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Unternehmenskultur

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Kulturkompass - traditionell oder modern?

Basierend auf Daten aus 23 Bewertungen schätzen Mitarbeiter:innen bei Baier & Michels die Unternehmenskultur als ausgeglichen zwischen traditionell und modern ein, während der Branchendurchschnitt zwischen traditionell und modern liegt. Die Zufriedenheit mit der Unternehmenskultur beträgt 3,2 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5 basierend auf 46 Bewertungen.

Traditionelle
Kultur
Moderne
Kultur
Baier & Michels
Branchendurchschnitt: Industrie

Wie ist die Kultur bei deinem Arbeitgeber?

Nutze deine Stimme und verrate uns, wie die Unternehmenskultur deines Arbeitgebers wirklich aussieht.

Die vier Dimensionen von Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur kann in vier wichtige Dimensionen eingeteilt werden: Work-Life-Balance, Zusammenarbeit, Führung und strategische Ausrichtung. Jede dieser Dimensionen hat ihren eigenen Maßstab zwischen traditionell und modern.

Work-Life Balance
JobFür mich
Umgang miteinander
Resultate erzielenZusammenarbeiten
Führung
Richtung vorgebenMitarbeiter beteiligen
Strategische Richtung
Stabilität sichernVeränderungen antreiben
Baier & Michels
Branchendurchschnitt: Industrie

Die meist gewählten Kulturfaktoren

23 User:innen haben eine Kulturbewertung abgegeben. Diese Faktoren wurden am häufigsten ausgewählt, um die Unternehmenskultur zu beschreiben.

  • Langfristigen Erfolg anstreben

    Strategische RichtungModern

    48%

  • Rücksichtslos sein

    Umgang miteinanderTraditionell

    48%

  • Mitarbeiter kleinhalten

    FührungTraditionell

    43%

  • Neue Dinge ausprobieren

    Strategische RichtungModern

    43%

  • Mitarbeiter unangemessen kritisieren

    FührungTraditionell

    39%

Kommentare zur Unternehmenskultur aus unseren Bewertungen

Hast du gewusst, dass es 6 Fragen zur Unternehmenskultur gibt, wenn du einen Arbeitgeber auf kununu bewertest? Hier sind die neuesten dieser Kommentare.

1,0
ArbeitsatmosphäreEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Die Arbeitsatmosphäre habe ich insgesamt als sehr belastend empfunden. Bereits vom ersten Tag an wurde von mehreren Kolleginnen und Kollegen offen kommuniziert, dass sie das Unternehmen selbst kritisch sehen und teilweise empfehlen würden, sich beruflich anderweitig zu orientieren. Gleichzeitig herrschte von Beginn an ein hoher Erwartungsdruck, obwohl eine ausreichende Einarbeitung und das notwendige Fachwissen zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorhanden waren.

Der dauerhafte Personalmangel in nahezu allen Produktionsbereichen, die hohe Fluktuation sowie ständiger Zeit- und Termindruck führten zu einer angespannten Grundstimmung. Probleme an Maschinen und Anlagen wurden häufig mit wenig Verständnis betrachtet, obwohl die Ursachen oft strukturell bedingt waren. Insgesamt entstand ein dauerhaft belastendes Arbeitsumfeld, das sich bei mir spürbar negativ auf Motivation, Wohlbefinden sowie körperliche und psychische Belastbarkeit ausgewirkt hat.

1,0
KommunikationEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Die Kommunikation im Unternehmen war aus meiner Sicht ein deutlicher Schwachpunkt. Informationen kamen häufig verspätet, unklar oder gar nicht bei den Mitarbeitenden an. Besonders im Produktionsalltag entstand oft der Eindruck, dass Kritik und negatives Feedback deutlich präsenter waren als konstruktive Unterstützung oder Anerkennung. Mitarbeitende wurden regelmäßig auf Probleme, Fehler oder fehlende Leistung angesprochen, selbst wenn die Ursachen häufig strukturell bedingt waren – beispielsweise durch Personalmangel, fehlende Einarbeitung oder technische Ausfälle. Gerade bei hohem persönlichem Einsatz und hoher Belastung empfand ich diesen Umgang als wenig wertschätzend und demotivierend. Eine offenere, respektvollere und lösungsorientiertere Kommunikation würde aus meiner Sicht viel zur Verbesserung des Arbeitsklimas beitragen.

