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BBH-Gruppe
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Nein!

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich PR / Kommunikation bei Becker Büttner Held Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater PartGmbB in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Onboarding ist insgesamt sehr gut strukturiert. Neue Mitarbeitende durchlaufen einen klar definierten Prozess, der Einblicke in verschiedene Abteilungen ermöglicht und das Ankommen im Unternehmen erleichtert. Besonders positiv hervorzuheben sind außerdem die Kantine sowie die günstigen Mittagspausen-Menüs, die einen echten Mehrwert im Arbeitsalltag darstellen.

Darüber hinaus ist zu erwähnen, dass die Erfahrungen stark teamabhängig zu sein scheinen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Meine persönliche Erfahrung bezieht sich ausschließlich auf das Team PR/Kommunikation & Wissensmanagement und fällt leider überwiegend negativ aus. Das Arbeitsumfeld empfand ich als toxisch, geprägt von mangelhafter Zusammenarbeit und fehlender Teamkommunikation.

Die Führungssituation im Team ist aus meiner Sicht besonders kritisch zu bewerten. Die fachliche und soziale Eignung der Führungskraft ist nicht nachvollziehbar. Wiederholt angesprochene Probleme wurden ignoriert oder nicht ernst genommen, was zu Frustration und Demotivation im Team geführt hat.

Für junge Kolleg*innen, die eine Karriere im Bereich PR & Kommunikation anstreben, ist diese Position aus meiner Sicht nicht empfehlenswert. Die Abteilung ist durch extrem viele Freigabe- und Abstimmungsprozesse geprägt, die effizientes Arbeiten erheblich erschweren. Besonders fragwürdig ist, dass Inhalte – insbesondere im Social-Media-Bereich – von Personen freigegeben werden, die offensichtlich keine ausreichende fachliche Expertise in diesem Bereich besitzen. Es gibt zudem keine Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten. Durch den offenen Gehaltsaustausch wurde deutlich, dass zahlreiche Mitarbeitende deutlich unterdurchschnittlich bezahlt werden.

Vor einiger Zeit kam es in der Abteilung zu einer auffälligen Kündigungswelle, bei der nahezu alle Mitarbeitenden das Team verlassen haben. Spätestens dies hätte für HR ein klares Warnsignal sein müssen, dass strukturelle Probleme bestehen. Bis heute ist ein kontinuierlich hoher Personalwechsel zu beobachten; kurze Gespräche mit meiner Vorgängerin und Nachfolgerin, bestätigen die geschilderten negativen Erfahrungen.

Zusätzlich besteht ein problematischer Umgang mit sensiblen Informationen. Datenschutz wird nicht konsequent eingehalten, und interne Informationen werden teilweise unnötig oder unkontrolliert weitergegeben.

Verbesserungsvorschläge

HR sollte vor dem Start neuer Mitarbeitender die Situation im jeweiligen Team sowie die organisatorischen Rahmenbedingungen prüfen. An meinem ersten Arbeitstag war zunächst unklar, wo mein Arbeitsplatz ist; der mir anschließend zugewiesene Platz war deutlich verschmutzt und offensichtlich nicht vorbereitet. Zudem wechseln insbesondere Werkstudierende regelmäßig die Arbeitsplätze und nutzen dabei die jeweils vorhandenen Kopfhörer. In Kombination mit fehlender Reinigung führt dies zu hygienisch problematischen Zuständen. Auch die mir bereitgestellten Arbeitsmittel (Kopfhörer und Mobiltelefon) waren gebraucht und sichtbar verschmutzt. Hier hätte HR sicherstellen müssen, dass Arbeitsplätze und Ausstattung vor Arbeitsbeginn gereinigt, eindeutig personenbezogen und hygienisch organisiert bereitgestellt werden. Zusätzlich wurde der IT-Support mehrfach als wenig hilfsbereit und teilweise unfreundlich wahrgenommen.

Image

Darauf wird geachtet.

Work-Life-Balance

Auch kurzfristig eingehende, fachlich wenig relevante Themen kurz vor Feierabend mussten regelmäßig noch am selben Tag erledigt werden; solche Situationen traten wiederholt auf.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist insgesamt eher zweckorientiert. Viele achten primär auf ihre eigenen Themen; innerhalb einzelner persönlicher Bezugspersonen unterstützt man sich jedoch gegenseitig, soweit es möglich ist.

Umgang mit älteren Kollegen

Im Umgang mit älteren Kolleg:innen gab es aus meiner Sicht keine Auffälligkeiten. Umso problematischer war jedoch der Umgang mit jüngeren Kolleginnen. Bei zwei Werkstudentinnen wirkte der Umgang spürbar anders als gegenüber anderen Mitarbeitenden, was Anlass zur Sorge gegeben hat.

Vorgesetztenverhalten

Von Vorgesetzten wird regelmäßig auch am Wochenende per E-Mail kommuniziert, was eine klare Trennung zwischen Arbeits- und Freizeit erschwert.

Kommunikation

Die Kommunikation im Team beschränkt sich im Wesentlichen auf ein wöchentliches informelles Kaffeetreffen, in dem kurz berichtet wird, woran aktuell gearbeitet wird; tiefergehende Abstimmungen oder nachhaltige Problemlösungen finden dabei kaum statt.


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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.