Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.8.2026
Das Gesamtbild der Bewertungen zu Axel Springer SE fällt gemischt aus. Besonders kritisch sehen Mitarbeiter:innen die Arbeitsatmosphäre: Die "Office First"-Politik belastet die Work-Life-Balance erheblich, da eine verpflichtende Büropräsenz von bis zu 80 Prozent kaum Flexibilität lässt. Das Vorgesetztenverhalten erhält ebenfalls schlechte Noten – höhere Führungsebenen gelten als hierarchisch und wenig unterstützend, während direkte Teamleitungen positiver bewertet werden. Die interne Kommunikation empfinden viele als intransparent und einseitig, mit Entscheidungen, die ohne Einbindung der Belegschaft getroffen werden. Gehalt und Karrierechancen bewerten Rezensent:innen negativ: Gehaltserhöhungen sind schwer durchsetzbar, Benefits wurden abgebaut, und Aufstiegschancen hängen nach Einschätzung vieler stark von Loyal...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Axel Springer SE wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Einige kritisieren fehlendes Feedback, Mikromanagement und eine mangelnde Wertschätzung langjähriger Erfahrung, was die Motivation beeinträchtige. Die Einführung der „Office First"-Regelung habe die Stimmung verschlechtert und zu mehr Unzufriedenheit geführt. Das offene Bürokonzept im Newsroom vermittle zudem ein Gefühl ständiger Beobachtung, und das Gebäude selbst wirke auf manche kahl und wenig einladend.
Auf der anderen Seite heben einige Bewertungen positive Aspekte hervor: Die Büros gelten als modern, der Umgang unter Kolleg:innen als kollegial und teamorientiert. Auch eine zukunftsorientierte Ausrichtung wird vereinzelt gelobt. Insgesamt überwiegen jedoch die kritischen Stimmen, sodass das Gesamtbild der Arbeitsatmosphäre eher belastet wirkt – insbesondere durch Führungsstil und räumliche Gegebenheiten.
Die Work-Life-Balance bei Axel Springer SE wird von Nutzer:innen kritisch bewertet. Ein zentraler Kritikpunkt ist die Präsenzpflicht im Büro: Das Unternehmen hat die Remote-Arbeit stark eingeschränkt und verlangt eine Anwesenheit von bis zu 80 Prozent, was vor allem für Pendler:innen und Mitarbeiter:innen, die ursprünglich für Home-Office-Positionen eingestellt wurden, problematisch ist. Wenige Nutzer:innen berichten zudem von einem Schichtsystem in der Redaktion, das eine ausgewogene Work-Life-Balance kaum zulässt. Auch die Urlaubsgenehmigung wird als schleppend beschrieben.
Darüber hinaus bemängeln einige Nutzer:innen eine Kultur permanenter Erreichbarkeit und kurzfristiger Dringlichkeit, die zu anhaltendem Stress und Belastungen im Privatleben führt. Zwar empfinden wenige Nutzer:innen die Arbeitszeiten in einzelnen Abteilungen als angemessen, doch überwiegt insgesamt eine negative Wahrnehmung, die die eingeschränkte Flexibilität und fehlende Rücksicht auf individuelle Lebensumstände in den Vordergrund stellt.
Die Kommunikation bei Axel Springer SE wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Viele bemängeln fehlende Transparenz, unaufrichtiges Feedback und eine Entscheidungskultur, die Mitarbeiter:innen kaum einbezieht. Einige berichten, dass Informationen oft erst aus externen Quellen zugänglich sind und Entscheidungen als vollendete Tatsachen präsentiert werden. Auch eine mangelnde Wertschätzung und fehlende Empathie seitens der Führungsebene werden erwähnt.
Auf der anderen Seite beschreiben einige Nutzer:innen die interne Informationsweitergabe unter Kolleg:innen als gut und loben eine zentrale Unternehmenskommunikation. Jedoch scheint die Qualität der Kommunikation stark von der jeweiligen Hierarchieebene abzuhängen. Diese positiven Einschätzungen stehen im Widerspruch zur negativen Gesamtbewertung der Kategorie, wobei der kritische Blick auf Führungskommunikation und Entscheidungsprozesse deutlich überwiegt.
Das Vorgesetztenverhalten bei Axel Springer SE wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders auf höheren Führungsebenen sehen viele Bewertungen erhebliche Defizite: Führungskräfte oberhalb der Teamleitung gelten als ineffektiv und hierarchisch, während Beschwerden kaum Konsequenzen zu haben scheinen. Einige Nutzer:innen berichten von Vetternwirtschaft, mangelnder sozialer Kompetenz im mittleren Management sowie unzureichender Unterstützung der Mitarbeiter:innen. Hinzu kommen Kritikpunkte wie schlechte Kommunikation, fehlende Eigeninitiative der Führungskräfte gegenüber Anweisungen von oben und die Nichteinhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen. Wenige Nutzer:innen äußern sich hingegen positiv und loben eine gute Zusammenarbeit auf Teamebene, was darauf hindeutet, dass die Führungsqualität stark von der jeweiligen Ebene abhängt. Der Gesamteindruck bleibt jedoch klar negativ.
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