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39 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,6Weiterempfehlung: 67%
Score-Details

39 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Ich fühle mich sehr wohl

4,5
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei auticon GmbH in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Flexibilität

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Entscheidungen dauern zu lange

Verbesserungsvorschläge

Wieder mehr den Fokus auf das Wesentliche legen


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Tolles Team, abwechslungsreiche Projekte, spannende Aufgaben und wertschätzende Unternehmenskultur

4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei auticon GmbH in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Tolles Team mit starkem Zusammenhalt
Vielfältige und spannende Aufgaben
Wertschätzende Unternehmenskultur
Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Möglichkeiten
Entwicklungschancen bei Eigeninitiative

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kommunikation in Projekten nicht immer transparent
Gehaltsentwicklung und Karrierepfade könnten klarer sein

Verbesserungsvorschläge

Die interne Kommunikation könnte klarer und strukturierter gestaltet werden, insbesondere in projektbezogenen Phasen. Ein stärkerer Fokus auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung wäre ebenfalls wünschenswert.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist sehr positiv. Der Umgang miteinander ist respektvoll und offen, was zu einem angenehmen und produktiven Arbeitsumfeld beiträgt. Ich fühle mich als Mitarbeiter wertgeschätzt und ernst genommen.

Image

Das Unternehmen wird von Kunden als kompetenter und zuverlässiger Partner wahrgenommen. Natürlich gibt es wie überall Verbesserungspotenzial, aber insgesamt stimmt meiner Meinung das Image mit der Realität überein.

Work-Life-Balance

Gute Balance zwischen Beruf und Privatleben. Ein gewisses Maß an Eigenverantwortung trägt dazu bei. Insgesamt wird darauf geachtet, dass die Arbeitslast fair verteilt ist und persönliche Bedürfnisse berücksichtigt werden.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt interne Schulungen, Zertifizierungen und die Chance, sich in Projekten weiterzuentwickeln. Die Karrierepfade sind grundsätzlich vorhanden, könnten aber teilweise transparenter kommuniziert werden. Wer Eigeninitiative zeigt, bekommt in der Regel auch die Chance, Verantwortung zu übernehmen und sich weiterzuentwickeln.

Gehalt/Benefits

Sozialleistungen wie betriebliche Altersvorsorge, Weiterbildungsbudgets oder Mobilitätsangebote sind vorhanden und werden aktiv angeboten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Thema Nachhaltigkeit spielt im Unternehmensalltag eine eher untergeordnete Rolle, wird aber nicht komplett vernachlässigt. Es gibt vereinzelt Initiativen, z. B. zur Reduzierung von Dienstreisen oder zur Nutzung digitaler Tools statt Papier.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team ist sehr gut. Auch neue Kolleg:innen werden herzlich aufgenommen und schnell integriert.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Alter spielt im Arbeitsalltag keine spürbare Rolle. Der Umgang ist respektvoll und kollegial, und sowohl jüngere als auch ältere Mitarbeitende bringen ihre Stärken ein.

Vorgesetztenverhalten

Meine Führungskraft begegnet mir grundsätzlich respektvoll und auf Augenhöhe. Feedback wird konstruktiv gegeben, und persönliche Entwicklung gefördert. In der täglichen Zusammenarbeit zeigen sich viele positive Ansätze, wie z. B. Vertrauen und Offenheit.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt sehr gut. Die Arbeitsplätze sind ergonomisch gestaltet, und auch Remote-Arbeit wird problemlos unterstützt.

Kommunikation

Im Unternehmen ist die Kommunikation grundsätzlich offen und freundlich. Allerdings kann es durch die projektbezogene Arbeitsweise und wechselnde Zuständigkeiten gelegentlich zu Unklarheiten oder Verzögerungen kommen.

Gleichberechtigung

Im Unternehmen wird Gleichberechtigung aktiv gelebt. Diversität wird offensichtlich wertgeschätzt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind abwechslungsreich und bieten Raum für Eigeninitiative. Die Vielfalt der Themen sorgt dafür, dass es nie langweilig wird.

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Schlechte Stimmung und Führung auf allen Ebenen

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei auticon GmbH in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Idee, und es gibt auch Kollegen die wirklich nett sind. Die Arbeitszeiten, viel Teilzeitmöglichkeiten, und Home Office kann je nach Bedürfnis genutzt werden. Image: Nach außen sehen wir gut aus, gewinnen Preise und es kommen im TV oder in Zeitungen alle Arten von Mitarbeitern zu Wort auch viele Autisten. Viele Bemühungen für Mental Health. Man will ein guter Arbeitgeber sein.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Was unter Verbesserungsvorschlägen steht ist nicht neu und schon oft von vielen gesagt worden. Änderungen passieren nicht oder sehr langsam.

