Vorsicht vor foul play...
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Website: Unerfreulich war, dass Personen einfach auf die Website gestellt werden ohne überhaupt zu erfragen ob sie das eigentlich wünschen. Auf meine Bedenken, dass derart häufige Änderungen kein gutes Bild darstellen würden hinsichtlich der Außenwirkung, war die Antwort lapidar: „Von uns ist man das gewöhnt“. Das spricht Bände, ist aber auch sehr peinlich.
Auf Anmerkungen, Anregungen, Kritik wurde reagiert mit Sätzen wie „Kennt Ihr aus Eurer Vergangenheit einen Geschäftsführer, der gut führen kann? Das gibt es doch nirgends“ und als mehrere Personen bejahten, dass man solche sehr wohl kenne, waren die Argumente auch schon wieder aufgebraucht.
Ich sehe keine große Zukunft für bauforumstahl und würde jedem empfehlen sich zwei Mal zu überlegen, ob sie/er dort wirklich einsteigen und so viele Unzulänglichkeiten und toxische Führung in Kauf nehmen oder sich doch lieber anderweitig umsehen möchte.
Verbesserungsvorschläge
Für Rezensionen der vielen Mitarbeiter, die dort bereits ihre Erfahrungen hatten sammeln müssen, wäre ich sehr dankbar gewesen, da sie mich vor einer Fehlentscheidung bewahrt hätten. Aus diesem Grund habe ich mich zu dieser Rezension entschieden.
Dass bei bauforumstahl so einiges im Argen liegt war mir leider erst klar geworden NACH Antritt der Arbeitsstelle. Sehr schnell fiel auf, dass nur eine Hand voll Personen länger als zwei Jahre vor Ort sind und ansonsten eine erschreckend hohe – im Verhältnis zur Größe des Vereins – Fluktuation vorherrschend ist.
Insbesondere im Marketing waren Stellen laufend neu besetzt worden mit der Begründung dieser oder jener Mitarbeiter hätte nicht gepasst. Das mag in Einzelfällen vorkommen, aber bei der Menge an Personen drängt sich der Verdacht auf, dass eher die dort verantwortliche Person „nicht passt“.
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Unzuverlässigkeit und Unprofessionalität: Absprachen gelten nicht, getroffene Vereinbarungen werden sofort nach Dienstantritt in Frage gestellt. Das betrifft z. B. Absprachen zum Homeoffice oder zu Deutschlandtickets. All das wurde vor Vertragsunterzeichnung besprochen und war dann trotzdem nicht im Vertrag enthalten - ein erstes Alarmsignal – dennoch hatte ich dem Verein zunächst einen Vertrauensvorschuss erteilt und den Vertrag unterschrieben. Es dauerte nicht lange, schon kamen die ersten Anrufe, dass das Deutschlandticket, gewisse Regelungen rund um das Homeoffice und einiges mehr nun doch nicht gelten sollen. Ein sehr beschämendes Vorgehen. Eines Unternehmens nicht würdig und natürlich auch keines Vereines. Absprachen sind Absprachen, sie sind zu erfüllen und in keiner Sekunde auch nur zur Debatte zu stellen. Diese Unprofessionalität lässt tief blicken...
Karriere/Weiterbildung
foul play: In meinem Fall war mutmaßlich ein Trick angewandt worden und gar keine Besetzung der Stelle vorgesehen. Ich hatte dem Verein eigentlich eine Absage geschickt gehabt aufgrund eines anderen Angebotes. Im Anschluss wurde die Stelle plötzlich angepasst und verändert, so dass sie quasi auf das eigene Profil zugeschnitten wurde, um doch noch zuzusagen. Darauf war ich leider hereingefallen, hatte aber schnell gemerkt, dass gar keine Einarbeitung und die Stelle an sich gar nicht vorgesehen war. Stattdessen sollte ich zweifelhafte Formulare unterschreiben, zum Beispiel „Elterneigenschaften“. Auch wurde abgefragt wie man eine Elternschaft beweisen wolle, ob über Adoption o. ä. mehr. Da spätestens wurde mir klar, dass Dinge nicht ganz mit rechten Dingen zugehen können und irgendeine Art von foul play zugange sein muss. Ggf. mussten gewisse Gelder kurzfristig ausgegeben oder personelle Lücken kurzfristig gefüllt werden, um gegenüber Vorständen „auf die Schnelle“ etwas vorzuweisen zu haben. Auch denkbar wäre, dass gewisse Gelder unbedingt im laufenden Geschäftsjahr noch investiert werden mussten und dafür wurden dann unschuldige Dritte benutzt. Es lag auf jeden Fall sehr, sehr vieles
Vorgesetztenverhalten
Sie hat sich permanent im Ton vergriffen (ein sehr ruppiger, arroganter, herablassender Ton), intern wie extern (z. B. Servicepersonal gegenüber sehr unangenehme Verhaltensweisen) und kam mit kaum jemandem zurecht und immer waren aber natürlich die anderen das Problem. Egal ob es um Dienstleister, Agenturen oder Mitarbeiter ging. Kein umgänglicher Mensch.
Arbeitsbedingungen
Professionalität: Es herrscht eine erschreckend stark ausgeprägte Inkompetenz in allen Bereichen, die nicht das Bauingenieurswesen betreffen, vor und damit einhergehend Kontroll- und Herrschsucht. Andere Fachbereiche werden nicht respektiert und nicht auf Augenhöhe berücksichtigt. Dadurch kommt es zu fachlich irrsinnigen Plänen hinter dem Rücken des Fachpersonals, welches das dann ausbaden soll. Die Arbeitsweise ist absolut seltsam und strukturlos. Projektmanagementsoftware war nicht vorhanden, ebensowenig Deadlines, Meetings, Rücksprachen, Absprachen, Feedback, Freigaben etc.