Kündigungswellen und massiver Druck des Mutterkonzerns
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Branche! Erneuerbare Energien und Photovoltaik sind eine tolle Branche mit Zukunft. Schade, dass den Mitarbeitern der Spaß am Arbeiten durch die Punkte oben genommen wird.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Sie Einzelbewertungen oben.
Verbesserungsvorschläge
Auch in Krisenzeiten ist eine offene transparente Kommunikation mit der Belegschaft essentiell für ein Unternehmen. Bitte hört auf, Eure wichtigste Ressource wie unmündige Kleinkinder zu behandeln, die man mikromanagen muss.
Arbeitsatmosphäre
Zusammenhalt unter den noch übrig gebliebenen Mitarbeitern im operativen Geschäft ist gut. Die Führungsebene hat schon länger den Bezug zur regulären Belegschaft verloren.
Image
Durch Krise des Mutterkonzerns massiv gelitten
Work-Life-Balance
JEDER Mitarbeiter nimmt die Krisensituation und die Ängste wie es weiter gehen soll mit nach Hause. Die Führungsebene unternimmt wenig, um die Sorgen zu lindern.
Karriere/Weiterbildung
Kein Personalentwicklungskonzept. Die einzige Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln ist leider die Kündigung. Gegenteilige Versprechen von Führungskräften kann man getrost ignorieren.
Gehalt/Benefits
Keine Lohnanpassungen in den letzten Jahren. Selbst Mitarbeiter in den wichtigsten Abteilungen bekommen ein geringeres Gehalt als eine Sachbearbeiterin in der lokalen Stadtverwaltung. Verhandlungen sind mit Verweis auf die Krisensituation ausgeschlossen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Eigentlich nur noch Fassade. Die "Überzeugungstäter" haben bereits das Unternehmen verlassen.
Kollegenzusammenhalt
Die übrig gebliebenen Mitarbeiter arbeiten größtenteils kollegial miteinander, das ursprüngliche Familiengefühl einer mutigen innovativen Handelsgesellschaft ist bereits vor einigen Jahren aufgegeben worden.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen, die noch ein Unternehmen kannten, in dem man offen konstruktive Kritik äußern konnte, haben das Unternehmen bereits verlassen oder wurden verlassen.
Vorgesetztenverhalten
Geprägt von Intransparenz und Durchhalteparolen. Es gab und gibt bis heute kein Personalentwicklungskonzept. Wenige der Versprechungen werden gehalten, Druck des Mutterkonzerns wird gerne weitergegeben und dem einfachen Mitarbeiter weitergereicht.
Arbeitsbedingungen
Moderne Arbeitsgeräte und Gebäude, hier schöpft man noch von den Investitionen aus besseren Zeiten.
Kommunikation
Geheimniskrämerei wurde in der Krise zum Standard, Abteilungen erhalten Kommunikationsverbote (der Einkauf darf z.B. nicht direkt mit dem Vertrieb kommunizieren). Führung hat den Anspruch, der Belegschaft intern nur "bereinigte" Informationen zu geben.
Gleichberechtigung
Da Personal willkürlich und intransparent behandelt wird, keine Aussage möglich. Frauenquote in der Firma ist aber bei 40% und auf der Arbeitsebene macht die Belegschaft hier keine Unterschiede.
Interessante Aufgaben
Tätigkeiten sind aktuell bestimmt über die Unternehmensberater, die das Unternehmen sanieren sollen.

