Macht einen weiten Bogen um die BayWa AG
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist derzeit sehr angespannt, was unter anderem auf die fehlende Wertschätzung durch den Vorgesetzten zurückzuführen ist.
Die Kommunikation findet meist nicht mit den direkt betroffenen Mitarbeitern statt. Dieser wird erst im Nachhinein über Entscheidungen informiert und somit vor vollendete Tatsachen gestellt.
Auch der Kollegenzusammenhalt ist aus meiner Sicht leider kaum vorhanden. Teilweise entsteht der Eindruck, dass jeder versucht, sich selbst bestmöglich darzustellen, indem andere Kollegen in ein negatives Licht gerückt werden.
Die Work-Life-Balance ist durch 3 Tage Homeoffice gegeben.
Das Vertrauensverhältnis zum Vorgesetzten ist aus meiner Sicht allerdings eingeschränkt. Private Angelegenheiten einzelner Mitarbeiter werden gegenüber anderen Kollegen thematisiert. Zudem besteht der Eindruck, dass Kritik nicht angenommen wird.
Gehalt/Benefits
Das Image der BayWa AG wird auf verschiedenen Plattformen und in entsprechenden Erfahrungsberichten thematisiert.
Grundsätzlich werden zahlreiche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung und Weiterbildung angeboten. Allerdings besteht aus meiner Sicht teilweise eine Diskrepanz zwischen dem zusätzlichen Qualifikationsaufwand und der anschließenden Vergütung. Erfolgreich absolvierte Weiterbildungen werden nicht immer entsprechend finanziell honoriert. Dies kann die Motivation der Mitarbeiter, zusätzliche Qualifikationen zu erwerben und sich beruflich weiterzuentwickeln, deutlich beeinträchtigen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsumgebung ist insgesamt bedingt gut. Die technische Ausstattung lässt keine Wünsche offen und die Arbeitsplätze sind sauber und ordentlich.
Bei hohen Außentemperaturen wird die fehlende Klimatisierung jedoch deutlich spürbar. Trotz der hohen Temperaturen sind die Mitarbeiter gezwungen, ins Büro zu kommen, wobei die Raumtemperatur teilweise nur geringfügig unter der Außentemperatur liegt. Die aufgestellten Ventilatoren schaffen dabei nur begrenzt Abhilfe, da sich die warme Luft im Raum dadurch teilweise eher wie ein heißer Luftstrom anfühlt.
Als kritisch wird zudem wahrgenommen, dass der Vorgesetzte bei hohen Temperaturen selbst die Möglichkeit nutzt, das Büro früher zu verlassen bzw. nach Hause zu gehen, während diese Möglichkeit den Mitarbeitern nicht in gleicher Weise eingeräumt wird.
Positiv hervorzuheben ist das Umweltbewusstsein des Unternehmens. Es wird darauf geachtet, Arbeitsabläufe möglichst papierlos zu gestalten und den Papierverbrauch entsprechend zu reduzieren.
Gleichberechtigung
Es ist deutlich spürbar, dass einzelne Mitarbeiter gegenüber anderen bevorzugt behandelt werden. Dies führt zu einem Gefühl der Ungleichbehandlung innerhalb des Teams.
Auch der Umgang mit älteren Kollegen ist teilweise kritisch zu sehen. Es entsteht der Eindruck, dass versucht wird, einzelne ältere Mitarbeiter durch den Umgang mit ihnen oder durch entsprechende Maßnahmen aus dem Unternehmen zu drängen.
Teilweise werden ältere Mitarbeiter dazu aufgefordert, an Weiterbildungen teilzunehmen, wobei ihnen vermittelt wird, dass ihr Arbeitsplatz andernfalls langfristig nicht mehr gewährleistet werden könne. Dies sorgt für zusätzliche Unsicherheit und trägt aus meiner Sicht zu einer angespannten Arbeitsatmosphäre bei.

