Unklare Führung, fehlende Transparenz und sinkende Mitarbeiterzufriedenheit seit Umstrukturierung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Seit dem Einstieg der neuen Geschäftsführung hat sich die Situation im Unternehmen deutlich verschlechtert. Strukturen werden kurzfristig und ohne erkennbare Strategie verändert, was zu großer Unsicherheit innerhalb der Belegschaft führt. Langjährige und engagierte Mitarbeitende werden versetzt oder in neue Rollen gedrängt, ohne transparente Begründung oder nachvollziehbare Perspektive.
Entscheidungen wirken häufig widersprüchlich: Was heute kommuniziert wird, kann bereits am nächsten Tag wieder hinfällig sein. Es fehlt an klarer Linie, Verlässlichkeit und offener Kommunikation. Dadurch entsteht ein Arbeitsumfeld, das von Unsicherheit und mangelnder Wertschätzung geprägt ist.
Zusätzlich sind Maßnahmen zur Umstrukturierung erkennbar, bei denen regionale Einheiten zusammengelegt werden sollen – offenbar mit dem Ziel, Führungsebenen abzubauen und Kosten zu reduzieren. Dies geschieht jedoch ohne ausreichende Einbindung oder Information der betroffenen Mitarbeitenden.
Zwar wird kommuniziert, dass Mitarbeitende bei einem Wechsel innerhalb der verschiedenen Marken keine Nachteile erfahren sollen, in der Praxis zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Betroffene berichten von spürbaren Verschlechterungen oder fehlender Gleichbehandlung, was das Vertrauen in interne Zusagen weiter untergräbt.
Die Zufriedenheit vieler Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich gesprochen habe, ist spürbar gesunken. Es herrscht eine weit verbreitete Verunsicherung und Unzufriedenheit über die aktuelle Entwicklung. Die Kompetenz der neuen Geschäftsführung wird dabei von Teilen der Belegschaft kritisch hinterfragt.
Insgesamt hinterlässt die aktuelle Entwicklung den Eindruck, dass wirtschaftliche Ziele über nachhaltige Personalführung und Unternehmenskultur gestellt werden. Eine transparente, wertschätzende und langfristig ausgerichtete Führung wäre dringend erforderlich.

