Herausfordernde bis überfordernde Arbeit in einem super Team mit interessanten Themen aus dem OpenSource Bereich
Gut am Arbeitgeber finde ich
- offene, flache Hierarchien
- tolle Kolleg:innen, die technisch fit sind und mit denen die Zusammenarbeit Spaß macht
- wichtige Projekte/Arbeitsthemen, die etwas bewegen
- der eigene Abschluss (Ausbildung) ist weniger wichtig, als Einsatz und täglicher Einsatz (und Zertifikate)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- I.d.R. keine Zeit für das Lernen für Prüfungen, aber diese dann teils notwendig sind, um karrieretechnisch voranzukommen
Verbesserungsvorschläge
- "Führungspersonen" ermöglichen Management-Skills auszubauen
- stärkere finanzielle Flexibilität im Gehaltsmodell, gerade auch um Top-Kräfte zu bekommen
Arbeitsatmosphäre
Nettes Betriebsklima; Man kann stark gefordert werden, wird dann aber auch gelobt und teils auch in größeren Ansprachen vom Chef auf Events hervorgehoben; Probezeit kann aber eine besonders herausforderne Zeit sein, da man sich mit etwas Eigeninitiative einfinden muss
Kommunikation
Gutes kollegiales Miteinander
Kollegenzusammenhalt
Auch bei intensiven Problemen zu später Stunde kann einem noch geholfen werden; Haben Kolleg:innen Probleme, wird i.d.R. unterstützt; Modus der Probezeit wird aktiv genutzt um passende Kolleg:innen zu finden bzw. auf Kurs zu bringen
Work-Life-Balance
Zwar 4-Tage-Woche als Standard, je nach Projektauslastung kann aber der 5. Arbeitstag angeordnet werden.
Durch hohe Arbeitslast und wenig Fortbildungsmöglichkeit während der Arbeitszeit wird auf Weiterbildung in Eigenregie in der Freizeit gesetzt.
Vorgesetztenverhalten
Nett und kollegiales Vorgesetztenverhalten, wobei viele eher durch technische Exzellenz glänzen und Management-Skills nicht stark ausgeprägt sind, wodurch manchmal der Eindruck entsteht, dass Potenzial ungenutzt bleibt, gerade bei Kolleg:innen die erst kurz in der Firma sind
Interessante Aufgaben
Viele interessante Themen, aber das meiste aus dem Bereich Betrieb. Für Personen mit dem Profil Ops oder DevOps sehr gut geeignet. Reine Devs können weniger glücklich werden.
Gleichberechtigung
Es wird keine Unterscheidung aufgrund von Geschlecht oder sonstigen Unterscheidungsmerkmalen gemacht.
Umgang mit älteren Kollegen
Breites Altersspektrum, wobei der Median vergleichsweise jung wirkt. Es werden bei Neueinstellungen nahezu alle arbeitsfähigen Altersbereiche abgedeckt.
Arbeitsbedingungen
Die meisten Personen arbeiten im Home-Office. Für die IT-Ausstattung gibt es ein Budget, über das die konkreten Geräte (mit ein paar Bedingungen) selbst gewählt werden können, was ich als optimale Lösung empfinde.
Es gibt ein paar Büros in Deutschland, die man auch nutzen kann - dank Übernachtungsmöglichkeit sogar nutzbar, wenn man weiter entfernt wohnt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Bahn-Reisen wird mehr gefördert, als Auto. Termine im Inland dürfen soweit mir bekannt nicht mit Flugzeug geschehen. Es gibt eine Firmenstiftung für soziale Projekte und es wird zu Anlässen auch OpenSource-Projekten Geld gespendet.
Dennoch gibt/gab es Firmenevents, für die eine Anreise per Flug notwendig war - was aber durch negative Stimmen aus der Belegschaft wohl eher die Außnahme war.
Insgesamt beste Firma, die ich bisher kennenlernen durfte, was diese Aspekte angeht.
Gehalt/Benefits
Im allgemeinen Vergleich gut, speziell für IT auf dem Niveau eher leicht unterdurchschnittlich bezahlt, auch wenn man Boni wie JobTicket und Internet-Expanse einbezieht.
Image
Soweit mir bekannt hat B1 ein gutes Image, da zuverlässige und gute Arbeit erledigt wird und innerhalb der Firma auf ein großes KnowHow zurückgegriffen werden kann.
Karriere/Weiterbildung
Ein paar Aufstiegschancen, aber nicht extrem viele. Weiterbildung dagegen fast "open end" möglich. Prüfungen für Zertifikate die halbwegs thematisch passen werden von der Firma bezahlt.