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58 von 148 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Karriere/Weiterbildung
kununu Score: 2,7Weiterempfehlung: 33%
Score-Details

58 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Von außen glänzend, von innen problematisch – kaum Entwicklung, viel Frust

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei Auto Fleet Control GmbH in Hamburg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre habe ich als belastend und wenig unterstützend empfunden. Es herrschte ein spürbarer Druck, insbesondere durch die enge Kontrolle seitens der Inhaberebene. Entscheidungen und Arbeitsweisen wurden häufig hinterfragt, was zu einem Gefühl permanenter Beobachtung geführt hat.

Zudem bestand bei mir der Eindruck, regelmäßig unter Druck gesetzt zu werden, was sich negativ auf mein Wohlbefinden ausgewirkt hat. Die Kommunikation war dabei nicht immer konstruktiv, sondern teilweise von Kritik und Erwartungsdruck geprägt.

Darüber hinaus entstand ein Gefühl von Unsicherheit, da ich wiederholt Sorge hatte, mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen wie Abmahnungen oder einer Kündigung rechnen zu müssen, ohne dass dafür aus meiner Sicht eine klare und nachvollziehbare Grundlage gegeben war.

Image

Nach außen wirkt das Unternehmen zunächst seriös und gut aufgestellt, doch aus interner Sicht ist die Situation eine andere. Durch die Veränderungen und Entscheidungen des Inhabers in den letzten sechs bis neun Monaten hat das Unternehmen aus meiner Sicht sein internes Image stark beschädigt.

Während das äußere Erscheinungsbild nach wie vor positiv wahrgenommen wird, herrscht im Unternehmen selbst ein belastendes Arbeitsklima, das von Unsicherheit, Druck und mangelnder Wertschätzung geprägt ist.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war aus meiner Sicht nicht gegeben. Es gab keine Möglichkeit zur Gleitzeit, stattdessen wurde in festen Schichten gearbeitet, die teilweise subjektiv und nicht immer nachvollziehbar eingeteilt wurden.

Zudem wurde großer Wert auf minutengenaue Pausenzeiten gelegt – selbst geringfügige Abweichungen führten zu negativen Kommentaren, was zusätzlichen Druck erzeugt hat.

Zwar wurde grundsätzlich Homeoffice angeboten, jedoch hatte ich den Eindruck, dass diese Möglichkeit nicht einheitlich gewährt wurde. Einzelnen Mitarbeitenden wurde Homeoffice untersagt, ohne dass dies transparent oder nachvollziehbar begründet wurde.

Insgesamt wirkte das Arbeitszeitmodell wenig flexibel und nicht mitarbeiterorientiert.

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten werden zwar grundsätzlich versprochen, in der Praxis bleiben diese jedoch größtenteils unerfüllt. Oft wirken die Zusagen eher als Beruhigungsmittel, ohne dass tatsächlich konkrete Schritte oder Unterstützung erfolgen.

Darüber hinaus scheint der Zugang zu echten Entwicklungschancen stark von der persönlichen Beziehung zum Inhaber abhängig zu sein, wodurch Mitarbeitende, die sich nicht entsprechend positionieren, kaum Perspektiven erhalten.

Insgesamt bestehen kaum realistische Möglichkeiten zur fachlichen oder persönlichen Weiterentwicklung innerhalb des Unternehmens.

Gehalt/Benefits

Die Vergütung und Sozialleistungen empfand ich als unzureichend und wenig transparent. Erfahrene Mitarbeitende erhalten entweder minimale oder keine Gehaltserhöhungen, abhängig davon, wie „beliebt“ man bei der Inhaberebene ist.

Zudem werden neue Kolleginnen und Kollegen teilweise deutlich höher eingestuft und bezahlt, obwohl sie vergleichbare oder keine relevante Erfahrung in diesem Bereich mitbringen.

Darüber hinaus gibt es weder Urlaubs- noch Weihnachtsgeld, was die finanzielle Wertschätzung zusätzlich einschränkt.

Insgesamt entsteht dadurch ein Gefühl von Ungleichbehandlung und fehlender Wertschätzung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Keine Mülltrennung und eine Kapselmaschine.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb des direkten Teams habe ich den Zusammenhalt als sehr positiv erlebt. Kolleginnen und Kollegen unterstützen sich gegenseitig und arbeiten lösungsorientiert zusammen, was den Arbeitsalltag deutlich erleichtert hat.

Allerdings hatte ich den Eindruck, dass dieser Teamzusammenhalt von der Führungsebene nicht immer gefördert oder sogar teilweise eher kritisch gesehen wurde. Dadurch entstand ein gewisser Widerspruch zwischen gelebter Zusammenarbeit im Team und den Erwartungen von oben.

Ein vertrauensvoller oder unterstützender Zusammenhalt mit der Führungsebene war aus meiner Sicht nicht gegeben.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren und erfahrenen Mitarbeitenden war aus meiner Sicht nicht wertschätzend. Es entstand teilweise der Eindruck, dass der Austausch zwischen neuen und langjährigen Kollegen nicht gefördert wurde, was den Wissenstransfer erheblich eingeschränkt hat.

Zudem wurde das vorhandene Wissen und die Erfahrung älterer Mitarbeitender aus meiner Sicht nicht ausreichend anerkannt oder genutzt. Stattdessen wirkte es stellenweise so, als würden erfahrene Kollegen eher ersetzt als aktiv eingebunden.

Insgesamt fehlte es an einem respektvollen und konstruktiven Umgang mit langjähriger Erfahrung im Unternehmen.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten habe ich insgesamt als problematisch und wenig unterstützend erlebt. Es wurde häufig Druck ausgeübt, ohne dass dabei eine konstruktive oder wertschätzende Führung im Vordergrund stand.

Zudem gab es eine hohe Fluktuation in den Führungspositionen, was zu fehlender Kontinuität und Unsicherheit im Arbeitsalltag geführt hat. Insgesamt habe ich nur wenige Vorgesetzte als wirklich kompetent und fair wahrgenommen.

Auffällig war zudem, dass einzelne Mitarbeitende zeitweise stark bevorzugt wurden und kurzfristig besondere Möglichkeiten erhielten, die jedoch ebenso schnell wieder entzogen wurden. Dieses Verhalten wirkte wenig nachvollziehbar und hat zusätzlich zur Unruhe im Team beigetragen.

Darüber hinaus fehlte es an transparenter Kommunikation. Stattdessen entstand häufig der Eindruck, dass Informationen eher informell oder über Dritte weitergegeben wurden, was das Vertrauen in die Führungsebene weiter geschwächt hat.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen bieten sowohl positive als auch verbesserungswürdige Aspekte. Positiv hervorzuheben ist die grundsätzliche Möglichkeit zum Homeoffice sowie das moderne und optisch ansprechende Büro mit einem schönen Ausblick, was zu einer angenehmen Arbeitsumgebung beiträgt.

Allerdings gibt es auch Einschränkungen: Die Büroausstattung ist trotz des modernen Erscheinungsbildes nicht durchgehend ergonomisch. Höhenverstellbare Schreibtische sind beispielsweise nur mit entsprechendem Attest verfügbar, was aus meiner Sicht nicht zeitgemäß ist.

Zudem wird täglich eine Auswahl an Mittagessen mit Fleisch- und vegetarischer Option angeboten, was den Arbeitsalltag erleichtert.

Insgesamt sind die Rahmenbedingungen solide, weisen jedoch in wichtigen Bereichen noch Verbesserungspotenzial auf

Kommunikation

Die interne Kommunikation im Unternehmen war insgesamt unzureichend. Wichtige Neuigkeiten wurden häufig nicht offiziell kommuniziert, sondern eher über den sogenannten „Flurfunk“ weitergegeben oder gar nicht bekannt gemacht.

