2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Arbeitsatmosphäre war je nach Bereich entweder sehr gut oder eher unterdurchschnittlich, je nachdem welche Kollegen man in ihrer Arbeit betreuen durfte. Je nach Mitarbeiter wurde die Arbeitsatmosphäre nach dem Pippi Langstrumpf Prinzip gestaltet, Arbeitsbeginn sowie Ende eher legere gestaltet und durchaus auch mal versäumter Schlaf am Arbeitsplatz nachgeholt. Mitarbeiter, die im Homeoffice vermeintlich Ihrer Arbeit nachgingen, haben dieses Prinzip gern auch mal auf die Spitze getrieben und waren über mehrere Stunden einfach nicht erreichbar. Konsequenzen gab es hierbei nur selten, es wurde sich sehr viel angeschaut und alles in Allem ein heftiger Schlag in die Magengrube der Mitarbeiter, die den Laden am Laufen gehalten haben. Am Ende des Tages haben sich leider sehr viele der eingestellten Mitarbeiter als absolut unfähig herausgestellt und wurden in der Folge in einem äußerst kraftzehrendem Prozess gekündigt oder sind irgendwann selbst gegangen. Jene Mitarbeiter, die nach dem Motto Looten und Leveln handelten, haben zuerst Schulungen und andere Mitarbeiter zur Konkurrenz, und anschließend als vergoldete Kündigung auch den einen oder Anderen Kunden mitgenommen.
Man hatte sich ursprünglich das Ziel gesetzt, sich einen Namen in München und Umgebung zu machen getreu dem Motto "Geh dort hin, dort passt es". Einen Namen hat man sich gemacht, allerdings ist dieser durch die zuletzt verlorenen Kunden, der Umgang mit Mitarbeitern bzw. jetzt Ex-Mitarbeitern (jetzt arbeitet ja keiner mehr außer dem Geschäftsführer dort) und der Vogel-Strauß Taktik beim Über-Nacht Prozess der "Firmenverkleinerung" leider mittlerweile weggebröselt wie ein morscher Keks.
Viele Kollegen hatten eine Life-Life Balance, manche eine Work-Life Balance und bei bestimmten Kollegen wurde eine Work-Work Balance gefordert.
Idealerweise ist man mit Weiterbildungen ins Unternehmen gestartet. Während meiner Tätigkeit über 9 Jahre hinweg wurde mir keine Weiterbildung angeboten. Das mehrfache Anregen von Schulungen für Mitarbeiter wurde ignoriert, stattdessen hat man Schulungen auf die kompetenteren Mitarbeiter intern abgewälzt und diese "Workshops" halten lassen, um die restlichen Mitarbeiter zu schulen. Lediglich von Projektausschreibungen geforderte Zertifizierungen wurden durchgeführt. Ein Mitarbeiter im Linux Bereich wurde zur Weiterbildung / Schulung geschickt (vermutlich Projektanforderung), welche er kurz darauf erfolgreich bei seinem neuen Arbeitgeber einbringen konnte.
Das Gehalt ist der Region angepasst, jedoch nicht der Tätigkeit. Anpassungen des Gehalts gab es unregelmäßg und meistens dann, wenn "die K**** am Dampfen" war um den besagten "Harten Kern", der den Laden auf Kurs hielt nicht zu verlieren. Es gab Benefits in Form von Belonio Einkaufsgutscheinen.
Der Müll wurde getrennt, es gab Papier- und Restmülltonnen. Das Lager im Keller ist eine hysterisch gewachsene Ansammlung von Schrott, welche sogar die Gebrüder Ludolf hätte vor Neid erblassen lassen und muss dringend beseitigt werden.
Nennen wir ihn den "Harten Kern" - Die Mitarbeiter, die über die Jahre hinweg das Unternehmen aufgebaut, zusammengehalten und in schwierigen Zeiten stabilisiert haben, hielten zusammen. Die vorangegangenen Schilderungen zum Umgang der Geschäftsführung mit Mitarbeitern, welche die Arbeitszeit eher als unangenehme Unterbrechung der Freizeit sahen, ließen beim besagten "Harten Kern" den Eindruck entstehen, man schaufelt unentwegt Kohle in den Ofen an Bord der Titanic mit Hein Bloed am Steuer.
