173 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
173 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
173 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
- Wenn man schon jede Kommunikation automatisiert - dann bitte wenigstens gut! Die KI hat weder meinen Lebenslauf noch meine Fragen verstanden.
- Stellen nur dann ausschreiben, wenn sie auch vakant sind. Ich schliesse mich hier den anderen Bewertungen an. Bekomme eine Absage; und dann ist die Stelle noch monatelang ausgeschrieben. Systematische Sammlung und Speicherung von Daten ist grenzwertig - von ethischen Grundsätzen mal abgesehen. Wie wäre es man mit einem guten Datenschutzbeauftragen, liebe KI?
Betrachtet man die Abläufe im Bewerbungsprozess, drängt sich der klare Eindruck auf, dass ein Teil der veröffentlichten Stellenanzeigen nicht ernsthaft auf eine Besetzung mit externen Bewerbern angelegt ist. Über mehrere Ausschreibungen hinweg zeigt sich ein wiederkehrendes Muster, das diese Vermutung stützt:
Stellen werden nach außen sichtbar und betont modern beworben. Gleichzeitig sind die Anforderungsprofile so formuliert, dass qualifizierte Bewerber die genannten Voraussetzungen objektiv erfüllen oder sogar übertreffen. Trotzdem kommt es selbst in diesen Fällen nicht einmal zu einem ersten Austausch, sondern lediglich zu standardisierten Absagen ohne erkennbaren Bezug zur fachlichen Eignung.
Gerade dann, wenn Bewerber die Anforderungen laut Ausschreibungen sichtbar erfüllen oder übererfüllen, ist es sachlich nicht nachvollziehbar, dass es zu keinerlei Einladung für ein Kennenlernen per Telefon oder Video kommt. In einem Arbeitsmarkt, in dem Unternehmen selbst von Fachkräftemangel sprechen, wirkt ein solches Vorgehen auffallend widersprüchlich.
Wenn sich ein solches Schema bei mehreren Bewerbungen wiederholt und auf Bewertungsplattformen zusätzlich ähnliche Erfahrungen beschrieben werden, liegt der Verdacht nahe, dass einzelne Ausschreibungen formale Schein-Ausschreibungen sind. Nach außen entsteht der Eindruck eines aktiven Recruitings, während gleichzeitig kein erkennbarer Wille besteht, externen qualifizierten Kandidaten wirklich in ein Auswahlverfahren einzubeziehen.
Die Wirkung nach außen ist entsprechend negativ. Qualifizierte Fachkräfte fühlen sich nicht ernsthaft angesprochen, sondern als Teil eines rein formalen Prozesses. Stellenanzeigen erscheinen eher als Instrument der Imagepflege oder zur Erfüllung interner Vorgaben und nicht als echtes Angebot zur Zusammenarbeit. Das steht im klaren Widerspruch zu dem Anspruch, ein moderner und attraktiver Arbeitgeber im Wettbewerb um Fachkräfte zu sein.
In der Gesamtschau rechtfertigt dieses wiederkehrende Muster den dringenden Verdacht auf Schein-Ausschreibungen. Bewerber sollten einkalkulieren, dass zwischen veröffentlichter Vakanz und tatsächlicher Einstellungsbereitschaft eine erhebliche Lücke bestehen kann.
Vorab: Da ich leider nur in die erste Runde gekommen bin, hatte ich nur mit dem externen Dienstleister (upo) Kontakt.
Die Bewerbung war sehr unkompliziert; z.B. war kein Anschreiben nötig, was schonmal beiden Seiten Zeit gespart hat.
Terminfindung und das Gespräch fanden ganz klassisch per Telefon statt - wobei mir das für das Erstgespräch sogar lieber war als ein unnötig kompliziert Videocall. (Die nächsten Gespräche wären ja ohnehin Mit Video/Persönlich gewesen)
Die Atmosphäre war durchgehend freundlich und respektvoll. Es wurde sich Zeit genommen mich wirklich kennen zu lernen und um zu schauen ob es für beide Seiten passt.
