Ihr Unternehmen?

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Autohaus 
von 
der 
Weppen 
GmbH 
& 
Co. 
KG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Hohe Eigenleistung, leere Versprechen und fehlende Wertschätzung in der IT

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT bei Autohaus von der Weppen GmbH & Co. KG in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Einzelne Kolleginnen und Kollegen waren im persönlichen Umgang freundlich

Eigenständiges Arbeiten war im operativen Tagesgeschäft grundsätzlich möglich

Die IT-Aufgaben konnten technisch eigenverantwortlich umgesetzt werden

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Toxische Unternehmenskultur mit viel Frustration und negativem Austausch unter Mitarbeitenden

Fehlende Wertschätzung für Leistung, Erfahrung und langjährige Betriebszugehörigkeit

Große Diskrepanz zwischen angekündigten Aufgaben und tatsächlicher Tätigkeit

Unzureichende und dauerhaft provisorische Arbeitsbedingungen

Keine Flexibilität bei Homeoffice und wenig Rücksichtnahme bei Krankheit

Intransparente Entscheidungen und Kündigung kurz vor Ende der Probezeit ohne Begründung

Verbesserungsvorschläge

Zusagen aus Bewerbungsgesprächen verbindlich einhalten (Aufgabenprofil, Homeoffice, Arbeitsumfeld)

IT als strategischen Bereich begreifen und gezielt in Digitalisierung und Modernisierung investieren

Klare Projektplanung statt kurzfristiger operativer Auslastung

Angemessene, ergonomische und ruhige Arbeitsplätze für Fachkräfte schaffen

Wertschätzender Umgang mit Krankheit, Erfahrung und langjähriger Betriebszugehörigkeit

Transparente Kommunikation bei Entscheidungen, insbesondere während der Probezeit

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre empfand ich als stark belastet. Abteilungsübergreifend wurde fast ausschließlich negativ über das Unternehmen gesprochen. Wertschätzung oder Motivation waren kaum spürbar, stattdessen Frust, Misstrauen und Resignation.

Image

Das interne Image des Unternehmens war sehr schlecht. Ich habe in meiner gesamten Zeit keine einzige positive Aussage von Mitarbeitenden gehört – unabhängig von Abteilung oder Position. Viele waren frustriert, einige sind gegangen oder wurden kurzfristig getrennt.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance empfand ich als sehr schlecht. Trotz vorheriger klarer Absprache wurden mir keine Homeoffice-Tage ermöglicht, obwohl es sich um eine IT-Position handelte und die Tätigkeit dies zugelassen hätte. Flexibilität war nicht vorhanden.

Besonders negativ empfand ich den Umgang mit Krankheit: Während einer nachgewiesenen Corona-Erkrankung wurde angefragt, ob ich dennoch von zu Hause aus arbeiten könne. Dies ließ aus meiner Sicht notwendige Rücksichtnahme und Verständnis für gesundheitliche Situationen vermissen.

Insgesamt fehlte es an Vertrauen, Flexibilität und einem modernen Verständnis von Arbeitsorganisation.

Karriere/Weiterbildung

Es gab weder Weiterbildungsangebote noch erkennbare Entwicklungsperspektiven. Investitionen in IT oder Mitarbeiterentwicklung waren nicht vorgesehen.

Gehalt/Benefits

Ich bin mit deutlich geringerem Gehalt gestartet als angegeben, mit der Zusage einer Anpassung nach der Probezeit. Diese Perspektive wurde nicht eingelöst. Zudem wurde berichtet, dass Weihnachts- und Urlaubsgeld für Mitarbeitende gestrichen wurden, was zu großer Unzufriedenheit führte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein Umweltbewusstsein war für mich nicht erkennbar. Trotz mehrfacher Hinweise und eigener Vorschläge wurden keine Schritte zur Digitalisierung von Prozessen eingeleitet, obwohl hierfür offensichtliche Potenziale bestanden hätten – sowohl zur Entlastung der Mitarbeitenden als auch zur Reduzierung von Ressourcenverbrauch.

Stattdessen wurden weiterhin stark papierbasierte Abläufe genutzt. Pro Kaufvertrag fielen sehr umfangreiche Ausdrucke an, und auch Preisangaben für Fahrzeuge wurden weiterhin ausgedruckt und laminiert, obwohl digitale Lösungen heute etabliert und verfügbar sind.

