Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juni 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 9.6.2026
Auto Fleet Control erreicht im Gesamtprofil eine ausgeglichene Bewertung, doch ein genauerer Blick auf die einzelnen Bereiche offenbart ein deutlich kritischeres Bild. Die Arbeitsatmosphäre wird von vielen Bewertenden als belastend beschrieben: ständige Kontrolle durch die Eigentümerebene, Kündigungsangst und offene Konflikte im Großraumbüro prägen den Alltag. Das Vorgesetztenverhalten verstärkt diesen Eindruck — Bewertende berichten von unberechenbaren Entscheidungen, fehlender Transparenz und einer Führungskultur, in der allein die Meinung des Inhabers zählt. Positiv sticht hingegen der Kollegenzusammenhalt hervor: Viele beschreiben ihre Kolleg:innen als große Stütze — für einige ist dies der einzige Grund zu bleiben.
Bei Gehalt und Karriere zeigt sich ein ähnliches Muster. Die Vergütung gilt als intransparent un...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei auto fleet control wird von vielen Nutzer:innen als belastend und angespannt beschrieben. Kritisch hervorgehoben werden die ständige Kontrolle durch die Unternehmensführung, fehlende Wertschätzung sowie eine ausgeprägte Unsicherheit durch wiederholte Kündigungswellen und hohe Fluktuation. Viele Bewertungen schildern ein Klima, das von Druck, Angst vor arbeitsrechtlichen Konsequenzen und offenen Konflikten im Großraumbüro geprägt ist. Einige Nutzer:innen berichten zudem, dass die Atmosphäre sich in letzter Zeit merklich verschlechtert habe.
Wenige Stimmen zeichnen hingegen ein positiveres Bild: Sie beschreiben ein kollegiales Miteinander, ein offenes Arbeitsumfeld und eine unterstützende Führung. Auch Stress wird dabei erwähnt, jedoch als handhabbar eingestuft. Diese positiven Einschätzungen stehen im deutlichen Widerspruch zur Mehrheit der Bewertungen, die ein schwieriges Arbeitsumfeld schildern.
Das Vorgesetztenverhalten bei auto fleet control wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Kritisch äußern sich viele zur Rolle der Eigentümerschaft: Entscheidungen wirken willkürlich oder persönlich motiviert, Kontrolle und Druck prägen den Alltag, und abweichende Meinungen werden kaum toleriert. Zudem berichten Nutzer:innen von mangelnder Transparenz, Unberechenbarkeit sowie fehlender Wertschätzung, was dazu führt, dass langjährige Mitarbeiter:innen das Unternehmen verlassen. Auch Vertrauensverlust und nicht eingehaltene Versprechen werden als wiederkehrende Probleme genannt.
Einige Bewertungen zeichnen jedoch ein anderes Bild: Wenige Nutzer:innen beschreiben ihre Vorgesetzten als klar, fair und unterstützend, mit einem offenen Ohr für die Belegschaft. Auch aktives Einholen von Feedback wird positiv hervorgehoben. Diese positiven Einschätzungen stehen im deutlichen Kontrast zur überwiegenden Kritik und bilden eher die Ausnahme im Gesamtbild.
Der Kollegenzusammenhalt bei auto fleet control wird von vielen Nutzer:innen positiv bewertet. Besonders hervorgehoben wird die gegenseitige Unterstützung innerhalb der Teams: Kolleg:innen helfen einander auch in schwierigen Situationen, teilen ihr Wissen abteilungsübergreifend und begegnen sich mit Offenheit und Respekt. Einige beschreiben das Miteinander als freundschaftlich und betonen, dass Neulinge herzlich aufgenommen werden.
Jedoch zeigen einige Bewertungen ein widersprüchliches Bild: Der Zusammenhalt unter Kolleg:innen gilt für manche als einziger Grund, im Unternehmen zu bleiben, was auf Belastungen jenseits des direkten Teamgefüges hindeutet. Wenige Nutzer:innen merken kritisch an, dass das Management den Zusammenhalt nicht aktiv fördert und es intern an Vertrauen mangelt. In einzelnen Fällen wird das Bild von Teamarbeit als nach außen positiv, aber nach innen weniger authentisch beschrieben.
Das Gehalt bei auto fleet control wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders häufig kritisieren Bewertungen fehlende Transparenz bei den Gehaltsstrukturen sowie eine als ungerecht empfundene Verteilung: Erfahrene Mitarbeiter:innen erhalten demnach kaum Gehaltserhöhungen, während neue Kolleg:innen teils deutlich höher eingestuft werden. Weihnachts- und Urlaubsgeld fehlen laut mehreren Bewertungen gänzlich, und leistungsbezogene Anpassungen finden kaum statt.
Einige Nutzer:innen bewerten das Gehalt hingegen als marktgerecht und heben Zusatzleistungen wie Wellpass, ein Deutschlandticket oder kostenloses Mittagessen hervor. Jedoch relativieren kritische Stimmen diesen Eindruck, da solche Benefits die grundlegenden Gehaltsdefizite nicht ausgleichen könnten. Die Gehaltsverhandlungen werden zudem als abhängig von der jeweiligen Führungskraft beschrieben, was die wahrgenommene Ungerechtigkeit verstärkt.
81 von 148 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)
81 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Von außen glänzend, von innen problematisch – kaum Entwicklung, viel Frust
1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei Auto Fleet Control GmbH in Hamburg gearbeitet.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre habe ich als belastend und wenig unterstützend empfunden. Es herrschte ein spürbarer Druck, insbesondere durch die enge Kontrolle seitens der Inhaberebene. Entscheidungen und Arbeitsweisen wurden häufig hinterfragt, was zu einem Gefühl permanenter Beobachtung geführt hat.
Zudem bestand bei mir der Eindruck, regelmäßig unter Druck gesetzt zu werden, was sich negativ auf mein Wohlbefinden ausgewirkt hat. Die Kommunikation war dabei nicht immer konstruktiv, sondern teilweise von Kritik und Erwartungsdruck geprägt.
Darüber hinaus entstand ein Gefühl von Unsicherheit, da ich wiederholt Sorge hatte, mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen wie Abmahnungen oder einer Kündigung rechnen zu müssen, ohne dass dafür aus meiner Sicht eine klare und nachvollziehbare Grundlage gegeben war.
Image
Nach außen wirkt das Unternehmen zunächst seriös und gut aufgestellt, doch aus interner Sicht ist die Situation eine andere. Durch die Veränderungen und Entscheidungen des Inhabers in den letzten sechs bis neun Monaten hat das Unternehmen aus meiner Sicht sein internes Image stark beschädigt.
Während das äußere Erscheinungsbild nach wie vor positiv wahrgenommen wird, herrscht im Unternehmen selbst ein belastendes Arbeitsklima, das von Unsicherheit, Druck und mangelnder Wertschätzung geprägt ist.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war aus meiner Sicht nicht gegeben. Es gab keine Möglichkeit zur Gleitzeit, stattdessen wurde in festen Schichten gearbeitet, die teilweise subjektiv und nicht immer nachvollziehbar eingeteilt wurden.
Zudem wurde großer Wert auf minutengenaue Pausenzeiten gelegt – selbst geringfügige Abweichungen führten zu negativen Kommentaren, was zusätzlichen Druck erzeugt hat.
Zwar wurde grundsätzlich Homeoffice angeboten, jedoch hatte ich den Eindruck, dass diese Möglichkeit nicht einheitlich gewährt wurde. Einzelnen Mitarbeitenden wurde Homeoffice untersagt, ohne dass dies transparent oder nachvollziehbar begründet wurde.
Insgesamt wirkte das Arbeitszeitmodell wenig flexibel und nicht mitarbeiterorientiert.
Karriere/Weiterbildung
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten werden zwar grundsätzlich versprochen, in der Praxis bleiben diese jedoch größtenteils unerfüllt. Oft wirken die Zusagen eher als Beruhigungsmittel, ohne dass tatsächlich konkrete Schritte oder Unterstützung erfolgen.
Darüber hinaus scheint der Zugang zu echten Entwicklungschancen stark von der persönlichen Beziehung zum Inhaber abhängig zu sein, wodurch Mitarbeitende, die sich nicht entsprechend positionieren, kaum Perspektiven erhalten.