Verbesserungsvorschläge

Keiner weiß was für eine Strategie verfolgt wird. Mitarbeiterversammlungen finden nicht mehr statt. Eo wir stehen weiiss keiner. Klarer sagen, wer was macht, wo wir gut sind, und wo die Schwachstellen sind und was dagegen getan wird. Nicht gut performende Abteilungen oder Mitarbeiter besser ausbilden oder austauschen. Viele fehlt die Qualifizierung für das was sie tun vor allem im Backoffice. Wir müssen besser werden beim Verkaufen um im Markt Projekte zu gewinnen. Manager mit Disziplinarischer Verantwortung und Teamversntwortung müssen auch führen können. Prozesse einführen, die auch alle kennen und die eingehalten werden. Interne Zusammenarbeit verbessern und verbieten, dass schlecht gesprochen wird über Andere (Autisten und NT) und Menschen diskriminiert oder gemobbt werden. Gendern abschaffen. Andere Meinungen zulassen und respektieren.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gibt sich sozial, aber es arbeiten alle nur für sich.

Gleichberechtigung

Es gibt aus meiner Sicht viele Vorurteile und schlechte Aussagen über Autisten vor allem wenn mit Kunden oder interessierten Unternehmen gesprochen wird aber auch direkt. Es ist eine zweiklassen Gesellschaft, Die Fassade ist neurodivers, aber die Realität ist anders.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Interessante Aufgaben

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Soziales IT-Umfeld mit Fokus auf Lernen, Weiterentwicklung und echter Wertschätzung von Neurodiversität

4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei auticon GmbH in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich lerne immer wieder neue Themen aus der IT kennen, zum Beispiel Programmiersprachen, Datenanalyse, Softwaretests und viele spezielle Fachgebiete.
Ich kann aktiv dabei mitwirken, Wissen und Akzeptanz über Autismus im Unternehmen und in anderen Unternehmen zu stärken.
Es gibt regelmäßig Neuigkeiten und spannende Informationen rund um das Thema Autismus und Neurodiversität.
Besonders schätze ich den Austausch mit anderen Autisten.
Insgesamt zeigt das Unternehmen eine soziale Haltung, die mir in vieler Hinsicht zugutekommt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ein kleiner Nachteil ist, dass manche Angebote davon abhängen, wie sehr bestimmte Themen gesellschaftlich akzeptiert sind und welche finanziellen Mittel Unternehmen dafür bereitstellen.
Diese Mittel werden manchmal auch nach aktuellen Trends oder Marketingüberlegungen eingesetzt.
Wichtig wäre, dass das Konzept, die Stärken neurodiverser Menschen sichtbar zu machen und in Unternehmen einzubringen, langfristig auf echter Wertschätzung basiert.

Verbesserungsvorschläge

Ich fände es gut, wenn es noch bessere Standards für die Zusammenarbeit gäbe.
Klare Vorgaben von der Geschäftsführung würden die Arbeit noch strukturierter machen.
Auch eine stärkere länderübergreifende Zusammenarbeit zwischen den Niederlassungen könnte neue Chancen schaffen.
Im Vertrieb wäre es gut, personell noch etwas aufzustocken, um neue Kunden besser erreichen zu können.

Image

Fünf Sterne, wenn Barrierefreiheit ein Grundsatz im Unternehmen wird.

Gehalt/Benefits

Nilo Health, Jobcoaching

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Shortlist für den internationalen ZeroCall25 Award, zahlreiche Nominierungen


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreichZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Body-Leasing-Stube mit guter und eifriger PR

2,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei auticon GmbH in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die ursprüngliche Idee. Auticon ist angetreten, Autisten gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Ihnen Arbeitsumstände zu schaffen, in denen sie effektiv und erfolgreich arbeiten können, ohne dabei auszubrennen.

Positiv ist hervorzuheben, dass Mitarbeiter bei auticon sehr viele Freiheiten genießen, sei es bei der Arbeits- oder Arbeitszeitgestaltung oder bei der Mitwirkung in firmeninternen Arbeitsgruppen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass auticon sich von innen sichtbar von der ursprünglichen Vision entfernt hat. Das, was auticon einst ausgemacht hat, insbesondere die Idee der Jobcoaches, wächst nicht im gleichen Maße, wie der Rest der Firma wächst. Jobcoaches zeigen sich häufig überlastet, sodass es ihnen immer schwerer fällt, ihrer Aufgabe nachzukommen. Darunter leiden kurz- bis mittelfristig die Consultants und langfristig der Unternehmenserfolg.

Dadurch schwindet der Unterschied zwischen auticon und anderen Consulting-Unternehmen, die ein höheres Gehalt anbieten.

Verbesserungsvorschläge

Stellt mehr Jobcoaches ein. Bezahlt sie gut. Überlastet sie nicht. Gebt ihnen die Mittel, ihren Consultants tatsächlich zu helfen, statt sie nur auf Spur zu halten.

