115 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
115 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
115 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Atmosphäre war durchweg angespannt. Ob es nun um Kollegen geht die darum bangen ihren Job zu verlieren, oder ein Projekt wo massig Druck drauf ist. Gespräche an der Kaffeemaschine dienen lediglich dazu Dampf abzulassen.
Ich persönlich habe keine Überstunden angeordnet bekommen. Auch konnte ich mir meine Arbeitszeit frei legen, sofern nicht Kundentermine anstanden.
Das Gehalt ist in den letzten Jahren nicht mit dem Marktstandard gewachsen. Es gibt transparente Gehältsbänder mit einer variablen Vergütung, deren Berechnung allerdings niemand wirklich nachvollziehen kann. Ein Aufsteigen in diesen Bändern ist mit einem Pitchingprozess verbunden, auch hier scheinen langjährige Freundschaften untereinander guter Nährboden zu sein.
Die angebotenen Benefits sind super.
Oberflächlich gut und professionell. Wirklichen Tiefgang und eine Vertrauensebene habe ich mit den wenigstens gebildet.
Hier gibt es nichts zu bemängeln. Es gibt allerdings sehr wenig Mitarbeitende über 45.
Wie schon in Kommunikation angedeutet Katastrophal.
Großraumbüros wo es auch mal Lauter wird mit sehr begrenzten Rückzugsorten. Nach den ersten Kündigungswellen wurde es ruhiger auf den Flächen.
Es gibt Monats- und Quartalspräsentationen. Oftmals ist schon vorher bekannt, welche News dort mitgeteilt werden.
Die Kommunikation der Führungskräfte ist Katastrophal. Feedback wird sich nicht angenommen, unangenehme Fragen werden unter den Tisch gekehrt und wenn eine Frage unausweichlich scheint wird die Schuld umgekehrt und man hätte sich doch bitte früher melden sollen.
Niemand wird diskriminiert aufgrund seines Geschlechts oder Herkunft. Wenn du aber nicht mit den richtigen Leuten aus C-Level oder dem erweiterten C-Level gut gestellt bist stehen dir so ziemlich keine Chancen offen. Gute Arbeit wird mit einem Danke per Slack wertgeschätzt, gute Freundschaften mit einer neuen Position.
Viele repetitive Aufgabe. Wenn es mal was wirklich neues zu tun gibt, dann eigentlich nur um bestehendes Chaos zu bereinigen-
Unternehmenskultur, Feedbacksysteme, Mitarbeiterevents, Onboarding.
Der erhöhte und somit redundante Anteil an Management-Positionen im Unternehmen.
Weiterentwicklung kommt nicht vom Führungspersonal selbst, sondern von jedem Mitarbeitenden. Daher ist ein Kontingent an Zeit für freie Weiterentwicklung essenziell, um interne Tools oder neue Technologien zu betrachten.
Zudem sollte die Teamverteilung in Projekten immer Senior- und Juniorentwickler enthalten, um Qualität und Lerneffekt bestmöglich zu fördern.
Im Gesamten ist es angenehm, in dem Unternehmen zu arbeiten.
Das Unternehmen hat ein gutes Image in der Branche und in der Stadt. In den Osnabrücker Universitäten ist das Image eher gut bis okay.
Spontane Termine bis hin zu neuen Lebensumständen werden wunderbar aufgenommen und im Team integriert
Es gibt die basecom Academy, bei der jeder Mitarbeitende ein umfassendes Onboarding hat und Studierende und Azubis ihre Abschlussarbeiten erarbeiten. Hierzu gibt es fantastische Module, die einen Einstieg stark erleichtern. Im Beruf selbst gibt es vordefinierte Conventions, bei denen man mitgehen kann, interne Workshops zu außerfachlichen Skills und ein internes Präsentationsformat, bei denen Mitarbeitenden eigene Themen vorstellen können. Was fehlt ist ein konkreter Weiterbildungsetat für Führungskräfte, mit denen externe Kurse zu konkreten Fachthemen besucht werden können, dessen Expertise man in der Firma hereintragen könnte. Zudem ist das Ausprobieren von neuen Tools mit bürokratischen Hürden versehen.
Das Gehalt ist in Ordnung, Kollegen:innen werden in einem Gehaltssystem fair entlohnt.
