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Dessau
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2 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,3Weiterempfehlung: 50%
Score-Details

2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Könnte besser sein

3,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Dessau-Roßlau gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Jeder ist grundsätzlich willkommen. Die Bezahlung ist fair. Es gibt keine Montage.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Absprache ist absolut katastrophal und ändert sich teilweise im Minutentakt. Planung hat keinen Bestand, Zusagen werden regelmäßig gebrochen. Entscheidungen wirken willkürlich und orientieren sich nicht an fachlichen oder organisatorischen Notwendigkeiten.
Ungeeignete und unerfahrene weisungsberechtigte Personen schrecken engagierte und qualifizierte Arbeitnehmer aktiv ab. Facharbeiter mit langjähriger Erfahrung werden wie Auszubildende behandelt. Wenn Führungskräfte bereits nach kurzer Zeit nicht mehr ernst genommen werden, weil grundlegendes Praxiswissen fehlt, ist das ein strukturelles Führungsproblem.
Teilweise wird Bewerbern signalisiert, dass sie nicht erwünscht seien, offenbar aus Angst einzelner Führungskräfte um die eigene Position. Das verhindert gezielt Verstärkung und verschärft den Personalmangel.
Versprechen werden systematisch gebrochen nach dem Muster: Wer angeblich nicht schnell oder loyal genug ist, dem werden Mittel, Unterstützung oder Aufgaben entzogen. Ehrliche Kommunikation findet nicht statt, stattdessen werden Mitarbeitende regelmäßig hingehalten oder belogen.
Der Betrieb stellt Gesetze, Vorschriften und Arbeitnehmerrechte so dar, als hätten Beschäftigte faktisch keine. Es wird vermittelt, man müsse alles hinnehmen und alles leisten. Dieses Verhalten geht in Richtung Entmenschlichung der Belegschaft.
Mitarbeitende werden in gesundheitsgefährdende Arbeitsbereiche geschickt, ohne ausreichende Unterweisung, ohne geeignete Schutzkleidung und ohne angemessene Hygienemöglichkeiten. Nachfragen nach Schutzmaßnahmen werden nicht ernst genommen oder belächelt.
Die Auswahl von Führungskräften und Mitarbeitenden wird nicht ausreichend geprüft. Offensichtliche soziale oder fachliche Konfliktpotenziale werden ignoriert, was zu Spannungen im Team führt. Anstatt Probleme sachlich zu klären, werden sie personalisiert oder bagatellisiert.
Schulungen und Einarbeitungen erfolgen häufig informell durch erfahrene Facharbeiter nebenbei, ohne klare Struktur oder Anerkennung. Verantwortung wird nach unten abgegeben, ohne entsprechende Entscheidungsbefugnisse oder Unterstützung.

Verbesserungsvorschläge

Die Geschäftsführung sollte dringend beginnen, Führung nicht nur als Position, sondern als Verantwortung zu verstehen. Weisungsberechtigte ohne ausreichende fachliche und soziale Kompetenz müssen konsequent durch erfahrene, praxisnahe Mitarbeitende aus dem Firmenkern ersetzt werden. Ebenso sollte mindestens einmal jährlich ein persönliches Gespräch mit den Facharbeitern stattfinden, in dem ehrlich gefragt wird, wie sie sich entwickeln möchten und was sie im Unternehmen hält. Aktuell werden engagierte und leistungsbereite Mitarbeiter systematisch demotiviert, während Desinteresse und Passivität indirekt belohnt werden. Wer wenig Einsatz zeigt, erhält weniger Arbeit, bessere Fahrzeuge und mehr Ruhezeiten, während diejenigen, die Verantwortung übernehmen, Fahrzeuge und Maschinen instand halten und den Betrieb am Laufen halten, mit zusätzlicher Arbeit bestraft werden. Dabei sind es genau diese engagierten Facharbeiter, die die restlichen halbtoten Fahrzeuge und Maschinen überhaupt am Leben halten. Dieses System zerstört Motivation, Loyalität und langfristig auch die Substanz des Unternehmens.

Die Geschäftsführung muss außerdem ihre Poliere und Bauleiter deutlich stärker kontrollieren als die Facharbeiter. Genau dort liegt das größte Fachkräfteproblem des Unternehmens. Poliere sitzen teilweise im Fahrzeug, geben Anweisungen zum Tempo, ohne selbst mitzuwirken, während Facharbeiter zusätzlich Baustellen fotografisch dokumentieren und Papierkram erledigen sollen, der eigentlich Aufgabe der verantwortlichen Führungskräfte wäre. Es darf nicht sein, dass Vorarbeiter organisatorische Aufgaben der Poliere übernehmen müssen, weil diese sich der Verantwortung entziehen. Ebenso muss den Bauleitern klar vermittelt werden, dass ein rein theoretisches Arbeiten nach Leistungsverzeichnis in der Praxis oft nicht umsetzbar ist. Praxisferne Anweisungen führen zu Pfusch, Sicherheitsrisiken und letztlich dazu, dass vermeintlich kurze Arbeiten am Ende einen halben Tag dauern, weil nicht sauber und fachgerecht gearbeitet werden darf.

