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Bayerischer 
Rundfunk
Bewertung

Leider geht es stark bergab

3,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Bayerischer Rundfunk in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeit an sich ist normalerweise nicht das Problem und macht Spaß, ob alleine oder mit Kollegen zusammen.

Image

Das Image intern bröckelt extrem. "Dauerumorganisation", das Streichen von interessanten Aufgaben, die quasi monatlich nachlassende Qualität in Inhalten und Technik, völliges Desinteresse der Geschäftsleitung an den eigentlichen Inhalten und vor allem am Hörfunk, der jeden Tag Millionen Hörer hat, ein Standortortwechsel, der den BR ins Aus der ÖPNV-Erreichbarkeit gebracht hat und vieles weitere trägt dazu bei.

Karriere/Weiterbildung

Wenn man nicht studiert hat, endet die Karriereleiter relativ schnell. Vorgesetzter wird man nur noch anhand der Tatsache, dass man irgendetwas studiert hat und nicht, weil man sich über Jahre oder Jahrzehnte seine Qualifikation dafür erarbeitet hat. Neue, fähige und perfekt ins Team passende Mitarbeiter werden mit Zeitverträgen und den untersten Gehaltsgruppen abgespeist, sollen dann aber fünf Frühdienste am Stück und die gleichen Tätigkeiten machen, wie Kollegen, die drei oder vier Gehaltsgruppen höher sind.

Gehalt/Benefits

sehr guter Tarifvertrag

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt bisher keine betriebsbedingten Kündigungen und man ist meistens bemüht, Lösungen zu finden, wenn sich jemand umorientieren möchte oder gesundheitlich nicht mehr dazu in der Lage ist, seinen Job zu machen.

Umgang mit älteren Kollegen

Man hat seit Jahren das Gefühl, dass es älteren Mitarbeitern, die noch Werte vertreten, absichtlich ungemütlich gemacht wird, damit sie möglichst bald und gerne in den Ruhestand gehen oder das Unternehmen sogar vorzeitig verlassen.

Vorgesetztenverhalten

Oft nach dem Prinzip: Ich bin der neue und will Dinge nur ändern, um etwas geändert zu haben - auch wenn Arbeitsweisen und Struktur zuvor perfekt funktioniert haben.

Arbeitsbedingungen

An sich in man relativ frei in der Arbeit, aber durch die mittlerweile immer weniger interessanten Aufgaben, ist das auch nicht mehr das, was es einmal war.

Kommunikation

Es wird viel kommuniziert, aber wesentliche Dinge oft nicht - sowohl unternehmensweit, als auch abteilungsintern. Oder es wird nur ein Teil kommuniziert und den Rest muss man über den Flurfunk erfahren.

Interessante Aufgaben

Dadurch, dass Hörfunk und Fernsehen und vor allem die inhaltliche und technische Qualität mittlerweile kaum noch Relevanz in der ARD erfahren, wird man als Techniker zum Verwalter degradiert, der selbst keinerlei Einfluss mehr auf das hat, was das Haus produziert. Zudem werden die interessanten Produktionen an private Firmen vergeben und die Mitarbeiter dürfen den Rest machen.


Work-Life-Balance

Kollegenzusammenhalt

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Florian PombergerPersonalbetreuung

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für eine so ausführliche Bewertung genommen haben und den BR trotz Ihrer Kritik insgesamt als Arbeitgeber weiterempfehlen. Ihre Rückmeldung, dass Sie die Entwicklung aktuell als „stark bergab“ erleben, nehmen wir sehr aufmerksam wahr.

Die von Ihnen angesprochenen Punkte betreffen zentrale Aspekte unserer Unternehmenskultur. Uns ist unsere Verantwortung hier bewusst, und wir gehen diese Themen bereits aktiv an.

Wir würden Ihre Erfahrungen und Anregungen dennoch gerne noch besser nachvollziehen und einordnen. Wenn Sie dazu bereit sind, freuen wir uns über einen direkten, vertraulichen Austausch unter personalservices@br.de. Ihre Perspektive unterstützt uns dabei, diesen Weg konsequent weiterzugehen.

Viele Grüße
Florian Pomberger & das Team Personalservices und Recruiting

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.