Es gab mal einen älteren Kollegen (50+) - allerdings nicht lange.
Obwohl ein “gleiches Recht für Alle” propagiert wurde, konnte man über die Jahre eine Bevorzugung von Neueinstellungen beobachten, welche häufig als Bumerang in Form von offensichtlichem Arbeitszeitbetrug und Krankmeldungen zurückkamen. Man hat oft auf das Verhalten der Geschäftsführung in Mitarbeitergesprächen hingewiesen. Dies wurde zwar gehört, eine Veränderung im Verhalten hat nicht gegriffen. Singulär konnte man ein "hartes Durchgreifen" zum Ende hin beim Kahlschlag des Unternehmens beobachten. Hier wurde, ungeachtet der Betriebszugehörigkeit, der Position der Mitarbeiter oder dem Wirken des eigentlichen Prozederes des Nächtens zuhause aufgelauert und die Kündigung im strömenden Regen oder mit dem Nachwuchs auf dem Arm in die Hand gedrückt. Unter dem Vorwand man wolle die Firma "verkleinern" wurden alle verbleibenden Mitarbeiter des vorher beschriebenen "Harten Kerns" somit vor die Tür gesetzt.
Im Büro wurden ausgestattete Arbeitsplätze bereitgestellt. (Notebook mit Dockingstation, 2 Monitore). Langjährige Kollegen hatten teils grob veraltete Notebooks während neuen Kollegen, selbst jenen, die noch nicht mal das Arbeitsverhältnis begonnen haben, hochmoderne Hard- und Software versprochen und bereitgestellt wurde. Diese Hardware wurde nach Weggang besagter Neueinstellungen dann hin und wieder an Azubis oder Mitarbeiter mit veralteter Hardware durchgereicht. Die Ausstattung im Homeoffice wurde nach Anforderung abgedeckt. Die Büroräumlichkeiten als solche wurden erst auf mehrfachen Hinweis vernünftig durch eine externe Reinigungsfirma gereinigt. Weiterhin wurde durch den fehlgeleiteten Versuch Heizkosten zu sparen ein Schimmelbefall durch die Mitarbeiter festgestellt.
Kommuniziert wurde immer zwischen den Mitarbeitern, denen daran gelegen war, dass die Arbeit voran ging, Kunden zeitnah bedient wurden oder die Ausbildung und interne Weiterbildung von Auszubildenden nicht komplett im Sande verläuft. Was schlussendlich von der Geschäftsführung zu besagten, neu eingestellten Kollegen kommuniziert wurde, verbleibt bis heute ein Rätsel. Der Modus Operandi hat sich über die Jahre nicht verändert: Man konnte bemühte Mitarbeiter in der Einstellungsphase und Probezeit beobachten, die versucht haben möglichst aufmerksam und fleißig zu sein, jedoch nach der Probezeit, durch die vorgelebte legere Arbeitsweise der Geschäftsleitung, in einer Art Totalabschaltung nur noch das Nötigste oder teilweise auch nur noch Krankmeldungen geliefert haben. Man konnte es sich ja leisten, da es nur selten Konsequenzen gab und Mitarbeiter dies durchaus auch mal gut und gern 12 Monate so durchziehen konnten. Kommunikation erfolgte auf äußerst diffusem Weg, man musste die Informationen teilweise mit Methodik einfordern und die entsprechenden Kollegen schrammten hierbei stark am Offenbarungseid vorbei.
Ein zweischneidiges Schwert. So manche neue Kollegen wurden gleicher behandelt als langjährige Mitarbeiter. Ebenso deren Arbeitseinsatz wurde mit anderem Maß gemessen als der Einsatz so mancher langjähriger Kollegen.
International aufgestellte Kunden, Konzerne, KMU und SoHo Kunden - Die Vielschichtigkeit der Tätigkeiten war nicht von der Hand zu weisen. Wenn man als Geschäftsführung in der Lage gewesen wäre besagte Kunden auch zu halten, hätte man 10 Sterne für diese Kategorie vergeben können. So hatte man sich aufgrund von Fehlkommunikation, falschem Stolz und einer komplett diffusen und konträr zur Realität existierenden Selbstwahrnehmung verspekuliert und langjährige "Key Account" Kunden verloren.