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Bewertung

Frustration in R(h)einkultur. Missgunst vom feinsten. Der Tellerrand ist schon zu weit weg.

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich IT gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Firmenstandort ist gut mit den öffentlichen Nahverkehr zu erreichen.
Sonst fällt mir nichts gutes ein.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

So vieles.
Es gibt zu wenig Planstellen. Dafür aber zu viel Arbeit.
Durch dieses ungleichgewicht entstehen Fehler. Es wird dann mehr aufwand in die Suche nach einem Schuldigen gesteckt, als in die Fehlerbehebung.
Die Abteilungen arbeiten teilweise gegeneinander. Homeoffice ist ein Fremdwort und wird, wenn sie gewärt wird, noch mit Argwohn und Missgunst begegnet.
Fehlender Entscheidungswillen der Geschäftsführung und (teilweise) Micromanagment der restlichen Vorgesetzten.
Ich brauche niemanden, der mir sagt wie meine Arbeit geht!
Das als ach so hoch gepriesene Gehalt erweißt sich bei näherer Betrachtung als unterdurchschnittlich.

Verbesserungsvorschläge

Der Sparkurs muss beendet werden und es muss in neue (jüngere) Mittarbeiter investiert werden. Viele der Probleme sind mit einer zu dünnen Personaldecke begründet. Viel frust entsteht aus Planungen die zu sehr mit der heißen Nadel gestrickt sind.

Arbeitsatmosphäre

Frustration ist Arbeitskultur geworden. Vieles wird angefangen, nichts wird zu einem richtigen Ende gebracht. Und wenn, dann erfährt man nie etwas dadrüber.

Kommunikation

Es herrscht eine Hohlschuld bei Informationen. Es kommt selten vor, dass fachlich relevante Informationen aus ein Büro raus transportiert werden. Wenn dann nachfragen kommen, heißt es immer wieder: "Das habe ich doch dort Dokumentiert." Das nicht jeder auf alle Dokumente/Wiki/Tickets zugriff hat wird hierbei bewusst ignoriert oder sogar bewusst in kauf genommen.
Es gibt ansätze das zu beheben, was zu stundenlangen Meetings führt, die für die einzelperson teilweise einfach nur Zeitverschwendung sind.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Abteilung herrscht (teilweise zwangsweise) ein guter Zusammenhalt.
Gegenüber anderen Abteilungen wird immer wieder versucht die eigenen Fehler dort zu verkaufen/verbuchen.

Work-Life-Balance

Homeoffice muss erkämpft werden und wird dann immer wieder mürrisch hinterfragt.
In einzelnen Abteilungen und bei einzelnen Vorgesetzten ist es besser, aber auch diese kämpfen gegen die Entscheidungen der Oberen an.

Vorgesetztenverhalten

Die eigenen Vorgesetzten sind im allgemein freundlich und hilfsbereit. Aber sobald es über Abteilungs oder Bereichsgrenzen hinaus geht, herrscht ignoranz und missgunst.
Die eigenen Angestellten sind die besten, aber den anderen kann man ruhig in den Rücken fallen.

Interessante Aufgaben

Für jemanden der noch nie mit Zahlungssystemen zu tun hatte, ist es anfangs sehr spannend. Man stellt jedoch schnell fest, dass nach einer Einarbeitung von 1 bis 2 Jahren kaum was neues kommt.
Die vom Markt getriebenen Inovationen werden Umgesetzt, ohne eigene Inovationen voran zu treiben.

Gleichberechtigung

Es gibt vereinzelnd weibliche Vorgesetzte. Ansonsten wird Frauen bei berechtigter Kritik am Unternehmen gerne mal Hysterie vorgeworfen.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt quasi nur ältere Kollegen, daher ist der Umgang mit ihnen gut. Sie werden gehegt und gepflegt, damit sie ja nicht gehen (was aber dennoch vorkommt).
Da kein Wissenstransfer gefördert wird, haben die älteren eine quasi Monopolstellung und verhalten sich teilweise auch so.
Die Frage müsste hier also eher nach dem Umgang mit den jüngeren Kollegen sein. Die verlassen in scharen die Firma.

Arbeitsbedingungen

Wenn man Glück hat, bekommt man gleich eine neue Ausstattung. Wenn nicht, muss man darum kämpfen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltaspekte werden bedacht, wenn man damit Steuern spraren kann. Gleiches gilt für soziale "Wohltaten".
Was nicht muss, wird nicht gemacht.
Wer neue Sozialleistungen vorschlägt, wird böse beäugt. Das Feindbild des Sozialisten ist in großen Teilen immer noch vorhanden.

Gehalt/Sozialleistungen

hahahaha ... Ernsthaft?
Die Angestellten werden so gut es geht versucht klein zu halten. Die regulären Gehaltsanpassungen fallen deutlich unter der Inflationsrate aus. Eventuelle Boni für abgeschlossene Projekte gibt es nicht, oder kommen nicht bei den Angestellten an.
Es gibt eine zusätzliche Krankenzusatzversicherung, die keiner wollte (jedenfalls keinen den ich kenne) und die so gut wie keine Leistungen hat.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen müssen immer wieder erkämpft werden, sind aber grundsätzlich möglich.


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