Tolle Kollegen, miese Bedingungen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es wird sich Mühe gegeben, Bei der Umstrukturierung keine festen Mitarbeiter zurückzulassen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Weitreichende Entscheidungen in Change Prozessen werden ohne logische Grundlagen getroffen. Kosteneffiziente Strukturen werden wegen modernen Management Launen zerstört und durch teurere Lösungen ersetzt. Jeglicher Sinn für faire Bezahlung ist verloren gegangen.
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeiter brauchen wieder mehr berufliche Perspektive, sowohl für längerfristige Anstellungsverhätnisse, als auch für Aufstiegsmöglichkeiten beim Gehalt. Mehrarbeit durch neue Aufgaben muss fair entlohnt werden.
Arbeitsatmosphäre
Das Betriebsklima ist durch dauerhaften Umbruch, ständigen Kürzungen zunehmenden Entzug von Arbeitnehmerrechten sehr angespannt.
Work-Life-Balance
Auf faire Arbeitszeiten und Urlaub wird sehr geachtet.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt Optionen für Weiterbildungen, die man dann aber oft nicht anwenden kann. Weiterentwicklung und Karriere wird oft in der Theorie erwünscht und dann in der Praxis unmöglich gemacht.
Gehalt/Benefits
Bestehende Mitarbeiter haben keine Chance mehr auf Weiterentwicklung beim Gehalt. Tariflich vorgesehene Gehaltsgruppen werden umgangen und ausgehebelt. Neue Mitarbeiter werden für dieselbe Arbeit deutlich schlechter bezahlt, ohne Chance auf Aufstieg. Bei immer mehr steigenden Aufgabengebieten wird das Gehalt dennoch nicht angepasst. Tarifverhandlung werden untergraben und mit einem Minimum abgespeist.
Kollegenzusammenhalt
Die Zusammenarbeit unter den Kollegen direkt ist meist sehr wertschätzend und unterstützend.
Vorgesetztenverhalten
Die direkten, unteren Führungsebenen sind oft noch sehr kollegial und auf ihre Mitarbeiter bedacht. Das höhere Management leitet das Unternehmen an jeglicher Realität vorbei und hat keinerlei Respekt für die Belegschaft.
Arbeitsbedingungen
An guter Technik wird immer mehr gespart, nötige Geräte nicht zur Verfügung gestellt. Es wird stark in Richtung Großraumbüro gepusht, auch wenn das für die Jobanforderungen keinen Sinn macht.