Etabliert Strukturen in Projektakquise und Projektmanagement, die Projekteinsätze planbarer machen. Die die Fähigkeiten eurer Consultants effektiver einsetzen. Besorgt Projekte für die Consultants und nicht Consultants für die Projekte.

Hört auf eure Consultants. Traut euch, regelmäßig umfangreiches Feedback aus dem gesamten Projekt zu holen. Prüft, ob ihr Möglichkeiten habt, Situationen zu verbessern. Kommuniziert eure Ideen und Ergebnisse offen nach unten.
Schafft euch ein umfangreiches Bild, auch wenn es für den Moment weh tut.

Habt Stolz und Mut. Wenn ein Kunde nicht bereit oder fähig ist, sich an die Bedürfnisse von Autisten anzupassen, ist nicht immer die Lösung, die Consultants an den Kunden anzupassen. Zwar kauft der Kunde bei uns eine Dienstleistung, aber er muss sich selbst in die Lage versetzen, sie auch entgegennehmen zu können.
Manchmal passt es einfach nicht mit einem Kunden oder einer seiner Abteilungen.
Lernt, dass eure Consultants zu eurem Umsatz beitragen und der beste Umsatz langfristig wenig bringt, wenn ihr eure Consultants dafür opfert.

Arbeitsatmosphäre

Die Zeit, die Consultants während Projekteinsätzen mit Tätigkeiten außerhalb von Projekten verbringen, ist sehr begrenzt.
Die Arbeitsatmosphäre hängt damit unmittelbar von Projekt und Kunden ab. In aller Regel gilt: Die Zusammenarbeit mit anderen autistischen Kollegen funktioniert sehr gut, die Auseinandersetzung mit Kunde und Projektleitung variiert.

Autisten neigen glücklicherweise aufgrund ihrer oft traumatischen Lebenserfahrungen häufig dazu, Defizite von Kunden und Projektmanagement ausgleichen zu wollen, sodass Projekte bei gleichen Bedingungen hier häufiger erfolgreich sind als sie in anderen Firmen wären.

Image

auticon ist sehr erfolgreich damit, nach außen ein attraktives Image zu kommunizieren.

Work-Life-Balance

Arbeitszeiten konnte ich bisher relativ frei wählen. Wichtig war nur die Teilnahme an vereinbarten Meetings. Dies ist aber mitunter projektabhängig unterschiedlich.

Ich persönlich habe keinen externen Druck erlebt, Überstunden zu machen. Das passierte in meinem Fall immer indirekt, da ich selbst dazu neige, stressige Situationen durch Mehrarbeit auflösen zu wollen.

Es wird erwartet, dass man am Anfang des Jahres einen Großteil seines Urlaubs einreicht. Den zu nehmen ist in aller Regel unproblematisch.

Schwierig wird es, wenn die Projektleitung vom Kunden unter Druck gesetzt wird. In dem Fall passiert es gern, dass die Projektleitung diesen Druck an die Consultants weitergibt oder zumindest nur begrenzt dazu beiträgt, den vom Kunden direkt aufgebauten Druck zu reduzieren.
Ich musste mindestens einmal beobachten, wie einen Kollege zu nötigen versucht wurde, bereits genehmigten Urlaub doch nicht zu nehmen. Nicht, weil es im Projekt ein akutes Problem gab, das durch den Urlaubsverzicht zu lösen gewesen wäre, sondern weil man wegen einer akuten Konfliktsituation mit dem Kunden wie eine Truppe von Machern aussehen wollte.

Karriere/Weiterbildung

auticon krankt ein bisschen daran, dass die Projektakquise und die Mitarbeiterverwaltung von einander getrennt zu sein scheinen. Häufig passiert es, dass Projekte eingeholt werden, die Kompetenzen benötigen, die in der Belegschaft entweder ganz fehlen oder in anderen Projekten gebunden sind.

Das Ergebnis ist, dass Mitarbeiter häufig in Projekten landen, die wenig mit dem zu tun haben, was sie vorher gemacht und vom dem sie Ahnung haben (Ausnahmen sind hier Projekte, in denen Projektmitglieder eingesetzte Technologien selbst bestimmen können und müssen).
Die Karrierepfade vieler Mitarbeiter haben dadurch häufig die Anmutung von Flickenteppichen.

Das ist vor allen Dingen deshalb schade, weil auticon von der Ausbildung klarer Kompetenzen profitieren würde. Spezialisten sind teurer zu verkaufen als Generalisten. Die Weiterbildung ist allerdings in meiner Erfahrung unstrukturiert.
Auticon versteht sich nicht als Experte für bestimmte Aufgaben, sondern begnügt sich damit, dass die autistischen Angestellten sich als Jacks Of All Trades schon den variierenden Anforderungen von Kunden anpassen werden. Das verschenkt echtes Potenzial.