Insgesamt bestehen kaum realistische Möglichkeiten zur fachlichen oder persönlichen Weiterentwicklung innerhalb des Unternehmens.
Gehalt/Benefits
Die Vergütung und Sozialleistungen empfand ich als unzureichend und wenig transparent. Erfahrene Mitarbeitende erhalten entweder minimale oder keine Gehaltserhöhungen, abhängig davon, wie „beliebt“ man bei der Inhaberebene ist.
Zudem werden neue Kolleginnen und Kollegen teilweise deutlich höher eingestuft und bezahlt, obwohl sie vergleichbare oder keine relevante Erfahrung in diesem Bereich mitbringen.
Darüber hinaus gibt es weder Urlaubs- noch Weihnachtsgeld, was die finanzielle Wertschätzung zusätzlich einschränkt.
Insgesamt entsteht dadurch ein Gefühl von Ungleichbehandlung und fehlender Wertschätzung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Keine Mülltrennung und eine Kapselmaschine.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb des direkten Teams habe ich den Zusammenhalt als sehr positiv erlebt. Kolleginnen und Kollegen unterstützen sich gegenseitig und arbeiten lösungsorientiert zusammen, was den Arbeitsalltag deutlich erleichtert hat.
Allerdings hatte ich den Eindruck, dass dieser Teamzusammenhalt von der Führungsebene nicht immer gefördert oder sogar teilweise eher kritisch gesehen wurde. Dadurch entstand ein gewisser Widerspruch zwischen gelebter Zusammenarbeit im Team und den Erwartungen von oben.
Ein vertrauensvoller oder unterstützender Zusammenhalt mit der Führungsebene war aus meiner Sicht nicht gegeben.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren und erfahrenen Mitarbeitenden war aus meiner Sicht nicht wertschätzend. Es entstand teilweise der Eindruck, dass der Austausch zwischen neuen und langjährigen Kollegen nicht gefördert wurde, was den Wissenstransfer erheblich eingeschränkt hat.
Zudem wurde das vorhandene Wissen und die Erfahrung älterer Mitarbeitender aus meiner Sicht nicht ausreichend anerkannt oder genutzt. Stattdessen wirkte es stellenweise so, als würden erfahrene Kollegen eher ersetzt als aktiv eingebunden.
Insgesamt fehlte es an einem respektvollen und konstruktiven Umgang mit langjähriger Erfahrung im Unternehmen.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten habe ich insgesamt als problematisch und wenig unterstützend erlebt. Es wurde häufig Druck ausgeübt, ohne dass dabei eine konstruktive oder wertschätzende Führung im Vordergrund stand.
Zudem gab es eine hohe Fluktuation in den Führungspositionen, was zu fehlender Kontinuität und Unsicherheit im Arbeitsalltag geführt hat. Insgesamt habe ich nur wenige Vorgesetzte als wirklich kompetent und fair wahrgenommen.
Auffällig war zudem, dass einzelne Mitarbeitende zeitweise stark bevorzugt wurden und kurzfristig besondere Möglichkeiten erhielten, die jedoch ebenso schnell wieder entzogen wurden. Dieses Verhalten wirkte wenig nachvollziehbar und hat zusätzlich zur Unruhe im Team beigetragen.
Darüber hinaus fehlte es an transparenter Kommunikation. Stattdessen entstand häufig der Eindruck, dass Informationen eher informell oder über Dritte weitergegeben wurden, was das Vertrauen in die Führungsebene weiter geschwächt hat.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen bieten sowohl positive als auch verbesserungswürdige Aspekte. Positiv hervorzuheben ist die grundsätzliche Möglichkeit zum Homeoffice sowie das moderne und optisch ansprechende Büro mit einem schönen Ausblick, was zu einer angenehmen Arbeitsumgebung beiträgt.
Allerdings gibt es auch Einschränkungen: Die Büroausstattung ist trotz des modernen Erscheinungsbildes nicht durchgehend ergonomisch. Höhenverstellbare Schreibtische sind beispielsweise nur mit entsprechendem Attest verfügbar, was aus meiner Sicht nicht zeitgemäß ist.
Zudem wird täglich eine Auswahl an Mittagessen mit Fleisch- und vegetarischer Option angeboten, was den Arbeitsalltag erleichtert.
Insgesamt sind die Rahmenbedingungen solide, weisen jedoch in wichtigen Bereichen noch Verbesserungspotenzial auf
Kommunikation
Die interne Kommunikation im Unternehmen war insgesamt unzureichend. Wichtige Neuigkeiten wurden häufig nicht offiziell kommuniziert, sondern eher über den sogenannten „Flurfunk“ weitergegeben oder gar nicht bekannt gemacht.
Zudem entstand der Eindruck, dass Informationen nicht einheitlich verteilt wurden, da nur ein Teil der Belegschaft über Änderungen oder Neuheiten informiert wurde. Dies führte zu Unsicherheiten und erschwerte eine transparente Zusammenarbeit.
Positiv hervorzuheben ist jedoch die Kommunikation innerhalb des direkten Teams, die ich als offen, unterstützend und zuverlässig erlebt habe.
Gleichberechtigung
Aus meiner Sicht war die Gleichberechtigung im Unternehmen nicht gegeben. Entscheidungen und Chancen wirkten nicht immer transparent oder nachvollziehbar.
Teilweise entstand der Eindruck, dass einzelne Mitarbeitende bevorzugt behandelt wurden, während andere weniger berücksichtigt wurden. Gleichzeitig fehlten klare Kriterien, nach denen solche Unterschiede erklärbar gewesen wären, was zu Verunsicherung und dem Gefühl von Ungleichbehandlung geführt hat.
Insgesamt wirkte der Umgang mit Mitarbeitenden nicht konsistent, wodurch kein klares Bild von fairer und gleicher Behandlung entstanden ist.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren über weite Strecken sehr eintönig und boten kaum Abwechslung. Der Arbeitsalltag bestand größtenteils aus sich wiederholenden Tätigkeiten, ohne nennenswerte Möglichkeiten zur Weiterentwicklung.
Zudem gab es kaum Chancen, Einblicke in andere Bereiche zu erhalten oder neue Aufgabenfelder kennenzulernen. Dies hat dazu geführt, dass die Tätigkeit langfristig wenig motivierend war und kaum Perspektiven zur persönlichen oder fachlichen Entwicklung geboten hat.
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Arbeitgeber-Kommentar
Annemarie BergHR-Manager
Vielen Dank für dein ausführliches und offenes Feedback. Auch wenn wir es sehr bedauern, dass du deine Zeit bei uns überwiegend negativ erlebt hast, schätzen wir es, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Eindrücke so detailliert zu schildern.
Ein respektvolles und wertschätzendes Arbeitsumfeld ist uns sehr wichtig. Umso mehr nehmen wir deine Hinweise zur Arbeitsatmosphäre und zum Führungsverhalten ernst. Besonders deine Wahrnehmung von Druck, fehlender Unterstützung und mangelnder Transparenz entspricht nicht unserem Anspruch. Wir befinden uns aktuell in einem Entwicklungsprozess und arbeiten daran, unsere Führungsstrukturen gezielt zu reflektieren und weiterzuentwickeln.
Auch das Thema Kommunikation ist für uns ein zentraler Punkt. Unser Ziel ist es, Informationen künftig transparenter und einheitlicher im Unternehmen zu teilen. Gleichzeitig freut es uns sehr, dass du den Zusammenhalt innerhalb deines Teams positiv erlebt hast – das ist ein wichtiger Aspekt, den wir weiter stärken möchten.
Deine Kritik an der Work-Life-Balance und den Arbeitszeitmodellen nehmen wir ebenfalls ernst. Wir wissen, dass sich Bedürfnisse hier unterscheiden, und prüfen aktuell, wie wir mehr Flexibilität und Nachvollziehbarkeit schaffen können.
In Bezug auf Vergütung, Gleichbehandlung sowie Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten ist Transparenz für uns entscheidend. Dein Feedback zeigt uns, dass wir hier noch besser werden können. Auch diese Themen nehmen wir aktiv in unsere Weiterentwicklung auf.
