Gut am Arbeitgeber finde ich
Den kollegialen Umgang unter Mitarbeitern und die moderne Ausstattung. Dazu die Beachtung der Nachhaltigkeit und die Benefits, die jedoch keine mittelalterlichen Arbeitsbedingungen wettmachen können!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Man lernt als Azubi wenig, Fehlende Flexibilität z.B. bei Arbeitszeiten, fehlender Respekt gegenüber Azubis, mangelndes Interesse seitens der GF, keine Homeofficemöglichkeiten, Verhalten der Ausbilder und toxischer Druck, den diese ausüben, Betrieb ist sehr unmodern (Verlangen von Jugendlichen das gleiche Verhalten und die gleiche Arbeitsmoral, wie von Mitte 50-Jährigen, was einfach ein Witz ist), die Nötigung zu nicht ausbildungsrelevanten Inhalten und die fehlende schulische Unterstützung (Betrieb übernimmt nichtmal Schulmaterialien/Ipads, was woanders Usus ist)
Verbesserungsvorschläge
Mehr Respekt gegenüber Azubis, dringend Homeoffice-Möglichkeiten (die es immer noch nicht gibt), mehr Interesse an den Azubis seitens der GF, keine toxische Ausübung der Autorität, Gleitzeit einführen
Arbeitsatmosphäre
Angst vor Fehlern, da diese sofort auf unmenschliche Weise vorgeführt werden. Auch das deckt sich mit aktuellen Berichten.
Karrierechancen
Ich persönlich war nach meiner Ausbildung weg, aber viele Azubis wurden übernommen. Insofern durchaus respektabel.
Arbeitszeiten
Keine Gleitzeit, daher sehr unangenehm. Wenn man mal früher gehen wollte, weil man nichts mehr zu tun hatte, musste man das unverständlicherweise mit den Ausbildern klären und dies wurde zum Teil trotz Überstunden abgelehnt. Die waren teilweise auch gar nicht mehr da, wenn man gefragt hat, daher konnte man dann überhaupt nicht gehen. Diese Berichtspflicht an die Ausbilder sollte abgeschafft werden.
Ausbildungsvergütung
Durchschnittlich, dürfte jedoch höher sein, da die Erwartungen an und der Druck auf die Azubis viel höher ist als anderswo.
Die Ausbilder
Autoritär, nutzen ihre Position gerne aus. Üben nur Druck aus, stehen selten helfend zur Seite. Treffen sehr willkürliche Entscheidungen und haben Spaß daran, Azubis zu rügen. Gerade im Bereich Arbeitszeiten den Azubis gegenüber sehr respektlos. Deckt sich mit aktuellen Berichten der gegenwärtigen Azubis.
Spaßfaktor
Arbeit mehr als Belastung, für die meisten Abteilungen ist man nur das „Mädchen für alles“
Aufgaben/Tätigkeiten
Oft nichtmal ausbildungsbezogen (Azubis werden zum Postdienst und Türklingeldienst gezwungen), Tätigkeiten mitunter eintönig.
Variation
Man durchläuft nahezu jede Abteilung und kann das ganze Unternehmen kennen lernen. Hier wird auch oft auch Wünsche nach einer bestimmten Abteilung eingegangen.
Respekt
Gegenüber Azubis kaum. Arbeit wird nicht wertgeschätzt und man wird nur als billige Arbeitskraft wahrgenommen. Gerade von Seiten der Vorgesetzten unvertretbar, Kollegen unter sich haben meist einen tollen Umgang.