Gehalt/Benefits

auticon bezahlt Consultants in aller Regel unterdurchschnittlich und begründet das - zu Recht oder nicht - implizit mit dem erhöhten Unterstützungsbedarf und Krankheitsrisiko bei autistischen Mitarbeitern.

Die von der Geschäftsleitung kommunizierten Gewinnzahlen deuten darauf hin, dass hier eine schrittweise Angleichung an branchenübliche Löhne möglich wäre. Das würde sich insbesondere mit dem eigenen Anspruch als sozialer Arbeitgeber decken.

Die Führungsriege kommuniziert seit Jahren, dass sie daran arbeitet, in mittlerer Zukunft die Gehaltsstruktur des Unternehmens transparenter machen zu wollen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

auticon reiht sich ein in die Unternehmen, die nach außen ein hohes Sozialbewusstsein kommunizieren. Das wird insbesondere durch die eigene Positionierung als sozialer Arbeitgeber ermöglicht, der Autisten zu Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt verhilft.

Diese Außenwirkung ist sehr effektiv und lockt neue Mitarbeiter an.

Von innen betrachtet unterscheidet sich auticon allerdings nicht grundlegend von anderen Consultingunternehmen.

Kollegenzusammenhalt

Unter den autistischen Kollegen wird in aller Regel offen gesprochen, sodass man immer jemanden findet, der die eigene Perspektive auf den Führungsstil von Vorgesetzten nachvollziehen und validieren kann.

An Entscheidungen im operativen Geschäft sind Autisten in aller Regel nicht oder nur sehr begrenzt beteiligt.

Zu begrüßen ist, dass auticon bemüht ist, hier den Anschein von Mitsprache zu erwecken, indem ein Consultant-Rat eingeführt wurde, der die Teilnahme von zwei autistischen Vertretern im Lenkungsausschuss steuert. Inwiefern diese zwei Mitglieder dort als Bittsteller auftreten oder tatsächlich an Entscheidungen beteiligt werden, ist von unten m.M.n. nicht zu überschauen.

In einer aktuellen Rede an die Belegschaft stellte die geschlossen nicht-autistische Führungsriege glücklicherweise klar:
Es gibt keine Zwei-Klassen-Gesellschaft bei auticon. Autisten sind in jeder Hinsicht gleichgestellt und es wird da nicht unterschieden und man solle aufhören, den Anschein zu erwecken, als gäbe es da Diskrepanzen.

Umgang mit älteren Kollegen

Die Altersverteilung der Mitarbeiter ist mir unbekannt und demzufolge auch, ob statistisch eine Altersdiskriminierung bei der Einstellung erkennbar wäre. Ich würde davon ausgehen wollen, dass diese nicht stattfindet, bin aber zu dem Thema nicht sprechfähig.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte und Führungsriege sind stets bemüht, eine optimistische, freundliche, rücksichtsvolle, einfühlsame und zuvorkommende Ausstrahlung zu vermitteln.

Arbeitsbedingungen

Da ein Großteil der Mitarbeiter im Home Office sitzt, ist die Ausstattung der Büros beinahe irrelevant. Die Niederlassungen, die ich gesehen habe, sind hauptsächlich funktional eingerichtet.

Wenn ein Projekt eine besondere technische Ausstattung oder Software erfordert, erhält man diese auf Nachfrage weitestgehend problemlos.

Nachzubessern ist ggf. bei der Initialausstattung neuer Kollegen. Gebrauchte, ungereinigte Eingabegeräte und Headsets schrecken auf den ersten Blick ab, lassen sich aber privat ersetzen.

Kommunikation

auticon ist ein Unternehmen im Aufstieg und kommuniziert das auch an die Mitarbeiter.

In einer aktuellen Rede an die Belegschaft etwa arbeitete die Führungsriege heraus:
1. dass wir gerade schneller wachsen, als wir uns je darauf vorbereiten konnten,
2. dass wir in Q1 so viel Umsatz gemacht haben wie eigentlich in Q1 und Q2 zusammen geplant war,
3. dass wir aktuell viele Ausfälle wegen Depressionen und Burnout haben, die uns leider Umsatz kosten,
4. dass wir als Hauptmaßnahme jetzt _unbedingt_ den Fokus auf Umsatz legen müssen.

Gleichberechtigung

auticon ist bemüht, sich von angestammten Stereotypen zu distanzieren. Einige Abteilungen werden von Frauen geführt. Die unmittelbare Geschäftsführung ist allerdings in den vergangenen Jahren signifikant männlicher geworden.


Interessante Aufgaben

5Hilfreichfinden das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Von diesem Unternehmen sollte man besser die Finger lassen.

