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GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Persönliche Bewertung eines ehemaligen Mitarbeiters – basierend auf eigenen Erfahrungen, persönlicher Wahrnehmung.

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf in Bersenbrück gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorzuheben sind vor allem der starke Zusammenhalt innerhalb der Belegschaft sowie die gute Zusammenarbeit zwischen den Kollegen und Abteilungen. Die direkten Ansprechpartner im Vertrieb waren stets unterstützend und die Arbeitszeitmodelle bieten eine gewisse Flexibilität im Alltag. Auch die grundlegenden Arbeitsmittel und Rahmenbedingungen ermöglichen ein solides Arbeiten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kritisch sehe ich insbesondere den Umgang und die Kommunikation seitens der Geschäftsführung. Aus meiner persönlichen Erfahrung fehlte es teilweise an Wertschätzung, Transparenz und einer vertrauensvollen Führungskultur. Zudem sehe ich Verbesserungsbedarf bei den Themen Familienfreundlichkeit, Mitarbeiterentwicklung und dem langfristigen Umgang mit den eigenen Mitarbeitern, da die wahrgenommene Fluktuation und fehlende Weiterentwicklungsmöglichkeiten Fragen zur Unternehmenskultur aufwerfen.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht liegen die größten Verbesserungspotenziale nicht im operativen Tagesgeschäft, sondern vor allem in den Bereichen Führung, Kommunikation und Unternehmenskultur. Ein Unternehmen kann langfristig nur erfolgreich sein, wenn Mitarbeiter nicht nur als Arbeitskraft gesehen werden, sondern als wichtiger Bestandteil des gemeinsamen Erfolgs.

Ein zentraler Punkt ist aus meiner Erfahrung der Führungsstil. Hier sollte dringend hinterfragt werden, wie Entscheidungen kommuniziert werden, wie mit Mitarbeitern umgegangen wird und welchen Eindruck die Führungsebene im täglichen Umgang hinterlässt. Vertrauen, Ehrlichkeit, Wertschätzung und eine Kommunikation auf Augenhöhe sind aus meiner Sicht entscheidende Faktoren, um Mitarbeiter langfristig zu binden.

Gerade die auffällige Mitarbeiterfluktuation sollte Anlass sein, sich ernsthaft mit den Ursachen auseinanderzusetzen. Wenn Mitarbeiter kommen und nach verhältnismäßig kurzer Zeit wieder gehen, sollte nicht nur betrachtet werden, ob die Mitarbeiter zum Unternehmen passen – sondern auch, welche Rahmenbedingungen das Unternehmen selbst schafft. Ein neutraler Blick von außen, beispielsweise durch einen erfahrenen Unternehmensberater oder eine unabhängige Organisationsanalyse, könnte dabei helfen, bestehende Strukturen zu erkennen und nachhaltige Verbesserungen einzuleiten.

Darüber hinaus sollte geprüft werden, wie mit langjährigen und engagierten Mitarbeitern umgegangen wird. Erfahrung, Loyalität und Fachwissen sind Werte, die nicht selbstverständlich sind. Ein Unternehmen sollte sich fragen, ob es ausreichend zurückgibt und ob Mitarbeiter tatsächlich das Gefühl haben, gesehen und wertgeschätzt zu werden.

Auch das Thema Weiterentwicklung sollte verbindlicher gestaltet werden. Versprechen und Ankündigungen zu Schulungen oder Entwicklungsmöglichkeiten sollten nicht nur ausgesprochen, sondern auch konsequent umgesetzt werden. Nur so entsteht Vertrauen und Motivation innerhalb der Belegschaft.

Vielleicht ist es zudem an der Zeit, kritisch zu hinterfragen, ob bestehende Strukturen und Führungsansätze noch zeitgemäß sind. Die nächste Generation innerhalb eines Unternehmens bringt häufig neue Perspektiven, andere Denkweisen und die Chance auf einen kulturellen Wandel mit sich. Manchmal bedeutet erfolgreiche Unternehmensführung auch, Verantwortung abzugeben und den Weg für neue Impulse freizumachen.