0,1 Sterne Abzug, da man aus dem Feedback "Ein anderer Bewerber hatte mehr Erfahrung in dem Bereich" nicht viel mitnehmen kann. Hier gerne konkreteres Feedback, welches man für künftige Bewerbungen auch nutzen kann.
Ansonsten trotz der Absage einer der wenigen Bewerbungsprozesse in welchem ich mich und meine Zeit wirklich wertgeschätzt gefühlt habe.
Im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens sollte mit dem Bewerber eine wertschätzende Kommunikation gepflegt werden, welche die Ansprüche erfüllt, die man selbst auf der Karriereseite des Unternehmens benennt.
Beispielsweise wird auf der Karriereseite etwa mit Formulierungen wie „Weil du wichtig bist“ und „Für uns zählst du als Mensch“, „mit deinen Ideen, deinen Fähigkeiten, deinem Potenzial“ um Bewerber geworben.
Am Tag der Einreichung der Bewerbung ging per Mail eine automatisierte Eingangsbestätigung ein, in welcher angekündigt wird, dass „in der Regel innerhalb von 14 Tagen“ ein Feedback erfolgen werde. 17 Tage nach erfolgter Bewerbung ging dann per Mail eine Absage ein, die sämtliche Inhalte einer üblicherweise standardisierten Absage enthält.
Inwiefern es möglich ist, sich allein ob der eingereichten Bewerbungsunterlagen ein Bild von den Ideen, den Fähigkeiten und dem Potenzial eines Bewerbers zu machen, erscheint meines Erachtens zweifelhaft. Mit Blick auf die oben genannten Formulierungen auf der Karriereseite treten dabei Diskrepanzen zwischen Anspruch und Wirklichkeit wahrnehmbar zu Tage.
Fraglich erscheint zudem, ob der offenbar gerne in den Arbeitgeber-Kommentaren bemühte „Kontakt auf Augenhöhe“ tatsächlich stattfindet und inwiefern ein Angebot eines „persönlichen Austausches“ im Nachgang zu einer Absage durch das Unternehmen, angeboten im Rahmen eines Arbeitgeber-Kommentares, sinnvoll ist, wenn man als Unternehmen ohne ein einziges Gespräch mit dem Bewerber eine Absage kommuniziert hat.
Aus der Perspektive eines Bewerbers bestehen Abweichungen zwischen dem insbesondere auf der Karriereseite kommunizierten Anspruch sowie der Wirklichkeit, wie sie sich im konkreten Bewerbungsverfahren dargestellt hat.
Es wäre für die Professionalität der Firma von großem Vorteil, wenn Stellenanzeigen aktuell gehalten und bei Besetzung zeitnah entfernt würden. Zweimal eine Ablehnung auf dieselbe Stelle zu erhalten – einmal vor einem Monat und erneut aktuell – mit der Begründung, man habe ‚passendere Kandidat*innen gefunden‘, wirkt wenig glaubwürdig, wenn die Anzeige weiterhin online bleibt.
Für motivierte Bewerber zeigt dies einen Mangel an Transparenz im Recruiting-Prozess, besonders wenn man trotz passendem Profil nicht einmal die Gelegenheit zu einem persönlichen Kennenlernen erhält.
Wenn die schon so gottlos mit Bewerbern umgehen, sind die intern safe komplett cooked und delulu, was da für ne toxische Aura herrschen muss fr
Ich hätte mir gewünscht, über meinen Bewerbungsprozess einen einzigen zuständigen Ansprechpartner zu haben. In meinem Bewerbungsverfahren habe ich verschiedenen Ansprechpartnern mehrfach erklären müssen, wie es um meine Motivation und Eignung für die Ausbildung zur Versicherungskauffrau bestellt ist. Tatsächlich musste ich einen simplen Sachverhalt, wie z.B. meine Doppelbewerbung auf die Ausbildung und das Duale Studium mehrfach erklären, da diese Information innerhalb der Personalabteilung konsequent nicht weitergegeben wurde.