Dass du einzelne Aspekte wie das moderne Arbeitsumfeld positiv hervorhebst, freut uns – auch wenn uns bewusst ist, dass dies die genannten Herausforderungen nicht aufwiegt.
Abschließend ist uns wichtig zu sagen: Offenes Feedback wie deins hilft uns, uns als Arbeitgeber weiterzuentwickeln. Vielen Dank dafür.
Wir wünschen dir für deinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg alles Gute.
Wer Lust auf Teamspirit und herausfordernde, vielfältige Aufgaben hat, sollte unbedingt hier anfangen!
4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Auto Fleet Control GmbH in Hamburg gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das tolle Arbeitsklima, die klare Vision, was das Unternehmen erreichen will und die vielfältigen Aufgaben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Gar nichts!
Verbesserungsvorschläge
Die Aus- und Weiterbildung dürfte noch etwas besser werden. Daran wird aber schon gearbeitet.
Arbeitsatmosphäre
Ich gehe jeden Tag gerne ins Büro und freue mich auf meine KollegInnen. Die Geschäftsführung und die Teamleiter arbeiten hier MIT ihren Leuten und nicht gegen sie.
Image
Die Außenwahrnehmung ist gut - AFC gilt nicht ohne Grund als innovativster Dienstleister der Branche. Aber: da geht noch was ...
Work-Life-Balance
Wir haben eine 40 Stundenwoche, können aber an zwei Tagen pro Woche vom Home Office aus arbeiten und haben Gleitzeit. Es ist ein Geben und ein Nehmen - wenn einer zum Arzt muss, kann er das auch während der Arbeitszeit machen. Es wird dann einfach erwartet, dass an einem anderen Tag die Zeit dann wieder reingeholt wird. Ich finde das fair und angemessen.
Karriere/Weiterbildung
Wer wirklich will, kann innerhalb des Unternehmens die Abteilung wechseln und neue Aufgaben und/oder mehr Verantwortung übernehmen.
Gehalt/Benefits
Die Gehälter sind marktgerecht. Es gibt Zuschüsse zum Wellpass und ein Deutschlandticket.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Papierloses Büro, das ist auf jeden Fall gut für die Umwelt.
Kollegenzusammenhalt
Hier herrscht wirklich hervorragender Zusammenhalt, quer über alle Altersklassen und fast alle Abteilungen. Wenn man Fragen hat, ist immer einer bereit, sich Zeit zu nehmen und zu helfen.
Umgang mit älteren Kollegen
Wie bereits weiter oben beschrieben - hier arbeiten Jung und Alt harmonisch zusammen. Es gibt einige wirklich langjährige Mitarbeiter, die als Wissensquelle immer super wertvoll für neue Mitarbeiter sind. Das Alter ist hier weniger wichtig als der persönliche Fit, und mir passt das sehr gut.
Vorgesetztenverhalten
Ich empfinde die Führung als klar, fair und richtungsweisend. Humor kommt auch nicht zu kurz und wenn mal ein Fehler passiert, dann wird nicht mit dem Finger gezeigt und der Schuldige bloß gestellt. Mein Chef sucht dann mit mir gemeinsam einen Weg, das Problem zu lösen und steht Dritten gegenüber hinter mir. Das erlebt man nur selten und ich finde das großartig.
Arbeitsbedingungen
Phantastisches Büro mitten in der Stadt mit Panoramablick über das schöne Hamburg. Tolle, moderne Ausstattung mit zwei schönen Küchenbereichen. Zweimal pro Woche gibt es leckeres Essen vom Caterer.
Kommunikation
Die moderne Kommunikation über verschiedene Kanäle auf MS Teams stellt sicher, dass Neuerungen und Veränderungen zeitnah kommuniziert werden.
Gleichberechtigung
Wird hier groß geschrieben. Leider bewerben sich immer noch zu wenige weibliche Führungskräfte, weshalb es unausgeglichen ist. Gewünscht wäre das von Seiten der Geschäftsführung aber auf jeden Fall.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind vielfältig, spannend und herausfordernd. Durch die Vielfalt kann jeder ein Betätigungsfeld finden, das zu ihm passt und die Führung unterstützt das auch aktiv und versucht, möglichst jedem die für ihn beste Position zu ermöglichen.
Hallo und tausend Dank für deine tolle und ausführliche Bewertung!
Es freut uns unglaublich zu lesen, dass du jeden Tag gerne zur Arbeit kommst und den Teamgeist, die Führung und die spannenden Aufgaben bei uns so positiv siehst. Deine Beschreibung ist genau das, wie wir uns die Kultur bei AFC vorstellen und woran wir jeden Tag gemeinsam arbeiten.
Besonders dein Lob für den fairen Umgang mit Fehlern und den starken Zusammenhalt im Team bedeutet uns viel. Genau das soll AFC ausmachen!
Deinen Vorschlag zur Aus- und Weiterbildung nehmen wir uns zu Herzen. Wie du schon gemerkt hast, ist das ein Thema, an dem wir dran sind, um uns stetig weiterzuentwickeln.
Nochmal danke für dein super Engagement und dafür, dass du deine positiven Erfahrungen teilst. Wir freuen uns auf alles, was wir gemeinsam noch rocken werden!
Beste Grüße dein HR-Team
Wer Kontrolle &Panik mag wird es hier lieben
1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Auto Fleet Control GmbH in Hamburg gearbeitet.
Verbesserungsvorschläge
Dieses Unternehmen könnte davon profitieren, eine HR-Abteilung zu haben, die die Rechte der Mitarbeitenden stärker berücksichtigt und nicht nur Entscheidungen strikt durchsetzt. Ich empfehle, die positiven Bewertungen kritisch zu prüfen, da einige von neuen Mitarbeitenden in der ersten Woche verfasst wurden. Für alle, die überlegen, hier zu arbeiten: Es lohnt sich, eigene Erfahrungen zu machen und die Arbeitsbedingungen realistisch einzuschätzen. Ich selbst habe durch eine Veränderung meiner beruflichen Situation eine deutlich bessere Perspektive gewonnen und wünsche jedem, dass er Arbeitsbedingungen findet, die zu ihm passen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist stark von der Führung geprägt und wirkt häufig angespannt. Entscheidungen werden kurzfristig geändert, und Kontrollgänge des Inhabers führen dazu, dass Mitarbeitende ständig unter Beobachtung stehen. Die Stimmung hängt stark von der Laune der Führungskraft ab – man könnte sagen, sie schwankt fast so häufig wie die Trainerwechsel bei großen Fußballclubs. Zudem ist die Angst vor einer unerwarteten Kündigung spürbar, was den Druck zusätzlich erhöht. Mitarbeitende fühlen sich oft unsicher, da nicht klar ist, nach welchen Kriterien Entscheidungen getrof fen werden. Insgesamt ist der Arbeitsalltag dadurch sehr belastend. Innerhalb einzelner Teams gibt es häufig Spannungen, die offen ausgetragen werden und die Zusammenarbeit erschweren.
Besonders herausfordernd ist die Kommunikation im Großraumbüro: Der Inhaber selbst äußert regelmäßig Kritik und macht Bemerkungen über einzelne Mitarbeitende laut und offen im Büro. Dies erzeugt zusätzliche Spannungen und erschwert die Zusammenarbeit erheblich.
Wer hier anfangen will, sollte sich bewusst sein, dass die tägliche Arbeitsumgebung stark von diesen Faktoren beeinflusst wird.