Zudem entstand der Eindruck, dass Informationen nicht einheitlich verteilt wurden, da nur ein Teil der Belegschaft über Änderungen oder Neuheiten informiert wurde. Dies führte zu Unsicherheiten und erschwerte eine transparente Zusammenarbeit.

Positiv hervorzuheben ist jedoch die Kommunikation innerhalb des direkten Teams, die ich als offen, unterstützend und zuverlässig erlebt habe.

Gleichberechtigung

Aus meiner Sicht war die Gleichberechtigung im Unternehmen nicht gegeben. Entscheidungen und Chancen wirkten nicht immer transparent oder nachvollziehbar.

Teilweise entstand der Eindruck, dass einzelne Mitarbeitende bevorzugt behandelt wurden, während andere weniger berücksichtigt wurden. Gleichzeitig fehlten klare Kriterien, nach denen solche Unterschiede erklärbar gewesen wären, was zu Verunsicherung und dem Gefühl von Ungleichbehandlung geführt hat.

Insgesamt wirkte der Umgang mit Mitarbeitenden nicht konsistent, wodurch kein klares Bild von fairer und gleicher Behandlung entstanden ist.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren über weite Strecken sehr eintönig und boten kaum Abwechslung. Der Arbeitsalltag bestand größtenteils aus sich wiederholenden Tätigkeiten, ohne nennenswerte Möglichkeiten zur Weiterentwicklung.

Zudem gab es kaum Chancen, Einblicke in andere Bereiche zu erhalten oder neue Aufgabenfelder kennenzulernen. Dies hat dazu geführt, dass die Tätigkeit langfristig wenig motivierend war und kaum Perspektiven zur persönlichen oder fachlichen Entwicklung geboten hat.

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Arbeitgeber-Kommentar

Annemarie BergHR-Manager

Vielen Dank für dein ausführliches und offenes Feedback. Auch wenn wir es sehr bedauern, dass du deine Zeit bei uns überwiegend negativ erlebt hast, schätzen wir es, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Eindrücke so detailliert zu schildern.

Ein respektvolles und wertschätzendes Arbeitsumfeld ist uns sehr wichtig. Umso mehr nehmen wir deine Hinweise zur Arbeitsatmosphäre und zum Führungsverhalten ernst. Besonders deine Wahrnehmung von Druck, fehlender Unterstützung und mangelnder Transparenz entspricht nicht unserem Anspruch. Wir befinden uns aktuell in einem Entwicklungsprozess und arbeiten daran, unsere Führungsstrukturen gezielt zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Auch das Thema Kommunikation ist für uns ein zentraler Punkt. Unser Ziel ist es, Informationen künftig transparenter und einheitlicher im Unternehmen zu teilen. Gleichzeitig freut es uns sehr, dass du den Zusammenhalt innerhalb deines Teams positiv erlebt hast – das ist ein wichtiger Aspekt, den wir weiter stärken möchten.

Deine Kritik an der Work-Life-Balance und den Arbeitszeitmodellen nehmen wir ebenfalls ernst. Wir wissen, dass sich Bedürfnisse hier unterscheiden, und prüfen aktuell, wie wir mehr Flexibilität und Nachvollziehbarkeit schaffen können.

In Bezug auf Vergütung, Gleichbehandlung sowie Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten ist Transparenz für uns entscheidend. Dein Feedback zeigt uns, dass wir hier noch besser werden können. Auch diese Themen nehmen wir aktiv in unsere Weiterentwicklung auf.

Dass du einzelne Aspekte wie das moderne Arbeitsumfeld positiv hervorhebst, freut uns – auch wenn uns bewusst ist, dass dies die genannten Herausforderungen nicht aufwiegt.

Abschließend ist uns wichtig zu sagen: Offenes Feedback wie deins hilft uns, uns als Arbeitgeber weiterzuentwickeln. Vielen Dank dafür.

Wir wünschen dir für deinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg alles Gute.

Wer Lust auf Teamspirit und herausfordernde, vielfältige Aufgaben hat, sollte unbedingt hier anfangen!

4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Auto Fleet Control GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das tolle Arbeitsklima, die klare Vision, was das Unternehmen erreichen will und die vielfältigen Aufgaben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gar nichts!

Verbesserungsvorschläge

Die Aus- und Weiterbildung dürfte noch etwas besser werden. Daran wird aber schon gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Ich gehe jeden Tag gerne ins Büro und freue mich auf meine KollegInnen. Die Geschäftsführung und die Teamleiter arbeiten hier MIT ihren Leuten und nicht gegen sie.

Image

Die Außenwahrnehmung ist gut - AFC gilt nicht ohne Grund als innovativster Dienstleister der Branche. Aber: da geht noch was ...

Work-Life-Balance

Wir haben eine 40 Stundenwoche, können aber an zwei Tagen pro Woche vom Home Office aus arbeiten und haben Gleitzeit. Es ist ein Geben und ein Nehmen - wenn einer zum Arzt muss, kann er das auch während der Arbeitszeit machen. Es wird dann einfach erwartet, dass an einem anderen Tag die Zeit dann wieder reingeholt wird. Ich finde das fair und angemessen.

Karriere/Weiterbildung

Wer wirklich will, kann innerhalb des Unternehmens die Abteilung wechseln und neue Aufgaben und/oder mehr Verantwortung übernehmen.

Gehalt/Benefits

Die Gehälter sind marktgerecht. Es gibt Zuschüsse zum Wellpass und ein Deutschlandticket.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Papierloses Büro, das ist auf jeden Fall gut für die Umwelt.

Kollegenzusammenhalt

Hier herrscht wirklich hervorragender Zusammenhalt, quer über alle Altersklassen und fast alle Abteilungen. Wenn man Fragen hat, ist immer einer bereit, sich Zeit zu nehmen und zu helfen.

Umgang mit älteren Kollegen

Wie bereits weiter oben beschrieben - hier arbeiten Jung und Alt harmonisch zusammen. Es gibt einige wirklich langjährige Mitarbeiter, die als Wissensquelle immer super wertvoll für neue Mitarbeiter sind. Das Alter ist hier weniger wichtig als der persönliche Fit, und mir passt das sehr gut.

Vorgesetztenverhalten

Ich empfinde die Führung als klar, fair und richtungsweisend. Humor kommt auch nicht zu kurz und wenn mal ein Fehler passiert, dann wird nicht mit dem Finger gezeigt und der Schuldige bloß gestellt. Mein Chef sucht dann mit mir gemeinsam einen Weg, das Problem zu lösen und steht Dritten gegenüber hinter mir. Das erlebt man nur selten und ich finde das großartig.

Arbeitsbedingungen

Phantastisches Büro mitten in der Stadt mit Panoramablick über das schöne Hamburg. Tolle, moderne Ausstattung mit zwei schönen Küchenbereichen. Zweimal pro Woche gibt es leckeres Essen vom Caterer.

Kommunikation

Die moderne Kommunikation über verschiedene Kanäle auf MS Teams stellt sicher, dass Neuerungen und Veränderungen zeitnah kommuniziert werden.

Gleichberechtigung

Wird hier groß geschrieben. Leider bewerben sich immer noch zu wenige weibliche Führungskräfte, weshalb es unausgeglichen ist. Gewünscht wäre das von Seiten der Geschäftsführung aber auf jeden Fall.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind vielfältig, spannend und herausfordernd. Durch die Vielfalt kann jeder ein Betätigungsfeld finden, das zu ihm passt und die Führung unterstützt das auch aktiv und versucht, möglichst jedem die für ihn beste Position zu ermöglichen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Fokko-Jelto Eller

Hallo und tausend Dank für deine tolle und ausführliche Bewertung!

Es freut uns unglaublich zu lesen, dass du jeden Tag gerne zur Arbeit kommst und den Teamgeist, die Führung und die spannenden Aufgaben bei uns so positiv siehst. Deine Beschreibung ist genau das, wie wir uns die Kultur bei AFC vorstellen und woran wir jeden Tag gemeinsam arbeiten.

