Fachlich vielseitig, menschlich stark im Team – strukturell noch ausbaufähig
Arbeitsatmosphäre
Das Verhältnis unter den Kolleginnen und Kollegen war gut, auch über Teamgrenzen hinweg. Die Zusammenarbeit verlief unkompliziert und respektvoll.
Image
Das Bild deckt sich im Wesentlichen mit dem, was ich hier beschrieben habe: Kolleginnen und Kollegen sprachen überwiegend positiv übereinander und über die fachliche Arbeit, kritischer fiel die Einschätzung bei Führung und Kommunikation aus. Insgesamt stimmte das interne Bild recht gut mit meiner eigenen Wahrnehmung überein.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war grundsätzlich in Ordnung, ließ sich für mich persönlich aber irgendwann nicht mehr mit meinen eigenen Ansprüchen vereinbaren. Als Berater muss man hier naturgemäß kundenorientiert denken – diese Ausrichtung und die damit verbundene Balance haben für mich persönlich zuletzt keinen Sinn mehr ergeben.
Karriere/Weiterbildung
Wie bereits beschrieben: Weiterbildungen und Schulungen kamen in der Regel nur zustande, wenn man aktiv nachhakte und nicht einfach abwartete. Von sich aus wurde hier wenig proaktiv angeboten oder umgesetzt. Obwohl man die Mitarbeitenden gerne unterstützt in Schulung- und Weiterbildung.
Gehalt/Benefits
Für ein junges, kleines Unternehmen war das Gehalt entsprechend – zum Einstieg und Lernen in Ordnung. Eine im Vorfeld besprochene Gehaltssteigerung nach der Probezeit wurde jedoch nicht wie vereinbart umgesetzt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Zu diesem Punkt kann ich keine fundierte Einschätzung abgeben, da ich mit unternehmensinternen Umwelt- oder Sozialinitiativen kaum in Berührung kam.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt im Team war sehr gut. Aufgaben wurden gemeinsam vorangetrieben, und jeder war bereit, für den anderen als Sparringspartner einzuspringen. Die Aufgabenverteilung orientierte sich dabei pragmatisch an den jeweiligen Stärken. Ggf. Aufbau an Schwachstellen.
Umgang mit älteren Kollegen
Eher jüngere Truppe. Umgang aber unter allen gleich.
Vorgesetztenverhalten
Die Führungskräfte befanden sich zum Teil noch in der Entwicklung ihrer Rolle. Einige Entscheidungen liefen dem eigentlich guten Kurs entgegen, was sich mit der Zeit auch auf die Gesamtatmosphäre auswirkte. Zugesagte Vereinbarungen (z. B. im Rahmen von Gehalts- oder Weiterbildungsthemen) wurden nicht immer proaktiv eingehalten, sondern mussten aktiv nachgehalten werden.
Arbeitsbedingungen
Räumlichkeiten und technische Ausstattung (Rechner, Software) entsprachen durchgehend dem aktuellen Stand der Technik. Für eine ISMS-Beratung ist das auch eine Grundvoraussetzung – hier gab es nichts auszusetzen.
Kommunikation
Von den Mitarbeitenden wurde Transparenz eingefordert – im Gegenzug wurde sie von der Führungsebene aus meiner Sicht nicht im gleichen Maß gelebt. Die Selbsteinschätzung wich hier spürbar von der Wahrnehmung im Team ab.
Gleichberechtigung
Aus meiner Wahrnehmung wurden Frauen im Team gleichberechtigt behandelt, auch in Führungspositionen waren Frauen vertreten. Eine abschließende Bewertung kann ich als Mann jedoch nur begrenzt vornehmen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren durchweg interessant, da jeder Kunde eigene Herausforderungen und Anforderungen an ein ISMS mitbrachte. So konnte man vielfältige Erfahrungen aus unterschiedlichen Branchen sammeln – auch mit international agierenden Unternehmen.