Image
"In dieser Kategorie bewerten Mitarbeiter das Image ihrer Firma. Reden die Mitarbeiter gut über ihre Firma?"-ahahaha
Work-Life-Balance
Homeoffice ist nicht gern gesehen , die Arbeitszeiten sind zumindest in Operations nicht sehr flexibel. Überstunden werden am Endes des monats einfach so zauberhaft gelöscht wie mancher Mitarbeiter. Aber keine sorge: Minusstunden dürfen behalten werden ;)
Gehalt/Benefits
Erst im Vergleich zu anderen Stellen wurde mir bewusst, wie unterbezahlt ich war. Es gibt zwar zwei Mal pro Woche gutes Gratisessen, aber das ersetzt kein faires Gehalt.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen sind -bis auf wenige Ausnahmen- wirklich großartig, der Zusammenhalt ist hier wirklich einzigartig. Hier findet man wirklich tolle, besondere Persönlichkeiten. Die Kollegen waren für lange Zeit das einzige was mich gehalten hat ubd das ist auch ein wenig das Problem: die Leute bleiben nur wegen den Leuten und ertragen dafür einfach zu viel. Ich wünsche jedem Kollegen nur das Beste und das ist nicht AFC, ihr seid viel zu wertvoll und viel zu gut um euch das antun zu müssen.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt kaum noch ältere Mitarbeitende im Unternehmen, da viele das Unternehmen im letzten Jahr sehr kurzfristig verlassen mussten. Dieser abrupte Personalwechsel führt dazu, dass Erfahrung und Kontinuität verloren gehen
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Führungskräfte, insbesondere des Inhabers, prägt den Arbeitsalltag stark. Entscheidungen werden häufig kurzfristig geändert, die Stimmung hängt stark von der Laune der Führungskraft ab, und Mitarbeitende stehen unter ständiger Beobachtung. Kritik oder Rückmeldungen werden selten konstruktiv aufgenommen, und Konflikte werden teilweise offen im Büro ausgetragen. Dieses Umfeld erzeugt hohen Druck und Unsicherheit.
Kommunikation
Ohne den Flurfunk wäre es schwer, überhaupt über aktuelle Entwicklungen im Unternehmen informiert zu sein. Während Kommunikation in vielen Unternehmen ein Thema ist, wirkt sie hier besonders undurchsichtig und teilweise bewusst informell. Mitarbeitende müssen oft auf informelle Kanäle zurückgreifen, um Entscheidungen oder Änderungen rechtzeitig zu erfahren.
Gleichberechtigung
Karrieremöglichkeiten und Einfluss scheinen stark davon abzuhängen, wie gut man mit der Führungsebene vernetzt ist. Objektive Kriterien spielen nur eine untergeordnete Rolle.
Karriere/Weiterbildung
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Arbeitsbedingungen
Interessante Aufgaben
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Arbeitgeber-Kommentar
Fokko-Jelto Eller
Hallo, liebe/r ehemalige/r Kollege/in,
danke für deine differenzierte Rückmeldung. Es tut uns sehr leid zu hören, dass du die Arbeitsatmosphäre und das Führungsverhalten als so belastend empfunden hast. Solche Schilderungen nehmen wir uns zu Herzen, denn wir möchten, dass sich unsere Mitarbeitenden bei uns wohlfühlen.
Du sprichst unsere HR-Abteilung an. Unser Anspruch ist es, dass die Personalabteilung immer ein offenes Ohr hat und als Vermittler faire Lösungen für alle findet. Wir bedauern es sehr, wenn das bei dir anders angekommen ist und nehmen diesen Punkt zum Anlass, um darüber nachzudenken, wie wir hier noch besser werden können.
Wir würden die von dir angesprochenen Themen gerne verstehen und aufarbeiten. Wenn du dazu bereit bist, freuen wir uns, wenn du dich für ein vertrauliches Gespräch bei uns meldest.
Wir danken dir für die Zeit, die du bei uns warst und wünschen dir für deine Zukunft nur das Beste.
Viele Grüße, dein AFC Team
Neu für dich: Puls, dein Stimmungs-Check
Teile anonym, wie deine Arbeitswoche läuft und finde heraus, ob Kolleg:innen sie ähnlich erleben.
Achtung: Bitte nicht bewerben und nicht blenden lassen! Toxisch hoch 10!
1,3
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei AFC Claims GmbH in Hamburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Toxisches Verhalten - Ignoranz gegenüber Mitarbeitenden - schaffen einer Angstkultur Usw. Bleibt bitte fern, solange hier kein Umschwung stattfindet
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre wird durch tägliche Kontrollen, willkürliche Schikanen und offensichtlich fehlender Empathie des Ops Leiters immer schlimmer.
Work-Life-Balance
Überstunden werden am Ende des Monats gecuttet und nicht bezahlt
Gehalt/Benefits
Wer nach einem Feedback Gespräch fragt, wird nur abgewiesen. Gehaltserhöhungen werden nicht beachtet und auch nicht berücksichtigt
Kollegenzusammenhalt
Tolle Teams (Sachbearbeiter Ebene), Teamleiter auch nett. Alles dadrüber ist eine Zumutung
Umgang mit älteren Kollegen
Noch nie so ein schlechtes Verhalten gegenüber älteren Kollegen erlebt, wie bei AFC
Vorgesetztenverhalten
Die Führung ist absolut toxisch! Durch Ignoranz und Angst wird ein Gefühl von Unsicherheit ausgelöst, was dazu führt, dass man morgens nicht mehr gerne zur Arbeit geht. Mitarbeitern werden Dinge zugesagt, die im Anschluss nicht eingehalten werden. Langjährige Mitarbeiter verlassen das Unternehmen, aufgrund von mangelnder Wertschätzung, Entwicklungsmöglichkeiten und Aussicht auf Entlastung. Kein Wunder, bei der Führung.
Arbeitsbedingungen
Alles oben genannte sollte für sich sprechen
Kommunikation
Kommunikation wird immer gepredigt, der Flurfunk verpönt. Allerdings ist dieser Flurfunk die einzige Möglichkeit, um an Informationen zu kommen.
Gleichberechtigung
Nicht vorhanden
Interessante Aufgaben
Eig immer das Gleiche nur anderer Inhalt. Massenabfertigung ohne Kundenzufriedenheit und täglicher Druck
Image
Karriere/Weiterbildung
Umwelt-/Sozialbewusstsein
3Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Arbeitgeber-Kommentar
Fokko-Jelto Eller
Hallo, liebe/r Kollege/in,
danke, dass du dir die Zeit für eine Bewertung genommen hast. Offenes Feedback ist uns wichtig, auch wenn es so kritisch ausfällt wie deines.
Du beschreibst eine Atmosphäre, die von Kontrolle und Angst geprägt ist. Wir nehmen das sehr ernst, denn das ist nicht die Kultur, die wir bei AFC leben wollen. Dein Eindruck zeigt uns, dass wir hier genauer hinschauen müssen.
Einen Punkt möchten wir klarstellen, da er so nicht korrekt ist: die Regelung zu den Überstunden. Bei uns gibt es eine transparente Vereinbarung, die es jedem ermöglicht, Arbeitsstunden flexibel innerhalb eines Monats auf- und wieder abzubauen. Stunden werden nicht willkürlich gestrichen. Dass bei dir ein anderer Eindruck entstanden ist, nehmen wir als Anlass, unsere Prozesse noch klarer zu kommunizieren.
Wir möchten aus Kritik lernen. Daher bieten wir dir an, deine Erfahrungen in einem vertraulichen Gespräch mit dem HR-Team zu teilen, um die Hintergründe besser zu verstehen.
Beste Grüße, dein HR-Team
Tolles Team
4,5
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei AFC Claims GmbH in Hamburg gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Mein Team!!!
Arbeitsatmosphäre
Es gibt viel zu tun aber man steht nicht alleine da, man kann immer nach Unterstützung fragen. Sehr freundliches und kollegiales Verhalten im Team. Die Geschäftsführung lebt einen engen kollegialen Kontakt und zeigt echtes Interesse an den Mitarbeitern.
Image
Das Unternehmen ist gerade im Wandel, dadurch gibt es viele Veränderungen, die natürlich auch belasten. Ich denke in einem halben Jahr ist der Großteil abgearbeitet und dann geht es bergauf mit dem Image.
Work-Life-Balance
Arbeitszeiten können im Rahmen flexibel gestaltet werden, bei Notfällen gibt es keine Diskussionen sondern man bekommt sofort frei. 2 Tage Home Office können ebenfalls flexibel gestaltet werden.