Es gibt eine E-Mobilitätsflotte, papierfreie Verwaltung usw., was mir aber fehlt, ist eine konkreter Plan, wie das Unternehmen frei von Emissionen oder klimapositiv wird.
Hatte echt Spaß gehabt mit meinen Kolleg:innen, bin bis heute noch mit einen Teil gut befreundet
Das Unternehmen hat ein junges Durchschnittsalter, für Mitarbeitende mit Kindern wird viel Wert darauf gelegt. Zu älteren Personen kann ich aufgrund weniger Berührungspunkte wenig sagen.
Es kommt natürlich auf die Person an. Mit der globalen Unternehmensführung als auch Team Ebene war ich menschlich als auch fachlich sehr zufrieden. Bei einem Teil der mittleren Managementebene habe ich leider kein gutes Bauchgefühl gehabt.
Die Arbeitsbedingungen sind top. Feierabend ist Feierabend, Überstunden sind eine Seltenheit. Auch für menschliche und andere Angelegenheiten gibt es dank Führungsaufteilung separate Ansprechpartner. Es fällt schon auf, dass Arbeitsbedingungen der Unternehmensführung wichtig sind, wofür ich dankbar bin.
Es gibt regelmäßige Quartals- und Monatspräsentationen, bei dem die aktuelle Wirtschaftslage des Unternehmens, Ziele und Motivation und Schritte des Unternehmens transparent und ehrlich aufgezeigt werden. Es werden alle Fragen ausführlich beantwortet, was ich sehr geschätzt habe.
Es gibt eine gute FINTA-Quote im Unternehmen, auch unter den Entwickler:innen. Auch die Unternehmenskultur ist nicht männlich geprägt, was ich angenehm fand.
Es wird ein Wert darauf gelegt, den Aufgabenbereich so zu mischen, dass nicht dieselben Aufgaben bei der selben Person landen, sodass eine angenehme Abwechslung gab.
Druck Druck Druck. Verbesserungsvorschlänge werden ignoriert, viel von oben herab während versucht wird "Team" zu spielen
Innen hui. Von außen sieht der Markt schon, dass da was nicht stimmt.
An und für sich ok, auch wenn ich schon komische Nachfragen bekommen hatte, wenn Termine wegen Artztbesuchen / Kindern untertägig gelegt werden mussten.
Wie beim Gehalt. Meist aber keine Zeit weil Projekte wichtiger sind.
Benefits sind gut. Aber die bezahlen halt auch nicht meine Miete. Gerade für junge, motivierte High-Performer und erfahrene Mitarbeiter sind die Gehaltsbänder zu unflexibel und niedrig. Außerdem ist man der Einschätzung der FK komplett ausgeliefert und der Einordnungsrahmen ignoriert Berufserfahrung einfach willkürlich, wenn die FK das sagt. Beschwerde kann man nicht dagegen einlegen.
E-Autos einerseits. Expansion und damit Flugverkehr in die USA andererseits. Mehr ein Lippenbekenntnis, meiner Meinung nach.
Kollegen: Super.
Mit 0 Sternen kann ich hier nichts reinschreiben, also halt 1. Größtenteils eine Katastrophe. Sehr junges Unternehmen, also auch sehr junge Führungskräfte. Nicht zwingend ein Problem, hier schon. Vorschläge wurden als Kritik gewertet. Wenn man versucht das Problem dann eine Ebene höher anzusprechen, wird man an die FK verwiesen. Damit ist man der FK und ihrem Wohlwollen in allen Belangen ausgeliefert.
Unterdimensionierte Hardware, keinerlei bereichsübergreifende Arbeit. Am Ende recht eintönig, Verbesserungs-Vorschläge werden als Kritk aufgefasst.
Es gab regelmäßige Termine mit den Vorstellungen der Entwicklungen.
Definitiv ist die Frauenquote auch bei den FK vergleichsweise hoch für die Branche.
Naja, E-Commerce und Shops halt.
- Flexible Arbeitszeiten
- sehr gute Einarbeitung und Ausbildung der Mitarbeiter
- Unterstützung und Benefits
- Viele Events
Update: mittlerweile nicht mehr viel
Update:
War mal besser in der Vergangenheit.
Diverse Abgänge der letzten Monate haben schon seit längerem zu einer schlechten Stimmung geführt. Aber erst nachdem ist wirklich schlimmer geworden ist, haben FK erst die Dringlichkeit verstanden und es bemerkt. Finde ich echt schade. Man hat das Gefühl als würde es nach und nach hier aussterben.
