Der unendliche Dienstweg als Irrweg und Holzweg
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung habe ich häufig als kühl, angespannt und sehr förmlich erlebt. Der tägliche Arbeitsaltag war stark von Hierachien geprägt.
Image
Die öffentliche Außendarstellung der Behörde und meine persöhnlichen Erfahrungen passten für mich nur wenig zusammen.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten waren durch die tariflichen Regelungen weitgehend planbar. Mein Belastungsempfinden hing jedoch stark von den aktuelen Vorgängen im Referat ab.
Karriere/Weiterbildung
Karrierewege wirkten auf mich formalisiert und nur schwer nachvollziebar. Weiterbildungen standen in keinem erkennbaren Zusammenhang mit den tatsächlichen Perspektieven.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt wurde nach Tarif gezahlt und war damit berechenbar. Besondere Leistung oder zusätzliche Verantwortung hatten nach meinem Eindruck kaum Bedeutung.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere und langjährige Beschäftigte wurden meiner Wahrnehmung nach respektvoll behandelt. Ihre Erfahrung und Behördenzugehörigkeit hatten einen hohen Stellenwert.
Arbeitsbedingungen
Der Arbeitsalltag bestand aus vielen Freigaben, Abstimmungen und Verwaltungsprozessen. Die technische Austattung habe ich teilweise als umständlich erlebt.
Kommunikation
Informationen erreichten mich häufig verspätet, unvollständig oder über mehrere Zwischenstationen. Entscheidungswege blieben für mich oftmals undurchsichtig.
Gleichberechtigung
Formal galten einheitliche Regeln. Im tatsächlichen Arbeitsalltag hatte ich den Eindruck, dass Status, Dienstalter und persönliche Nähe unterschiedlich ins Gewicht fielen.
Interessante Aufgaben
Der überwiegende Teil meiner Tätigkeit bestand aus Dokumentation und interner Abstimmung.