Karriere/Weiterbildung
Seminare und Workshops über externe Anbieter jederzeit möglich
Gehalt/Benefits
Wellpass, Deutschlandticket, Altersvorsorge, Teamevents, Weihnachtsfeier und Sommerfest, 2 Mal die Woche Mittagessen, Obst, Getränke ... top!
Umwelt-/Sozialbewusstsein
da könnte man noch viel optimieren!
Kollegenzusammenhalt
Der Anfang war hart, aber jetzt sind wir ein tolles Team geworden, man fühlt sich eher unter Freunden als bei Arbeitskollegen. Jeder unterstützt den anderen, Wissen wird gern weitergegeben. Ehrliche und offene Kommunikation, die trotzdem respektvoll ist.
Vorgesetztenverhalten
Mein Chef ist menschlich top, hat immer ein offenes Ohr, ist verständnisvoll. Findet man heutzutage selten!
Kommunikation
Wie in jedem Unternehmen könnte die Kommunikation manchmal schneller sein ;-)
Interessante Aufgaben
Durch die Holdingstruktur hat man ein breites Aufgabengebiet. Es gib noch viel Optimierungsmöglichkeiten, man darf dabei auch seine Ideen umsetzen und mitgestalten.
danke dir für deine ausführliche Bewertung und die positiven Worte! 🙌
Besonders schön ist es zu lesen, dass du unser Teamgefühl und den starken Zusammenhalt so hervorhebst. Dass man sich gegenseitig unterstützt, offen miteinander spricht und sich nicht nur wie Kollegen anfühlt – genau das ist uns wichtig.
Auch dein Feedback zu Flexibilität, Benefits und den vielfältigen Aufgaben freut uns sehr. Gerade die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und mitzugestalten, soll bei uns selbstverständlich sein.
Genauso schätzen wir deine offenen Hinweise zu Themen wie Kommunikation oder Umwelt-/Sozialbewusstsein. Wir befinden uns aktuell in einer Phase der Veränderung – da hilft uns ehrliches Feedback wie deins enorm weiter.
Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Eindrücke so differenziert zu teilen. Schön, dass du Teil des Teams bist! 🚀
Vom wertschätzenden Arbeitgeber zum Unternehmen voller Angst und Unsicherheit
2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Auto Fleet Control in Hamburg gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die engagierten Kolleginnen und Kollegen, die trotz der schwierigen Situation versuchen, respektvoll und professionell zu bleiben. Dieser Zusammenhalt im Team ist für mich das einzig Positive, das geblieben ist.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe Bewertungspunkte
Verbesserungsvorschläge
Ich wünsche mir, dass das Unternehmen wieder zu den Werten zurückfindet, für die es einmal stand. Vor allem zu Respekt, Offenheit und gegenseitiger Wertschätzung. Ich würde mir wünschen, dass die Führung aktiv dafür sorgt, dass sich alle Mitarbeitenden sicher und respektvoll behandelt fühlen.
Arbeitsatmosphäre
Seit Anfang des Jahres hat sich die Atmosphäre deutlich verschlechtert. Ich erleben ein angespanntes Klima, das von Unsicherheit und Angst geprägt ist. Wertschätzender Umgang findet kaum noch statt, und Respekt scheint an Bedeutung verloren zu haben.
Image
Das Image des Unternehmens hat sich für mich stark verschlechtert. Die Werte, die nach außen kommuniziert werden, erlebe ich intern nicht mehr.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt untereinander ist das, was das Arbeiten überhaupt noch erträglich macht. Wir versuche uns gegenseitig zu unterstützen und die Situation gemeinsam durchzustehen.
Vorgesetztenverhalten
Führung sollte Vertrauen schaffen, aktuell ist das Gegenteil der Fall. Ich fühle mich nicht mehr gehört oder respektvoll behandelt. Ein wertschätzendes Führungsverhalten ist dringend notwendig, um wieder Stabilität und Vertrauen herzustellen. Mein Vertrauen in die Führung ist stark erschüttert.
Arbeitsbedingungen
Das Büro und die Ausstattung sind grundsätzlich gut, allerdings überwiegt für mich inzwischen die psychische Belastung.
Kommunikation
Die Kommunikation ist nur noch wenig transparent. Entscheidungen werden oft ohne Begründung getroffen, und Rückmeldungen werden selten offen angenommen. Das führt zu Verunsicherung und Demotivation.
Gehalt/Benefits
Die Gehaltsstrukturen sind grundsätzlich ok, wenn auch wenig nachvollziehbar. Dennoch kann für mich keine Vergütung eine respektlose Arbeitskultur aufwiegen.
Gleichberechtigung
Gleichbehandlung gilt nicht für alle Mitarbeitenden gleichermaßen. Ich habe Aussagen und Verhaltensweisen erlebt, die für mich nicht mit einem modernen, respektvollen Arbeitsumfeld vereinbar sind.
Interessante Aufgaben
Meine Aufgaben sind grundsätzlich abwechslungsreich und interessant, allerdings fällt es aufgrund der Arbeitsatmosphäre schwer, noch Motivation zu entwickeln.
2Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Arbeitgeber-Kommentar
Annemarie BergHR-Manager
Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen so ausführlich zu teilen. Dein offenes Feedback ist für uns sehr wertvoll – auch und gerade dann, wenn es kritische Punkte anspricht. Nur durch solche Rückmeldungen können wir als Unternehmen lernen und uns weiterentwickeln.
Zunächst möchten wir dir für deine positiven Worte über den Kollegenzusammenhalt danken. Dass du den Einsatz und die gegenseitige Unterstützung innerhalb der Teams hervorhebst, freut uns sehr. Ein respektvoller Umgang und ein starkes Miteinander sind zentrale Werte für uns, und es ist uns wichtig, dass dieser Zusammenhalt auch in herausfordernden Phasen bestehen bleibt.
Gleichzeitig nehmen wir deine geschilderten Eindrücke zur Arbeitsatmosphäre, zur Kommunikation sowie zum Führungsverhalten sehr ernst. Es ist nicht unser Anspruch, dass Mitarbeitende Unsicherheit, mangelnde Wertschätzung oder fehlende Transparenz erleben.
Gerade in Zeiten von Veränderungen kann es passieren, dass Entscheidungen schneller getroffen werden müssen oder nicht immer so transparent wirken, wie wir es uns selbst wünschen. Dennoch bleibt unser Ziel klar: eine Unternehmenskultur, in der sich alle Mitarbeitenden gehört, respektiert und sicher fühlen.
Auch deine Hinweise zu Gleichbehandlung und Wahrnehmungen im Arbeitsumfeld nehmen wir sehr ernst. Ein modernes, respektvolles und diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld ist für uns selbstverständlich. Wenn konkrete Situationen dazu beigetragen haben, dass dieser Eindruck entstanden ist, möchten wir diese sehr gern besser verstehen.
Unser Anspruch ist es, die Werte, die du ebenfalls ansprichst – Respekt, Offenheit und gegenseitige Wertschätzung – weiter zu stärken und im Arbeitsalltag sichtbar zu leben. Vielen Dank für deine ehrliche Rückmeldung und dafür, dass du uns auf mögliche Verbesserungsfelder aufmerksam machst.
Super Arbeitgeber, gute Entwicklungsmöglichkeiten
4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei AFC Claims GmbH in Hamburg gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Begegnung auf Augenhöhe, Vorschläge werden angenommen und versucht umzusetzen, sofern möglich
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Nichts
Arbeitsatmosphäre
Viel zu tun, jedoch merkt man langsam die Entlastung der langjährigen Kollegen durch Neueinstellungen. Das Unternehmen strebt immer eine Weiterentwicklung an und möchte keinen Stillstand.
Image
Das Image durchlebt gerade einen Wandel zum positiven.
Work-Life-Balance
Home Office möglich, Gleitzeit und wenn man einen privaten Termin hat, lässt sich das auch in der Regel ohne Probleme im Team abstimmen.
Karriere/Weiterbildung
Gute Möglichkeit sich weiterzuentwickeln
Gehalt/Benefits
Zwei Mal in der Woche kostenloses Mittagessen, Wellpass, HVV Zuschuss, Coperate Benefits und vieles mehr. Gehalt ist angemessen.