Nach außen hin nicht das was es eigentlich ist.
Top vereinbar mit dem Privatleben.
Eher leicht unter dem Marktdurchschnitt. Vorher gab es eine Struktur die das Gehalt anhand der zeitlichen Zugehörigkeit festgelegt hat und nicht nach der Leistung. Dieses wurde zum Glück nach viel hin und her doch wieder aufgehoben. Dennoch gibt es wenig Möglichkeiten aufzusteigen, außer man freundet sich mit den FK an.
Nicht umgesetzt im Bürogebäude
Wenn man seine Leute gefunden hat top. Aber mittlerweile ist das eher eine Leidensgemeinschaft.
Siehe oben Kommunikation.
Feedback wird kaum noch gelebt. Es gibt einige Beispiele wo dieses eher zum Verhängnis wurde. FK bittet öfter um Erklärungsbedarf, für Angelegenheiten die bereits erwähnt und kommuniziert wurden.
Es gibt Entscheidungen, die nicht verständlich sind. Einige davon werden wieder im Nachhinein revidiert.
Update:
Es wird immer wieder gesagt, dass die Weltwirtschaft schuld sei, es wäre die Konjunktur. Das mag zu einem gewissen Teil stimmen, das möchte ich nicht abstreiten. Aber bei den aktuellen Abgängen und die Stimmung gehört viel mehr dazu. Wenn die FK verstehen würden was die wahren Beweggründe sind. Auch erst jetzt werden Abgänge vernünftig kommuniziert. Vorher wurde es totgeschwiegen und durch den Flurfunk verbreitet. Abgesehen sind es Punkte wie falsche Entscheidungen, immer wieder neue Strukturen und Prozesse, Feedback welches zum Verhängnis wird, etc.
Es müssen lediglich die Menschen befragt werden die selbst gekündigt haben. Auftragslage und Zahlen sind definitiv nicht der einzige Grund.
Es besteht ein Gefühl von Vetternwirtschaft und Gruppenbildung.
Sehr gute fachliche Expertise der ehemaligen Führungskräfte im Dev-Bereich und hilfsbereite, aufgeschlossene Kollegen
Ich wünsche mir, dass eines Tages Ruhe einkehrt. Flexibel auf jeglichen Wandel reagieren zu können, ist gut. In meinen Augen ist es aber mindestens genauso wichtig Sicherheit zu bieten und Vertrauen zu fördern. Außerdem sollte Fairness auch in schwierigen Situation beachtet werden.
Meiner Meinung nach wird immer mehr Leistungsdruck und Kontrolle aufgebaut. Dabei wird immer weniger Wert auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter gelegt. Schnelle Erledigung von Aufgaben hat Vorrang vor Sorgfalt und Qualität. Dafür wird der Belegschaft auch die Verwendung von KI aufgezwungen.
Ich finde das Image leidet. Es gibt sehr viel negatives Gerede in der Belegschaft und wenig Vertrauen.
+ Flexiblere Arbeitszeiten gibt es kaum. Private Termine mitten am Tag waren noch nie ein Problem.
- Geht es auf eine Deadline zu werden Überstunden erwartet
- Urlaub wird nur noch dann freigegeben, wenn man selbst für eine Vertretung sorgt
Auf die Weiterbildung wurde in der Vergangenheit meiner Meinung nach mehr Wert gelegt.
In meinen Augen wird dem Thema Klimaschutz kaum Beachtung geschenkt. Ein großer negativer Faktor ist hier schon das Forcieren der Verwendung von KI. Auch bei der Getränkeauswahl wird mittlerweile Regionalität hinten angestellt.
Die meisten Kollegen stehen für einander ein und helfen untereinander wo es geht.
Ich finde viele Entscheidungen fragwürdig.
Regelmäßig finden Präsentationen statt, bei denen Zahlen offengelegt, Entscheidungen mitgeteilt und Veränderungen kommuniziert werden. Gerade in solchen Präsentation hatte ich schon oft das Gefühl, dass Informationen zurückgehalten oder kreativ ausgeschmückt und verschönt wurden. Vor allem dann, wenn es um Abgänge geht.
