33 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
33 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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33 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Kultur
Kommunikation manchmal abteilungsabhängig
Mehr mobiles Arbeiten wagen, flexibleres Arbeiten
Verstaubter Laden....Geschäftsführung ist eine Katastrophe
War mal hervorragend, inzwischen hat sich das aber leider geändert.
Je Nach Team und Standort.
Größtenteils im letzten Jahrhundert hängen geblieben... Probleme werden vom Top Management ignoriert.
Nicht vorhanden!
Tolle Arbeitsatmosphäre, neue Büroräume, Angebot eines Bistros
Bei den Kunden eine anerkannte Bank
Mit meinem Vorgesetzten kann alles besprochen werden
Individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten
Die vielen Sozialleistungen machen einiges wett.
Tolles Team
Umzug in ein neues Gebäude bietet viel Raum für Neues.
Viele Frauen in Führungspositionen
Nichts, maximal nötiges Übel um trocken und warm zu sitzen.
Nahezu alles.
Vorgesetzte überprüfen, 360 Grad Feedbackgespräche, Unternehmenskultur auf das 21. Jahrhundert anpassen
Geprägt von Misstrauen und Lügen
Viel erzählt, nichts gemacht
Katastrophal, Führungsschulungen würden ebenfalls nicht weiterhelfen
Gute Kommunikation hinten herum
Führung erfolgt über "Excel" und Fürhugnskräfte weichen Diskusisonen bewusst aus.
Gute Leistungen werden nicht entsprechend gewürdigt. Tantiemezahlungen sind reiner "Nasenfaktor". Vorgeschlagene Gehaltsanpassungen werden über viele Monate hinweg nicht entschieden.
... ist gut mit einem gemeinsamen Ziel. Jedoch sind "unbezahlte Rechnungen" in der Bank offen.
Keine Information, Vorgesetzte versuchen den eigenen Job zu retten auf Kosten der Kollegen/Kolleginnen.
... wird auf das Nötigste begrenzt.
Super Stimmung im Team.
Im Team perfekt, in abteilungsübergreifenden Projekten teilweise ausbaufähig.
IT Upgrade wäre gut.
Offene Kommunikation.
Ausgiebiges Feedback.
Vielfältige Aufgaben bei denen man Verantwortung übernehmen darf. Keine stumpfen Beschäftigungstätigkeiten.
Gutes Gehalt und hervorragende Sozialleistungen, zentrale Lage, spannende Aufgaben, die leider wegfielen, ein kleines, kooperatives Team, das sich leider mit zunehmend schlechter wirtschaftlicher Lage in die falsche Richtung entwickelte.
Die mit zunehmender verschlechterung der wirtschaftlichen Lage nachlassende Wertschätzung der Mitarbeiter
Mitarbeiter mehr wertschätzen und fördern
Offen und ehrlich mit Krisensituationen und Personalabbau umgehen
Mit zunehmend schlechter wirtschaftlicher Entwicklung nahmen die Existenzängste und der Wettkampf innerhalb der Belegschaft zu. Unsere Vorgesetzten teilten uns immer wieder mit, dass wir froh sein sollten, dort arbeiten zu dürfen, denn bei anderen Banken würden tausende Stellen abgebaut. Tatsächlich ist die Bankhaus Lampe KG jetzt auch vom Stellenabbau betroffen und es ist der Verkauf der Bank in Planung.
Die Aussenwirkung des Traditionsbankhauses ist seriös und ehrlich, gegenüber den Mitarbeitern ist dies leider nicht so.
Überstunden und Feiertagsarbeit waren die Regel. Die Deadlines wurden zeilich immer enger getaktet und die Urlaubsregelung war miserabel.
In unserer Abteilung war auch die Fortbildung nur wenigen Lieblingsmitarbeitern vorbehalten. Ansonsten wurden Fortbildungen lediglich als finanzielle Belastung betrachtet und sehr selten genehmigt.