Führungskräfte sollten verpflichtet werden, regelmäßig, mindestens an mehreren Tagen im Monat, tatsächlich als Facharbeiter auf den Baustellen mitzuarbeiten, ohne Sonderrolle und ohne sich vor belastenden Tätigkeiten zu drücken. Das gilt unabhängig vom Geschlecht, denn Gleichberechtigung bedeutet auch gleiche Verantwortung. Wer dazu nicht bereit ist, sollte sich ernsthaft fragen lassen müssen, ob er oder sie für diese Position geeignet ist. Nur so entsteht wieder ein realistisches Verständnis für Arbeitsabläufe, körperliche Belastung, Zeitbedarf und notwendige Sicherheitsmaßnahmen.

Darüber hinaus muss klar geregelt werden, dass ein Gespräch unter vier Augen auch tatsächlich vertraulich bleibt und nicht später mit Zeugen gegen Arbeitnehmer verwendet wird. Vertrauen entsteht nur, wenn Zusagen eingehalten werden und Kritik nicht als Macht Instrument instrumentalisiert wird. Das derzeitige Klima, in dem Gesetze, Regeln und Arbeitnehmerrechte verdreht dargestellt werden, als hätte man keinerlei Rechte und müsse alles machen und erdulden, muss beendet werden. Arbeit darf nicht nur als reine Leistung betrachtet werden, wenn Menschen dabei psychisch und körperlich verschlissen werden. Alles andere ist keine effiziente Arbeit, sondern kurzsichtige Ausbeutung.

Zusätzlich muss dringend aufgehört werden, Kolonnen ständig neu zusammenzuwürfeln. Es braucht feste Kolonnen mit klaren Aufgabenbereichen, etwa Rohrleitungsbau, Kanalbau, Straßenbau oder Asphaltbau. Durch das permanente Durchmischen entstehen keine eingespielten Teams, sondern Chaos, Reibungsverluste und Qualitätsprobleme. Mittlerweile gibt es nur noch wenige Spezialisten, einige gute Allrounder und viele Mitarbeitende, die eher als Bauhelfer eingesetzt werden müssten. Dieses Ungleichgewicht wird durch fehlende Struktur weiter verschärft und belastet die leistungsfähigen Facharbeiter überproportional.

Schließlich sollte sich die Geschäftsführung ernsthaft fragen, warum bestimmte Führungskräfte zwar als „schnell“ gelten, aber von nahezu allen leistungsfähigen und motivierten Kollegen gemieden werden. Wenn niemand freiwillig mit einer Führungskraft arbeiten möchte, ist das kein Zeichen von Stärke oder Effizienz, sondern ein deutliches Warnsignal. Solche Faktoren müssen erkannt und konsequent hinterfragt werden, um zu verhindern, dass gute Fachkräfte weiterhin das Unternehmen verlassen. Ein besseres Image, ehrliche Wertschätzung, klare Strukturen und respektvoller Umgang würden mehr bewirken als jeder zusätzliche Druck.

Arbeitsatmosphäre

Kollegen sind cool. bis auf wenige ausnahmen, diese arbeiten entweder absichtlich langsamer oder verhalten sich wie die Axt im Walde. wodurch die anderen mehr Arbeit haben.

Image

gefrustete Arbeiter erzählen oft das schlimmste. so schlimm ist es da nicht. durch unerfahrene oder inkompetente vorgesetzte aber oft sinnlos Nervend. Personen mit mangelnden geistigen Kapazitäten gibt es in jeder Firma.

Work-Life-Balance

branchenüblich. NIE montage.

Karriere/Weiterbildung

vieles wird angeboten, sobald bestimmte vorgesetzte von dem Angebot erfahren, wird man sabotiert. diese haben anscheint angst um ihren posten.

Gehalt/Benefits

gut, dafür das man nicht auf Montage muss. gibt ab und zu " Zusatzleistungen"

Umwelt-/Sozialbewusstsein

bis auf 2 Kollegen sehr gut.

Kollegenzusammenhalt

super. unter den arbeitern, man will sich gegenseitig helfen, vorgesetzte wollen dies aber unterbinden.

Umgang mit älteren Kollegen

wie es in den wald ruft, so schallt es heraus.

Vorgesetztenverhalten

Arbeiter und Vorarbeiter klasse. alles darüber. absolute Katastrophe. kein Interesse an der Arbeit auf der Baustelle. poliere, absolute Katastrophe. faul, große klappe, nichts dahinter. behandeln Arbeiter von oben herab. oder versuchen sie wie Kinder zu behandeln.

Arbeitsbedingungen

wird oft von vorgesetzten schlimmer gemacht als sie sein müssten. man merkt das sie " die arbeiten nicht machen müssen"

Kommunikation

vorgesetzte können sich untereinander nicht leiden, reden nicht mit einander. arbeiter müssen es ausbaden.

Gleichberechtigung

Faule, desinteressierte Arbeiter werden mit weniger Arbeit und /oder besseren Fahrzeugen belohnt.

Interessante Aufgaben

Branchenüblich. gibt immer aufgaben die man mag und die man nicht mag.

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Bloß nicht, Lug und Betrug.

1,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen gearbeitet.

Gehalt/Benefits

Wenn man Kollegen schlecht macht.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 2 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Bauunternehmen ETB- Dessau durchschnittlich mit 2,3 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Bau/Architektur (3,7 Punkte). 100% der Bewertenden würden Bauunternehmen ETB- Dessau als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 2 Bewertungen gefallen die Faktoren Gehalt/Benefits, Work-Life-Balance und Image den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 2 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Bauunternehmen ETB- Dessau als Arbeitgeber vor allem im Bereich Arbeitsbedingungen noch verbessern kann.