3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Pünktliche gehalt
Hört mehr auf die Mitarbeiter
Positiv zu bewerten ist die Vielschichtigkeit der Arbeitsbereiche, die Einblicke in unterschiedliche Themenfelder ermöglicht und die Aufgaben insgesamt abwechslungsreich gestaltet. Die Tätigkeit erfordert ein breites inhaltliches Verständnis und bietet dadurch fachlich interessante Berührungspunkte.
Zudem ist der kollegiale Umgang auf operativer Ebene überwiegend sachlich und freundlich, was den Arbeitsalltag grundsätzlich erleichtert.
Negativ zu bewerten ist aus meiner Sicht insbesondere die fehlende Wertschätzung seitens der Geschäftsführung.
Engagement, Eigeninitiative und fachliche Beiträge werden nicht durchgängig anerkannt oder gefördert.
Der Führungsstil der Geschäftsführung wird teilweise als manipulativ und veraltet wahrgenommen, insbesondere im Umgang mit Kritik und abweichenden Meinungen. Mitarbeitende, die eine eigenständige, klare Haltung vertreten oder bestehende Entscheidungen hinterfragen, geraten spürbar unter Druck.
In mehreren Fällen entstand der Eindruck, dass eine starke eigene Meinung eher sanktioniert als geschätzt wird und dies bis hin zu Kündigungen führen kann.
Zusätzlich ist kritisch anzumerken, dass ein Großteil der ehemals veröffentlichten kununu-Bewertungen nicht mehr öffentlich einsehbar ist. Dies erschwert eine transparente Einschätzung des Arbeitgebers und wirft Fragen hinsichtlich des Umgangs mit kritischem Feedback auf.
Die professionelle Außendarstellung des Unternehmens sollte sich stärker im internen Arbeitsalltag widerspiegeln, um eine größere Übereinstimmung zwischen Anspruch und Realität zu schaffen. Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sollten für alle Berufszweige transparent definiert und aktiv gefördert werden, wobei entsprechende Anliegen der Mitarbeitenden ernst genommen werden sollten.
Darüber hinaus wäre der Aufbau einer konstruktiven und wertschätzenden Feedbackkultur wünschenswert, in der Kritik und Entwicklungswünsche offen angesprochen werden können, ohne abgewertet zu werden.
Eine gezielte Weiterentwicklung der Führungskräfte, insbesondere im Hinblick auf Kommunikation und Mitarbeiterentwicklung, könnte wesentlich dazu beitragen, das Arbeitsklima nachhaltig zu verbessern.
Insgesamt sollte der Fokus stärker auf langfristiger Mitarbeiterbindung liegen, indem glaubwürdige interne Strukturen geschaffen werden, die über eine reine Außenwirkung hinausgehen.
Solange kein direkter Kontakt zur Führungsebene besteht, lässt sich hier durchaus ein ruhiger Arbeitsalltag führen.
Anders gestaltet sich die Situation jedoch, sobald eine Zusammenarbeit auf dieser Ebene erforderlich wird. Mitarbeitende werden spürbar sich selbst überlassen, während eine vermeintliche Transparenz gepflegt wird, die sich bei näherem Hinsehen als bloße Inszenierung entpuppt.
Neue Ideen und alternative Wege werden zwar pflichtschuldig zur Kenntnis genommen, stoßen jedoch erkennbar auf wenig Begeisterung und finden entsprechend selten den Weg in die Umsetzung.
Die Außendarstellug, insbesondere die Onlineauftritt, sind durchweg professionell und überzeugend gestaltet. Auch im kollegialen Miteinander zeigt sich ein freundlicher und vordergründig zufriedener Umgang.
Die offiziellen Öffnungszeiten werden grundsätzlich eingehalten und das funktioniert im Alltag auch recht reibungslos.
Weniger eindeutig geregelt scheint hingegen die Arbeitszeit (meine) jenseits dessen zu sein: Tätigkeiten von unterwegs oder aus dem Homeoffice, oft zusätzlich zur regulären Arbeitszeit, wurden stillschweigend erwartet und gern in Form von Ergebnissen entgegengenommen.
Die entsprechende Dokumentation von Überstunden war jedoch offenbar nicht vorgesehen. Das unausgesprochene Leitmotiv wirkt dabei bemerkenswert konstant: lieber nehmen als geben.