Da ich direkt vor der Einstellung gute Konditionen aushandeln konnte, war ich mit meinem Gehalt sehr zufrieden. Spätere Gehaltssteigerungen und Boni waren nur wenigen Lieblingsmitarbeitern vorbehalten, die mit der Teamleitung befreundet waren. Die Sozialleistungen waren ebenfalls hervorragend.
Es gab eine Initiative, bei der die Mitarbeiter ehrenamliche Arbeit für einen guten Zweck leisten konnten.
Es gab auch freundliche Kollegen, jedoch nahm das Konkurrenzenken innerhalb des Teams immer weiter zu. Auseinandersetzungen waren an der Tagesordnung. Konflikte innerhalb des Teams und mit angrenzenden Abteilungen konnten nicht konstruktiv gelöst werden.
Erfahrungswissen wurde sehr geschätzt, darum genossen ältere Kollegen mit langer Betriebszugehörigkeit einen höheren Stellenwert.
Autoritäre Führung mit Anweisungen von oben herab. Mitarbeiter wurden durch die Teamleitung regelmäßig vor versamelter Mannschaft degradiert und es herrschte Vetternwirtschaft. Die Teammitglieder wurden durch die Teamleitung gegeneinander ausgespielt. Dies wurde durch die Abteilungsleitung unterstützt. Konflikte wurden dadurch weiter verstärkt.
Großzügige Büroräume mit ausreichend Platz, gute Büroausstattung. Die IT war auch o.k. und Büromaterial war ebenfalls unkompliziert zu bekommen. Die Gleitzeitregelung ermöglichte eine entspannte Mittagspause, um sich zu regenerieren.
Es fand kaum Kommunikation über betriebliche Veränderungen statt. Anpassungen der Arbeitsabläufe wurden ohne vorherige Besprechung lediglich per E-Mail angewiesen. Veränderungen der Aufgabenbereiche wurden von oben herab diktiert. Teammeetings fanden nur im Krisenfall oder bei grossen Umstrukturierungen statt. Dies waren reine Informationsveranstaltungen ohne Mitspracherecht.
Frauen, insbesondere Mütter nach der Rückkehr aus der Elternzeit, bekamen geringwertigere Aufgaben als die männlichen Mitarbeiter und waren weniger angesehen.
Sehr eingeschränkter Aufgabenbereich, dafür wurden wir von der Masse erschlagen. Fremdbestimmtes Arbeiten nach sehr engen Vorgaben.
Eklatante Führungs-Inkompetenz bei gleichzeitigem Fehlen jeglicher Sozialkompetenz. Keinerlei wirkungsvoller Außenauftritt der vor Ort Verantwortlichen.
... findet nicht statt !!!
- tansparente, ehrliche, direkte, lebendige und gewaltfreie Kommunikation
- Diversität, Barrierefreiheit, Offenheit und Nachhaltigkeit reinbringen
- mehr Raum für ein Wir geben, statt Egos zu fördern und zu vermarkten
- regelmäßige Mitarbeiterbefragungen
- Feedbackkultur leben
- mehr Flexibilität, weniger Prozessorientierung
- Arbeitsmodelle in die Zukunft bringen (Home Office, Tandem-Partner, Teilzeit nicht als Karrierebremse sehen, etc.)
Zuletzt war die Arbeitsatmosphäre in 2018 geprägt von Unsicherheiten, Anspannungen, Ängsten, personellen Konflikten und einer wenig konstruktiven Feedbackkultur. Ein Miteinander - sowohl im Team und darüber hinaus - war gegenüber den Vorjahren deutlich weniger vorhanden. Mehr Professionalität im Umgang miteinander sowie einen wachsenden Raum für Diversität und Empathie würde dem gesamten Haus guttun.
Ein Change bringt oft Unruhe mit sich. Ich bin mir sicher: mit entsprechenden Maßnahmen, einer gesünderen Einstellung und einem gefestigen Miteinander kann die Arbeitgebermarke wieder gestärkt werden.
