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Zuletzt aktualisiert am 16.7.2026
Das Gesamtbild von Axel Springer SE fällt in den Bewertungen negativ aus. Besonders prägend sind die Kritiken zur Arbeitsatmosphäre: Die „Office First"-Richtlinie mit verpflichtender Anwesenheit von bis zu 80 Prozent wird von vielen als Vertrauensbruch gewertet, der die Work-Life-Balance erheblich belastet. Offene Großraumbüros erzeugen ein Gefühl permanenter Beobachtung, und die Stimmung hat sich seit der Rückkehr ins Büro nach Meinung zahlreicher Bewertender spürbar verschlechtert. Das Vorgesetztenverhalten wird scharf kritisiert: Führungskräfte oberhalb der Teamleitungsebene gelten vielen als hierarchisch und wenig unterstützend, Feedback- und Dialogkultur als schwach entwickelt. Hinzu kommt eine als intransparent wahrgenommene Kommunikation, die häufig Fakten schafft, ohne Mitarbeiter:innen einzubeziehen. Karr...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Axel Springer SE wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders kritisch äußern sie sich zur Verschlechterung des Arbeitsklimas seit der Einführung der „Office-First"-Politik: Die Stimmung sei seither merklich abgekühlt, der Teamgeist geschwunden und viele Kolleg:innen hätten das Unternehmen verlassen. Weitere Kritikpunkte betreffen fehlende Feedbackkultur, Mikromanagement und eine fehlende Vision von der Unternehmensführung. Auch die offenen Bürostrukturen, insbesondere im Newsroom, sorgen laut einigen Nutzer:innen für ein permanentes Gefühl der Beobachtung. Positiv heben wenige Bewertungen hingegen die kollegiale Zusammenarbeit, den Teamgedanken sowie moderne Büros hervor. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im Kontrast zur vorherrschenden Meinung, die das Arbeitsumfeld als laut, kalt und wenig gemeinschaftsorientiert beschreibt.
Die Work-Life-Balance bei Axel Springer SE wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Ein zentraler Kritikpunkt ist die „Office First"-Politik, die eine Anwesenheitspflicht von 80 % im Büro vorschreibt. Viele Mitarbeiter:innen empfinden dies als Vertrauensbruch, da sie ursprünglich mit Homeoffice-Optionen eingestellt wurden. Besonders Pendler:innen sowie Mitarbeiter:innen außerhalb Berlins sehen sich durch diese Regelung stark benachteiligt. Darüber hinaus berichten einige Nutzer:innen von einer hohen psychischen Belastung, die auch nach der Arbeit anhält, sowie von einer Erreichbarkeitskultur, die kaum Erholung zulässt. Im Redaktionsbereich erschwert zudem das Schichtsystem eine ausgeglichene Balance. Zwar beschreiben wenige Nutzer:innen die Arbeitszeiten als angemessen, doch bemängeln sie gleichzeitig langsame Urlaubsgenehmigungen. Insgesamt überwiegt das Bild eines Unternehmens, das Flexibilität zunehmend einschränkt.
Die Kommunikation bei Axel Springer SE wird von Nutzer:innen kritisch bewertet. Besonders häufig bemängeln Mitarbeiter:innen fehlende Transparenz: Entscheidungen werden oft als vollendete Tatsachen präsentiert, ohne die Belegschaft einzubeziehen. Einige Bewertungen beschreiben die Kommunikation als unaufrichtig und wenig wertschätzend, wobei Verbesserungsvorschläge kaum umgesetzt werden. Angesichts der Branche, in der das Unternehmen tätig ist, wirken diese Kritikpunkte für manche Nutzer:innen besonders schwerwiegend.
Positiver fällt das Bild auf kollegialer Ebene aus: Der Austausch unter Kolleg:innen wird von einigen als gut bis sehr gut empfunden, und Vorgesetzte zeigen sich manchen Berichten zufolge offen und ansprechbar. Allerdings hängt die Qualität der Kommunikation stark von der jeweiligen Hierarchieebene ab. Der negative Gesamteindruck überwiegt, da strukturelle Mängel in der internen Informationsweitergabe das Bild prägen.
Das Vorgesetztenverhalten bei Axel Springer SE wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Kritisiert wird vor allem, dass Führungskräfte oberhalb der Teamleitungsebene als hierarchisch und wenig unterstützend wahrgenommen werden. Einige Nutzer:innen beschreiben eine mangelhafte Feedback- und Dialogkultur sowie eine Führung, die kaum in das operative Geschehen eingebunden ist. Zudem wird bemängelt, dass rechtliche Rahmenbedingungen nicht konsequent eingehalten werden und Führungskräfte Direktiven aus höheren Ebenen passiv hinnehmen, ohne ihre Mitarbeiter:innen aktiv zu schützen. Auch schlechte Kommunikation und Überwachung werden thematisiert. Wenige Nutzer:innen äußern sich positiv und loben die Zusammenarbeit auf Teamleitungsebene. Dieser Kontrast zieht sich durch mehrere Bewertungen: Während die direkte Führung auf unterer Ebene gelegentlich als gut empfunden wird, fällt das Urteil für das höhere Management deutlich schlechter aus.
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