Besonders dein Lob für den fairen Umgang mit Fehlern und den starken Zusammenhalt im Team bedeutet uns viel. Genau das soll AFC ausmachen!

Deinen Vorschlag zur Aus- und Weiterbildung nehmen wir uns zu Herzen. Wie du schon gemerkt hast, ist das ein Thema, an dem wir dran sind, um uns stetig weiterzuentwickeln.

Nochmal danke für dein super Engagement und dafür, dass du deine positiven Erfahrungen teilst. Wir freuen uns auf alles, was wir gemeinsam noch rocken werden!

Beste Grüße
dein HR-Team

Tolles Team

4,5
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei AFC Claims GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mein Team!!!

Arbeitsatmosphäre

Es gibt viel zu tun aber man steht nicht alleine da, man kann immer nach Unterstützung fragen. Sehr freundliches und kollegiales Verhalten im Team. Die Geschäftsführung lebt einen engen kollegialen Kontakt und zeigt echtes Interesse an den Mitarbeitern.

Image

Das Unternehmen ist gerade im Wandel, dadurch gibt es viele Veränderungen, die natürlich auch belasten. Ich denke in einem halben Jahr ist der Großteil abgearbeitet und dann geht es bergauf mit dem Image.

Work-Life-Balance

Arbeitszeiten können im Rahmen flexibel gestaltet werden, bei Notfällen gibt es keine Diskussionen sondern man bekommt sofort frei. 2 Tage Home Office können ebenfalls flexibel gestaltet werden.

Karriere/Weiterbildung

Seminare und Workshops über externe Anbieter jederzeit möglich

Gehalt/Benefits

Wellpass, Deutschlandticket, Altersvorsorge, Teamevents, Weihnachtsfeier und Sommerfest, 2 Mal die Woche Mittagessen, Obst, Getränke ... top!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

da könnte man noch viel optimieren!

Kollegenzusammenhalt

Der Anfang war hart, aber jetzt sind wir ein tolles Team geworden, man fühlt sich eher unter Freunden als bei Arbeitskollegen. Jeder unterstützt den anderen, Wissen wird gern weitergegeben. Ehrliche und offene Kommunikation, die trotzdem respektvoll ist.

Vorgesetztenverhalten

Mein Chef ist menschlich top, hat immer ein offenes Ohr, ist verständnisvoll. Findet man heutzutage selten!

Kommunikation

Wie in jedem Unternehmen könnte die Kommunikation manchmal schneller sein ;-)

Interessante Aufgaben

Durch die Holdingstruktur hat man ein breites Aufgabengebiet. Es gib noch viel Optimierungsmöglichkeiten, man darf dabei auch seine Ideen umsetzen und mitgestalten.


Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Annemarie BergHR-Manager

Lieber Kolleg:in,

danke dir für deine ausführliche Bewertung und die positiven Worte! 🙌

Besonders schön ist es zu lesen, dass du unser Teamgefühl und den starken Zusammenhalt so hervorhebst. Dass man sich gegenseitig unterstützt, offen miteinander spricht und sich nicht nur wie Kollegen anfühlt – genau das ist uns wichtig.

Auch dein Feedback zu Flexibilität, Benefits und den vielfältigen Aufgaben freut uns sehr. Gerade die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und mitzugestalten, soll bei uns selbstverständlich sein.

Genauso schätzen wir deine offenen Hinweise zu Themen wie Kommunikation oder Umwelt-/Sozialbewusstsein. Wir befinden uns aktuell in einer Phase der Veränderung – da hilft uns ehrliches Feedback wie deins enorm weiter.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Eindrücke so differenziert zu teilen. Schön, dass du Teil des Teams bist! 🚀

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Neu für dich: Puls,
dein Stimmungs-Check

Teile anonym, wie deine Arbeitswoche läuft und finde heraus, ob Kolleg:innen sie ähnlich erleben.

Fairer Arbeitgeber mit tollen Team

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei AFC Claims GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Team, die lockere Atmosphäre, Hilfsbereitschaft, Es wird sehr viel Personal rekrutiert um wieder auf den richtigen Weg zu kommen.

Verbesserungsvorschläge

Urlaubs- oder Weihnachtsgeld in Betracht ziehen, mehr Homeoffice, gerade für Mitarbeiter die von weiter außerhalb kommen und einen sehr weiten Anreiseweg haben

Arbeitsatmosphäre

Es wird sehr auf ein faires und verständnisvolles Miteinander geachtet. Sollte es "querschläger" geben, wird direkt mit der-oder dem jenigen das Gespräch gesucht, um Unklarheiten o.ä. direkt zu klären.

Image

die Firma hat durch die Vergangenheit ein nicht so gutes Image, jedoch legt AFC vieles daran, dass Image wieder aufzubessern.

Work-Life-Balance

2 Tage Homeoffice ist etwas veraltet, aber ansonsten hat man Gleitzeit und es wird darauf geachtet, wenn Überstunden anfallen, dass diese sofort genommen werden.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen gibt es keine innerhalb des Unternehmens. Um zu sagen, ob man aufsteigen kann, bin ich erst zu kurz im Unternehmen.

Gehalt/Benefits

Gehälter werden pünktlich bezahlt, Gehalt ist fair aber mehr geht natürlich immer. Leider kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Zuschuss zum DB Ticket ist jedoch vorhanden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Papierfreies Büro, alles digital

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt des Teams ist wirklich toll. Die Kollegen sind sehr hilfsbereit und Verständnisvoll. Man wird nicht allein gelassen bzw. "ins kalte Wasser geworfen"

Umgang mit älteren Kollegen

Es ist ein recht junges Team, aber die wenigen älteren Kollegen werden gleichwertig behandelt wie die jungen.

Vorgesetztenverhalten

Streng aber fair. Hat immer ein offenes Ohr und steht mit Rat und Tat zur Seite.

Arbeitsbedingungen

Cooler Ausblick aus dem 10. Stock. Sämtliche Geräte sind auf dem neusten Stand und auch die Homeoffice Austattung ist auf dem neusten Stand und nicht minderwertig.

Gleichberechtigung

Es gibt viele weibliche Führungskräfte wie auch männliche.


Kommunikation

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Annemarie BergHR-Manager

Vielen Dank, dass du dir die Zeit für eine so ausführliche und ehrliche Bewertung genommen hast – das wissen wir wirklich zu schätzen.

Es freut uns sehr, dass du das faire Miteinander, den starken Teamzusammenhalt und die Unterstützung unter Kolleginnen und Kollegen so positiv erlebst.

Gleichzeitig danken wir dir für deine offenen Verbesserungsvorschläge. Themen wie zusätzliche Homeoffice-Möglichkeiten oder Urlaubsgeld nehmen wir ernst und prüfen regelmäßig, was im Rahmen unserer Möglichkeiten umsetzbar ist. Auch beim Thema Image arbeiten wir weiter konsequent daran, uns nachhaltig positiv zu entwickeln.

Schön, dass du Teil unseres Teams bist und deine Perspektive mit uns teilst – nur so können wir besser werden. 🙏

Super Arbeitgeber, gute Entwicklungsmöglichkeiten

4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei AFC Claims GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Begegnung auf Augenhöhe, Vorschläge werden angenommen und versucht umzusetzen, sofern möglich

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nichts

Arbeitsatmosphäre

Viel zu tun, jedoch merkt man langsam die Entlastung der langjährigen Kollegen durch Neueinstellungen. Das Unternehmen strebt immer eine Weiterentwicklung an und möchte keinen Stillstand.

Image

Das Image durchlebt gerade einen Wandel zum positiven.

Work-Life-Balance

Home Office möglich, Gleitzeit und wenn man einen privaten Termin hat, lässt sich das auch in der Regel ohne Probleme im Team abstimmen.