Kollegenzusammenhalt
Super Kollegen, alle offen und Hilfsbereit
Umgang mit älteren Kollegen
Es wird kein Unterschied gemacht
Vorgesetztenverhalten
Kann nichts negatives sagen
Arbeitsbedingungen
Moderne Arbeitsplätze mit zwei Bildschirmen und guten Stühlen. Höhenverstellbare Schreibtische für alle wären toll.
Kommunikation
Gute Kommunikation, man weiß wo man steht und was im Zukunft geplant ist.
Interessante Aufgaben
Abwechslungsreich, natürlich gibt es immer wiederkehrende Aufgaben, aber das ist in jedem Job so.
vielen Dank für dein Feedback – wir haben uns sehr darüber gefreut! Klasse, dass du den Teamzusammenhalt und die Arbeitsatmosphäre so positiv erlebst.
Auch die Entlastung durch neue Kolleg:innen und unser Engagement für Work-Life-Balance scheinen bei dir Wirkung zu zeigen. Ob Home Office, Gleitzeit oder die Benefits – es freut uns, dass du so viel davon mitnehmen kannst. Danke, dass du uns mit deinem Einsatz und deinem positiven Blick unterstützt – genau solche Rückmeldungen wie deine motivieren uns, die Dinge weiterhin gemeinsam besser zu machen.
Herzliche Grüße dein HR-Team
Man glaubt sich in einem innovativen Vorsprung und vergisst dabei den Umgang mit den wichtigsten - den Mitarbeitenden!
2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei AFC Claims GmbH in Hamburg gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Vielzahl an Benefits wie das HVV Ticket, Obst, freie Kaltgetränke sowie Kaffee und 2x die Woche Mittagessen von einem Caterer im Unternehmen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die obigen Punkte sprechen für sich...
Verbesserungsvorschläge
Die Wichtigkeit der Mitarbeitenden wieder erkennen und offen, ehrlich und vor allem respektvoll mit Ihnen umgehen und die Arbeit entsprechend wertschätzen.
Arbeitsatmosphäre
Es gibt Momente, in denen das Team und alle Teammitglieder für ein tolles Miteinander sorgt/sorgen, wenn es die Arbeitsfülle und die Rückstände zulassen. Aber leider hat die Arbeitsatmosphäre in den letzten Monaten nur einen Weg gehabt - bergab. Nicht umsonst aufgrund des Umgangs mit den aktuellen und auch mit diversen ehemaligen Mitarbeitenden.
Image
Einst mal als innovativster Vorreiter der Branche mit technischem Fortschritt bekannt, leidet das Image zunehmend an falschen Entscheidungen, fehlender Dienstleistung, einer mangelnden Anzahl an Mitarbeitenden und damit fehlende Fall-Bearbeitung sowie falschem und teils hochnäsigem Umgang mit Kunden, Partner-Werkstätten und sonstigen fallbedingten Anrufenden. Nicht zuletzt ist eine bröckelnde Liquidität zunehmend ein Thema, weil Partner teils lange auf Zahlungen warten müssen und so lieber an anderer Stelle bzw mit anderen Partnern eine bessere Dienstleistung erbringen. Eine tickende Zeitbombe.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten sind relativ starr, aber es ist nun mal auch immer noch ein Job im Büro. Dafür ist Home Office möglich, wobei aktuell die Anwesenheit im Büro und fehlendes krank Sein provisioniert wird. Das Arbeitspensum und der damit verbundene Stress lässt Fehlzahlen steigen und man versucht mit einem Honoraransatz dagegen zu steuern. Traurig, dass das überhaupt als Mittel eingesetzt werden muss.
Karriere/Weiterbildung
Es fehlt an allen Ecken und Enden an Mitarbeitenden, die gekündigt werden oder lieber selbst gehen. Der Rest muss die Aufgaben auffangen. So bleibt keine Zeit für Weiterbildungen oder eigene Entwicklungen. Viele Mitarbeitende haben trotz monatelanger Forderung und auch Ankündigung nicht das versprochene erhalten und gucken bis heute in die Röhre. Fortbildungen oder regelmäßige Trainings sind eher ein Fremdwort.
Gehalt/Benefits
Die Gehälter finden sich eher am unteren Ende der Skala wieder. Viele Jahre Zugehörigkeit und Unterstützung durch die Teamleitung können hilfreich sein. Aber die ein oder andere eingebaute Hürde in Entwicklungsgesprächen und fehlende Entwicklungsmöglichkeiten bremsen eine steigende Kurve merklich - vielleicht ja auch gewollt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nicht ausgeprägt
Kollegenzusammenhalt
Dieser Punkt ist noch am positivsten herauszustellen. Ohne die mit gutem Händchen vom Recruiting ausgewählten tollen Menschen läge vieles leider noch mehr im Argen. Leider fehlt es an ausreichender Wertschätzung und vor allem Entlastung, um dieses wertvolle Gut zu schützen und zu pflegen.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt nur wenige, aber der Umgang ist freundlich und kollegial.
Vorgesetztenverhalten
Entscheidungen von ganz oben sind schwankend, teils total überzogen und nicht nachvollziehbar - ganz besonders im Bereich Personal. Die Geschäftsführung nickt nur ab, hechelt hinterher und steht nicht mal hinter getroffenen Entscheidungen. Stattdessen sind die Mitarbeitenden die Leittragenden und erhalten dann den schwarzen Peter. Das mittlere Management traut sich ebenfalls keine Widerworte - man weiß ja, was einem sonst blüht. Und so gibt es keinerlei konstruktiven Austausch in beide Richtungen.
Arbeitsbedingungen
Ein tolles zentral gelegenes Büro mit einem sensationellen Ausblick über die Dächer Hamburgs. Ursprünglich mal teuer eingerichtet, ist die Ausstattung aber in die Jahre gekommen und wird leider nicht instandgesetzt, was insbesondere an den Büro-Stühlen und im Bad zu erkennen ist. Die Großraumfläche gibt ein Open-Feeling, kann aber auch eine Geräusch-Kulisse mit sich bringen, die nicht allen zusagt. Arbeitslast, Aufgaben, Rückstände, Mehrarbeit und Stress sind aber ebenfalls Arbeitsbedingungen, die jedes noch so toll gelegene Büro in den Hintergrund treten lassen. Inzwischen gibt es zu wenig Mitarbeiter für die Fülle an To Dos.
Kommunikation
Man war stets bemüht.... Diese Aussage kennt man ja aus Zeugnissen. Ganz häufig und an ganz vielen Stellen hat AFC versucht, Kommunikation zu verbessern. Viel Heimlichtuerei und Verschwiegenheiten hinter verschlossenen Türen bekommt man als Angestellter gab es trotzdem und leider so, dass man es mitbekommt, was kein gutes Bild auf eine offene Kommunikation wirft. Am besten informiert war man über die Geschehnisse, wenn man als Raucher draußen im Austausch war. Häufig hat man wichtige Dinge erst nach dem Eintreten erfahren. Schade.
Gleichberechtigung
Nach meinem Gefühl gibt es eine relativ gute Gleichberechtigung. Dass die oder der ein(e) oder andere mit einem besseren Draht zur Führung durchaus mal Vorteile genießt, gibt es wohl nicht nur bei diesem Arbeitgeber.
Interessante Aufgaben
Natürlich gibt es viele Standard-Fälle, die bearbeitet werden müssen. Aber im Schadenmanagement gibt es auch immer Highlights und Herausforderungen, dessen Lösung gemeinsam mit Kunden zu finden, eine anspornende Aufgabe ist.
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Arbeitgeber-Kommentar
Valerija BuchamerHR-Managerin
Vielen Dank für deine ausführliche und ehrliche Bewertung.
Positiv nehmen wir wahr, dass du besonders den Zusammenhalt im Team hervorhebst und die angebotenen Benefits wie das HVV-Ticket, Obst und das Mittagessen schätzt. Auch freut es uns zu hören, dass du die spannenden Herausforderungen im Schadenmanagement als motivierend empfindest.
Deine kritischen Anmerkungen, insbesondere zur hohen Arbeitsbelastung, der internen Kommunikation und dem Führungsverhalten, nehmen wir sehr ernst.
