Politische Übernahme statt Unternehmensführung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Mittlerweile nicht mehr viel - gerade noch das Gehalt und die Sozialleistungen aus der Vergangenheit. Die Gründer haben viel richtig gemacht.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die politischen Machtstrukturen wurden gesetzt, da ist Nichts mehr zu ändern, ABER der Betriebsrat wirkt in meiner Wahrnehmung deutlich politisch geprägt und orientiert sich eher an den eigenen strategischen Interessen als einer aktiven, konstruktiven Mitarbeitervertretung. Der Fokus liegt gefühlt stärker auf machtpolitischen Themen und Selbstdarstellung (Schutz) als auf der tatsächlichen Unterstützung (Schutz) der Beschäftigten. Für mich hatte das wenig mit einer unabhängigen, lösungsorientierten Interessenvertretung zu tun.
Verbesserungsvorschläge
Politiker wieder raus aus den Rollen - utopisch, denn die Ämterverteilung hat doch gut funktioniert.96
Arbeitsatmosphäre
Wo früher Inititiative, Tempo und Gestaltungswille waren, dominieren heute Verwaltung. Überwiegend werden Projekte präsentiert, die bereits in der Vergangenheit wurde - neue Impulse oder strategische Akzente waren zuletzt für mich nicht erkennbar.
Kommunikation
Für mich herrscht extremes Chaos in der Kommunikation. Viele Akteure reden mit, oft gleichzeitig und häufig ohne klare Zuständigkeiten. Entscheidungen werden verwässert, verzögert oder mehrfach revidiert. Die Holding und deren Machtpolitiker greifen in meiner Wahrnehmung tief operativ ein und betreibt Micromanagement über sämtliche Ebenen hinweg - selbst bei Themen, die eigentlich in der Linie liegen. das erzeugt massive Unklarheit, Reibung und Ineffizienz.
Kollegenzusammenhalt
Jeder schaut nur noch auf sich - jeder fügt sich in sein Schicksal und deckt sich halt seinen Teil hinter vorgehaltener Hand.
Work-Life-Balance
super
Vorgesetztenverhalten
Formal gibt es Vorgesetzte, aber die haben eigentlich gar Nichts mehr zu sagen....wollen die auch gar nicht, denn sind ja eh zumeist Beamte, die eben umsetzen, was ihr Dienstherr so verlangt.
Interessante Aufgaben
joahhhh.....langweiliger Wohnungsbau, der weiterhin als Raketenwissenschaft verkauft wird.
Gleichberechtigung
wurscht
Umgang mit älteren Kollegen
ja, die gibt es auch, eher ein neutrales Thema
Arbeitsbedingungen
schöner Tower, moderne Möbel und tolle Ausstattung, aber was hilfts, wenn die Stimmung mies ist
Umwelt-/Sozialbewusstsein
egal
Gehalt/Benefits
Tarifvertrag der Wohnungswirtschaft
Image
Mittlerweile berechtigt schlecht...langweilig, Beamten und Politikerladen halt
Karriere/Weiterbildung
Wenn man Beamter ist und/oder aus dem Ministerium kommt, dann sieht es gut aus....kompetente Fachleute tun sich hier eher schwer