Von dem Claim der Barmenia: "Einfach. Menschlich.", habe ich insbesondere im Bewerbungsgespräch nur sehr wenig gefühlt. Stets standen Leistungen in der Schule über meiner charakterlichen Eignung für die Ausbildungsstelle. Schließlich bewarb ich mich, um etwas zu lernen und mich in der Organisation langfristig zu entwickeln.
Ergänzend dazu merkte mein Gesprächspartner an, vorrangig für einen anderen Aufgabenbereich als die Ausbildung zuständig zu sein, was mich den gesamten zeitintensiven Prozess bis hin zum Gespräch gänzlich in Frage stellen ließ.
Außerdem wurden im Bewerbungsgespräch meine persönlichen Interessen mit abfälliger Mimik und grenzwertigen Kommentaren aufgenommen. Ich finde es anmaßend, bestimmte Hobbys als für Frauen unpassend zu titulieren. Interesse wurde dabei grundsätzlich nicht gezeigt, weder wurden Rückfragen gestellt noch der Versuch unternommen, eine angenehme Gesprächsatmosphäre zu schaffen.
Des Weiteren ist es für mich äußerst ungewöhnlich, ein Bewerbungsgespräch mit nur einem Personaler zu führen. Meiner Erfahrung nach werden ebenfalls Personen aus den Fachbereichen sowie Führungskräfte mit einbezogen, um mehrere Perspektiven und Meinungen abzugleichen.
Es ist sehr schade, dass meine Eignung somit alleinig von einem desinteressierten Personaler eingeschätzt wurde, was in einer weitgehend standardisierten Email-Absage mündete. Ich frage mich im Nachhinein, mit welcher Absicht das Gespräch überhaupt angesetzt wurde. Den Willen, mir die Ausbildung zu ermöglichen, konnte ich nicht entdecken.
Diesbezüglich (schlechte KI) schliesse ich mich den anderen Bewertungen an.
Tatsächlich keine. Ich habe mich über den gesamten Prozess hinweg wertgeschätzt und gut betreut gefühlt. Die Gespräche (eines online, eines in Präsenz in Köln) waren total locker und angenehm. Die Rückmeldung kam wie versprochen pünktlich und mit nochmal einem netten Telefonat und Feedback, wo genau es leider nicht ganz gereicht hat. Insgesamt ein wirklich bereichernder Bewerbungsprozess, aus dem ich neben einem guten Eindruck auch noch Learnings für zukünftige Bewerbungen mitgenommen habe!
Kann mich den Vorbemerkungen nur anschließen:
1. Fake Stellen:
Habe mich vor Monaten beworben, nach Eingangsgespräch und Telefoninterview Absage bekommen, es gäbe so viele qualifizierte Bewerber und ich bin raus. >10 Jahre Spezialisierung reicht nicht für fachliche Gespräche...
Grade wieder die aktualisierte Stellenanzeige gesehen. Bin anscheinend kein Einzelfall gewesen, wenn ich mir die Kommentare hier anschaue.
2. Schlechte KI
Das kurze Eingangsgespräch habe ich, glaube ich zumindest, mit einem realen Menschen geführt. Das versprochene Interview hat dann leider nur mit der KI stattgefunden. Anforderungsprofil, erforderliche Fachkenntnisse, Marktposition und Organisationsstruktur des eigenen Unternehmens waren der KI nicht bekannt. Die KI wollte lieber über Benefits reden.
KI hat mich minutenlang einfach quatschen lassen ohne konkrete Fragen zu stellen. Keine Nachfrage zu meiner Person oder zum Job. Von Fragenkatalog oder Gesprächsführung leider keine Spur. Zwischendurch war immer mal wieder die Leitung anscheinend stillgeschaltet. Dann war auf einmal die Zeit um und Gespräch sehr abrupt beendet. Alexa/Siri KI Level war das nicht, eher Monkeys Island oder Super Mario.
So verdient kununu Geld.