In mancher Auswahl von Kollegen hatte ich nicht das Gefühl, dass sich fair verhalten wurde.
- Feedback Kultur
- Arbeitsatmosphäre/ Kollegen
- Weiterbildung via Academy
UPDATE:
- So gut wie alle genannten Aspekte gibt es entweder gar nicht mehr oder nur in Teilen
- eigentlich gar nichts :D
UPDATE:
Süß, wie ich mal dieses Unternehmen gesehen habe :) Aber dennoch sehe ich hier einiges an potential. Die Bewertung habe ich nicht aus Trotz hier geschrieben; Ich hoffe, dass irgendwer es liest und es als Aufruf sieht, Dinge zu verbessern. Ich habe hier immer gerne gearbeitet
Weitere Tage für Fortbildung/Forschung ala "Creative Days" wären super
UPDATE:
Bitte bezieht Mitarbeitende mehr in Entscheidungen ein - Ihr habt (noch) viele gute und kreative Menschen hier: nutzt diese Skills bevor sie euch ebenfalls verlassen.
Seit klar & ehrlich: Es kommt eh alles über Flurfunk an die Mitarbeitenden; etwas "zu verheimlichen" kommt nie gut an und zerbröckelt die aktuelle schlechte Arbeitsatmosphäre weiter
Bitte achtet auf eure Belegschaft: Es ist schon schlecht, wenn der Laden wirtschaftlich von Außen zerbröckelt; Stellt sicher, dass es nicht auch noch von Innen passiert
Stelle jede/n hier eine Frage: so gut wie jede/r wird dir zuhören und dich unterstützen, so gut es geht. Der Umgang miteinander ist gefühlt sehr familiär.
UPDATE:
Über Zeit hat sich dies stark verändert, auch dank der globalen wirtschaftlichen Lage. Ich glaube dennoch, dass hier an vielen Stellen besser damit umgegangen werden kann - Bezieht gerne eure Mitarbeitenden mit ein!
UPDATE:
Ich glaube, das Image dieses Unternehmens hat um einiges gelitten; Zum Teil als Folge der gesamten wirtschaftlichen Lage, aber auch durch selbstverschuldetes Handeln
flexible Arbeitszeiten sowie angemessene Anzahl an Urlaub
UPDATE:
Weiterbildung war mal mehr im Fokus: über die Zeit schiftet sich das ganze immer mehr auf Umsatz: Das ist an sich auch nichts schlimmes für ein wirschaftliches Unternehmen. Jedoch sehe ich durch Weiterbildung eine Chance, langfristig zu planen - und das wird hier nicht gemacht
Deutschlandweit leider etwas unter dem Durchschnittlich, für Osnabrück jedoch ganz zutreffend. Gute Benefits und ein toller Arbeitsgeber gleichen es aber locker aus.
UPDATE:
Gehaltlich würde ich meine Aussage beibehalten, jedoch sind die Benefits oder insgesamt der Arbeitsgeber nicht mehr ein wesentlicher Ausgleichsgrund
Es wird sich aktuell drum bemüht
UPDATE:
Auch nach Jahren im Unternehmen würde ich bei meiner Aussage bleiben :/
"Teamwork is Dreamwork!"
UPDATE:
Das ist etwas, was ich immer sehr geschätzt habe: Der Zusammenhalt zwischen direkten Kollegen war immer das, was jeden Arbeitstag sehr spannend und interessant gemacht hat. Durch die Kündigungen geht damit auch einiges verloren...
UPDATE:
Ich glaube als langjähriger Mitarbeitende wird man hier sehr geschätzt
UPDATE:
Das ist, was sich aus meiner Sicht sehr stark verändert hat: gewissen Vorgesetzte diktieren nun vor, was zu tun ist ohne Mitarbeitende mit einzubeziehen. Und hoffentlich hast du keinen Meinungsverschiedenheiten mit deiner direkten Führungskraft: Dadurch kannst du dir deine Weiterentwicklung im Unternehmen an den Haken hängen. Sie möchten aber dennoch, dass du alle Sachen ihnen anvetrauen kannst
Natürlich muss hier auch zwischen jeder Führungskraft differenziert werden
UPDATE:
Ich glaube, hier können sich wenige groß beschweren. Die Innenstadt kann vllt manchmal laut sein, aber einen ruhigen Platz findet man immer
Transparenz hat hier einen großen Stellenwert
UPDATE:
Auch die Kommunikation ist hat sich sehr verändert: Viele Führungskräfte (nicht alle!) möchten sich von ihren Mitarbeitenden "nichts sagen lassen", was zu einer Einseitigen Kommunikation führt. Entscheidungen werden sehr untransparent wie neue Stellenvergaben oder Kündigungen gemacht. Was jedoch geblieben ist, ist die relativ klare Kommunikation, wie es dem Unternehmen aktuell geht.
