Starker Zusammenhalt & Respekt im Team. Führung und Ausstattung wie aus den 80ern.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Starker Kollegenzusammenhalt.
Gute Infrastruktur.
Zuverlässige und pünktliche Gehaltszahlung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Führungsstil.
Mangelnde Ergonomie.
Intransparenz beim Home-Office.
Umgangston bei Gesprächen.
Sanktion statt Flexibilität.
Defizite bei der Inklusion.
Verbesserungsvorschläge
1. Schaffung transparenter und einheitlicher Regeln für alle (z.B. Home-Office)
2. Einführung eines professionellen Umgangston in Gehaltsgesprächen.
3. Zulassung eines Betriebsrats zur Förderung der Mitbestimmung.
4. Modernisierung der Arbeitsmittel (Ergonomie) und Einhaltung von Inklusionsstandards.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre im Team ist gut, wird aber durch die Führungsebene stark belastet. Es herrscht eine spürbare Ungleichbehandlung bei der Arbeitsverteilung und Leistungsbewertung. Es wird oft mit zweierlei Maß gemessen, was die Stimmung drückt.
Kommunikation
Einbahnstraße von oben nach unten. Informationen fließen zäh. Eine echte Kommunikation auf Augenhöhe findet nicht statt.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist das absolute Highlight und für viele der einzige Grund, warum sie noch im Unternehmen sind. Man unterstützt sich gegenseitig, wo man kann. Allerdings wird dieser Zusammenhalt durch die unfaire Behandlung "von oben" auf die Probe gestellt, was vereinzelt zu Misstrauen führen kann. Man kann leider nicht jedem blind vertrauen.
Work-Life-Balance
Home-Office ist ein Kampf und wird ungerecht verteilt. Überstunden werden sanktioniert. Wer mehr als 8 Stunden im Plus ist, bekommt einen "blauen Brief" nach Hause geschickt. Die Denkweisen wirken wie aus den 80er-Jahren
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten ist zweigeteilt: Während einige direkte Vorgesetzte versuchen, ihr Team zu schützen und zu motivieren, ziehen andere den Kopf ein um oben nicht negativ aufzufallen. Das eigentliche Problem liegt in der oberen Führungsebene. Hier herrscht ein autoritärer Stil. Eine Kommunikation auf Augenhöhe ist mit der Geschäftsführung kaum möglich.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben an sich sind eigentlich interessant und bieten Potential. Leider wird die Eigeninitiative oft durch starre Strukturen und die veraltete Denkweise der Führung ausgebremst. Motivation wird eher im Keim erstickt, als gefördert.
Gleichberechtigung
Eine faire Gleichbehandlung ist im gesamten Unternehmen schwer zu finden. Es herrscht eine deutliche Ungleichheit bei der Vergabe von Privilegien und der Auslegung von Regeln. Besonders kritisch ist die soziale Komponente: Der Umgang mit schwerbehinderten Kollegen zeigt, dass Inklusion hier kein echter Wert ist. Ein Betriebsrat als neutrale Instanz fehlt völlig und kritische Themen werden eher totgeschwiegen.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang wirkt neutral und unauffällig. Ältere Kollegen sind normal ind den Arbeitsalltag integriert. Besondere Förderungen oder spezifische Wertschätzung für langjährige Erfahrung sind jedoch genauso wenig erkennbar wie eine Benachteiligung. Es wird schlicht kein großer Fokus darauf gelegt.
Arbeitsbedingungen
Parkplätze top, Toiletten sauber. Gutes Toilettenpapier.
Aber: Keine E-Ladestationen, keine Höhenverstellbaren Tische bei 90% Sitztätigkeit. Technik und Ergonomie wirken veraltet.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Keine Förderung von E-Mobilität (außer Job-Bike).
Das Sozialbewusstsein im Umgang mit Inklusion ist faktisch nicht vorhanden.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt wird pünktlich gezahlt, liegt aber unter dem Marktdurchschnitt. Die Art und Weise, wie Gehaltsgespräche in der oberen Etage geführt werden, ist jedoch sehr belastend. Wer nach einer fairen Anpassung fragt, muss mit herabwürdigenden Kommentaren rechnen. Man bekommt das Gefühl vermittelt, man sei eine Last für das Unternehmen, anstatt ein wertvoller Mitarbeiter. Wirkliche Wertschätzung für die erbrachte Leistung sieht anders aus. Außer dem Job-Bike fehlen moderne Benefits.
Image
Nach außen hin präsentiert sich das Unternehmen als modern und zeitgemäß. Intern spiegelt sich das Unternehmen jedoch nicht wider. Die Unternehmenskultur ist in vielen Bereichen (Führung, Ausstattung, Mindset) veraltet und entspricht nicht dem Bild, das öffentlich vermittelt wird. Die Diskrepanz zwischen Fremdbild und gelebtem Alltag ist für die Mitarbeiter deutlich spürbar.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt keine erkennbaren Förderprogramme, individuelle Entwicklungspläne oder strukturierte Weiterbildungen. Man tritt beruflich auf der Stelle, Perspektiven für die Zukunft innerhalb der Firma sind faktisch nicht vorhanden.

