Mitarbeiter verlassen keine Unternehmen, sondern Vorgesetzte
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ausstattung, Produkt und Potenzial
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es herrscht eine spürbare Zweiklassengesellschaft.
Außerdem werden Teilzeitkräfte in ihrer Kompetenz unterschätzt – dabei leisten sie in 20 bis 30 Stunden oft genauso viel wie andere in Vollzeit!
Verbesserungsvorschläge
Eine gezielte Investition in Führungskräfte wäre dringend notwendig, sowohl für die Weiterentwicklung der Teams als auch für eine nachhaltige Unternehmenskultur.
Arbeitsatmosphäre
Als Team waren wir stark – wir haben uns gegenseitig unterstützt und gemeinsam auch scheinbar Unmögliches geschafft. Daher eigentlich 4 Sterne. Der Austausch zwischen den Abteilungen ist deutlich zurückgegangen – mit dem Ergebnis, dass wichtige Inhalte verloren gingen.
Image
Die Reputation hat sich in eine Richtung entwickelt, die intern häufig – wenn auch nicht offen – kritisiert wird.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance war fair – ein Geben und Nehmen, das funktioniert hat.
Karriere/Weiterbildung
Mein Studium neben dem Job wurde finanziell unterstützt.
Gehalt/Benefits
Insgesamt war die Vergütung angemessen, doch das Marketing-Team blieb bei Gehaltsanpassungen 1-2 Runden unberücksichtigt.
Kollegenzusammenhalt
In einzelnen Abteilungen.
Umgang mit älteren Kollegen
Kein Kommentar.
Vorgesetztenverhalten
Erfolgreiche Marketeers sind leider nicht automatisch gute Führungskräfte. Eine gezielte Investition in Führungskompetenz wäre für die Marketingabteilung definitiv von großem Nutzen.
Arbeitsbedingungen
An der Ausstattung gibt es nichts auszusetzen.
Kommunikation
Im Marketing-Team gab es ein ständiges Auf und Ab: Sobald die Kollegen aus Berlin vor Ort waren, erhielt man wertvollen Input und schöpfte Zuversicht, doch im Alltag kehrte schnell wieder Stille ein
Gleichberechtigung
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird erschwert, da Teilzeit zunehmend ungern gesehen wird. Eltern stehen dadurch unter Druck, alternative Lösungen zu organisieren.
Interessante Aufgaben
Das internationale Wachstum eröffnet großes Potenzial für Marketing – sofern die Entscheidung, Ressourcen in kostengünstigere Länder zu verlagern, nicht zulasten der Mitarbeiter geht.