Kein guter Arbeitgeber - es wird immer patriarchalischer, sehr toxisch
Gut am Arbeitgeber finde ich
hauseigener Caterer ist ausgezeichnet
Sicherheit ist aufgrund diverser Bedrohungen exzellent gegeben
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wertschätzung für die Mitarbeitenden fehlt und wir werden öffentlich als paranoid, einsam und nicht leistungsfähig beschrieben, weil man Homeoffice unter den Arbeitsbedingungen vorzieht (siehe Interview der Sunday Times).
Familienfreundlichkeit nimmt rapide ab und nicht mehr gegeben - gehässige Kommentare der Vorgesetzen inklusive, wenn Eltern ihre Kinder bei Glatteis zu Hause lassen oder es von Schulen freigestellt wird. Auch hier gilt - du musst kommen.
Fragende in AllHands oder Betriebsversammlungen, können ein unangenehmes Personalgespräch erwarten, wenn die Fragen nicht den Vorgesetzten gefallen.
Keine Zeiterfassung, aber zur Kontrolle der Anwesenheit aufgrund der Office-First-Regel muss jeder Bereich dokumentieren, wann er abwesend egal aus welchen Gründen ist. alles zur Kontrolle, ob die Office-First-Regelung eingehalten wird.
Sehr rückwärtsgewandte Entwicklung sei es Gleichberechtigung, Gehaltsgefüge, Diversität.
Mehr und menr Benefits werden gestrichen
Überregionale Mitarbeitende können gehen, wenn sie nicht nach Berlin ziehen. Wohnungslage ist in Berlin sehr angespannt und das Gehalt im Schnitt geringer als in der Branche üblich, was die Wohnungssuche nicht erfolgreicher gestalten wird
Etliche Mitarbeitende sind gegangen und gehen weiterhin - fast wöchentliche Verabschiedungen. Viele haben Existenzängste auch aufgrund der angespannten, allgemeinen Arbeitslage
Großraumbüros mit vielen Großbild-Monitoren
Nicht ausreichende Meetingräume vorhanden
Kleine stickige Telefonzellen für Telefonate oder externen Remote-Terminen
Verbesserungsvorschläge
Wo fängt man an….
Arbeitsatmosphäre
kaltes Gebäude, kaum Pflanzen, kahle unverspachtelte Betonwände, offene Rohrsysteme. Stimmung angespannt und schlecht.
Kommunikation
Informationen erhält man meist schneller aus externer Kommunikation, keine Wertschätzung - Streichung von Urlaubsgeld 1,5 Wochen vor Weihnachten aufgrund der Tarifvertragsänderungen, keine Empathie oder Entgegenkommen.
Kollegenzusammenhalt
schwindet aufgrund der angespannten Stimmung immer mehr, durch den Weggang vieler Mitarbeitenden steigt die Überlastung.
Work-Life-Balance
Zurück zum Büro von 100% remote zu 80% Zwangsanwesenheit, 20% mobiles Arbeiten ist erlaubt ausser montags und sonntags, wenige Ausnahmen. Mitarbeitende, welche angeworben worden sind mit Homeoffice, dürfen gehen, wenn sie nicht bereit sind nach Berlin/Umgebung zu ziehen. Pendler haben es durch die schlechte Bahninfrastruktur sehr schwer und können etliche Stunden nacharbeiten, weil die Bahnen nicht zuverlässig sind. Aussage vom BR: Arbeitswege sind Privatvergnügen.
Vorgesetztenverhalten
bis zum Teamlead ok, dann wird es toxisch und hierarchisch aus sehr alten Zeiten. Schreien und Drohen werden wieder salonfähig und leider nicht unterbunden
Interessante Aufgaben
immer weniger, da viele Aufgaben übernommen werden müssen
Gleichberechtigung
Immer weniger Frauen in der Führungsregie, Boys Club wird mehr und mehr ausgebaut.
Umgang mit älteren Kollegen
Langjährigkeit ist nicht gern gesehen, da noch meist Tarifverträge gelten. Seit Jahren wird nicht mehr nach Tarif eingestellt.
Arbeitsbedingungen
Kaum ausreichende Toiletten, Teams können aufgrund von Platzmangel nicht zusammenarbeiten. Man arbeitet unter Sonnenschirmen, Lautstärkepegel ist enorm, Kantine zu klein und komplett überlastet, Kantinengeruch sieht durch alle Etagen aufgrund des Atriums, WLAN bricht regelmässig zusammen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Bezeichnend ist, dass wir in Medien vor der extremen Glätte warnen, aber Mitarbeitende ins Büro kommen müssen, ansonsten drohen Abmahnungen. Dachgarten ist sehr schön - Umweltprojekte sind unsichtbar oder nicht mehr vorhanden
Gehalt/Benefits
Urlaubsgeld wurde gestrichen und kurz vor Weihnachten per Mail verkündet und der Gewerkschaften bezogen. Keine Empathie oder Entgegenkommen, im Gegenteil es wurde nochmals betont, dass Weihnachtsgeld nur freiwillig sei, d.h. auch hier scheint eine Streichung geplant zu sein.
Regelung für die Bürohunde dermaßen verschärft (Großraumbüros), dass es auch eher ein Aushängeschild nach draußen ist, aber ohne Inhalt.
Gehaltserhöhungen sind seit Jahren eingefroren
externe Weiterbildung meist aufgrund des Kostenfaktor abgelehnt
Interne Schulungen sind ok, oft ausgebucht und nicht ausreichend vorhanden
Meetings werden auf englisch gehalten, was völlig in Ordnung ist, jedoch ohne Rücksicht auf nicht englisch sprechende Mitarbeitende, ohne Untertitel
All hands haben oftmals technische Probleme, nicht ausreichend Platz für Alle, halber Raum steht rum, halber Raum sitzt, dadurch Unruhe und einige gehen entnervt, keine Wertschätzung vorhanden
Image
Durch die Skandale - meist Machtmissbrauch wird man mehr und mehr auch im Privaten angefeindet, am besten man verschweigt den Namen des Arbeitgeber. Leider ist man nicht mehr überrascht, dass hohe Führungspositionen durch auffälliges, negatives Verhalten nicht mehr im Amt sind.
Karriere/Weiterbildung
Externe Weiterbildung wird meist nicht übernommen - kein Geld vorhanden, Aufstiegschancen, wenn man top-down mitmacht.

