Steile Talfahrt auf ganzer Linie
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sozialbewusstsein, social initiatives, Gehalt, Büroaustattung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Politik, Politik, Politik.
Arbeitsatmosphäre
Leider absolut nicht mehr das, was AutoScout ursprünglich ausgemacht hat. Alles unpersönlich und anonym, die besten Leute gehen alle und es wird nichts getan, um sie zu halten. Große, globale Visionen von der Führungsebene - ohne zu schauen, ob die richtigen Leute da sind, um diese Visionen auszuführen. Keine Beachtung der Meinung der individuellen Mitarbeiter, sondern großflächige Veränderungen werden einfach unternehmensweit durchgeführt. Wischi-waschi Initiativen von HR zum Thema Mitarbeiterzufriedenheit mit Surveys, die fast schon gefälscht wirken, aber auch hier nichts Greifbares für den Einzelnen.
Die tägliche Arbeit wird fast zu 100% vom Management bestimmt und vorgegeben, hier fährt man als Ja-Sager sehr gut, aber wenn man seine eigenen Initiativen durchsetzen möchte, wird es schwierig. Tighte Deadlines, ambitionierte Ziele und alles am besten gestern - jedoch kaum Budget oder Personalakquise für die Abteilungen, die am essentiellsten für diesen Erfolg wären.
Image
Vermutlich äußere Wahrnehmung besser als intern..
Work-Life-Balance
Es gibt ein großes Angebot an gesundheitsdienlichen Services, von Mental Health Awareness zu Sportangeboten (USC etc.) und extremer Toleranz für Eltern; Kinder-Krankheitstage und Ausfälle wegen Kindern und elterlichen Pflichten werden sehr unterstützt. Arbeitsumfeld ist stark Pro-Familie.
Karriere/Weiterbildung
Das kommt stark auf die Abteilung an; in manchen Departments wird die Weiterbildung/Beförderung stark gefördert, in manchen überhaupt nicht. Persönlich hatte ich sehr gemischte Erfahrungen hierbei - Vetternwirtschaft über objektiver Chancengebung.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist branchenüblich für die meisten Positionen würde ich sagen.
Kollegenzusammenhalt
Kommt auf das Team an, aber ist generell okay.
Umgang mit älteren Kollegen
Der ist gut, es gibt einige Mitarbeiter, die bereits seit 15+ Jahren im Unternehmen sind und mit allen wird fair umgegangen.
Vorgesetztenverhalten
Dies variiert stark von Abteilung zu Abteilung, in meiner Abteilung lässt dies stark zu wünschen übrig. Ich habe hier keine guten Erfahrungen gemacht. Vetternwirtschaft, interne Politik, fehlende Transparenz, Bevorzugung mancher gegenüber dem Rest. Zu wenig Frauen in der Führungsebene. Früher war das Vorgesetztenverhalten viel besser. Aber nun... der Fisch stinkt vom Kopf sozusagen.
Arbeitsbedingungen
Sehr schöne Büros, vor allem München und Berlin. Neues Equipment, tolles IT Team, das sich um alles kompetent kümmert. Kaffeemaschine, Wasser, Tee, Obst und Müslibar. Es herrscht kein Chaos sondern man fühlt sich wohl.
Kommunikation
Selbstbeweihräucherung bei der Weihnachtsfeier, bei der von mittags bis abends Zahlen vorgestellt und große Visionen dargeboten werden, statt die Mitarbeiter einfach entspannt zusammen das abgeschlossene Jahr feiern zu lassen. Im monatlichen All Hands wird auch gerne gelobt und gefeiert, doch sieht es im täglichen Business dann doch anders aus mit der transparenten, nahbaren Kommunikation.
Gleichberechtigung
Es wird viel dafür getan, Gleichberechtigung im Unternehmen zu fördern, vor allem durch die verschiedenen ERGs und Initiativen. U.a. Women's ERG, Pride ERG, Cross-Cultural ERG, Diversity/Culture Days. Hier gibt es einen sehr guten Mix aus allen Nationalitäten, Religionen, Ethnien und Kulturen. Mehr Frauen in Führungspositionen wäre schön.
Interessante Aufgaben
Kommt auf das Team an, aber i.d.R. gibt es einigermaßen spannende Projekte in allen Bereichen. Vor allem im Engineering wird man hier fündig, die Developer haben im Grunde die Qual der Wahl der coolen Teams und interessanten Projekte.