Einzelne gute Menschen, schwieriger Behördenaltag
Arbeitsatmosphäre
Arbeitsatmosphäre – ★☆☆☆☆
Abstimmungen und die Absicherung von Zuständigkeiten prägten meinen Arbeitsaltag. Die Stimmung habe ich dadurch oft als angespannt erlebt.
Image
Die Behörde stellte sich nach außen modern dar. Mein Eindruck vom internen Arbeitsaltag war ein anderer.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten waren grundsätzlich planbar. Die Belastung durch kurzfristige Vorgänge und lange Abstimmungen war es für mich nicht immer.
Karriere/Weiterbildung
Berufliche Perspektiven wirkten stark an Stellenpläne und formale Abläufe gebunden. Meine fachliche Entwicklung empfand ich als gebremmst.
Gehalt/Benefits
Die tarifliche Bezahlung war verlässlich. Zusätzliche Verantworung spiegelte sich aus meiner Sicht kaum im Entgelt wider.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Soziale Verantwortung spielte in der Außendarstellung eine große Rolle. Im Umgang mit Beschäftigten habe ich sie nur begrentzt wiedererkannt.
Kollegenzusammenhalt
Auf einzelne Kolleg konnte ich mich verlassen. Über die Grenzen des eigenen Referats hinaus erlebte ich wenig Zusammenhalt.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kolleg wurden nach meiner Beobachtung respektvoll behandelt. Langjährige Zugehörigkeit hatte im Behördenaltag ein hohes Gewicht.
Vorgesetztenverhalten
Ich bin sehr froh, so jemanden als direkten Vorgesetzten gehabt zu haben: fair, direkt und fürsorglich. Das Vorgesetztenverhalten ist in der Behörde jedoch sehr indivduell geprägt.
Arbeitsbedingungen
IT-Systeme, Freigaben und viele Zuständigkieten bestimmten meine tägliche Arbeit. Ein großer Teil der Zeit ging für Verwaltungsprozesse verlohren.
Kommunikation
Informationen liefen häufig über mehrere Ebenen, bevor sie bei mir ankamen. Wer eine Entscheidung getroffen hatte, blieb für mich oft unklar.
Gleichberechtigung
Die formalen Regeln galten für alle. Den tatsächlichen Umgang erlebte ich je nach Stellung in der Hierachie unterschiedlich.
Interessante Aufgaben
Der öffentliche Auftrag machte manche Aufgaben fachlich interesant. Mein Arbeitsaltag bestand zugleich zu einem großen Teil aus Abstimmung und Dokumentation.