In meinem Bereich war die Work-Life-Balance bis zu meinem Austritt möglich. Peaks gab es immer wieder, die man ausgleichen konnte (in Tagen, Stunden oder harter Währung). Zunehmend wurde aber eine Kultur der Überstunden von einzelnen Mitarbeitern gelebt, die ich persönlich kritisch betrachtet habe. Mit der damals anstehenden personellen wie auch inhaltlichen Veränderung schien mir die Work-Life-Balance für das Team nicht mehr sicher.
Ich habe bisher in keinem Unternehmen mehr Papier gesehen. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Von CSR oder einem Nachhaltigkeitskonzept geschweige denn von Barrierefreiheit habe ich in meiner Zeit bei Bankhaus Lampe nichts gehört. Was nicht ist, kann ja noch werden. ;-)
Wer sich in seiner Zeit bei Bankhaus Lampe beruflich und persönlich weiterentwickeln mag, kann das mit Support des Vorgesetzem und einer Portion Engagement durchaus tun.
Wer Karriere machen möchte, sollte gut zur Unternehmenskultur passen, sich engagiert zeigen und ein starres Arbeits- und Leistungsmodell mögen. Wie unter anderen Punkten schon aufgeführt, ist das Bankhaus Lampe bisher kein Unternehmen, das viel Raum für Diversität, Offenheit, Freiheit und Individualität lässt.
Es gibt sie, die Menschen die hilfsbereit sind und die die Begriffe Team und Zusammenhalt leben. Zu meinen Anfängen habe ich das als besonders positiv wahrgenommen. Aber es gab im Unternehmen den ein oder anderen Shift, so dass ich alles in allem den Kollegenzusammenhalt als unterdurchschnittlich beschreiben würde.
Eins vorweg: meine direkte Vorgesetzte (und manche andere) fand ich gut. Konfliktsituationen gab es für mich mit Vorgesetzten wenige und diese wurden (bis auf eine Ausnahme) sachlich und zwischenmenschlich gut geklärt. Warum ich das Vorgesetzenverhalten aber nur mit zwei Sternen bewerte, liegt in der starken hierarchischen Haltung, die für mich viele Vorgesetzte verkörpert haben. Etwas mehr Entspanntheit, Empathie, Menschlichkeit, Vertrauen und Wertschätzung würde der gesamten Unternehmenskultur guttun.
Die Arbeitsbedingungen waren für mich okay. Die Technik hätte sicher manchmal mehr leisten können, hat aber weitestgehend ihren Zweck erfüllt. Mit Ausblick auf die räumlichen Veränderungen wird der Standort Düsseldorf sicher sehr viel moderner.
Die Kommunikation der Geschäftsleitung war bis zu meinem Ausscheiden eher reaktiv statt proaktiv ausgelegt - gepaart mit einer nüchternen Sprache und dünnen Informationsdichte. Ohne Konzept oder Strategie. Fachwissen aus den Bereichen wurde wenig verbreitet, so dass klassische Silos entstanden. Transparenz, Wissenszugang, Interesse, Vertrauen und Verantwortung wurden so (unbewusst) unterbunden.
Mein Gehalt und die Sozialleistungen fand ich absolut okay. Was mir kurz vor Austritt in Aussicht gestellt wurde, passte auch.
Das Bankhaus Lampe ist eine mittelständische Privatbank aus Ostwestfalen. Bis sich das Unternehmen Gender-Equality oder gar Diversity auf die Fahne schreiben kann, vergehen sicher noch ein paar Jahre. Auch wenn in den letzten Jahren Frauen gute Führungspositionen eingenommen haben, ist man in der Breite von Gleichberechtigung meiner Ansicht nach weit entfernt. Dafür bedarf es erst einmal dem Mut, sich Menschen zu öffnen, die anders sind als man selbt.
Alles in allem waren meine Aufgaben abwechslungsreich und interessant. Bei Interesse an einzelnen Projektarbeiten konnte man sich einbringen. Gerne hätte ich noch sehr viel mehr gemacht.
So verdient kununu Geld.