Warnung vor der Personalabteilung!
Arbeitsatmosphäre
Meiner Meinung nach herrscht eine Stimmung der Angst und Einschüchterung. Keiner traut sich etwas zu sagen. Wenn jemand wagt, den Mund aufzumachen, dann kriegt er vor allen einen auf den Deckel und wird drangsaliert. Letzteres gerne, wenn man alleine ist. Was vorher gut war, ist ab sofort schlecht. Es gibt Personen, die regelrecht einen Grund suchen, ihr fragiles Ego auszulassen.
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Ich möchte betonen, dass ich mit der AWO Düsseldorf an sich kein Problem habe. Ich habe ein Problem mit schrecklichen Führungskräften und wegsehenden Geschäftsführern, so wie ich es beurteilen kann. Die AWO ist super, schaut euch das Angebot an. Dazu sind die Leute so nett und offen, mit denen man zu tun hat!
Work-Life-Balance
Ey... in den Stellenanzeigen stehen 39 Stunden pro Woche, aber realistisch waren es mehr als 45 (u.a. weil man oft auch keine Pause machen konnte -> die Zeit wird aber dennoch abgezogen. Vor allem schön, wenn man über 9h arbeitet, es vorher nicht einplanen kann, 30 Min. Pause macht und 45 Minuten abgezogen werden, weil der Workload so immens ist. So werden mehrere Stunden an die AWO geschenkt. Pause kann man auch nur zwischen 12 - 14 Uhr machen.)
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Toll wäre, wenn man nicht nur nach außen sozial ist, sondern auch nach innen. "Nie wieder ist jetzt" hieß es in ner Aktion. Ich würde mir sowas auch auf Bezug auf toxische Arbeitsverhältnisse bei der AWO wünschen.
Karriere/Weiterbildung
Bei einer whrs höchstens Betriebsdauer von 2 Jahren, ist Karriere eher schwierig. Karriere können hier aber Quereinsteiger machen, da mir aufgefallen ist, dass einige "nicht-Personaler" dabei waren. Anscheinend muss man nicht mal wissen, dass man Rechnungen auf Richtigkeit überprüfen muss! :-)
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen sind echt in Ordnung, jedoch hoffnungslos überfordert. Die Fluktuation ist nicht normal. Die Anzahl, die die AWO in der Personalabteilung innerhalb der letzten 2 Jahre verlassen hat, ist Wahnsinn - sowas habe ich noch nie erlebt - und fast alle Kündigungen gehen in eine Richtung! Wieso schreitet die Geschäftsführung nicht ein?! Zudem die Anzahl der Kollegen die längere Zeit ausfallen. Entsprechend verteilt sich die Last auf immer weniger Schultern. Zusätzlich kommt hinzu, dass keiner einen richtigen Überblick hat, weil die Einarbeitung echt zu wünschen übrig lässt (1-Tages-Tarif-Crashkurs in Köln, Excel-Liste wer was zeigt, aber nach 2 Wochen interessiert das keinen mehr, weil diejenigen keine Zeit dafür haben -> Hier muss auch die Personalentwicklung was unternehmen). Wenn man Glück hat, lernt man noch seinen Vorgänger kennen, damit er einem nen Überblick verschaffen kann.
Vorgesetztenverhalten
Ihr seid mir die Zeit nicht wert. In fast 20 Jahren muss ich sagen, dass das, was ich dort erlebt habe, nicht mal in der größten Kitsche erlebt habe. "Ihr Konzernen, habt nichts bei einem sozialen Träger zu suchen". Besonders eine Person sticht hervor. Es war wirklich abstoßend! Es werden Sachen falsch erklärt und selbst, wenn man die richtige Antwort vorlegt, wird drauf bestanden, dass das Falsche das Richtige ist. Und das ist nur eine von vielen Sachen!
Arbeitsbedingungen
Siehe die vorherigen Texte.
Kommunikation
Absolutes Chaos. Man sitzt wöchentlich zusammen & führt Protokoll, aber nichts resultiert wirklich draus. Es ist nur Routine, kein Fortschritt. Das Protokoll dient eher dazu, den Finger auf die Wunde zu legen bzw. zu beweisen, wer was falsch gemacht hat.
Gehalt/Benefits
Vollkommen in Ordnung. TV AWO NRW EG 9a. Nur sollte man erwähnen, dass die Altersvorsorge SV-pflichtig ist - so ganz stimmt es dann nicht, wenn man schreibt: "Ihre betriebliche Altersvorsorge finanzieren wir zu 100%"
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind okay. Jedoch ist es sehr erschwerend keine richtige Einarbeitung erhalten zu können, weil viele Kollegen selber nicht lange da sind und entsprechend selber nicht den Überblick haben. Zudem kommt hinzu, dass Aufgaben, Verantwortungen und die zu betreuenden Gesellschaften alle paar Monate wechseln. Totales Chaos. Problematisch ist hier auch, dass meiner Meinung nach die direkte Führungskraft anscheinend keinen Überblick hat bzw. ein Verständnis was wir da leisten. Oft wurde auch irgendwas wiedergegeben oder nachgesprochen, was faktisch einfach falsch war. Aber wie gesagt: Keiner traut sich den Mund aufzumachen.