Karriere/Weiterbildung

Gute Möglichkeit sich weiterzuentwickeln

Gehalt/Benefits

Zwei Mal in der Woche kostenloses Mittagessen, Wellpass, HVV Zuschuss, Coperate Benefits und vieles mehr.
Gehalt ist angemessen.

Kollegenzusammenhalt

Super Kollegen, alle offen und Hilfsbereit

Umgang mit älteren Kollegen

Es wird kein Unterschied gemacht

Vorgesetztenverhalten

Kann nichts negatives sagen

Arbeitsbedingungen

Moderne Arbeitsplätze mit zwei Bildschirmen und guten Stühlen. Höhenverstellbare Schreibtische für alle wären toll.

Kommunikation

Gute Kommunikation, man weiß wo man steht und was im Zukunft geplant ist.

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreich, natürlich gibt es immer wiederkehrende Aufgaben, aber das ist in jedem Job so.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Dr. Fokko Eller, Head of HR
Dr. Fokko EllerHead of HR

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für dein Feedback – wir haben uns sehr darüber gefreut! Klasse, dass du den Teamzusammenhalt und die Arbeitsatmosphäre so positiv erlebst.

Auch die Entlastung durch neue Kolleg:innen und unser Engagement für Work-Life-Balance scheinen bei dir Wirkung zu zeigen. Ob Home Office, Gleitzeit oder die Benefits – es freut uns, dass du so viel davon mitnehmen kannst. Danke, dass du uns mit deinem Einsatz und deinem positiven Blick unterstützt – genau solche Rückmeldungen wie deine motivieren uns, die Dinge weiterhin gemeinsam besser zu machen.

Herzliche Grüße
dein HR-Team

Man glaubt sich in einem innovativen Vorsprung und vergisst dabei den Umgang mit den wichtigsten - den Mitarbeitenden!

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei AFC Claims GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Vielzahl an Benefits wie das HVV Ticket, Obst, freie Kaltgetränke sowie Kaffee und 2x die Woche Mittagessen von einem Caterer im Unternehmen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die obigen Punkte sprechen für sich...

Verbesserungsvorschläge

Die Wichtigkeit der Mitarbeitenden wieder erkennen und offen, ehrlich und vor allem respektvoll mit Ihnen umgehen und die Arbeit entsprechend wertschätzen.

Arbeitsatmosphäre

Es gibt Momente, in denen das Team und alle Teammitglieder für ein tolles Miteinander sorgt/sorgen, wenn es die Arbeitsfülle und die Rückstände zulassen. Aber leider hat die Arbeitsatmosphäre in den letzten Monaten nur einen Weg gehabt - bergab. Nicht umsonst aufgrund des Umgangs mit den aktuellen und auch mit diversen ehemaligen Mitarbeitenden.

Image

Einst mal als innovativster Vorreiter der Branche mit technischem Fortschritt bekannt, leidet das Image zunehmend an falschen Entscheidungen, fehlender Dienstleistung, einer mangelnden Anzahl an Mitarbeitenden und damit fehlende Fall-Bearbeitung sowie falschem und teils hochnäsigem Umgang mit Kunden, Partner-Werkstätten und sonstigen fallbedingten Anrufenden. Nicht zuletzt ist eine bröckelnde Liquidität zunehmend ein Thema, weil Partner teils lange auf Zahlungen warten müssen und so lieber an anderer Stelle bzw mit anderen Partnern eine bessere Dienstleistung erbringen. Eine tickende Zeitbombe.

Work-Life-Balance

Die Arbeitszeiten sind relativ starr, aber es ist nun mal auch immer noch ein Job im Büro. Dafür ist Home Office möglich, wobei aktuell die Anwesenheit im Büro und fehlendes krank Sein provisioniert wird. Das Arbeitspensum und der damit verbundene Stress lässt Fehlzahlen steigen und man versucht mit einem Honoraransatz dagegen zu steuern. Traurig, dass das überhaupt als Mittel eingesetzt werden muss.

Karriere/Weiterbildung

Es fehlt an allen Ecken und Enden an Mitarbeitenden, die gekündigt werden oder lieber selbst gehen. Der Rest muss die Aufgaben auffangen. So bleibt keine Zeit für Weiterbildungen oder eigene Entwicklungen. Viele Mitarbeitende haben trotz monatelanger Forderung und auch Ankündigung nicht das versprochene erhalten und gucken bis heute in die Röhre. Fortbildungen oder regelmäßige Trainings sind eher ein Fremdwort.

Gehalt/Benefits

Die Gehälter finden sich eher am unteren Ende der Skala wieder. Viele Jahre Zugehörigkeit und Unterstützung durch die Teamleitung können hilfreich sein. Aber die ein oder andere eingebaute Hürde in Entwicklungsgesprächen und fehlende Entwicklungsmöglichkeiten bremsen eine steigende Kurve merklich - vielleicht ja auch gewollt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht ausgeprägt

Kollegenzusammenhalt

Dieser Punkt ist noch am positivsten herauszustellen. Ohne die mit gutem Händchen vom Recruiting ausgewählten tollen Menschen läge vieles leider noch mehr im Argen. Leider fehlt es an ausreichender Wertschätzung und vor allem Entlastung, um dieses wertvolle Gut zu schützen und zu pflegen.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt nur wenige, aber der Umgang ist freundlich und kollegial.

Vorgesetztenverhalten

Entscheidungen von ganz oben sind schwankend, teils total überzogen und nicht nachvollziehbar - ganz besonders im Bereich Personal. Die Geschäftsführung nickt nur ab, hechelt hinterher und steht nicht mal hinter getroffenen Entscheidungen. Stattdessen sind die Mitarbeitenden die Leittragenden und erhalten dann den schwarzen Peter. Das mittlere Management traut sich ebenfalls keine Widerworte - man weiß ja, was einem sonst blüht. Und so gibt es keinerlei konstruktiven Austausch in beide Richtungen.

Arbeitsbedingungen

Ein tolles zentral gelegenes Büro mit einem sensationellen Ausblick über die Dächer Hamburgs. Ursprünglich mal teuer eingerichtet, ist die Ausstattung aber in die Jahre gekommen und wird leider nicht instandgesetzt, was insbesondere an den Büro-Stühlen und im Bad zu erkennen ist.
Die Großraumfläche gibt ein Open-Feeling, kann aber auch eine Geräusch-Kulisse mit sich bringen, die nicht allen zusagt.
Arbeitslast, Aufgaben, Rückstände, Mehrarbeit und Stress sind aber ebenfalls Arbeitsbedingungen, die jedes noch so toll gelegene Büro in den Hintergrund treten lassen. Inzwischen gibt es zu wenig Mitarbeiter für die Fülle an To Dos.

Kommunikation

Man war stets bemüht.... Diese Aussage kennt man ja aus Zeugnissen. Ganz häufig und an ganz vielen Stellen hat AFC versucht, Kommunikation zu verbessern. Viel Heimlichtuerei und Verschwiegenheiten hinter verschlossenen Türen bekommt man als Angestellter gab es trotzdem und leider so, dass man es mitbekommt, was kein gutes Bild auf eine offene Kommunikation wirft. Am besten informiert war man über die Geschehnisse, wenn man als Raucher draußen im Austausch war. Häufig hat man wichtige Dinge erst nach dem Eintreten erfahren. Schade.

Gleichberechtigung

Nach meinem Gefühl gibt es eine relativ gute Gleichberechtigung. Dass die oder der ein(e) oder andere mit einem besseren Draht zur Führung durchaus mal Vorteile genießt, gibt es wohl nicht nur bei diesem Arbeitgeber.

Interessante Aufgaben

Natürlich gibt es viele Standard-Fälle, die bearbeitet werden müssen. Aber im Schadenmanagement gibt es auch immer Highlights und Herausforderungen, dessen Lösung gemeinsam mit Kunden zu finden, eine anspornende Aufgabe ist.