Deine konkreten Hinweise helfen uns dabei, die richtigen Schritte einzuleiten. Lass uns gerne in einen direkten Dialog treten, um deine Verbesserungsvorschläge im Detail zu besprechen.
Schwierige Arbeitsatmosphäre, Überstunden an der Tagesordnung. Arbeiten am Limit
2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Auto Fleet Control in Hamburg gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass ich dort nicht mehr bin, seitdem geht es mir deutlich besser
Verbesserungsvorschläge
Menschlich sein, Fehler zu lassen, nicht zu streng und Menschen ihren Job, indem sie gut sind, machen lassen. Euch gehen richtige Talente flöten und vielleicht wirklich Kundenverträge einhalten, damit die Kunden zufriedener wieder werden.
Arbeitsatmosphäre
Im Homeoffice stressfreier und Ruhe zum Telefonieren mit den Kunden. War in der Kundenbetreuung sehr stressig und Telefon wurde immer überwacht.
Image
Sehr schlecht mittlerweile, die letzten Bewertungen hier passen ziemlich gut
Gehalt/Benefits
Unterdurchschnittlich
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Keine Mülltrennung
Kollegenzusammenhalt
Fast das einzig Positive an diesem Unternehmen.
Umgang mit älteren Kollegen
Auch da, zu meiner Zeit voll ok.
Vorgesetztenverhalten
Am Anfang dachte ich super es wurden dann aber Sachen bemängelt, die normalerweise normal für den Job sind. Auch das Entlassungsgespräch war nicht auf Augenhöhe, viel Gerede generell aber wirklich nichts hatte sich geändert.
Sonst, Überstunden wurden einfach gelöscht automatisch, wenn sie nicht genommen wurden. Innerhalb von 3 Monaten und das ging einfach nicht, weil viel zu viel los war.
Feste Arbeitszeiten und in manchen Teams keine festen Arbeitszeiten.
Kommunikation
Am Anfang war es ganz gut als 'neuer MA' ziemlich kurz bemerkte ich, dass es nur Schein war.
Gleichberechtigung
Voll ok!
Interessante Aufgaben
Jeden Tag das gleiche, Maile beantworten, Fälle durchlesen und Kunden besänftigen. Die waren echt sehr unzufrieden mit vielem.
vielen Dank für deine ausführliche Bewertung und die Zeit, die du dir dafür genommen hast. Es freut uns zu lesen, dass du den Kolleg:innenzusammenhalt, die technische Ausstattung und die Gleichberechtigung bei uns positiv erlebt hast.
Gleichzeitig tut es uns leid zu hören, dass du insgesamt nicht zufrieden warst. Wir möchten klarstellen, dass Telefonate ausschließlich zu Qualitätssicherungs- und Schulungszwecken aufgezeichnet werden - dies dient der Weiterentwicklung unserer Mitarbeitenden und nicht der Kontrolle.
Wenn du magst, kannst du dich gerne direkt bei uns unter hr@autofleetcontrol.de melden, um deine Erfahrungen noch detaillierter mit uns zu teilen. Wir sind immer offen für konstruktive Kritik und möchten uns kontinuierlich verbessern.
Für deine berufliche Zukunft wünschen wir dir alles Gute.
Zwischen Druck, Enttäuschung und Erkenntnis – Eine ehrliche Bilanz. Wertvolle Menschen in einem toxischen System.
1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Auto Fleet Control in Hamburg gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Trotz aller Kritik gab es auch positive Aspekte, die ich nicht unerwähnt lassen möchte. Allen voran: Einige wirklich wertvolle Menschen, die ich in dieser Zeit kennenlernen durfte. Diese Begegnungen haben Bestand – unabhängig vom Unternehmen – und bleiben für mich persönlich von großer Bedeutung.
Außerdem habe ich viel gelernt. Nicht unbedingt durch gezielte Förderung oder strukturierte Entwicklung, sondern weil ich gezwungen war, unter konstantem Druck zu funktionieren. Auch das hat meine Belastbarkeit und mein Durchhaltevermögen geschult – wenn auch auf eine Weise, die ich mir rückblickend anders gewünscht hätte.
Das Unternehmen wird ein Teil meines Lebenslaufs bleiben, aber es definiert mich nicht. Rückblickend hat mir diese Erfahrung gezeigt, wie viel ich leisten kann, wie wertvoll ich bin – und vor allem, was ich in Zukunft nicht mehr akzeptieren werde.
Diese Erkenntnisse nehme ich als persönliches Wachstum mit – trotz, und vielleicht gerade wegen, der Herausforderungen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fehlende Wertschätzung: Mitarbeitende werden nicht als Menschen, sondern als reine Leistungsträger betrachtet – bis sie nicht mehr „funktionieren“.
Dauerhafter Leistungsdruck: Ein Klima aus Kontrolle, Angst und Überforderung prägt den Arbeitsalltag.
Keine echte Führung: Entscheidungen erfolgen autoritär, Führungskräfte motivieren kaum und schützen ihre Teams nicht.
Mangelnde Entwicklungsmöglichkeiten: Weiterbildung und Karrierechancen sind nicht strukturiert vorhanden und hängen oft von persönlicher Nähe zur Geschäftsführung ab.
Schlechte Kommunikation: Informationen werden entweder gar nicht oder nur verzerrt weitergegeben.
Negatives Betriebsklima: Fluktuation, Misstrauen und ein hoher Krankenstand sprechen für sich.
Kein Schutz für Mitarbeitende: Weder physisch noch psychisch fühlen sich Beschäftigte sicher – Kritik ist unerwünscht, und wer sich äußert, steht schnell im Abseits.
Kurz gesagt: Es fehlt an Respekt, Vertrauen und Menschlichkeit – die Grundlage für eine gesunde Unternehmenskultur.
Verbesserungsvorschläge
Hinter jeder Enttäuschung verbirgt sich eine Chance zur Veränderung.
Diese Chance hätte das Unternehmen – dringend. Denn derzeit ist das Arbeitsumfeld geprägt von Kontrolle statt Vertrauen, Druck statt Wertschätzung und Stillstand statt Entwicklung.
Ich kann nur jedem davon abraten, hier zu arbeiten. Wer seine psychische und physische Gesundheit bewahren möchte, sollte sich ernsthaft nach Alternativen umsehen. Viele gute, engagierte Menschen haben das Unternehmen bereits verlassen – nicht wegen mangelnder Leistung, sondern wegen fehlendem Respekt, fehlendem Schutz und fehlender Menschlichkeit.
Konkrete Verbesserungsvorschläge:
Wertschätzung statt Misstrauen: Mitarbeiter sind Menschen, keine austauschbaren Ressourcen. Wer sich gesehen und respektiert fühlt, leistet mehr – freiwillig.
Echte Führungskultur etablieren: Führung bedeutet mehr als Anweisungen geben. Ehrlichkeit, Vorbildfunktion und Motivation fehlen auf allen Ebenen.
Transparente Kommunikation: Informationen müssen klar, offen und respektvoll vermittelt werden – nicht manipulativ oder rückblickend als Rechtfertigung.
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten schaffen: Wer sich entwickeln will, braucht Perspektiven, Förderung und die Freiheit, sich einzubringen.
Gesunde Arbeitsbedingungen: Weniger Druck, mehr Menschlichkeit. Work-Life-Balance muss mehr sein als ein leeres Versprechen.
Betriebsrat zulassen und respektieren: Ein funktionierender Betriebsrat ist kein Feind, sondern ein wichtiges Element für Fairness und Mitbestimmung.
Arbeitsatmosphäre
Stumpfe Resignation oder der Versuch zu fliehen? Das ist hier die eigentliche Frage. Kann man überhaupt noch von ‚Atmosphäre‘ sprechen, wenn Flucht die einzige Option scheint, um die eigene Gesundheit zu bewahren? Ist Abstumpfen eine Strategie, um den Alltag zu ertragen? Ja, möglicherweise. Doch an alle, die diesen Weg wählen: Denkt daran – ihr habt nur dieses eine Leben. Nur ihr könnt entscheiden, wie viel ihr tragen wollt und wie sehr ihr euch durch diese Situation verändern lasst.
