Nicht empfehlenswert
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das keinerlei Kommunikation nach unangenehmen Gesprächen stattfindet, sondern lieber Kündigungen ausgesprochen werden, oder einfach gar nichts gesagt wird.
Verbesserungsvorschläge
In der Kommunikation ist noch viel Luft nach oben. Ich empfinde es auch als sehr schwierig, wenn sich Leitungen, gerade die Regionalleitung, von persönlichen Befindlichkeiten leiten lässt, anstatt zu schauen, was wist. Vor allem sich auch an geltende Gesetze im Sinne der Arbeitsrechte zu halten (siehe Kommentare zu Mehrarbeit, Pausenregelungen und Arbeitswege)
Arbeitsatmosphäre
Innerhalb der Teamstruktur herrscht eine gute Atmosphäre, die von Respekt und gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist. Kolleginnen vor Ort sind sehr engagiert. Die Teamleitung der TGS ist wenig präsent. Aussagen wie: "Ab vier Hühnern braucht man einen Hahn." irritierten schon zu Beginn der Anstellung. Leitung zeigt sich wenig interessiert an den Abläufen. Das Team organisiert sich in weiten Teilen selbst, was sehr gut funktioniert, bis es um Entscheidungen geht, diese wurden nur zum Teil widerwillig von der Teamleitung getroffen.
Karriere/Weiterbildung
Fortbildungen werden angeblich alle finanziert. Die Fahrten zu den jeweiligen FoBis werden nicht als Arbeitszeit anerkannt. Wie es mit den Arbeitszeiten am Wochenende ist, darüber kann ich keine Aussagen machen.
Gehalt/Benefits
Der Haustarifvertrag liegt erheblich unter dem TV-L und TVöD und ist vor Einstellung nicht einsehbar
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nachhaltigkeit soll gelebt werden. Es wird jedoch nur auf Leitungsebenen kommuniziert. Als Mitarbeitende bekommt man wenig Input. Auffallend ist, dass Bestellungen bei Amazon und Co nicht infrage gestellt werden.
Kollegenzusammenhalt
Sehr gut!
Vorgesetztenverhalten
Wochenplanungen wurden erstellt. Auf Hinweise, dass Pausenregelungen nicht vorhanden sind, wurden Vorschläge gemacht, wie, dass ich nach 1,5 Std. Anwesenheit ja Pause machen. könne. Nach 16 Wochen wurde dann auch der Bereichsleitung anscheinend bewusst, dass es einer Pausenregelung bedarf. Nach einem Gespräch mit der Regionalleitung, wo von meiner Seite erörtert wurde, dass ich aufgrund der fehlenden Pausenregelung mehr als 20 h Mehrarbeit geleistet habe und um eine Lösung bat. Als Antwort erhielt ich eine Kündigung innerhalb der Probezeit, ohne Anerkennung meiner Mehrarbeit. Innerhalb des Gesprächs wurde mir eine Antwort zugesichert, die jedoch nur als schriftliche Kündigung ausfiel. Es wurde nicht mehr mit mir gesprochen. Die Regionalleitung machte Aussagen in der Vergangenheiten, dass neue Besen gut kehren! Dass Besen jedoch keinen Unterschied machen, was vor Ihnen liegt, war der Regionalleitung wohl nicht so klar.
Von der Bereichsleitung gibt es wenig bis keine Wertschätzung.
Kommunikation
In Teilen schwierig mit der Leitungsebene. Innerhalb des Teams jedoch sehr sehr gut! Es wurde keine Kommunikation mit dem Kostenträger gewünscht, die Haltung war eher eine feindliche gegenüber dem Landkreis. Dafür, dass sich die AWO hier Trialog nennt, fehlt es an vielen Stellen. Selbst die individuelle Kommunikation mit den Klient*innen war nicht im Alltag vorgesehen.
Interessante Aufgaben
Der ganze Bereich der Sozialpsychiatrie ist sehr interessant.