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Arbeitgeber-Kommentar

Valerija Buchamer, HR-Managerin
Valerija BuchamerHR-Managerin

Vielen Dank für deine ausführliche und ehrliche Bewertung.

Positiv nehmen wir wahr, dass du besonders den Zusammenhalt im Team hervorhebst und die angebotenen Benefits wie das HVV-Ticket, Obst und das Mittagessen schätzt. Auch freut es uns zu hören, dass du die spannenden Herausforderungen im Schadenmanagement als motivierend empfindest.

Deine kritischen Anmerkungen, insbesondere zur hohen Arbeitsbelastung, der internen Kommunikation und dem Führungsverhalten, nehmen wir sehr ernst.

Deine konkreten Hinweise helfen uns dabei, die richtigen Schritte einzuleiten. Lass uns gerne in einen direkten Dialog treten, um deine Verbesserungsvorschläge im Detail zu besprechen.

Zwischen Druck, Enttäuschung und Erkenntnis – Eine ehrliche Bilanz. Wertvolle Menschen in einem toxischen System.

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Auto Fleet Control in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Trotz aller Kritik gab es auch positive Aspekte, die ich nicht unerwähnt lassen möchte.
Allen voran: Einige wirklich wertvolle Menschen, die ich in dieser Zeit kennenlernen durfte. Diese Begegnungen haben Bestand – unabhängig vom Unternehmen – und bleiben für mich persönlich von großer Bedeutung.

Außerdem habe ich viel gelernt. Nicht unbedingt durch gezielte Förderung oder strukturierte Entwicklung, sondern weil ich gezwungen war, unter konstantem Druck zu funktionieren. Auch das hat meine Belastbarkeit und mein Durchhaltevermögen geschult – wenn auch auf eine Weise, die ich mir rückblickend anders gewünscht hätte.

Das Unternehmen wird ein Teil meines Lebenslaufs bleiben, aber es definiert mich nicht. Rückblickend hat mir diese Erfahrung gezeigt, wie viel ich leisten kann, wie wertvoll ich bin – und vor allem, was ich in Zukunft nicht mehr akzeptieren werde.

Diese Erkenntnisse nehme ich als persönliches Wachstum mit – trotz, und vielleicht gerade wegen, der Herausforderungen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fehlende Wertschätzung: Mitarbeitende werden nicht als Menschen, sondern als reine Leistungsträger betrachtet – bis sie nicht mehr „funktionieren“.

Dauerhafter Leistungsdruck: Ein Klima aus Kontrolle, Angst und Überforderung prägt den Arbeitsalltag.

Keine echte Führung: Entscheidungen erfolgen autoritär, Führungskräfte motivieren kaum und schützen ihre Teams nicht.

Mangelnde Entwicklungsmöglichkeiten: Weiterbildung und Karrierechancen sind nicht strukturiert vorhanden und hängen oft von persönlicher Nähe zur Geschäftsführung ab.

Schlechte Kommunikation: Informationen werden entweder gar nicht oder nur verzerrt weitergegeben.

Negatives Betriebsklima: Fluktuation, Misstrauen und ein hoher Krankenstand sprechen für sich.

Kein Schutz für Mitarbeitende: Weder physisch noch psychisch fühlen sich Beschäftigte sicher – Kritik ist unerwünscht, und wer sich äußert, steht schnell im Abseits.

Kurz gesagt: Es fehlt an Respekt, Vertrauen und Menschlichkeit – die Grundlage für eine gesunde Unternehmenskultur.

Verbesserungsvorschläge

Hinter jeder Enttäuschung verbirgt sich eine Chance zur Veränderung.

Diese Chance hätte das Unternehmen – dringend. Denn derzeit ist das Arbeitsumfeld geprägt von Kontrolle statt Vertrauen, Druck statt Wertschätzung und Stillstand statt Entwicklung.

Ich kann nur jedem davon abraten, hier zu arbeiten. Wer seine psychische und physische Gesundheit bewahren möchte, sollte sich ernsthaft nach Alternativen umsehen. Viele gute, engagierte Menschen haben das Unternehmen bereits verlassen – nicht wegen mangelnder Leistung, sondern wegen fehlendem Respekt, fehlendem Schutz und fehlender Menschlichkeit.

Konkrete Verbesserungsvorschläge:

Wertschätzung statt Misstrauen: Mitarbeiter sind Menschen, keine austauschbaren Ressourcen. Wer sich gesehen und respektiert fühlt, leistet mehr – freiwillig.

Echte Führungskultur etablieren: Führung bedeutet mehr als Anweisungen geben. Ehrlichkeit, Vorbildfunktion und Motivation fehlen auf allen Ebenen.

Transparente Kommunikation: Informationen müssen klar, offen und respektvoll vermittelt werden – nicht manipulativ oder rückblickend als Rechtfertigung.

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten schaffen: Wer sich entwickeln will, braucht Perspektiven, Förderung und die Freiheit, sich einzubringen.

Gesunde Arbeitsbedingungen: Weniger Druck, mehr Menschlichkeit. Work-Life-Balance muss mehr sein als ein leeres Versprechen.

Betriebsrat zulassen und respektieren: Ein funktionierender Betriebsrat ist kein Feind, sondern ein wichtiges Element für Fairness und Mitbestimmung.

Arbeitsatmosphäre

Stumpfe Resignation oder der Versuch zu fliehen? Das ist hier die eigentliche Frage.
Kann man überhaupt noch von ‚Atmosphäre‘ sprechen, wenn Flucht die einzige Option scheint, um die eigene Gesundheit zu bewahren?
Ist Abstumpfen eine Strategie, um den Alltag zu ertragen? Ja, möglicherweise. Doch an alle, die diesen Weg wählen: Denkt daran – ihr habt nur dieses eine Leben. Nur ihr könnt entscheiden, wie viel ihr tragen wollt und wie sehr ihr euch durch diese Situation verändern lasst.

Image

Enttäuschend und Problematisch.
Das Unternehmen hat ein deutlich schlechtes Image – und das nicht ohne Grund. Es fehlt an Wertschätzung, an Schutz für die Mitarbeitenden und an echter Wahrnehmung des Einzelnen. Stattdessen dominieren Leistungsdruck, Kontrolle und Misstrauen den Alltag.

Weitere Faktoren, die das negative Image verstärken:

Hohe Fluktuation: Viele verlassen das Unternehmen nach kurzer Zeit – freiwillig oder unfreiwillig.

Fehlende Führungskultur: Entscheidungen werden autoritär getroffen, Rückmeldungen oder Mitgestaltungsmöglichkeiten gibt es kaum.

Unfaire Behandlung: Unterschiede in der Behandlung von Mitarbeitenden – abhängig von Nähe zur Geschäftsführung – sind deutlich spürbar.

Intransparente Kommunikation: Informationen werden zurückgehalten oder manipulativ eingesetzt.

All dies trägt dazu bei, dass das Unternehmen als unattraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird – intern wie extern.

Work-Life-Balance

Definition. Die Work-Life-Balance bezeichnet ein harmonisches Gleichgewicht aus Berufs- und Privatleben. Ihr Ziel ist es, einen Ausgleich aus beruflichen Verpflichtungen, privaten Angelegenheiten und Regenerationsphasen zu schaffen.
Nein! Fehlanzeige – weder ausgewogen noch ansatzweise harmonisch. Dafür müsste man als Mensch überhaupt erst wahrgenommen werden. Doch in einem Umfeld, in dem alle im Chaos und in Überlastung versinken, interessiert das niemanden.

Karriere/Weiterbildung

Stillstand statt Entwicklung
Wer hier auf persönliche oder fachliche Weiterentwicklung hofft, wird schnell enttäuscht. Es gibt weder strukturierte Weiterbildungsangebote noch echte Karrierepfade. Entwicklungsmöglichkeiten hängen weniger von Leistung oder Potenzial ab, sondern eher davon, wie nah man der Geschäftsführung steht – oder wie lange man „funktioniert“, ohne aufzufallen. (Oder vor Erschöpfung umzufallen)

Eigeninitiative, neue Ideen oder der Wunsch nach Verantwortung stoßen selten auf Interesse. Stattdessen dominiert ein enges Korsett aus Kontrolle und Vorgaben, das individuelle Entwicklung eher verhindert als fördert.