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten waren für meinen Berufszweig nicht vorgesehen. Entsprechende Nachfragen wurden nicht ernsthaft aufgegriffen, sondern teilweise belächelt, was den Eindruck vermittelte, dass persönliche Weiterentwicklung in diesem Bereich keine Priorität besitzt.
Das Gehalt war zum damaligen Zeitpunkt für mich angemessen und entsprach meinen persönlichen Erwartungen.
Positiv hervorzuheben ist, dass auf dem Betriebshof Wert auf Mülltrennung gelegt wird, was einen bewussten Umgang mit Ressourcen erkennen lässt.
Im Bereich Digitalisierung besteht hingegen ein eher traditionelles Verständnis. Prozesse sind stark papierbasiert und Inhalte werden bevorzugt mehrfach ausgedruckt. Eine konsequent digitale Arbeitsweise wird derzeit nicht verfolgt, sodass das Unternehmen insgesamt nicht als „Digital Native“ wahrgenommen wird
Wir sitzen hier sprichwörtlich alle im selben Boot und genau das scheint den Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen spürbar zu stärken.
Der zwischenmenschliche Umgang ist überwiegend von gegenseitigem Verständnis und bemerkenswerter Solidarität geprägt.
Untereinander sehr gut
Die Führungskräfte stehen ihren Mitarbeitenden bedauerlicherweise nur selten den Rücken frei und das, obwohl ihnen eine klare Fürsorgepflicht obliegt.
Gerade dort, wo Unterstützung und Verantwortungsübernahme zu erwarten wären, bleibt diese nicht selten aus.
Fortschritt wirkt hier eher wie ein Konzept mit Rückwärtsdrang, gefühlt geht es häufiger mehrere Schritte zurück als einen nach vorn.
Mitarbeitende, die sich anpassen und widerspruchslos zustimmen, genießen spürbar mehr Ruhe. Wer hingegen eine eigene Meinung vertritt, muss damit rechnen, ausgebremst, klein gehalten oder im Zweifel konsequent aussortiert zu werden, offenbar unabhängig vom Preis.
In meinem Fall wuchs der Aufgabenberg kontinuierlich, ohne erkennbare Rücksicht auf tatsächliche Kapazitäten oder Realisierbarkeit. Ob die Anforderungen zu bewältigen waren, schien dabei von nachrangiger Bedeutung.
Der Flurfunk funktioniert hier bemerkenswert effizient leider ist das auch schon seine größte Stärke.
Vertrauliche interne Gespräche scheinen mitunter eine erstaunliche Reichweite zu entwickeln und finden ihren Weg nicht selten über die Unternehmensgrenzen hinaus.
Gleichberechtigung war zu meiner Zeit leider nicht immer erkennbar.
Männliche Mitarbeitende wurden spürbar bevorzugt, während Frauen deutlich häufiger übergangen wurden. Begründungen dafür wirkten mitunter bemerkenswert offenherzig etwa auf die Frage, warum eine bestimmte Aufgabe nicht übernommen werden könne, mit dem Hinweis: „Das erfordert einen Profi und ein Profi ist männlich.“
Ein Satz, der mehr über das zugrunde liegende Verständnis von Kompetenz verrät, als vermutlich beabsichtigt war.
Absolut, die Aufgaben und das Arbeitsfeld sind vielfältig, abwechslungsreich und grundsätzlich ausgesprochen reizvoll.
Vorausgesetzt allerdings, man darf ungestört arbeiten. Unter dieser Bedingung kann die Tätigkeit tatsächlich große Freude bereiten.
Schade ist das kein Urlaubs und Weihnachtsgeld gezahlt wird
Jede/r wird gehört, Meinungen werden konstruktiv aufgenommen, Unterschiede werden akzeptiert.
Es wird Rücksicht auf persönliche Belange genommen
Geld könnte natürlich immer mehr sein.
Kollegen unterstützen sich gegenseitig und es ist ein guter Zusammenhalt. Hervorzuheben ist die Zusammenarbeit in Stressphasen.
Führungskräfte sind zugänglich, handeln transparent und unterstützen.
Die Arbeitbedingungen sind meines Erachtens sehr gut. Man bekommt alles was man haben möchte, man muss nur "sprechen". Arbeitskleidung, Kaffee, Getränke wird großzügig gestellt und das in allen Abteilungen.
Klare, transparente Infos, Feedback wird regelmäßig, konstruktiv und respektvoll gegeben.