Image
Enttäuschend und Problematisch. Das Unternehmen hat ein deutlich schlechtes Image – und das nicht ohne Grund. Es fehlt an Wertschätzung, an Schutz für die Mitarbeitenden und an echter Wahrnehmung des Einzelnen. Stattdessen dominieren Leistungsdruck, Kontrolle und Misstrauen den Alltag.
Weitere Faktoren, die das negative Image verstärken:
Hohe Fluktuation: Viele verlassen das Unternehmen nach kurzer Zeit – freiwillig oder unfreiwillig.
Fehlende Führungskultur: Entscheidungen werden autoritär getroffen, Rückmeldungen oder Mitgestaltungsmöglichkeiten gibt es kaum.
Unfaire Behandlung: Unterschiede in der Behandlung von Mitarbeitenden – abhängig von Nähe zur Geschäftsführung – sind deutlich spürbar.
Intransparente Kommunikation: Informationen werden zurückgehalten oder manipulativ eingesetzt.
All dies trägt dazu bei, dass das Unternehmen als unattraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird – intern wie extern.
Work-Life-Balance
Definition. Die Work-Life-Balance bezeichnet ein harmonisches Gleichgewicht aus Berufs- und Privatleben. Ihr Ziel ist es, einen Ausgleich aus beruflichen Verpflichtungen, privaten Angelegenheiten und Regenerationsphasen zu schaffen. Nein! Fehlanzeige – weder ausgewogen noch ansatzweise harmonisch. Dafür müsste man als Mensch überhaupt erst wahrgenommen werden. Doch in einem Umfeld, in dem alle im Chaos und in Überlastung versinken, interessiert das niemanden.
Karriere/Weiterbildung
Stillstand statt Entwicklung Wer hier auf persönliche oder fachliche Weiterentwicklung hofft, wird schnell enttäuscht. Es gibt weder strukturierte Weiterbildungsangebote noch echte Karrierepfade. Entwicklungsmöglichkeiten hängen weniger von Leistung oder Potenzial ab, sondern eher davon, wie nah man der Geschäftsführung steht – oder wie lange man „funktioniert“, ohne aufzufallen. (Oder vor Erschöpfung umzufallen)
Eigeninitiative, neue Ideen oder der Wunsch nach Verantwortung stoßen selten auf Interesse. Stattdessen dominiert ein enges Korsett aus Kontrolle und Vorgaben, das individuelle Entwicklung eher verhindert als fördert.
Gezielte Förderung? Fehlanzeige. Perspektiven? Kaum vorhanden. Motivation? Schwindet schnell.
Kurz gesagt: Wer sich fachlich oder persönlich weiterentwickeln möchte, wird das vermutlich außerhalb dieses Unternehmens tun müssen.
Gehalt/Benefits
Auch wenn hier ein kleines Umdenken stattgefunden hat, sind Gehälter in vielen Fällen weder gerecht noch leistungsorientiert. Anpassungen erfolgen ausschließlich in Notlagen der Firma und hinterlassen dabei einen sehr unangenehmen Beigeschmack
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wenn nicht einmal das wertvollste Gut eines Unternehmens, der Mensch, Wertschätzung erfährt, wer sollte sich dann ernsthaft für Umweltbelange interessieren?
Kollegenzusammenhalt
Der vielleicht einzige Lichtblick in diesem Unternehmen sind einige wirklich großartige Menschen. Leider werden auch sie schnell ihrer Illusionen beraubt. Ich wünsche ihnen, dass sie bald ein Arbeitsumfeld finden, in dem echter Zusammenhalt nicht nur gelebt, sondern auch geschätzt wird. Mein Tipp an alle, die bleiben: Ein Betriebsrat kann eine wertvolle Unterstützung sein
Umgang mit älteren Kollegen
Die fünf Mitarbeiter, die bereits seit langer Zeit im Unternehmen tätig sind, sind vermutlich aufgrund ihrer hohen Betriebszugehörigkeit und entsprechenden Kosten schwer kündbar. Der übrige Teil der Belegschaft ist hingegen leichter ersetzbar und bleibt daher meist nicht lange im Unternehmen
Vorgesetztenverhalten
Führung Definition: Es handelt es sich um das Steuern einer Personengruppe im Sinne eines gemeinsamen Ziels, wodurch entsprechende Personen motiviert und ihre Effizienz erhöht werden sollen. - Auch hier lautet die Antwort eindeutig: Nein. Entscheidungen werden ausschließlich nach den Vorstellungen des Eigentümers getroffen. Mitarbeitende dienen lediglich als Informationsträger – solange, bis sie aus Sicht der Leitung keinen Nutzen mehr bringen. Echte, motivierende oder gar integre Führungspersönlichkeiten sucht man vergeblich. Was der Eigentümer will, wird durchgesetzt – kompromisslos, oft auf Kosten der Mitarbeitenden und nicht selten mit persönlichem Schaden für Einzelne.
Ich habe in diesem Unternehmen leider sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Die Arbeitsbedingungen sind in vielerlei Hinsicht alarmierend:
Es herrscht ein Klima aus Angst und Schrecken, das von oben bewusst aufrechterhalten wird. Mitarbeitende haben ständig Angst vor Fehlern oder gar Kündigungen.
Wer nicht krank wird oder kein Homeoffice macht, wird mit Belohnungen bevorzugt – statt gesunder Arbeitskultur wird hier auf Einschüchterung und Kontrolle gesetzt.
Der Arbeitsdruck ist enorm. Es gibt keine realistischen Erwartungen oder faire Arbeitsverteilung. Stattdessen wird Überlastung zum Standard und sogar erwartet.
Die Führung ist mangelhaft. Klare Kommunikation, Empathie oder Verantwortungsbewusstsein sucht man vergeblich. Kritik wird nicht angenommen, sondern bestraft.
Der Umgang mit den Mitarbeitenden ist in vielen Fällen menschenunwürdig. Wertschätzung existiert nur auf dem Papier.
Massive Kontrolle am Arbeitsplatz – sogar über Kleinigkeiten – sorgt für ein dauerhaft belastendes Gefühl, ständig beobachtet zu werden.
Massiver Druck und eine toxische Unternehmenskultur machen diesen Arbeitsplatz auf Dauer untragbar.
Kommunikation
Man kann nicht nicht kommunizieren.
Am Ende entscheidet jeder selbst, ob es ihm egal ist, welche Auswirkungen das Verhalten auf andere Menschen hat. Kommunikation geht auf jeden Fall anders und um ein Vielfaches besser.
Gleichberechtigung
Wer ein gutes Verhältnis zum Inhaber pflegt, mag sich vorübergehend bevorzugt behandelt fühlen. Doch Vorsicht: Früher oder später folgt die Ernüchterung. Letztlich werden alle als einfache Arbeitskräfte betrachtet – und wer einmal Schwäche zeigt, wird genauso schnell ausgetauscht wie alle anderen.
Interessante Aufgaben
Spannende und herausfordernde Aufgaben? Die gab es früher einmal. Heute jedoch scheint es im Unternehmen kein Interesse mehr daran zu geben, dass Mitarbeitende eigene Ideen einbringen, selbstständig denken oder offen ihre Meinung äußern. Es zählt nur noch die vom Inhaber vorgegebene Marschrichtung: Mitziehen oder gehen.
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Arbeitgeber-Kommentar
Dr. Fokko EllerHead of HR
Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, ein so ausführliches Feedback zu verfassen. Wir bedauern es sehr, dass du viele Erfahrungen bei uns negativ wahrgenommen hast. Gleichzeitig freut es uns, dass du den Kolleg:innen und deinem persönlichen Lernzuwachs rückblickend dennoch einen positiven Wert beimisst.
Die Themen Führung, Kommunikation und Arbeitsbedingungen nehmen wir ernst und prüfen regelmäßig, wie wir uns hier verbessern können. Dass Belastung im Alltag offenbar unbeabsichtigt zum „Training von Durchhaltevermögen“ beigetragen hat, würden wir in Zukunft allerdings lieber durch positivere Methoden ersetzen.
Wir danken dir für deine Offenheit und wünschen dir für deine Zukunft alles Gute.
Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.