Gezielte Förderung? Fehlanzeige.
Perspektiven? Kaum vorhanden.
Motivation? Schwindet schnell.

Kurz gesagt: Wer sich fachlich oder persönlich weiterentwickeln möchte, wird das vermutlich außerhalb dieses Unternehmens tun müssen.

Gehalt/Benefits

Auch wenn hier ein kleines Umdenken stattgefunden hat, sind Gehälter in vielen Fällen weder gerecht noch leistungsorientiert. Anpassungen erfolgen ausschließlich in Notlagen der Firma und hinterlassen dabei einen sehr unangenehmen Beigeschmack

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wenn nicht einmal das wertvollste Gut eines Unternehmens, der Mensch, Wertschätzung erfährt, wer sollte sich dann ernsthaft für Umweltbelange interessieren?

Kollegenzusammenhalt

Der vielleicht einzige Lichtblick in diesem Unternehmen sind einige wirklich großartige Menschen. Leider werden auch sie schnell ihrer Illusionen beraubt. Ich wünsche ihnen, dass sie bald ein Arbeitsumfeld finden, in dem echter Zusammenhalt nicht nur gelebt, sondern auch geschätzt wird. Mein Tipp an alle, die bleiben: Ein Betriebsrat kann eine wertvolle Unterstützung sein

Umgang mit älteren Kollegen

Die fünf Mitarbeiter, die bereits seit langer Zeit im Unternehmen tätig sind, sind vermutlich aufgrund ihrer hohen Betriebszugehörigkeit und entsprechenden Kosten schwer kündbar. Der übrige Teil der Belegschaft ist hingegen leichter ersetzbar und bleibt daher meist nicht lange im Unternehmen

Vorgesetztenverhalten

Führung Definition:
Es handelt es sich um das Steuern einer Personengruppe im Sinne eines gemeinsamen Ziels, wodurch entsprechende Personen motiviert und ihre Effizienz erhöht werden sollen. - Auch hier lautet die Antwort eindeutig: Nein. Entscheidungen werden ausschließlich nach den Vorstellungen des Eigentümers getroffen. Mitarbeitende dienen lediglich als Informationsträger – solange, bis sie aus Sicht der Leitung keinen Nutzen mehr bringen. Echte, motivierende oder gar integre Führungspersönlichkeiten sucht man vergeblich. Was der Eigentümer will, wird durchgesetzt – kompromisslos, oft auf Kosten der Mitarbeitenden und nicht selten mit persönlichem Schaden für Einzelne.

Arbeitsbedingungen

Menschenunwürdige Arbeitsbedingungen – Finger weg!

Ich habe in diesem Unternehmen leider sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Die Arbeitsbedingungen sind in vielerlei Hinsicht alarmierend:

Es herrscht ein Klima aus Angst und Schrecken, das von oben bewusst aufrechterhalten wird. Mitarbeitende haben ständig Angst vor Fehlern oder gar Kündigungen.

Wer nicht krank wird oder kein Homeoffice macht, wird mit Belohnungen bevorzugt – statt gesunder Arbeitskultur wird hier auf Einschüchterung und Kontrolle gesetzt.

Der Arbeitsdruck ist enorm. Es gibt keine realistischen Erwartungen oder faire Arbeitsverteilung. Stattdessen wird Überlastung zum Standard und sogar erwartet.

Die Führung ist mangelhaft. Klare Kommunikation, Empathie oder Verantwortungsbewusstsein sucht man vergeblich. Kritik wird nicht angenommen, sondern bestraft.

Der Umgang mit den Mitarbeitenden ist in vielen Fällen menschenunwürdig. Wertschätzung existiert nur auf dem Papier.

Massive Kontrolle am Arbeitsplatz – sogar über Kleinigkeiten – sorgt für ein dauerhaft belastendes Gefühl, ständig beobachtet zu werden.

Massiver Druck und eine toxische Unternehmenskultur machen diesen Arbeitsplatz auf Dauer untragbar.

Kommunikation

Man kann nicht nicht kommunizieren.

Am Ende entscheidet jeder selbst, ob es ihm egal ist, welche Auswirkungen das Verhalten auf andere Menschen hat. Kommunikation geht auf jeden Fall anders und um ein Vielfaches besser.

Gleichberechtigung

Wer ein gutes Verhältnis zum Inhaber pflegt, mag sich vorübergehend bevorzugt behandelt fühlen. Doch Vorsicht: Früher oder später folgt die Ernüchterung. Letztlich werden alle als einfache Arbeitskräfte betrachtet – und wer einmal Schwäche zeigt, wird genauso schnell ausgetauscht wie alle anderen.

Interessante Aufgaben

Spannende und herausfordernde Aufgaben? Die gab es früher einmal. Heute jedoch scheint es im Unternehmen kein Interesse mehr daran zu geben, dass Mitarbeitende eigene Ideen einbringen, selbstständig denken oder offen ihre Meinung äußern. Es zählt nur noch die vom Inhaber vorgegebene Marschrichtung: Mitziehen oder gehen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Dr. Fokko Eller, Head of HR
Dr. Fokko EllerHead of HR

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, ein so ausführliches Feedback zu verfassen.
Wir bedauern es sehr, dass du viele Erfahrungen bei uns negativ wahrgenommen hast. Gleichzeitig freut es uns, dass du den Kolleg:innen und deinem persönlichen Lernzuwachs rückblickend dennoch einen positiven Wert beimisst.

Die Themen Führung, Kommunikation und Arbeitsbedingungen nehmen wir ernst und prüfen regelmäßig, wie wir uns hier verbessern können.
Dass Belastung im Alltag offenbar unbeabsichtigt zum „Training von Durchhaltevermögen“ beigetragen hat, würden wir in Zukunft allerdings lieber durch positivere Methoden ersetzen.

Wir danken dir für deine Offenheit und wünschen dir für deine Zukunft alles Gute.

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Leider nicht mehr zu empfehlen

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei AFC Claims GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Büro ist sehr schön.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es herrscht ein Klima der Angst um die Arbeitsplätze.

Arbeitsatmosphäre

Hat durch die aktuelle Führung erheblich gelitten.

Image

War schon besser

Work-Life-Balance

Homeoffice ist nicht mehr gewollt.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsangebote gibt es nicht

Kollegenzusammenhalt

Keiner traut keinem mehr. Das gute Arbeitsklima was mal ein Aushängeschild war, ist verschwunden.

Vorgesetztenverhalten

Toxisch und nicht berechenbar. Eigenverantwortliches Arbeiten ist nicht mehr gewollt.

Arbeitsbedingungen

Tolles Büro mit guter Ausstattung.

Gehalt/Benefits

Durchschnitt. Kein Weihnachts- und Urlaubsgeld.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kommunikation

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Annemarie BergHR-Manager

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Eindrücke so offen zu schildern – auch wenn sie kritisch ausfallen.

Es tut uns leid zu lesen, dass du die aktuelle Situation, insbesondere im Hinblick auf Führung, Arbeitsatmosphäre und Homeoffice-Regelung, so negativ erlebt hast. Ein Klima der Unsicherheit oder Angst entspricht in keiner Weise unserem Anspruch an Zusammenarbeit und Unternehmenskultur.

Dass du gleichzeitig unser Büro und die Ausstattung positiv erwähnst, zeigt uns, dass einzelne Aspekte weiterhin gut wahrgenommen werden – umso mehr nehmen wir die übrigen Kritikpunkte ernst. Themen wie Führungsverhalten, Kommunikation, Weiterbildungsangebote und eigenverantwortliches Arbeiten sind zentrale Punkte, an denen wir kontinuierlich arbeiten.