Zusammenfassend sehe ich die größte Herausforderung nicht in den Mitarbeitern selbst, sondern in der Frage, welche Unternehmenskultur langfristig geschaffen werden soll. Ein Unternehmen kann nur so stark sein wie das Vertrauen, das es bei seinen Mitarbeitern aufbaut. Hier besteht aus meiner Sicht die größte Chance, nachhaltig etwas zu verändern.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt eher belastend. Unter den Kollegen gab es zwar vielfach ein gutes Miteinander und gegenseitige Unterstützung, jedoch wurde das Betriebsklima maßgeblich durch die Geschäftsführung negativ beeinflusst. Auf mich wirkte die Geschäftsführung häufig sehr angespannt und unter erheblichem Druck, was sich nach meiner Wahrnehmung deutlich auf den Umgang mit den Mitarbeitern auswirkte. Der Führungsstil vermittelte oft den Eindruck von mangelnder Ehrlichkeit, Scheinheiligkeit und wenig Transparenz. Entscheidungen und Aussagen waren teilweise widersprüchlich und schwer nachvollziehbar, wodurch das Vertrauen in die Führungsebene erheblich litt.

Besonders kritisch empfand ich, dass seitens der Geschäftsführung immer wieder Aussagen getroffen wurden, die nach meiner Wahrnehmung dazu beitrugen, Mitarbeiter gegeneinander auszuspielen. Dies beschränkte sich nicht nur auf den Vertrieb, sondern war auch im Bereich der LKW-Werkstatt zu beobachten. Dadurch entstand ein Klima von Misstrauen und Verunsicherung, das die Zusammenarbeit und die Arbeitsatmosphäre nachhaltig belastete.

Image

Die Wahrnehmung des Unternehmens nach innen und außen ist aus meiner persönlichen Erfahrung ein besonders kritischer Punkt. Vor meinem Einstieg als Mitarbeiter hatte ich ein deutlich positiveres Bild vom Unternehmen. Als ehemaliger Kunde hatte ich die Werkstatt und den Betrieb aufgrund positiver Rückmeldungen wahrgenommen und bin zunächst mit einer sehr positiven Erwartungshaltung in das Arbeitsverhältnis gestartet.

Während meiner Zeit als Mitarbeiter musste ich jedoch feststellen, dass die interne und externe Wahrnehmung des Unternehmens deutlich kritischer ausfiel, als ich es ursprünglich erwartet hatte. Sowohl innerhalb der Belegschaft als auch aus Gesprächen mit Personen außerhalb des Unternehmens habe ich wiederholt negative Rückmeldungen und kritische Einschätzungen über den Betrieb wahrgenommen. Anfangs habe ich diese Aussagen bewusst nicht überbewertet und mich darauf konzentriert, meine eigene Erfahrung zu sammeln und meine Arbeit bestmöglich auszuführen.

Erst durch eigene Erlebnisse und insbesondere durch wiederholte Situationen, in denen ich mich persönlich enttäuscht und nicht wertgeschätzt gefühlt habe, hat sich meine eigene W

Work-Life-Balance

Die Regelungen zu Urlaub und Arbeitszeiten sind grundsätzlich positiv hervorzuheben. Urlaub kann nach den üblichen betrieblichen Abläufen und Richtlinien genommen werden. Besonders positiv sind die Arbeitszeitmodelle im Vertrieb zu bewerten, da durch den Wechsel zwischen verschiedenen Schichten eine gewisse Flexibilität entsteht. Dadurch besteht teilweise die Möglichkeit, private Angelegenheiten besser zu organisieren und sowohl vor als auch nach der Arbeit Zeit für persönliche Verpflichtungen zu haben.

Beim Thema Familienfreundlichkeit fällt meine persönliche Bewertung jedoch deutlich kritischer aus. Zwar wurde mir meine Elternzeit letztendlich ermöglicht, allerdings war der gesamte Umgang damit aus meiner Sicht äußerst enttäuschend und belastend. Statt Verständnis und Unterstützung in einer ohnehin wichtigen privaten Lebensphase zu erfahren, entstand bei mir der Eindruck, dass mein gesetzlicher Anspruch zunächst wie eine persönliche Bitte behandelt wurde, über die die Geschäftsführung nach eigenem Ermessen entscheiden könne.