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei auticon GmbH in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sie stellen Autisten ein. Das ist aber auch das einzig Positive, was es zu erwähnen gibt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Unter den vielen schlecht laufenden Dingen stechen vor Allem der respektlose und geringschätzende Umgang mit den autistischen Mitarbeitern sowie die miserable Projektakquise heraus. Letztere führt dazu, dass auticon dem Anspruch, passende Einsatzmöglichkeiten für autistischen Consultants anzubieten, in den seltensten Fällen gerecht wird.

Verbesserungsvorschläge

Zu nennen ist hier zum Einen die Herausbildung eines wirklich fachlichen Schwerpunkts und entsprechender fachlicher Kompetenzfelder statt einer Fokusierung auf angebliche autistische Superkräfte. Letztere sind allein weder am Markt gefragt, noch wird es einem Autisten gerecht, wenn sein Leistungsvermögen auf diese Spezialfähigkeiten reduziert wird. Zum Anderen muss auticon dringend an einem respektvollen und wertschätzendem Umgang mit den autistischen Mitarbeitern arbeiten.

Arbeitsatmosphäre

Es war über Jahre hinweg deprimierend und frustierend und ich war froh, als ich eine andere Stelle gefunden habe.

Image

Das nach außen kommunizierte Bild von auticon stimmt in den seltensten Fällen mit der Wirklichkeit überein. Statt Hilfe und Unterstützung erlebt man durch die "Betreuer" und Verwalter häufig Schikanen und Gängelung.

Work-Life-Balance

Überstunden fielen selten an und ließen sich meistens schnell ausgleichen. Der Urlaubsanspruch war unterdurchschnittlich gering und orientierte sich am gesetzlichen Minimum. Urlaub musste offiziell lange im Voraus geplant werden. Dies wurde nicht immer konsequent durchgeführt, so dass manchmal auch kurzfristigere Urlaubsanträge möglich waren. Es passierte aber immer wieder, dass, wenn man im Projekt war, man dazu gedrängt wurde, lange geplanten Urlaub kurzfristig nach hinten zu verschieben. Insgesamt hängt die Work-Life-Balance natürlich stark von den Rahmenbedingungen des Projekts ab. Auf das Wohlergehen des Consultants wurde dabei keine Rücksicht genommen. Es zählte nur, dass der Consultant in irgendeinem Projekt ist und Umsatz erwirtschaftet. Gespräche darüber zu führen, war meistens nutzlos oder führte sogar noch zur Verschlimmerung.

Karriere/Weiterbildung

Autistische Consultants sind auf ein festes Rollenbild festgelegt, d.h. außer gewissen IT-Kenntnissen wird ihnen nichts zugetraut. Von Seiten des Managements bzw. Backoffices wird am liebsten unter Ausschluss des Consultants über dessen Kopf hinweg mit dem Kunden verhandelt. Einem Consultant eine verantwortliche Position zu übertragen ist nicht vorgesehen. Eine Karriere im Sinne des Aufbaus einer fachlichen Kompetenz ist kaum möglich. auticon ist häufig nicht dazu in der Lage, für den Consultant passende Projekte zu akquirieren. Insofern zeichnet sich bei vielen Consultants die Projekthistorie durch eine unzusammenhängende Aneinanderreihung verschiedenster Tätigkeiten ohne wirklichen Schwerpunkt aus. Ich hatte noch Glück, weil ein Kunde sehr lange an mir festgehalten hatte, so dass es bei mir noch so etwas wie Kontinuität gab. Leider war ich in dem Projekt unterfordert und bin deutlich unter meinen Möglichkeiten geblieben. Weiterbildung wird, wenn sie nicht im direkten Zusammenhang mit dem Projekt steht, in den seltensten Fällen bezahlt oder sonst unterstützt. Es wird erwartet, dass man dies in der Freizeit oder zumindest projektfreien Zeit und auf eigene Kosten macht.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt kam immer pünktlich. Das ist auch das Einzige, was hier positiv zu bewerten ist. Von der Höhe her bewegte sich das Gehalt deutlich unter dem marktüblichen Niveau. Dennoch nahm auticon überdurchschnittlich hohe Stundensätze für die Projekteinsätze der autistischen Consultants, wovon dann nur ein kleiner Teil beim Consultant angekommen ist. Wenn ein Consultant einmal nicht im Projekt ist, werden die Konsequenzen der unzureichenden Fähigkeiten der "Betreuer" und Verwalter in Sachen Projektakquise gerne schnell an die Consultants weitergereicht, z.B. in Form von Kurzarbeit. Weitere Sozialleistungen sucht man vergebens. Es gab noch nicht einmal einen Obstkorb, der sonst als Alibi-Sozialleistung herhalten muss.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Zwiespältig, weil auticon einerseits die Beschäftigung von Autisten fördert und bewirbt, andererseits aber Autisten nicht wirklich als gleichberechtigte Mitarbeiter sieht, sondern intern Autisten häufig auf die Rolle des zu bevormundenden Betreuungsobjekts reduziert. Für die autistischen Consultants ist auticon in erster Linie Arbeitgeber, also die Möglichkeit zu sinnstiftender Beschäftigung, mit der man Geld verdienen kann. Dagegen wird auticon vor Allem von den Job Coaches häufig primär als Betreuungseinrichtung für Autisten gesehen, bei dem ein sozialversicherungspflichtige Beschäftigung allenfalls ein hübscher Nebeneffekt ist. Insofern fühlen sich viele Job Coaches auch dafür zuständig, in die Privatangelegenheiten der Consultants einzugreifen. Erstens fehlt den meisten Job Coaches dafür aber die nötige Ausbildung, und zweitens ist dies aufgrund des Interessenkonflikts gar nicht zulässig. Vom Management wird dieses widerwärtige und falsche Verhalten leider auch noch offen befürwortet und unterstützt. Wenn es aufgrund solcher Übergriffe kommt, muss man mit der Arbeitsverweigerung des Job Coaches und dem Fehlen eines Ansprechpartners für notwendige organisatorische Dinge rechnen.

