3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen war gut. Die Arbeitsatmosphäre wurde aus meiner Sicht jedoch durch den stark hierarchischen Führungsstil belastet. Kritik fand wenig Gehör, Mitarbeiter wurden mitunter gegeneinander ausgespielt. Ein offener und vertrauensvoller Umgang wurde dadurch erschwert.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen war gut. Die Zusammenarbeit war überwiegend angenehm, hilfsbereit und von gegenseitiger Unterstützung geprägt.
Das Führungsverhalten empfand ich häufig als wenig wertschätzend. Unangemessene Bemerkungen und ein aus meiner Sicht überholtes Rollenverständnis passten nicht zum modernen Selbstbild des Unternehmens. Mehr Selbstreflexion und ein respektvollerer Umgang wären wünschenswert.
Die Kommunikation war überwiegend einseitig. Die Ansichten der Geschäftsführung standen im Vordergrund, andere Meinungen und konstruktive Kritik fanden wenig Gehör. Mit der Zeit sank dadurch die Bereitschaft, eigene Ideen einzubringen.
Ich wurde mit der Aussicht eingestellt, einen neuen Bereich aufzubauen und meine langjährige Erfahrung einzubringen. Die Möglichkeit, etwas Neues mitzugestalten und Verantwortung zu übernehmen, war für mich zunächst super aufregend, schön und reizvoll.
Mit ca zehn Jahren Berufserfahrung, unter anderem bei einer der renommiertesten Werbeagenturen Europas, hatte ich andere Erwartungen an die Position und die Zusammenarbeit. Eingestellt wurde ich, um einen neuen Bereich aufzubauen. Im Arbeitsalltag wurden mir allerdings überwiegend Aufgaben zugewiesen, die eher dem Niveau von Praktikanten entsprachen. Meine Expertise und meine fachliche Einschätzung wurden dabei häufig nicht ernst genommen.
Auch die Führungsstruktur im kreativen Bereich empfand ich als problematisch. Der Geschäftsführer, der selbst keinen fachlichen Hintergrund in Design oder Werbung hat, griff eigentlich fast immer in kreative Entscheidungen ein und bewertete die Arbeit der Kreation. Die Person, die eigentlich die Position als kreatives Teamlead hatte, wurde dabei übergangen und konnte die Rolle aus meiner Sicht nicht ausführen.
Generell fehlte mir eine vertrauensvolle und transparente Führungskultur. Mitarbeitende wurden nach meiner Wahrnehmung hinter ihrem Rücken gegeneinander ausgespielt, anstatt Probleme offen anzusprechen und gemeinsam Lösungen zu finden. Das hat das Vertrauen in die Geschäftsführung, die Stimmung und die Zusammenarbeit im Team erheblich beeinträchtigt.
Auch die Unternehmenskultur empfand ich als schwierig. Der Umgang war teilweise von veralteten Rollenbildern geprägt. Frauen wurden beispielsweise als „Mäuschen“ oder „Püppchen“ bezeichnet. Ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe war für mich dadurch nicht selbstverständlich. Darüber hinaus habe ich Situationen erlebt, die ich als leicht rassistisch empfunden habe.
Fachliche Expertise sollte unabhängig von der Position der Geschäftsführung ernst genommen werden. Wer Mitarbeitende mit Erfahrung und Verantwortung einstellt, sollte ihnen auch den entsprechenden Gestaltungsspielraum geben.
Darüber hinaus braucht es klare Zuständigkeiten, eine funktionierende Führungsebene und eine offene Kommunikation, in der Mitarbeitende nicht gegeneinander ausgespielt, sondern als Team behandelt werden. Ein respektvolles Arbeitsumfeld sollte selbstverständlich sein.