3,0
KollegenzusammenhaltEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Der Kollegenzusammenhalt war im Arbeitsalltag grundsätzlich in Ordnung. Viele Kolleginnen und Kollegen haben sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten gegenseitig unterstützt und versucht, den laufenden Betrieb trotz hoher Belastung aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig hatte ich jedoch den Eindruck, dass nicht immer ein vertrauensvolles Miteinander gegeben war. Vertrauliche Gespräche oder persönliche Aussagen wurden teilweise an Vorgesetzte weitergetragen, was das gegenseitige Vertrauen spürbar beeinträchtigt hat. Dadurch entstand stellenweise eine gewisse Unsicherheit im Umgang miteinander. Insgesamt war der Zusammenhalt vorhanden, wurde jedoch durch die allgemeine Belastung und die Unternehmenskultur geschwächt.

1,0
Work-Life-BalanceEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Eine ausgewogene Work-Life-Balance war aus meiner Sicht kaum gegeben. Überstunden gehörten regelmäßig zum Arbeitsalltag und wurden häufig als selbstverständlich angesehen. Teilweise wurde über längere Zeiträume vorgegeben, täglich mehr Stunden zu arbeiten, unabhängig davon, ob dies für die Mitarbeitenden persönlich oder familiär realistisch umsetzbar war. Eigene Mitgestaltung oder Flexibilität war hier kaum vorhanden.

Auch Pausenzeiten boten im Arbeitsalltag kaum echte Erholung. In der Produktion stand kein separater Ruhe- oder Pausenraum zur Verfügung. Stattdessen befand sich lediglich eine kleine Ecke direkt innerhalb der Produktionshalle, in der Pausen verbracht werden mussten – mitten im Lärm, im Ölnebel und unter permanenter Geruchsbelastung. Pausen fanden somit faktisch unmittelbar neben der laufenden Produktion statt. Unter diesen Bedingungen war es kaum möglich, körperlich oder mental für einige Minuten herunterzufahren.

Zusätzlich wirkte sich die Arbeit spürbar auf das Privatleben aus, da stark verschmutzte Arbeitskleidung regelmäßig zuhause gereinigt werden musste. Unzureichende sowie teilweise zu knapp verfügbare Arbeitskleidung erschwerten den Alltag zusätzlich.

2,0
VorgesetztenverhaltenEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Das Verhalten der Vorgesetzten habe ich insgesamt als sehr wechselhaft wahrgenommen. Gegen Ende meiner Zeit im Unternehmen gab es mit einem neuen Bereichsleiter aus meiner Sicht positive Ansätze, da hier ein strukturierterer und professionellerer Eindruck entstand. Gleichzeitig war der Einfluss früherer Führungsstrukturen weiterhin deutlich spürbar, wodurch sich viele bestehende Probleme kaum verbesserten.

Der Umgang mit Mitarbeitenden wirkte häufig stark abhängig von Stimmung, Tagesform und aktueller Maschinenperformance. Lief die Produktion gut, war Kommunikation eher vorhanden; traten Probleme an Maschinen oder Anlagen auf, wurde dies teilweise mit Distanz, Ignoranz oder mangelnder Unterstützung begleitet. Wertschätzung und ein konstant respektvoller Umgang waren nicht immer gegeben.

Zusätzlich war auch auf höheren Führungsebenen ein teils unangemessener Kommunikationsstil spürbar. Ein sachlicher und ruhiger Umgang sollte unabhängig von Drucksituationen jederzeit selbstverständlich sein.

Auch die Einarbeitung neuer Mitarbeitender war unzureichend organisiert. Dies lag nicht nur am Personalmangel, sondern auch an fehlender Struktur in der Führung und mangelnder Priorisierung.

3,0
Interessante AufgabenEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Zu Beginn machte das Unternehmen auf mich einen sehr interessanten Eindruck. Die Aufgaben in der Produktion wirkten abwechslungsreich, technisch anspruchsvoll und grundsätzlich fordernd. Gerade im Bereich der Maschinen und Produktionsprozesse war durchaus Potenzial vorhanden, sich fachlich weiterzuentwickeln und neue Kenntnisse aufzubauen.

Leider wurden diese grundsätzlich interessanten Aufgaben im Arbeitsalltag stark durch die bestehenden Rahmenbedingungen überschattet. Personalmangel, unzureichende Einarbeitung, hoher Zeitdruck sowie ständige Probleme an Maschinen und Anlagen führten dazu, dass aus einer anfangs spannenden Tätigkeit zunehmend eine belastende Situation wurde.

Dadurch lag der Fokus im Alltag häufig nicht mehr auf produktiver oder interessanter Arbeit, sondern auf dem Versuch, unter schwierigen Bedingungen den laufenden Betrieb irgendwie aufrechtzuerhalten. Das vorhandene Potenzial der Aufgaben konnte dadurch aus meiner Sicht nicht ausgeschöpft werden.