Von „offenen Armen“ zur Abkühlung: Kommunikation, Hierarchie & Behandlung brauchen in dieser Firma dringend Reformen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kollegiales Miteinander mit manchen Mitarbeitern den wir sitzen alle gemeinsam im Boot. Aber sonst müsste ich schon lange überlegen um etwas gutes zu finden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die anfängliche Freundlichkeit verfliegt schnell. Bei Lohnfragen, Abrechnungen oder Arbeitspapieren herrscht Intransparenz: Zahlungen erfolgten teils verspätet/unvollständig, offizielle Nachweise fehlen. Regelmäßige Arbeit an Sonntagen & hohen Feiertagen ohne angemessenen Ausgleich belastet die Work-Life-Balance. Die Hierarchie ist starr, Rückfragen werden ignoriert. Zudem gab es Kündigungen mit schweren Vorwürfen, die sich nicht belegen ließen was das Betriebsklima zusätzlich belastet. Intern wird stark auf Effizienz gesetzt, häufig zu Lasten der Mitarbeiterbehandlung.
Verbesserungsvorschläge
Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber:
1. Regelmäßige Feedbackgespräche & klare, erreichbare Ansprechpartner einführen.
2. Mitarbeitende stärker in Planungsprozesse einbeziehen & Hierarchien flexibler gestalten. Ein modernisierter Führungsstil könnte neue Impulse setzen und die Attraktivität als Arbeitgeber erhöhen.
3. Wertschätzenden Umgangston dauerhaft etablieren nicht nur in der Einarbeitungsphase.
4. Interne Kosten, Abläufe und Mitarbeiterbehandlung fairer & transparenter gestalten.
5. Investitionen in Fortbildungen für Führungskräfte (z. B. Arbeitsrecht, Mitarbeiterführung, Konfliktmanagement) könnten die Kommunikation nachhaltig verbessern und Rechtsunsicherheiten vorbeugen.
Arbeitsatmosphäre
Die Zusammenarbeit im Team war in Ordnung. Bei Fragen zu Lohn, Abrechnung oder Papieren stößt man jedoch schnell auf Ablehnung oder Schweigen. Eine transparente Fehlerkultur ist nicht erkennbar.
Kommunikation
Zu Beginn herzlich und einbindend, verfliegt diese Kultur jedoch schnell. Rückfragen oder Hinweise werden oft nicht aufgegriffen oder abgewiegelt. Es fehlt an einer offenen, wertschätzenden Feedbackkultur und an klaren Ansprechpartnern bei Problemen. Denn irgendwie hat in dieser Firma von der Chefetage jeder das sagen.
Kollegenzusammenhalt
Die Zusammenarbeit im Team war in Ordnung.
Work-Life-Balance
Der Arbeitstag war planbar, Überstunden wurden jedoch nicht immer transparent abgegolten.
Vorgesetztenverhalten
Die Führungskultur ist geprägt von mangelnder Wertschätzung. Selbst Einsätze an Sonn- und Feiertagen (inkl. Weihnachten/Neujahr) werden nicht anerkannt.
Zudem gab es Fälle, in denen Mitarbeiter fristlos entlassen wurden mit schweren Vorwürfen, die sich jedoch nicht beweisen ließen was das Betriebsklima zusätzlich belastet.
Bei Fragen zu Lohn, Abrechnung oder Papieren stößt man jedoch schnell auf Ablehnung oder Schweigen. Eine transparente Fehlerkultur ist nicht erkennbar.
Interessante Aufgaben
Die Routen und Fahrten sind abwechslungsreich, die Arbeit im Team macht grundsätzlich Spaß gerade wenn man in den einzelnen Geschäften ausliefert. Aber auch das ist vom Chef nicht gewohlt man bekommt schnell eine neue Route zugeteilt. Die Tätigkeit selbst ist sinnvoll solange die Rahmenbedingungen und der Umgangston stimmen
Gleichberechtigung
Die Hierarchie ist sehr starr. Mitarbeiter stehen gefühlt ganz unten in der Struktur und werden bei Entscheidungen oder Abläufen kaum einbezogen. Das führt zu Frustration und dem Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Verbesserungsvorschläge von Seiten der Mitarbeiter sind nicht gewohlt.
Umgang mit älteren Kollegen
Der war in Ordnung der Austausch mit dem Personal in den Verkaufsläden war das beste am Morgen.
Arbeitsbedingungen
Die Work-Life-Balance leidet erheblich unter der Praxis, dass regelmäßig an Sonntagen und sogar an hohen Feiertagen (Weihnachten, Neujahr) gearbeitet werden
muss ohne angemessenen Ausgleich oder auch nur Wertschätzung seitens der Geschäftsführung. Dies geht über das in Bäckereien übliche Maß hinaus und
beeinträchtigt das Privatleben erheblich.
Intern wird stark auf Kosten und Effizienz geachtet, was oft zu Lasten der Mitarbeiterzufriedenheit geht. Die anfängliche Willkommensatmosphäre hält nicht lange an schnell dominiert ein distanzierter Umgangston. Fairness und Transparenz im Alltag kommen zu kurz.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wird kaum kommuniziert oder aktiv gelebt. Im Logistik- und Produktionsalltag sind kaum Ansätze für ressourcenschonendes Arbeiten (CO2 schonenden Produktion, Müllvermeidung) oder soziale Verantwortung gegenüber den Beschäftigten erkennbar.
Gehalt/Benefits
Die Gehaltsabrechnung ist intransparent und wird willkürlich gehandhabt. Wiederholt wurden Beträge ohne vorherige Information oder Abmahnung einbehalten. Auf Rückfragen folgten oft nur nachgeschobene, fragwürdige
Begründungen. Es entsteht der Eindruck, dass die Rechtmäßigkeit dieser Abzüge zweitrangig ist und rechtliche Standards ignoriert werden. Vertragliche Sicherheit gibt es nicht. Man muss sich sein Geld oft erst
mühsam erfragen oder per Anwalt einfordern.
Image
Nach außen wird Tradition und Qualität gepflegt um postiv in den Medien wie Freie Presse zu sein. Intern klafft jedoch eine deutliche Lücke zwischen dem gepflegten Außenbild und der gelebten Mitarbeiterführung. Das Marketing stimmt, die interne Realität hinkt hinterher.
Karriere/Weiterbildung
Keine erkennbaren Angebote zur Weiterbildung oder Entwicklung.