Kollegenzusammenhalt

Ich habe nur mit einem anderen Consultant für ein paar Monate zusammengearbeitet, so dass ich nicht viel zu diesem Punkt sagen kann. Dort, wo es Berührungspunkte gab, war der Zusammenhalt und auch die Zusammenarbeit problemlos.

Vorgesetztenverhalten

Manche aus Backoffice und Management sind in Ordnung. Das Verhalten des Großteils aus Backoffice und Management ist jedoch unter aller Kanone. Sie gehen mit den autistischen Consultants um, wie es ihnen gerade so passt. Als Consultant ist man einer permanenten Willkür und auch willkürlichen Schikanen ausgesetzt. Man wird belogen und betrogen, man wird verleumdet, es wird permanent Druck auf einen ausgeübt und so weiter. Wenn es deswegen erwartungsgemäß zum Streit kommt, hat in deren Augen automatisch immer der Consultant Schuld, weil nach deren Meinung man als Autist minderbemittelt sei. Ein Mitarbeiter aus Backoffice und Management kann das widerwärtigste und abscheulichste Verhalten gegenüber einem Consultant an den Tag legen, der Rest des Backoffices und des Managements wird dies bedingungslos und uneingeschränkt verteidigen.

Arbeitsbedingungen

Die Büroeinrichtung und auch das technische Equipment war schon ziemlich billig. Es hat mich aber nicht großartig gestört. Aufgrund des widerlichen Benehmens des Backoffices und Managements gegenüber den autistischen Consultants habe ich das auticon-Büro gemieden wie der Teufel das Weihwasser, sondern stattdessen beim Kunden, falls möglich, oder im Homeoffice gearbeitet. Meistens bekam ich für ein Projekt die notwendigen technischen Geräte, z.B. Laptops, vom Kunden, so dass ich die Geräte von auticon nur selten benutzen musste.

Kommunikation

Kommuniziert wurde nicht viel. Es ist sogar mehrfach vorgekommen, dass entscheidende Informationen erst über Umwege durch den Kunden zu mir gelangt sind. Die Kommunikation, die stattfand, war höchst einseitig. Berichte aus dem Management bzw. dem Backoffice wurden schnell und knapp abgefrühstückt und dienten nicht selten der Ankündigung von unnützen Schikanen oder neuen Benachteiligungen für den Consultant. Eine Mitspracherecht wurde dem Consultant ohnehin nicht zuerkennt. Häufig fanden die Gespräche auch bewusst in einer 2-gegen-1- oder 3-gegen-1-Situation statt, so dass man sich verbal kaum wehren konnte.
Andersherum dienten die Gespräche vornehmlich der Kontrolle, Überwachung und Bevormundung des Consultants. Man wurde zu jeder Kleinigkeit aus der Projekttätigkeit ausgequetscht, selbst wenn die Zusammenarbeit mit dem Kunden reibungslos verlief. Wenn man selbst ein Problem, egal ob auticon-intern oder beim Kunden, angesprochen hat, wurde dieses entweder vollständig ignoriert, oder es wurden Zusagen gemacht, die später vorsätzlich nicht eingehalten wurden, oder die Schuld wurde beim Consultant gesucht oder es wurde mit völliger Verweigerung der Zusammenarbeit reagiert.

