empfinden Mitarbeiter:innen die Balance als unzureichend, während Kolleg:innen in anderen Bereichen von flexiblen Arbeitszeiten profitieren. Hinzu kommen Überstunden, die laut einigen Bewertungen ohne Ausgleich erwartet werden, sowie eine ungleiche Arbeitsverteilung.
Positiv heben einige Nutzer:innen flexible Arbeitszeiten und vertrauensbasierte Modelle hervor, die eine gute Balance ermöglichen. Allerdings betonen andere, dass dies stark vom jeweiligen Vorgesetzten und der Abteilung abhängt. Die Einschränkung des hybriden Arbeitens sowie ein gestiegener Arbeitsdruck durch Stellenabbau belasten die Work-Life-Balance zusätzlich und stehen im Widerspruch zu den positiven Einzelerfahrungen.
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