18 von 39 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
18 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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18 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Mission ist super
Ganz klar: der Umgang mit Konflikten. Wenn aufgrund eines problematischen Teammitgliedes andere Kollegen in die Verzweiflung getrieben werden und trotzdem keinerlei Lösung vom Management herbeigeführt wird. Das spricht für mich nicht nur für einen schwachen Führungsstil, sondern auch für mangelhafte Empathie.
Besser und klarer kommunizieren. Mitarbeiter in Prozesse mit einbinden, und bei Konflikten als Kommunikationspartner und Exekutive vorhanden sein (nicht nur ein Schauspiel bieten).
An sich ein nettes Arbeitsumfeld, jedoch gab es Teammitglieder, die mein Arbeitserlebnis bei auticon erheblich getrübt haben. Die Tatsache, dass diese sehr teamschädigenden Kollegen weiterhin im Unternehmen bleiben durften, war für mich ein großer Abzug.
Die Mission von auticon ist klar und toll: Autisten die Möglichkeit bieten, einen Fuß in die (IT)-Arbeitswelt zu setzen und langfristige Aussichten für eine Anstellung zu finden.
Prinzipiell war der Zusammenhalt gut, dieser wurde jedoch durch manche Teammitglieder stark beeinträchtigt.
Eine Lösung zu den Konflikten mit den für mich problematischen Teammitgliedern wurde nicht angeboten, mit fadenscheinigen Argumenten wurden "Kompromisse" gebildet, die letzten Endes zu keiner Veränderung geführt haben.
Kommuniziert wurde nicht viel: von einem fehlenden Onboarding Prozess bis hin zu undurchsichtiger Kommunikation zwischen den einzelnen Abteilungen war alles dabei (oder in diesem Fall: nichts)
Ich fühlte mich in diesem Unternehmen absolut im Stich gelassen und hatte nur selten das Gefühl, benötigt o. gebraucht zu werden.
So ziemlich alles.
Geld vom Integrationsamt wird eingestrichen und Mitarbeiter sitzen nur rum.
Findet nicht statt
Nicht vorhanden
- auticons Idee ist unterstützenswert
- es gibt Consultants, die einen tatsächlichen Mehrwert durch das Jobcoaching-Modell haben
- gute Marketingabteilung
- das erfolgreiche Marketing führt zu einem Bewusstsein für die Lage auf dem Arbeitsmarkt für Menschen mit einer Diagnose im Autismusspektrum
- gibt arbeitslosen Menschen mit Diagnose im Autismusspektrum eine Chance auf eine Arbeit, die sie sonst nicht bekommen hätten
- schlechte Organisation (insbesondere bzgl. Akquise, Ressourcenallokation u. Projektplanung)
- Gehalt u. Sozialleistungen weit unter Marktniveau
- kaum Weiterbildungen
- hoher Druck auf die Consultants (mehr als ich bei anderen Arbeitgebern je erlebt habe)
- ruppiger Umgang mit unliebsamen Consultants
- definitiv kein geeigneter Arbeitgeber für Menschen mit einer Diagnose im Autismusspektrum, die schon anderweitig auf dem Arbeitsmarkt Fuß gefasst haben
- langfristige, strategische Planung statt "Bauchladen"
- sinnvolle Weiterbildung der Consultants
- echte u. wirksame Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse von Consultants
- Einführung marktüblicher Gehälter und Sozialleistungen
Erste Firma, die Autisten eine Chance am ersten Arbeitsmarkt ermöglicht und somit die Chance gibt Erfahrungen zu sammeln. Auch, wenn die Autisten sehr robust sein müssen, um bestehen zu können.
dafür, dass klar sein müsste, dass Autisten nicht sehr gut für sich selbst einstehen können, müssen sie viel zu sehr agieren, wie in klassischen Unternehmen. Die Unterstützung, die durch Job Coaches versprochen wird, sollte wieder gewährleistet sein. Das war mal deutlich besser...
Gleichbehandlung von MA mit und ohne Autismus, womit man wirbt, sollte man auch einhalten
allgemein steigende Umzufriedenheit
viele bleiben, weil sie sich einen Wechsel nicht zutrauen
...siehe Thema Gleichbehandlung...
Super Zusammenhalt untereinander
sieht man praktisch nie, scheint kein Interesse an Kontakt zu seinen Mitarbeitern zu haben.
allgemeine Themen der Firma werden nicht mehr an Autisten weitergegeben, früher gab es ein-viermal im Jahr entsprechende Meetings an denen alle teilgeommen haben.
noch sehr viel Luft nach oben, auf Augenhöhe wird hier nicht gearbeitet
Gut finde ich, daß überhaupt mal jemand in Deutschland den Versuch macht, autistisch begabte Menschen im ersten ARbeitsmarkt zu etablieren.
Es scheint vorrangig darum zu gehen, die Fördermittel vom Arbeitsamt abzuschöpfen.
Es sollte mindestens ein autistisch begabtes Vorstandsmitglied die Interessen der autistisch begabten Mitarbeiter dort vertreten. Autisten sollten grundsätzlich auch Budget- und Personalverantwortung übernehmen dürfen. Alles dieses ist meines Wissens jedoch nicht vorgesehen.
Benefits
Gehalt
lokale Kundengewinnung, mehr Arbeitsplätze vor Ort
Es wird nicht blind auf Fremdbewertungen vertraut, denn diese sind gerade bei Nerds und behinderten Bewerbern oft durch Vorurteile geprägt. Auticon macht sich selbst durch intensive Tests ein Bild.
So hat auch wer sich nicht gut präsentieren kann eine reelle Chance.
Anders zu sein als der Mainstream ist nicht das absolute KO-Kriterium wie sonst üblich, sondern wird als Qualifikation erkannt (Neurodiversität).
Es gibt weder selbst ernannte Sonnenkönige, die sich eine Firma als privaten Hofstaat halten, noch Personenkult als Religion.
Untertanen und Befehlsempfänger unerwünscht, wer selber denken kann und will ist hier gut aufgehoben.
Einer der ganz wenigen Arbeitgeber, bei dem Mitarbeiter Fehler finden dürfen. Dafür werden sie als Softwaretester ja auch bezahlt.
Schwierig. Wo bei Auticon ein winziges Staubkorn den Glanz trübt, liegen bei allen anderen Arbeitgebern, die ich kenne, gigantische Giftmüllhalden. Erst recht in den Bereichen Führungsstil, Betriebsklima und Geld.
Noch schwieriger. Was nicht kaputt ist, kann man nicht reparieren.
Sie stellen Autisten ein
Sie zahlen wenig. Es gibt starke Hierarchien und kein Mitspracherecht. Das in der Presse vermittelte Image hat wenig mit der Realität zu tun.
Mitarbeitern zuhören. Kritik zulassen. Anständige Gehälter zahlen.