Keine Empfehlung für echte IT-Experten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliches Gehalt auf ordentlichem Niveau.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Politik und Networking wichtiger als Fachkompetenz.
Keine Leistungsanreize (Brain Drain).
Veraltete Führungsstrukturen.
Fehlende Innovationskraft durch Konzern-Bürokratie.
Verbesserungsvorschläge
Hört auf, Marketing auf LinkedIn mit echter IT-Transformation zu verwechseln. Wenn technisches Fachwissen weiterhin ignoriert wird, gehen die letzten Experten auch noch.
Arbeitsatmosphäre
Wer eine ruhige Kugel schieben will und gerne auf LinkedIn postet, ist hier richtig. Wer technisch etwas bewegen möchte oder auf Wertschätzung von Fachwissen hofft, sollte einen großen Bogen um die Bausparkasse Schwäbisch Hall machen.
Vorgesetztenverhalten
Die Führungsstruktur ist leider geprägt von Vetternwirtschaft und einer eklatanten Unfähigkeit, moderne IT-Prozesse zu verstehen. Erfolg wird hier nicht an Meilensteinen oder Code-Qualität gemessen, sondern primär daran, ob man sich intern gut vernetzt und ob am Ende ein vorzeigbarer LinkedIn-Beitrag dabei herausspringt. Die Organisation ist völlig chaotisch; Entscheidungswege sind langwierig und oft fachlich nicht nachvollziehbar.
Interessante Aufgaben
Es ist frustrierend zu sehen: Der Tech Stack ist eigentlich auf dem Stand der Technik, wird aber vollkommen falsch eingesetzt. Es mangelt an einer klaren technischen Vision. Da technisches Fachwissen in der Führungsebene kaum vorhanden ist und auch nicht wertgeschätzt wird, versandet das Potenzial der Tools im bürokratischen Sumpf.
Gehalt/Benefits
Die Bezahlung ist auf einem guten Niveau, allerdings liegt hier auch das Problem: Das Gehalt ist kaum an die individuelle Leistung oder den tatsächlichen Beitrag gebunden. Es herrscht das Prinzip „Gleiches Geld für alle“, was dazu führt, dass die Leistungsträger das Unternehmen frustriert verlassen, während die „Low Performer“ aufgrund der Sicherheit und des Gehalts bleiben. Eine gefährliche Negativauslese.
Image
Das Geschäftsmodell ist angesichts der Marktentwicklung absolut nicht zukunftsfähig. Durch die starre Struktur und die Abhängigkeiten innerhalb des Mutterkonzerns sind Innovationen oder neue Geschäftsmodelle kaum umsetzbar. Man verwaltet hier eher den Niedergang, anstatt die digitale Transformation ernsthaft anzugehen.
Karriere/Weiterbildung
Karrierepfade existieren hier ausschließlich für „Selbstdarsteller“ und Netzwerker. Wer fachlich exzellent arbeitet, aber keine Lust auf interne Politik hat, bleibt auf der Strecke. Fachkarrieren sind de facto nicht existent oder werden durch die Vorherrschaft der „Generalisten“ (die alles ein bisschen, aber nichts richtig können) blockiert.