Die erste schriftliche Mitteilung über meine geplante Elternzeit wurde seitens der Geschäftsführung in ei

Karriere/Weiterbildung

Im Bereich Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sehe ich deutlichen Verbesserungsbedarf. Aus meinen eigenen Erfahrungen sowie aus Gesprächen mit Kollegen entstand der Eindruck, dass Weiterbildungswünsche innerhalb der Belegschaft zwar vorhanden waren, jedoch nicht immer die notwendige Beachtung gefunden haben.

Mehrfach habe ich von Mitarbeitern gehört, dass Schulungen oder Weiterbildungsmaßnahmen angesprochen, in Aussicht gestellt oder sogar zugesagt wurden, anschließend jedoch nicht oder nur unzureichend umgesetzt wurden. Dadurch entstand bei einigen Kollegen der Eindruck, dass Entwicklungsmöglichkeiten zwar grundsätzlich kommuniziert werden, die tatsächliche Umsetzung jedoch fehlt.

Gerade in einem modernen Unternehmen sollte die Förderung von Mitarbeitern, die Weiterentwicklung von Fachwissen und die Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung einen wichtigen Stellenwert einnehmen. Aus meiner Sicht besteht hier Potenzial, Zusagen verbindlicher zu gestalten und Weiterbildungsmöglichkeiten langfristig stärker zu fördern.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist als äußerst positiv hervorzuheben. Trotz einzelner Herausforderungen im Arbeitsalltag herrscht unter den Mitarbeitern ein sehr gutes Miteinander und ein ausgeprägter Zusammenhalt. Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen funktioniert überwiegend gut, und man unterstützt sich gegenseitig, wenn Hilfe benötigt wird.

Besonders positiv ist die persönliche und wertschätzende Atmosphäre unter den Kollegen. Es wird nicht nur auf die tägliche Zusammenarbeit geachtet, sondern auch auf zwischenmenschliche Aspekte. Geburtstage und besondere Anlässe werden berücksichtigt und gemeinsam gewürdigt, wodurch ein Gefühl der Verbundenheit entsteht. Auch private Einladungen und gemeinsame Aktivitäten außerhalb des Arbeitsumfelds zeigen, dass viele Kollegen ein gutes Verhältnis zueinander pflegen, das über die reine berufliche Zusammenarbeit hinausgeht.

Der Zusammenhalt innerhalb der Belegschaft ist eine der großen Stärken des Unternehmens. Viele Mitarbeiter begegnen sich mit Respekt, Hilfsbereitschaft und Offenheit. Gerade durch die gegenseitige Unterstützung und den starken Teamgedanken entsteht ein angenehmes Arbeitsumfeld, das von den Kollegen selbst m

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren sowie langjährigen Mitarbeitern ist aus meiner Sicht ein besonders kritischer Punkt. Gerade Kollegen, die über viele Jahre hinweg ihre Arbeitskraft, Erfahrung und Loyalität in das Unternehmen eingebracht haben, sollten meiner Meinung nach ein hohes Maß an Wertschätzung und Anerkennung erfahren.

Leider entstand bei mir der Eindruck, dass diese Wertschätzung nicht immer in dem Maße vorhanden war, wie es für langjährige Betriebszugehörigkeit angemessen wäre. Es stellt sich die Frage, wo die Anerkennung und Menschlichkeit gegenüber Mitarbeitern bleibt, die über viele Jahre hinweg zum Erfolg des Unternehmens beigetragen haben. Ein Unternehmen lebt nicht nur von aktuellen Ergebnissen, sondern auch von der Erfahrung, dem Wissen und dem Einsatz seiner langjährigen Mitarbeiter.

Diese Wahrnehmung beschränkt sich aus meiner Sicht nicht nur auf den Vertrieb, sondern betrifft auch andere Abteilungen. Besonders enttäuschend ist dabei der Eindruck, dass Loyalität und jahrelanger Einsatz nicht immer die entsprechende Anerkennung oder Rücksichtnahme erfahren haben.

Ein wertschätzender Umgang mit erfahrenen Mitarbeitern soll

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der direkten Vorgesetzten im Vertrieb ist äußerst positiv hervorzuheben. Die Zusammenarbeit war geprägt von einem respektvollen Umgang, guter Erreichbarkeit und einer praxisnahen Unterstützung im Arbeitsalltag. Bei Fragen oder Herausforderungen konnte man auf Unterstützung zählen, und es entstand der Eindruck, dass die direkten Ansprechpartner die Anliegen der Mitarbeiter ernst nehmen und gemeinsam nach Lösungen suchen.