Gleichberechtigung

Auch wenn auticon mit der Gleichstellung und Inklusion von Autisten wirbt, hat die Unternehmenskultur nicht wirklich viel damit zu tun. Klar, es werden mehr Autisten eingestellt als anderswo. Aber die Art und Weise, wie mit Autisten umgegangen wird, ist durch ein tiefgreifendes Apartheidsdenken geprägt. Als Autist wird man in erster Linie als zu bevormundendes Betreuungsobjekt aufgefasst und das unabhängig von der Ausbildung, der persönlichen Lebensleistung oder tatsächlichen autismusbedingten Einschränkungen. In der Außendarstellung von auticon wird penetrant das Bild des Autisten gezeigt, der woanders nur Probleme hat und zu auticon kommt, weil er dort die woanders verwehrte Hilfe bekommt. Der Autist wird grundsätzlich in der Opferrolle dargestellt und auticon als dessen Retter. Management und Backoffice bleibt vornehmlich unter sich, alle Entscheidungen werden unter Auschluss der Consultants getroffen. Letztere dienen nur als Befehlsempfänger, die es aufgrund ihrer Bedürftigkeit zu kontrollieren und bevormunden gilt.

Interessante Aufgaben

Dieser Punkt hängt stark vom konkreten Projekteinsatz ab. auticon hat keinen wirklichen fachlichen Fokus, kein Kompetenzfeld und bietet im Bereich IT irgendwie Alles und dementsprechend nichts so richtig an. Zudem konzentriert sich das Marketing zu sehr auf Klischeevorstellungen von Autisten und wirkliche fachliche Fähigkeiten sind, wenn sie überhaupt Platz finden, eher zweitrangig. Insofern tut sich auticon mit der Akquise von Projekten schwer und die Projekte, die es gibt, sind meistens fachlich nicht wirklich geeignet. Meine Niederlassung war in diesem Punkt besonders unfähig. Obwohl sie in einer Stadt mit mehreren DAX-Unternehmen, die zum Teil auch Kunden von auticon sind, liegt, bekam ich meistens von anderen Niederlassungen akquirierte Projekte, die dort nicht besetzt werden konnten und fachlich nicht wirklich passten. An einer Ungeeignetheit meiner Person kann es nicht gelegen haben, da ich eine Ausbildung habe, die auch unter neurotypischen Menschen selten erreicht wird, und die Kunden auch immer sehr mit mir zufrieden waren, wenn man erst einmal im Projekt war.


Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

Ursula SchemmMarketing

Wir sind offen für Kritik bei auticon und leben eine Kultur des Miteinander und respektvollen Umgangs. Das bestätigen interne und externe Quellen, zum Beispiel unsere jährlichen Global Impact Reports mit den Ergebnissen anonymer Mitarbeiterumfragen (zu finden über unsere Website: https://auticon.com/de/unternehmen/news). Vieles in diesem Kommentar ist faktisch falsch und wir dulden es definitiv nicht, dass ein ausgeschiedener Mitarbeiter unsere Teammitglieder beleidigt und als "widerlich" darstellt. Wir haben bereits eine Löschung des Kommentars bei kununu beantragt, da er aus unserer Sicht Hate Speech darstellt und gegen die Richtlinien des Portals verstößt. Nichtsdestotrotz wünschen wir dem Mitarbeiter von ganzem Herzen alles Gute und dass er in seiner neuen Anstellung glücklicher wird.

Nicht zu empfehlen

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei auticon GmbH in München gearbeitet.

Vorgesetztenverhalten

Schlecht

Kommunikation

Viele Intrigen


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

4Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Gelebte Diversität, die noch etwas verbessert werden kann

3,6
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei auticon GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Engagement ist in vielen Bereichen möglich, es herrscht eine fast schon familiäre Atmosphäre unter den Kollegen und man gekommt die Chance, sich zu beweisen, ohne vorher entsprechende Nachweise vorlegen zu müssen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Sozialleistungen und Gehalt sollten der Branche angepasst werden, um Personal besser halten zu können und für neue Bewerber attraktiver zu werden.

Verbesserungsvorschläge

Autisten mehr als vollwertige Menschen wahrnehmen und die Dinge, die von Kunden im Umgang mit den Consultants gewünscht werden, auch intern mehr berücksichtigen.

Arbeitsatmosphäre

Gut:
Du-Kultur und sehr netter Umgang miteinander.
Die autistischen Kollegen werden von Jobcoaches unterstützt.

Ausbaufähig:
Am Wording und dem Umgang mit den autistischen Kollegen kann und sollte noch gearbeitet werden. Teilweise werden diese wie Patienten in einer Klinik behandelt und nicht wie vollwertige Menschen.

Work-Life-Balance

4:1-Modell, Lebensarbeitszeitkonto o.ä. sucht man hier vergebens. Dennoch hat für mich alles gepasst. Mehr Urlaub wäre schön gewesen. Überstunden fallen selten an und wenn doch, kann man diese zeitnah ausgleichen. Auch tagsüber mal für ein paar Stunden zum Arzt oder ähnlichen Terminen gehen ist nach Absprache immer möglich.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt einige kostenlose Kursangebote, die man aber nur wahrnehmen kann, wenn man gerade kein Projekt hat. Weiterbildung bei externen Anbietern muss man sich hart erkämpfen.

Es gibt keine Transparenz über Aufstiegsmöglichkeiten.

