5 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
-
Selbsterklärend aus den vielen Punkten zu entnehmen
Die wichtigsten Verbesserungsvorschläge liegen aus meiner Sicht in einer besseren Kommunikation, mehr Wertschätzung und einer stärkeren Präsenz der Führungskräfte im Arbeitsalltag. Mitarbeiter sollten bei Problemen und Herausforderungen nicht alleine gelassen werden. Eine faire Aufgabenverteilung, bessere Personalplanung sowie eine realistische Einschätzung der Arbeitsbelastung würden die Situation deutlich verbessern.
Weiterhin sollte die Weiterentwicklung der Mitarbeiter stärker gefördert werden. Individuelle Weiterbildungswünsche sollten ernst genommen, besprochen und verbindlich geplant werden. Auch bei Themen wie Vergütung, Arbeitszeiten, Urlaub, Gleichbehandlung und Feedbackkultur wünsche ich mir mehr Transparenz und nachvollziehbare Entscheidungen. Ein stärkerer Fokus auf Zusammenarbeit statt Konkurrenz, eine offene Fehlerkultur und ein respektvoller Umgang auf allen Ebenen würden aus meiner Sicht wesentlich zu einem besseren Arbeitsklima und einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit beitragen.
Nach meiner Wahrnehmung wurde innerhalb des Teams ein starkes Wettbewerbsdenken gefördert. Dazu trugen unter anderem Provisionen für verschiedene Zusatzverkäufe sowie regelmäßige Leistungsvergleiche und Rankings bei, die durch die Führungskraft kommuniziert wurden. Grundsätzlich können Leistungsanreize motivierend wirken. In meinem Fall entstand jedoch der Eindruck, dass dadurch der Konkurrenzgedanke innerhalb des Teams stärker gefördert wurde als die Zusammenarbeit. Dies führte aus meiner Sicht teilweise zu Spannungen zwischen Kollegen und erschwerte einen offenen sowie kollegialen Umgang miteinander. Ich hätte mir eine stärkere Förderung von Teamarbeit, gegenseitiger Unterstützung und gemeinsamen Zielen gewünscht, anstatt den Fokus überwiegend auf individuelle Kennzahlen und Vergleiche zu legen.
Die Führung und Unterstützung durch Vorgesetzte und Geschäftsführung habe ich als unzureichend empfunden. Im Arbeitsalltag entstand bei mir häufig der Eindruck, dass Mitarbeiter mit Problemen und Herausforderungen weitgehend alleine gelassen werden.
Auch im Kollegenkreis wurde die Situation teilweise mit Aussagen wie „man fühlt sich führungslos und mit Problemen alleine gelassen“ beschrieben. Es entstand der Eindruck, dass operative Schwierigkeiten, hohe Arbeitsbelastungen und persönliche Anliegen wenig Beachtung finden, solange die gewünschten Ergebnisse und Kennzahlen erreicht werden.
Aus meiner Sicht fehlte es an einer aktiven Führung, regelmäßiger Kommunikation und einem echten Interesse daran, wie es den Mitarbeitern im Arbeitsalltag geht. Ich hätte mir mehr Unterstützung, Präsenz und einen offeneren Austausch durch die Führungsebene gewünscht.
Der Umgang mit Überstunden und zusätzlichem Zeitaufwand war für mich ebenfalls ein großer Kritikpunkt. Nach meiner Erfahrung wurden geleistete Mehrstunden nicht immer anerkannt oder entsprechend berücksichtigt.
Auch bei notwendigen Schulungen entstand für mich der Eindruck, dass der tatsächliche Zeitaufwand nicht ausreichend berücksichtigt wurde. Bei einer Schulung mit einer Anreise von nahezu 10 Stunden einfache Strecke wurden die dafür aufgewendete Zeit sowie die zusätzliche Belastung nach meiner Wahrnehmung nicht angemessen ausgeglichen. Eine entsprechende Erholung oder ein Freizeitausgleich nach solchen Belastungen wurde ebenfalls nicht angeboten. Ich hätte mir hier eine transparentere Regelung und eine fairere Anerkennung des tatsächlichen Arbeits- und Zeitaufwands gewünscht.
Die angebotenen Schulungen beschränkten sich nach meiner Erfahrung überwiegend auf berufsspezifische Themen und notwendige Standardmaßnahmen. Eigene Wünsche nach weiterführenden Qualifizierungen und persönlicher Weiterentwicklung wurden nach meiner Wahrnehmung jedoch nicht ausreichend berücksichtigt.
Trotz mehrfacher Ansprache und Interesse an zusätzlichen Weiterbildungen erhielt ich teilweise keine konkrete Rückmeldung oder es wurden keine weiteren Schritte eingeleitet. Dadurch fehlte mir eine klare Perspektive für die eigene fachliche Entwicklung innerhalb des Unternehmens.
Ich hätte mir mehr Unterstützung bei individuellen Entwicklungszielen, verbindlichere Kommunikation und eine aktivere Förderung der Mitarbeiter gewünscht.
Das Verhältnis zwischen Leistung, Verantwortung und Vergütung empfand ich als nicht ausgewogen. Es entstand bei mir der Eindruck, dass eine hohe Einsatzbereitschaft und die Bereitschaft, zusätzliche Verantwortung zu übernehmen, nicht entsprechend honoriert wurden. Gleichzeitig wurde von Mitarbeitern erwartet, wirtschaftlich erfolgreich zu arbeiten und zum Unternehmenserfolg beizutragen. Bei der eigenen Vergütung hatte ich jedoch häufig das Gefühl, dass Kosten stärker im Vordergrund standen als die Anerkennung der geleisteten Arbeit. Ich hätte mir eine fairere und transparentere Vergütungsstruktur gewünscht, die Qualifikation, Verantwortung, Leistung und Engagement angemessen berücksichtigt.