Meine Anregungen, solche Prozesse zu modernisieren und nachhaltiger zu gestalten, wurden nicht aufgegriffen. Insgesamt empfand ich den Umgang mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen als nicht zeitgemäß und wenig verantwortungsbewusst.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt war gering. Es wurde viel über andere Mitarbeiter gelästert, teilweise auch abteilungsübergreifend. Zusätzlich entstand der Eindruck, dass Informationen gezielt weitergetragen wurden, was das Vertrauen weiter geschwächt hat.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit langjährigen und älteren Mitarbeitenden wurde von mir als nicht wertschätzend wahrgenommen. Trotz jahrzehntelanger Betriebszugehörigkeit gab es weder erkennbare Anerkennung in Form von Gehalt noch eine besondere Würdigung der geleisteten Arbeit.

Teilweise habe ich miterlebt, dass älteren Kollegen formale Nachteile entstanden sind, etwa wenn vor Urlaubsantritt Aufgaben nicht abgeschlossen wurden. Anstatt dies durch Führungskräfte konstruktiv aufzufangen, wurden diese Situationen gegen die Mitarbeitenden verwendet, was bis zu Abmahnungen führte.

Gerade nach über 20 Jahren Firmenzugehörigkeit empfand ich dieses Vorgehen als unsensibel und unangemessen. Erfahrung und Loyalität wurden aus meiner Sicht nicht ausreichend respektiert.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der direkten Vorgesetzten empfand ich als wenig wertschätzend und stark kontrollierend. IT-Themen wurden zentral gesteuert, ohne klare strategische Planung oder Einbindung auf Augenhöhe. Zugesagte Verbesserungen (z. B. Arbeitsumfeld, Aufgabenprofil) wurden über Monate hinweg in Aussicht gestellt, aber nicht umgesetzt.

Probleme und Hinweise wurden zwar angehört, blieben jedoch folgenlos. Entscheidungen wirkten häufig kurzfristig und nicht transparent. Besonders negativ empfand ich die Kündigung kurz vor Ende der Probezeit ohne Begründung, obwohl zuvor umfangreiche Aufgaben erfolgreich abgeschlossen wurden.

Insgesamt fehlte es aus meiner Sicht an Führung, Vertrauen und respektvollem Umgang.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren aus meiner Sicht sehr schlecht. Mein Arbeitsplatz befand sich über Monate hinweg in einer stark beengten, provisorischen Räumlichkeit, die eher einem improvisierten Glaskasten als einem abgeschlossenen Büro entsprach. Der Raum war nach oben offen, wodurch die Geräuschkulisse aus dem umliegenden Bereich dauerhaft und ungefiltert wahrnehmbar war.

Zusätzlich kam es insbesondere in den Sommermonaten zu erheblicher Hitzeentwicklung. Eine funktionierende Kühlung war in diesem provisorischen Bereich nicht vorhanden. Anpassungen der Temperatur waren nicht möglich, da diese zentral gesteuert wurden. Selbst bei sitzender Tätigkeit war konzentriertes Arbeiten unter diesen Bedingungen kaum möglich.

Erschwerend kam hinzu, dass der Arbeitsplatz vollständig einsehbar war und sich in einem stark frequentierten Bereich befand. Hinter bzw. neben dem Arbeitsplatz fanden regelmäßig Materialausgaben, Druck- und Kopiervorgänge sowie organisatorische und teilweise personalbezogene Gespräche statt. Dies führte zu permanenter Unruhe, fehlender Privatsphäre und zusätzlicher Belastung.

Trotz mehrfacher Hinweise auf diese Situation und entsprechender Zusagen blieb eine Verbesse

Kommunikation

Kommunikation war überwiegend intransparent. Zusagen aus Gesprächen wurden nicht eingehalten oder relativiert. Kritische Themen wurden zwar angehört, aber nicht umgesetzt oder offen adressiert.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wurde formal eingehalten, aktiv gefördert jedoch nicht. Individuelle Situationen oder Bedürfnisse fanden wenig Berücksichtigung.

Interessante Aufgaben

Angekündigte Projekte und IT-Neustrukturierungen fanden nicht statt. Stattdessen bestand die Arbeit überwiegend aus monotoner Installationsarbeit. Diese wurde zwar erfolgreich abgeschlossen, entsprach jedoch nicht dem vereinbarten Tätigkeitsprofil.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.