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b-pi 
sec 
GmbH
Bewertung

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Guter Einstieg mit enttäuschendem Abschluss

4,1
Nicht empfohlen
Ex-Werkstudent/inHat bis 2026 bei b-pi sec GmbH in Limburg an der Lahn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Besonders positiv in Erinnerung geblieben sind mir das angenehme Arbeitsklima, sowie der wertschätzende Umgang innerhalb des Teams. Die Kolleginnen und Kollegen waren jederzeit hilfsbereit und standen bei Fragen unterstützend zur Seite. Für Berufseinsteiger bietet das Unternehmen einen guten Einstieg, da die Einarbeitung strukturiert erfolgt und man schrittweise an die Aufgaben herangeführt wird. Wer Eigeninitiative zeigt, erhält zudem die Möglichkeit, früh Verantwortung zu übernehmen. Ebenfalls positiv hervorzuheben sind die kurzen Kommunikationswege zur Geschäftsleitung sowie die regelmäßigen Team-Events.

Verbesserungsvorschläge

Mit zunehmender Betriebszugehörigkeit hatte ich den Eindruck, dass die fachlichen Entwicklungsmöglichkeiten begrenzt sind. Gerade für Mitarbeitende mit hoher Eigeninitiative und dem Wunsch nach fachlicher Weiterentwicklung, fehlen aus meiner Sicht langfristig neue Herausforderungen.

Den größten Kritikpunkt stellt für mich die Abwicklung nach meinem Ausscheiden dar. Ich hatte den Eindruck, dass sich die Kommunikation in dieser Phase spürbar verändert hat. Grundsätzlich ist mir bewusst, dass Phasen geringerer Auslastung, insbesondere bei Werkstudententätigkeiten vorkommen können. In Verbindung mit der überwiegend remote ausgeübten Tätigkeit und der Art der Zeiterfassung hatte die über mehrere Wochen geringe Aufgabenlage aus meiner Sicht jedoch zur Folge, dass sich Minusstunden aufbauten, die schwer abzubauen waren.

In einer solchen Situation hätte ich mir eine frühzeitige und transparente Kommunikation, sowie eine gemeinsame Lösung gewünscht, beispielsweise durch eine Anpassung des vereinbarten Stundenumfangs. Vor diesem Hintergrund konnte ich die spätere Verrechnung der angesammelten Minusstunden mit mehreren Gehaltszahlungen nicht nachvollziehen. Aus meiner Sicht sollte eine länger anhaltende geringe Auslastung nicht ausschließlich zulasten der Werkstudierenden gehen, sondern gemeinsam mit dem Unternehmen betrachtet und gelöst werden.

Gehalt/Benefits

Die Vergütung war grundsätzlich in Ordnung, lag aus meiner Sicht im Branchenvergleich jedoch eher unter dem Durchschnitt.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Björn Bausch, Geschäftsführer | Managing Director
Björn BauschGeschäftsführer | Managing Director

Liebe ehemalige Werkstudentin,

Danke für deine Bewertung und die Zeit, die du dir dafür genommen hast.

Es freut uns zu lesen, dass du das Arbeitsklima, den teaminternen Zusammenhalt sowie die strukturierte Einarbeitung als positiv wahrgenommen hast. Auch die kurzen Kommunikationswege und die regelmäßigen Team-Events sind uns wichtig – schön, dass diese bei dir in guter Erinnerung geblieben sind. Den Hinweis auf begrenzte fachliche Entwicklungsmöglichkeiten können wir leider nicht richtig einordnen, da du die angebotenen Optionen leider nicht genutzt hast.

Zu dem von dir angesprochenen Kritikpunkt möchten wir im Sinne einer vollständigen und sachlichen Darstellung einige ergänzende Informationen teilen:
Die angesammelten Minusstunden entstanden nicht durch eine geringe Aufgabenvergabe unsererseits, sondern gehen auf deinen expliziten Wunsch aus Q4/2025 zurück. Du hattest uns damals mitgeteilt, deine vertraglich vereinbarte Wochenarbeitszeit zugunsten deines Studiums, anstehender Prüfungen etc. unterschreiten zu wollen. Das konnten wir verstehen, da für Studenten gilt: Studium first und sind diesem Wunsch gerne entgegengekommen – bei gleichzeitiger Fortzahlung des vollen Gehalts – mit der gemeinsam vereinbarten Absprache, die Stunden ab Januar 2026 nachzuholen.
Leider wurden die Minusstunden im Folgezeitraum trotz mehrfacher Gespräche, persönlicher Erläuterungen sowie des jederzeit zugänglichen Zeiterfassungssystems – dessen Einträge du selbst gepflegt hast – nicht ausgeglichen. Auch eine große, zeitintensive Aufgaben, die wir dir während unseres Urlaubes im März gemeinsam mit zwei weiteren Mitarbeitenden übertragen hatten und die von den anderen Beteiligten vollständig umgesetzt wurden, blieb deinerseits offen und wurde nicht abschließend erledigt.

Schade, dass die Situation am Ende nicht in einem zufriedenstellenden Abschluss gemündet ist. Wie du richtig geschrieben hast, sind uns Kommunikation und Transparenz als Unternehmen wichtig – weshalb wir mehrere Gespräche angeboten haben. Es wäre sicherlich ergebnisorientierter gewesen, mit uns zu sprechen, schreiben – wie auch immer - statt im Nachhinein die Sache über kununu zu klären. Wir schaffen es (noch) nicht, Begehrlichkeiten an den Augen abzulesen, arbeiten jedoch daran 😉

Wir wünschen dir für deinen weiteren beruflichen und akademischen Werdegang alles Gute!

Viele Grüße,

Björn & Romy

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.