Mülltrennung
Den Zusammenhalt unter den Kollegen habe ich leider als wenig ausgeprägt erlebt. Nach meiner Wahrnehmung entstand teilweise eine „Jeder gegen jeden“-Atmosphäre, anstatt dass Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung im Vordergrund standen. Dazu trugen aus meiner Sicht unter anderem die Rankings und Leistungsbewertungen im Bereich der Zusatzverkäufe sowie die damit verbundenen Anreize bei. Der Fokus auf individuelle Ergebnisse und Vergleiche führte nach meinem Empfinden eher zu Konkurrenzdenken als zu einem starken Teamgefühl. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass Mitarbeiter miteinander verglichen wurden und dadurch zusätzliche Spannungen entstanden. Eine stärkere Förderung von Teamarbeit, gemeinsamer Verantwortung und fairer Zusammenarbeit hätte aus meiner Sicht zu einem deutlich besseren Arbeitsklima beigetragen.
Den Umgang mit Problemen und schwierigen Situationen im Arbeitsalltag empfand ich als wenig unterstützend. Wenn Fehler oder Probleme durch Kollegen entstanden, hatte ich teilweise den Eindruck, dass diese nicht konsequent aufgearbeitet oder ausreichend angesprochen wurden. Statt einer gemeinsamen Lösung entstand bei mir häufig das Gefühl, mit den Folgen alleine gelassen zu werden und Verantwortung übernehmen zu müssen.
Besonders enttäuschend empfand ich den Umgang mit persönlichen Situationen. Als ein naher Angehöriger von mir am selben Tag ins Krankenhaus eingeliefert wurde und ich nach Hause gehen wollte, um die Situation zu klären und Unterstützung zu leisten, hätte ich mir mehr Verständnis und Menschlichkeit von der Führungsebene gewünscht.
In solchen Momenten zeigt sich für mich, wie wichtig ein respektvoller und menschlicher Umgang zwischen Arbeitgeber und Mitarbeitern ist.
Die angebotenen Schulungen beschränkten sich nach meiner Erfahrung überwiegend auf berufsspezifische Pflicht- oder Standardthemen. Darüber hinausgehende Weiterbildungen auf eigenen Wunsch, die der fachlichen und persönlichen Entwicklung gedient hätten, wurden nach meiner Wahrnehmung nicht ausreichend unterstützt. Trotz angesprochenem Interesse an zusätzlichen Qualifizierungen erhielt ich teilweise keine konkrete Rückmeldung oder es erfolgte keine weitere Umsetzung durch die Vorgesetzten. Dadurch fehlte mir eine klare Perspektive für die eigene Weiterentwicklung innerhalb des Unternehmens.
Ich hätte mir mehr Offenheit gegenüber den Entwicklungswünschen der Mitarbeiter, verbindlichere Rückmeldungen und eine aktivere Förderung von Weiterbildungen gewünscht.
Die Kommunikation zu Verkaufszielen empfand ich teilweise als sehr stark auf Zusatzverkäufe ausgerichtet. Es wurden unter anderem zusätzliche Leistungen wie Bremsscheiben, Unterbodenschutz oder ähnliche Arbeiten besonders in den Fokus gerückt. Dabei entstand bei mir der Eindruck, dass der Verkaufsdruck teilweise höher gewichtet wurde als die Frage, ob der jeweilige Kunde diese zusätzlichen Leistungen tatsächlich benötigt oder wünscht. Aus meiner Sicht sollte die Beratung immer auf Transparenz, Vertrauen und einem tatsächlichen Kundennutzen basieren. Ein stärkerer Fokus auf eine ehrliche Beratung würde meiner Meinung nach langfristig sowohl die Kundenzufriedenheit als auch das Vertrauen in das Unternehmen stärken.
Die Personalplanung und Verteilung der Arbeitsbelastung empfand ich als problematisch. Bei personellen Engpässen durch Krankheit oder Urlaub entstand nach meiner Wahrnehmung ein deutliches Ungleichgewicht zwischen den Standorten. Während einige Filialen teilweise mit mehreren Serviceberatern und geringerem Arbeitsaufkommen besetzt waren, mussten andere Standorte mit deutlich weniger Personal ein wesentlich höheres Arbeitsaufkommen bewältigen. Unterstützung oder eine erkennbare Anpassung der Planung erfolgte aus meiner Sicht nicht ausreichend. Teilweise war man als Serviceberater ohne ausreichende Unterstützung durch Serviceassistenten oder Werkstattpersonal auf sich allein gestellt. Die dadurch entstandene Mehrbelastung wurde nach meinem Empfinden nicht angemessen berücksichtigt.
Ich hätte mir eine bessere standortübergreifende Organisation, eine gerechtere Verteilung der Arbeitslast und eine frühzeitige Reaktion der Führungskräfte auf personelle Engpässe gewünscht.
Es wiederholt sich alles
Offen für Gespräche
Keine Umsetzung der Vorstellung der Mitarbeiter
Mehr auf die Mitarbeitervorschläge eingehen und mehr ein Miteinander erzielen.