UPDATE:
Insgesamt ist das Unternehmen hier schon sehr hinterher: Über meiner Zeit hier im Unternehmen ist leider sehr wenig passiert Richtung interkulturellem Austausch oder Vielfalt - Mit den Kündigungen wirkt es eher wie ein homogener, gleicher Block (was auch sicherlich nicht unbedingt was falsches sein muss)
Als Programmierer wird man hier gut gefordert
UPDATE:
Je nach Berufsfeld hat sich das natürlich auch geändert, ich glaube dennoch, dass die Aufgaben interessant bleiben
Die Unternehmensführung ist wirklich super. basecom entwickelt sich selbst aktiv in die richtige Richtung, anstelle nur reaktiv auf Probleme oder Krisen zu reagieren, wie viele andere Unternehmen.
-- UPDATE --
Hat sich in letzten Jahren verschlechtert.
Die Atmosphäre ist fantastisch. Ein lockerer aber stets respektvoller Umgang zwischen allen Mitarbeitern und Vorgesetzten.
Hier sollte man eigentlich einen sechsten Stern vergeben dürfen. Sehr viele Unternehmen schreiben sich ja ähnlich toll klingende PR auf ihre Website etc., aber bei basecom steckt wirklich drin was drauf steht.
-- UPDATE --
Hat sich in letzten Jahren verschlechtert.
Den Angestellten wird viel Vertrauen aber auch Verantwortung für die Gestaltung und Organisation der eigenen Arbeitszeit gegenüber gebracht.
Es existieren strukturierte, nachvollziehbare und faire Karrierepfade inklusive Kriterien für den beruflichen Aufstieg, sowie regelmäßig stattfindende Gespräche mit den Führungspersonen um die eigene Entwicklung zu beurteilen und zu gestalten. Allerdings scheinen die Anforderungen im Vergleich zu anderen Unternehmen etwas höher gesteckt.
Zusätzlich zum Gehalt gibt es vom Unternehmenserfolg abhängigen Bonus, sowie zahlreiche kleinere Benefits. Das Gehalt selbst befindet sich im regionalen Rahmen.
-- UPDATE --
Das Gehalt ist mittlerweile deutlich unter den regionalen Rahmen gerutscht, insbesondere für Berufserfahrene.
Das sehr junge Durchschnittsalter führt dazu, dass es vergleichsweise wenig ältere Kollegen gibt.
Insbesondere die Ausstattung ist hervorragend.
Die regelmäßigen Präsentationen von der Geschäftsführung sind sehr transparent und gehen auf alle aufkommenden Fragen zufriedenstellend ein. Hier weiß man nicht nur immer wie und wohin das Unternehmen sich entwickelt, sondern auch warum.
-- UPDATE --
Hat sich in letzten Jahren verschlechtert.
basecom ist hauptsächlich auf E-Commerce Lösungen spezialisiert. Da gibt es zwar auch spannende Aufgaben, aber das Interessante auf der Welt ist es langfristig sicherlich nicht.
Ich würde mir wünschen, dass stärker auf die Mitarbeitenden geachtet wird. Der Fokus liegt mittlerweile sehr stark auf Kennzahlen, wodurch der Leistungsdruck und die Kontrolle immer mehr zugenommen haben. Kritik und Feedback werden zwar eingefordert, haben meiner Erfahrung nach jedoch keine Auswirkungen.
Ich habe die Arbeitsatmosphäre insgesamt als stressig empfunden. Gerade in den letzten Jahren gab es immer mehr Leistungsdruck und starke Kontrolle durch Vorgesetzte. Quantität bzw. eine schnelle Umsetzung war oft wichtiger als Qualität, was ich teilweise nachvollziehen kann, da es sich um einen Dienstleister handelt. Dennoch sollte man dabei bedenken, dass am Ende auch das Image darunter leidet, wenn man nicht genug Zeit gibt, um Projekte sauber umzusetzen.