Deutlich kritischer fällt meine Bewertung im Hinblick auf das Verhalten der Geschäftsführung aus. Hier fehlte es aus meiner persönlichen Erfahrung teilweise an Wertschätzung, Transparenz und einer vertrauensvollen Kommunikation. Entscheidungen und Aussagen wirkten nicht immer nachvollziehbar, und der Umgang mit Mitarbeitern wurde teilweise als wenig empathisch wahrgenommen.

Insbesondere die Kommunikation von oben nach unten war aus meiner Sicht verbesserungswürdig. Es entstand der Eindruck, dass Kritik oder unterschiedliche Meinungen nicht immer offen aufgenommen wurden und dass Entscheidungen teilweise stark von persönlichen Einschätzungen abhängig waren. Ein moderner Führungsstil sollte aus meiner Sicht von Vertrauen, Respekt

Arbeitsbedingungen

Die notwendigen Arbeitsmittel sowie die Büroräumlichkeiten sind grundsätzlich vorhanden und ermöglichen ein ordnungsgemäßes Arbeiten. Die Ausstattung erfüllt im Großen und Ganzen die Anforderungen des Arbeitsalltags. Teilweise wirken die Räumlichkeiten und Arbeitsmittel zwar etwas in die Jahre gekommen, sind aber weiterhin funktional und nutzbar.

Insgesamt sind die Arbeitsbedingungen solide, auch wenn in einigen Bereichen eine Modernisierung und zeitgemäße Anpassung der Ausstattung wünschenswert wäre.

Kommunikation

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Wie zu erwarten war, reagieren Sie auf meine subjektive Wahrnehmung, genau als solche wurde meine Bewertung auch verfasst. Dass Sie sich zu einer Stellungnahme veranlasst sehen, zeigt zumindest, dass die angesprochenen Punkte nicht völlig unbegründet sein dürften.Es freut mich, dass Sie die genannten Kritikpunkte „ernst nehmen“. Gerade im Hinblick auf die aus meiner Sicht auffällige Fluktuation wäre das sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung.Meine Wahrnehmung ist im Übrigen keineswegs durch Abwesenheiten geprägt, vielmehr durch die Zeit, in der ich anwesend war und die Erfahrungen, die ich dabei machen durfte. Genau diese Erfahrungen spiegeln sich in meiner Bewertung wider. Dass Sie diese anders bewerten als ich, überrascht mich nicht „ICH MACH IHNEN DA KEINEN VORWURF“ ihre Anmerkung zu den angeblich nicht erreichten Ergebnissen im Vertrieb finde ich hingegen bemerkenswert. Wenn die Leistungen tatsächlich so un unzureichend gewesen sein sollen, weshalb fallen dann die öffentlichen Kundenbewertungen der letzten Zeit über den Vertrieb und dessen Einsatz überwiegend so positiv aus? Vielleicht lohnt es sich diese Frage einmal intern zu stellen

Gleichberechtigung

Aus meiner Sicht würden sich die gewünschten Ergebnisse im Vertrieb deutlich nachhaltiger erreichen lassen, wenn der Fokus weniger auf der ständigen Einarbeitung neuer Mitarbeiter liegen müsste. Kontinuität ist ein entscheidender Erfolgsfaktor eine dauerhaft hohe Fluktuation hingegen selten.

Ich wünsche Ihnen dennoch alles Gute und hoffe, dass Sie die genannten Punkte künftig nicht nur ernst nehmen, sondern auch konsequent hinterfragen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Julia KalmlageGeschäftsführung

Vielen Dank für Ihr Feedback.

Viele Ihrer Punkte nehmen wir ernst, jedoch entspricht Ihre Darstellung nicht vollständig den tatsächlichen Rahmenbedingungen. Ihre Wahrnehmung dürfte durch Ihre häufigen Abwesenheiten geprägt sein. Zudem konnten im Vertrieb leider nicht die erwarteten Ergebnisse erzielt werden.

Wir nutzen Ihre Impulse gerne zur Weiterentwicklung und wünschen alles Gute!

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.