Veränderungsphasen bringen Herausforderungen mit sich, dürfen jedoch nicht zulasten von Vertrauen, Transparenz und Wertschätzung gehen. Dein Feedback ist für uns ein wichtiger Impuls, genau hier weiter anzusetzen.

Wir danken dir für deine Offenheit!

„Ich zeige die Sonne, aber ich trage den Abgrund.“

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich PR / Kommunikation bei AFC Claims GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Vielfalt im Team:
Unterschiedliche Altersgruppen und Hintergründe sind vorhanden, was den Austausch bereichert. Kostenloses Mittagessen - war nicht immer das beste aber kostenlos :)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Diskrepanz zwischen Außenwirkung und tatsächlicher Arbeitsrealität:
Viele Versprechen sind nur Fassade, hinter der oft Stress, Überlastung und Unzufriedenheit stehen.

Die schlechte Arbeitsatmosphäre:
Kommunikation findet häufig oberflächlich oder hierarchisch statt, echte Offenheit fehlt.

Das Vorgesetztenverhalten:
Führungskräfte sind oft wenig empathisch, kontrollieren zu stark und fördern keine Fehlerkultur.

Unzureichender Kollegenzusammenhalt:
Es fehlt an echter Unterstützung und Zusammenhalt im Team, oft herrscht Konkurrenzdenken.

Schlechte Work-Life-Balance:
Erwartungen an ständige Erreichbarkeit und Überstunden sind die Regel, Erholung bleibt auf der Strecke.

Unechte Gleichberechtigung:
Diversität und Chancengleichheit sind oft nur Lippenbekenntnisse, Diskriminierung wird selten offen thematisiert.

Fehlende Wertschätzung älterer Kollegen:
Erfahrene Mitarbeiter werden nicht ausreichend eingebunden oder respektiert.

Unfaire Gehaltsstrukturen und Sozialleistungen:
Vergütung steht nicht im Verhältnis zur Leistung, Mehrarbeit wird nicht angemessen honoriert.

Mangelnde Authentizität im Image:
Das positive Unternehmensbild entspricht nicht immer der gelebten Realität.

Verbesserungsvorschläge

1. Arbeitsatmosphäre & Kommunikation verbessern
Offene, ehrliche Kommunikation statt hohler Floskeln.
Regelmäßiges, wertschätzendes Feedback von Führungskräften und Kollegen.
Förderung eines respektvollen und unterstützenden Miteinanders.

2. Vorgesetztenverhalten optimieren
Führungskräfte sollten Zuhörer sein, keine Kontrollfreaks.

Fehlerkultur etablieren, in der Fehler als Lernchance gelten.
Klare, faire Delegation von Aufgaben und Verantwortungen.

3. Kollegenzusammenhalt stärken
Teambuilding-Maßnahmen, die wirklich verbinden, nicht nur Zeit fressen.

Anerkennung und Wertschätzung für alle, unabhängig von Position oder Alter.
Förderung von generationsübergreifendem Austausch.

4. Work-Life-Balance respektieren
Realistische Arbeitszeitmodelle ohne Erwartung ständiger Erreichbarkeit.
Klare Trennung von Arbeits- und Freizeit.
Flexible Arbeitsmodelle, die wirklich funktionieren.

5. Gleichberechtigung ernst nehmen
Diversität nicht nur proklamieren, sondern im Alltag leben.
Transparente und faire Beförderungs- und Gehaltsstrukturen.
Anti-Diskriminierungsmaßnahmen wirksam umsetzen.

6. Interessante Aufgaben & Karrierechancen
Klare Rollenbeschreibungen mit echten Entwicklungsmöglichkeiten.
Weiterbildung, die zeitlich und finanziell unterstützt wird.
Transparente Karrierepfade statt intransparentes Raten.

7. Arbeitsbedingungen verbessern
Ergonomische Arbeitsplätze und gesunde Arbeitsumgebung.
Faire Pausenregelungen und Rücksicht auf Gesundheit.
Maßnahmen gegen Stress und Überlastung.

8. Umwelt- und Sozialbewusstsein leben
Nachhaltigkeit nicht nur im Marketing, sondern in allen Prozessen.
Echte soziale Verantwortung gegenüber Mitarbeitern und Gesellschaft.
Reduzierung von Umweltbelastungen auch im Büroalltag.

9. Gehalt & Sozialleistungen fair gestalten
Transparente, leistungsgerechte Vergütung.
Umfassende Sozialleistungen und Absicherung.
Anerkennung von Mehrarbeit und besonderen Leistungen.

10. Image & Authentizität verbinden
Die Unternehmenswerte müssen mit der Realität übereinstimmen.
Authentisches Auftreten statt Scheinwerferlicht auf leere Versprechen.
Mitarbeitende als Botschafter der echten Unternehmenskultur sehen.

Arbeitsatmosphäre

Außen Teamgeist, Poster, Licht,
Innen brodelt das Gesicht.
Zwischen Deadlines, Druck und Frust –
Wird der Wille langsam Wust.
Die Sonne blendet, Lächeln stumm –
In der Höllen Grube bleibt’s nicht Drum rum.

Image

Außen strahlt die Fassade,
Spiegelglas und smarte Slogans.

„Wir sind modern, divers, nachhaltig.“
Doch dahinter flackert das Feuer –
verborgen, verbrannt, unbemerkt.

Image ist das Make-up AFC,
das die Haut glatt hält,
während innen das Fleisch schmerzt.

Ein Lächeln für die Kamera,
eine Maske für die Mitarbeiter.

„Wir leben Werte.“ – Aber nur auf LinkedIn.
„Unser Image ist uns wichtig.“ – Hauptsache, kein Blick hinter die Kulissen.
„Wir sind ein Arbeitgeber erster Wahl.“ – Solange niemand wirklich nachfragt.

„Unsere Kultur ist einzigartig.“ – Ein Wort, das all das verdeckt, was fehlt.

Work-Life-Balance

Man nennt es „Balance“ –
doch wir balancieren auf Drahtseilen aus Deadlines.

„Work hard – rest when you're dead.“
Kaffee wird zum Frühstück der Verdrängung,
der Feierabend zum Ladevorgang für den nächsten Übergriff.

Meetings fressen Pausen,
Mails blinken bis Mitternacht.

Und wenn du fällst?
Gibt's Blumen.
Und einen neuen Stuhl.

Karriere/Weiterbildung

Man spricht von Wachstum,
von Chancen und Möglichkeiten.

Doch Weiterbildung heißt oft:
Zeit nehmen, die du nicht hast,
und Wissen anhäufen,
das du im Job nicht anwenden darfst.

Karriere?
Ein Labyrinth aus Erwartungen,
in dem du dich verirrst,
während die Leiter nur für wenige gebaut wird.

„Wir fördern deine Karriere.“ – Solange du die Firmenlinie mitträgst.
„Weiterbildung ist uns wichtig.“ – Außer, es kostet Zeit oder Geld.
„Du bist unser wichtigstes Kapital.“ – Aber nur, wenn du dich selbst ausbeutest.
„Aufstiegschancen gibt es für alle.“ – Vorausgesetzt, du spielst das Spiel mit.

Gehalt/Benefits

Sie sprechen von „Wertschätzung“ –
doch zählen dein Engagement in Zahlen.
Das Gehalt – so knapp bemessen,
dass du deine Arbeit liebst und deine Miete bezahlst, nicht beides.
Sozialleistungen?
Ein Angebot für die Gesunden,
eine Illusion für die Erschöpften.
Lohn für Leistung?
Nein. Lohn für Ausdauer im System.

„Mitarbeiterfürsorge.“ – Aber keine Absicherung bei Burnout.
„Karrierechance.“ Wenn du es dir leisten kannst, unbezahlte Mehrarbeit zu leisten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt?
Nur so grün, wie das Marketing erlaubt.