Meiner Wahrnehmung nach hat das Image in den letzten Jahren immer weiter abgenommen.
Die Arbeitsbedingungen sind grundsätzlich flexibel, z. B. durch die Möglichkeit von Homeoffice und flexible Arbeitszeiten. Gerade in stressigen Phasen werden aber auch mal Überstunden erwartet.
Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind gut. Man kann sich jedes Jahr Kurse oder Konferenzen aussuchen, die man belegen / besuchen möchte.
Wie vermutlich bei jeder Firma gibt es auch hier Ausnahmen. Im Großen und Ganzen waren die meisten aber hilfsbereit, freundlich und haben auch in stressigen Zeiten zusammengehalten.
Entscheidungen stimmten häufig nicht mit den zuvor gemachten Versprechen überein.
Die Hardware ist gut. Aufgrund der Großraumbüros fällt es jedoch oft schwer, sich vor Ort zu konzentrieren.
Hängt unter anderem vom Team, in dem man arbeitet, ab. Gerade auf übergeordneten Ebenen hatte ich aber häufig den Eindruck, dass Informationen zurückgehalten wurden, obwohl die Bedeutung von Transparenz betont wurde.
Leider unterdurchschnittlich.
Aufgrund der diversen Projekte/Kunden hat man oft Abwechslung.
Fachlich kompetente Führungskräfte im Dev-Bereich, grundsätzlich interessante Projekt
Die Unternehmenskultur hat sich negativ entwickelt. Führungsstile haben sich verändert, was sich auf das Arbeitsklima auswirkt. Transparenz in der Kommunikation fehlt. Sachverhalte werden geschönt dargestellt. Konstruktive Rückmeldungen erfahrener Mitarbeiter werden nicht als wertvoller Input wahrgenommen. Interne Coaching-Programme gehen an der Arbeitsrealität vorbei. Das Außenimage scheint wichtiger zu sein als das Wohlbefinden der eigenen Belegschaft. Die Vergütung entspricht nicht dem Branchenstandard.
Auf langjährige Mitarbeitererfahrung hören statt diese zu ignorieren. Ehrliche, transparente Kommunikation etablieren. Interne Entwicklungsprogramme überdenken. Führungskräfte sollten weniger ego-getrieben agieren und konstruktive Kritik als Chance begreifen. Mitarbeiterzufriedenheit sollte mindestens genauso wichtig sein wie die Außendarstellung.
Die positivsten Erfahrungen habe ich im direkten Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen gemacht. Das Team hat durch Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft oft den Unterschied im Arbeitsalltag ausgemacht.
Die internen Strukturen und Entscheidungen stehen oft im Widerspruch zu den nach außen vertretenen Unternehmenswerten. Das führt zu Irritationen und mindert das Vertrauen.
Eine transparentere und ehrlichere Kommunikation von Entscheidungen sowie klarer begründete strategische Maßnahmen wären wünschenswert. Zudem wäre es wichtig, dass die Führung die kommunizierten Unternehmenswerte auch selbst vorlebt. Das regelmäßig eingeforderte Feedback der Mitarbeitenden sollte zudem wirklich angehört und wertgeschätzt werden.
+++ UPDATE +++
Ich schätze, sowas fällt in die Kategorie "ganz schlecht gealtert". Mittlerweile hat der CEO hier Feedback zu einigen negativen und besorgten Kommentaren hinterlassen. Schade, dass es ihm nicht einmal die Mühe wert war, diese Kommentare selbst zu schreiben und sich Gedanken zu machen. Diese sind offensichtlich per KI generiert, was man nicht nur an einem vorangestellten Absatz einer "seiner" Kommentare erkennen kann:
"Hier ist ein Entwurf für die Antwort, der individuell auf die Kritikpunkte (Anspruch vs. Wirklichkeit, Management-Wahrnehmung) eingeht, den Kontext des Jahres 2025 setzt und die vorgegebenen Kriterien (Du-Form, Link, Zeichenbegrenzung) einhält."
Das zeigt wieder einmal, dass von Mitarbeitenden gegebenes Feedback nicht wirklich ernst genommen und gesehen wird. Es wirkt vielleicht zunächst so, aber es geht dem CEO hier um reine PR/Außendarstellung.
So verdient kununu Geld.