Gehalt/Benefits

Gehalt war immer pünktlich auf dem Konto, bewegte sich aber am unteren Branchen-Durchschnitt.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist super. Man kann sich auf jeden verlassen, alle helfen sich gegenseitig und niemand ist böse, wenn mal etwas nicht klappt oder man einen Fehler macht.

Umgang mit älteren Kollegen

Alter spielt überhaupt keine Rolle, es kommt auf den Menschen an.

Vorgesetztenverhalten

Größtenteils gut, manchmal würde ich mir etwas mehr Wertschätzung im Umgang wünschen.

Arbeitsbedingungen

Homeoffice jederzeit möglich, beim Kunden wird darauf geachtet, dass die Arbeitsbedingungen möglichst Autisten-gerecht sind. Der Kunde wird auf die autistischen Herausforderungen der Kollegen vorbereitet und während des Projektes vom Projektmanager und Jobcoach unterstützt, ebenso wie der Consultant.

Kommunikation

Den autistischen Kollegen werden oft entscheidende Informationen vorenthalten, die alle nicht-autistischen Kollegen ganz selbstverständlich bekommen. Oder es werden für alle bewusst Informationen zurückgehalten und man selbst bekommt einen Maulkorb aus einer nicht nachvollziehbaren Angst seitens der Chefetage heraus.

Ein bisschen mehr Mut zu Offenheit und Transparenz würde ich mir wünschen.

Gleichberechtigung

Autisten werden teilweise mehr geoutet, als nötig wäre. Zudem werden sie manchmal in Watte gepackt, weil man ihnen nicht zutraut, mit bestimmten Problemen umzugehen. Zudem bekommen die autistischen Kollegen nicht die gleiche Fülle an Informationen wie die nicht-autistischen Kollegen. Auch Positionen im Backoffice sind nur sehr spärlich mit Autisten besetzt, in Führungspositionen fehlen diese völlig.

Interessante Aufgaben

Von Projekt zu Projekt sehr unterschiedlich. Man hat nur bedingt die Möglichkeit, auf die Zuteilung zu einem Projekt Einfluss zu nehmen und das Staffing ist nicht immer ganz passend.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Visionäres Unternehmen mit sozialem Anspruch

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei auticon GmbH in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der soziale Grundgedanke, autistischen Menschen mit IT-Affinität eine Teilhabe am allgemeinen Arbeitsmarkt (bei Bedarf mit personenzentrierter Betreuung) zu ermöglichen ist aus meiner Sicht gelebte Inklusion.
Flache Hierarchien und kurze Kommunikations-/Entscheidungswege erleichtern und beleben den Arbeitsalltag.

Arbeitsatmosphäre

Vertrauensvoller und wertschätzender Umgang durch alle Hierarchieebenen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mülltrennung nur eingeschränkt möglich.

Kollegenzusammenhalt

Wertschätzung, Hilfsbereitschaft, gegenseitige Unterstützung erlebe ich täglich.

Vorgesetztenverhalten

Einwandfrei

Arbeitsbedingungen

Die Bürostühle könnten etwas hochwertiger sein und die Anzahl der elektrisch höhenverstellbaren Tische ist zu gering. Sonst ist das Equipment top.

Kommunikation

Beim Thema Kommunikation gibt es immer Luft nach oben. Wie viel Kommunikation muss unbedingt sein, was ist eher unwichtig. auticon ist da auf einem guten Weg.

Gleichberechtigung

In meiner Abteilung sind 9 Mitarbeiterinnen (inkl. der Leitung) und 3 Mitarbeiter.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umgang mit älteren Kollegen

Interessante Aufgaben

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Über 300 Mitarbeiter im Engagement für Autismus

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei auticon GmbH in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Starker Drive und Wirkung für das Autismus Thema und alle Mitarbeiter engagieren sich für das thema. auticon stellt die autistischen Stärken in den Vordergrund und unterstützt lediglich mit Anpassungen, damit diese Stärken auch eingesetzt werden können. Viel Offenheit und Beweglichkeit für Ideen der Mitarbeiter. Internationale Zusammenarbeit.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt eine interne Auticon Academy von Mitarbeitern für Mitarbeiter rund um IT, Gesundheit und Soft Skills.

Gehalt/Benefits

"sinnvolle Arbeit" als Teil des Lohnes. Finanziell sind wir ca. 20-30 % unter dem branchenüblichen Gehalt. Das haben wir alle freiwillig gewählt, weil wir uns in einem Sozialunternehmen mit gesellschaftlichen Wert engagieren. Sinnvolle Arbeit ist es mir wert.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 53 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird auticon durchschnittlich mit 3,5 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche IT (4 Punkte). 78% der Bewertenden würden auticon als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 53 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Umgang mit älteren Kollegen und Work-Life-Balance den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 53 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich auticon als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gehalt/Benefits noch verbessern kann.