Kollegenzusammenhalt

Außen: Lächeln, Team-Events, gemeinsame Fotos.
Innen: Jeder kämpft allein.
Kommunikation ist Taktik.
Zusammenhalt ist Pflichtgefühl.
Vertrauen: dünn wie Kaffee am Montagmorgen.

Kollegenzusammenhalt?
Eher: kollektives Aushalten.

Willkommen in der Höllen Grube.
Wo das Feuer nicht wärmt –
sondern brennt.

Umgang mit älteren Kollegen

Sie nennen sie „Erfahrene“,
doch sprechen mit ihnen,
als hätten sie die Zeit verpasst.

Ihre Kompetenz wird gelobt –
solange sie nicht widerspricht.

Man hört sie an,
doch selten zu.

Ihre Routinen gelten als starr,
ihre Zweifel als rückständig.

Und wenn sie langsam gehen,
hetzt man weiter –
auf neuen Wegen,
mit alten Fehlern.

Der „Umgang mit älteren Kollegen“ fügt sich perfekt ein als weiterer Beweis dafür, wie Worte entwertet werden, wenn die Realität sie nicht trägt.

Vorgesetztenverhalten

Sie sagen: „Mein Tür ist immer offen.“
Doch sie hören nie hin.
Sie sprechen von Vertrauen,
doch kontrollieren jede Minute.
Sie loben laut –und vernichten still.
Ein Lächeln vorm Team,
ein Stich ins Protokoll.
Du arbeitest –
sie delegieren Druck.
Und wenn du brennst?
Dann sagten sie später:
„Er hätte sich früher melden müssen.“

„Wir führen auf Augenhöhe.“ – Mit Fernglas von oben.
„Das war ein Impuls.“ – Für dich: eine Abmahnung.
„Wir möchten dich fördern.“ – Richtung Ausgang.
„Du musst mehr Verantwortung übernehmen.“ – Für Fehler, die sie gemacht haben.

Arbeitsbedingungen

Außen glänzt der Büroflur –
Klimaautomatik, Pflanzen, Kaffee satt.

Innen knirscht das Rückgrat,
sitzt der Rücken krumm,
atmet die Lunge schlechtes Licht und kalte Luft.

Die Zeit tickt nicht für dich,
sondern gegen dich –
Deadlines schlucken Pausen,
Stühle nagen an der Geduld.

„Wir bieten flexible Arbeitszeiten.“
Doch du bist rund um die Uhr erreichbar.

Arbeitsbedingungen?
Ein stummes Urteil,
das täglich über Gesundheit fällt.

„Gesundheit ist uns wichtig – deswegen gibt’s den Stress umsonst.“

Kommunikation

Kommunikation in toxischer Arbeitsatmosphäre:
Außen: positiv, freundlich, "offen"
Innen: unausgesprochen, angespannt, strategisch
Ergebnis: eine Sprachhülle – Fassade statt Verbindung
„Kommunikation ist keine Sonne,
wenn sie nur blendet.
Kein Feuer, wenn sie nur verbrennt.
Keine Brücke –
wenn sie zur Grube führt.“

Gleichberechtigung

Sie reden von Vielfalt,
aber die Führung bleibt bleich.
Sie feiern Quoten,
aber flüstern hinter Rücken.
Sie laden ein zur Gleichheit –
und werten doch jedes Anders sein.
Gleichberechtigung?
Nur, wenn du dich gleich machst.
„Wir fördern Gleichberechtigung.“ – Mit Panels ohne Diversität.
„Alle haben dieselben Chancen.“ – Vorausgesetzt, sie denken gleich.
„Gender spielt keine Rolle.“ – Außer beim Gehalt, bei Beförderungen und bei der Macht Verteilung.
„Wir hören alle Stimmen.“ – Aber manche werden öfter zitiert.

Interessante Aufgaben

Man lockt dich mit Worten:
„Du bekommst Verantwortung. Abwechslung.
Interessante Aufgaben.“

Was du bekommst:
Chaos ohne Klarheit.
Druck ohne Entscheidungsmacht.
Und ein Kalender, der nie atmet.

Interessant ist nur,
wie lange du das aushältst.
Keine klaren Strukturen
Aufgaben, die andere ablehnen
Verantwortungen ohne Einfluss
Mehrarbeit ohne Beförderung
Interessant ist daran nur,
wie sehr man sich dabei selbst vergisst.

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Arbeitgeber-Kommentar

Dr. Fokko Eller, Head of HR
Dr. Fokko EllerHead of HR

Vielen Dank für deine Bewertung.
Die von dir genannten Unterschiede zwischen Außendarstellung und Arbeitsrealität nehmen wir ernst. Auch deine Vorschläge zu Führung, Kommunikation, Work-Life-Balance und Teamzusammenhalt sind für uns hilfreich und geben konkrete Orientierung.
Wenn du deine Erfahrungen noch weiter mit uns teilen möchtest, kannst du dich jederzeit vertraulich unter hr@autofleetcontrol.de an uns wenden.

Tagesordnung: Unmenschlichkeit

1,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Auto Fleet Control GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Persönlich durfte ich viel lernen. Das Wissen nehme ich jetzt gerne mit.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es gibt dazu leider nicht mehr viel zu sagen.

Verbesserungsvorschläge

Investiert in eure Angestellten.

Arbeitsatmosphäre

Man muss es schon mögen, dass der Inhaber wie ein Wachhund durch die Gänge läuft. Meine Empfehlung wäre es, einen Betriebsrat zu gründen, um sich vor der Willkür des Inhabers zu schützen.

Image

Einst innovativer Marktführer. Ist laaange vorbei.

Work-Life-Balance

Nur work, ohne Balance. Überstunden bis der Arzt kommt.

Karriere/Weiterbildung

Wenn man jahrelang etwas einfordert, dann klappt es vielleicht irgendwann.

Gehalt/Benefits

Es gibt keinen Betrag, der die emotionale Belastung ausgleichen könnte.

Kollegenzusammenhalt

Der einzige Grund warum man bleiben möchte, sind die Kollegen. Wenn man durch die gleiche Hölle gehen muss, schweißt es zusammen.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt kaum ältere Kollegen.

Vorgesetztenverhalten

Unterstes Niveau. Es gilt sowieso nur die Meinung des Inhabers und wer eine andere hat, wird entsorgt.

Arbeitsbedingungen

Es gibt drei höhenverstellbare Tische, um die man sich dann streiten darf, keine ergonomischen Stühle. Homeoffice Ausstattung veraltet. Veraltete Systeme, die ständig crashen.

Kommunikation

Wenn, dann nur halberfertige Infos.

Gleichberechtigung

Jeder wird gleich schlecht behandelt.

Interessante Aufgaben

Man muss es für sich selber interessant machen, sonst ziemlich eintönig. Ab und an mal ein etwas anspruchsvollerer Fall.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Dr. Fokko Eller, Head of HR
Dr. Fokko EllerHead of HR

Liebe:r Kolleg:in,

Vielen Dank für deine Bewertung.

Wir nehmen zur Kenntnis, dass du mit deinen Erfahrungen bei uns insgesamt unzufrieden warst. Deine Kritik zu Arbeitsbedingungen, Work-Life-Balance und insbesondere zum Führungsverhalten zeigt Bereiche auf, in denen wir Verbesserungsbedarf haben.

Positiv hebst du den Zusammenhalt im Team hervor, was wir als wichtigen Aspekt für das Arbeitsumfeld sehen. Gleichzeitig verdeutlichen deine Anmerkungen, dass dieser Punkt die von dir beschriebenen Probleme nicht aufwiegt.

Deine Hinweise und Vorschläge sind für uns eine wichtige Rückmeldung. Wenn du dazu weitere Details teilen möchtest, kannst du dich jederzeit vertraulich unter hr@autofleetcontrol.de an uns wenden.

Wir setzen auf Transparenz

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