Ein Arbeitgeber, der wegen der Führungscrew unmittelbar hinter dem Vorstandsvorsitzenden schlechter wurde
Arbeitsatmosphäre
Arbeitsatmosphäre war bis zur Übernahme Region Rheinland durch einen neuen Leiter, der mittlerweile BDO schon wieder verlassen hat, gut. Dann allerdings verschlechterte sich diese rapide. Auf den mittleren und unteren Ebenen war die Arbeitsatmosphäre am Standort Bonn lange Jahre sehr gut.
Image
Das Image des Unternehmens ist verbesserungswürdig.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war oft nicht gegeben. Diese besserte sich in den letzten Jahren etwas, in den ersten Jahren fielen jedoch bis zu 30% Überstunden an, die man oft für die fachliche Einarbeitung in den zu bearbeitenden Fall benötigte, die aber nicht fakturiert werden konnten. Gefordert war stets eine ca. 90% Auslastung, d.h. eine entsprechende Anzahl abrechenbarer Stunden. Während in den ersten Jahren dieser Mehraufwand indirekt durch Tantiemen ausgeglichen wurde, war dies ab ca. 2010 nicht mehr der Fall.
Karriere/Weiterbildung
Die Weiterbildungsmöglichkeiten haben sich im Laufe der Jahre extrem verschlechtert. Es werden die einzelnen Talente der vorhandenen Mitarbeiter nicht gezielt gefördert, d.h. eine Ausbildung auch gemäß den Interessen dieser Mitarbeiter fand zu meiner Zeit (jedenfalls nach 2000) fast kaum statt.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt der Bonner Kollegen war gut, teilweise sogar sehr gut
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kollegen ließ oft zu wünschen übrig. Oft war es so, dass die in großem Maße vorhandene fachliche Expertise älterer Kollegen nicht gesehen wurde und viele sich dann zurückzogen und nur noch einen Dienst nach Vorschrift machten.
Vorgesetztenverhalten
Insbesondere die Beziehung der Kollegen zu den vorgesetzten Stellen in Hamburg, aber auch zu den verschiedenen Fachbereichsleitungen, die an verschiedenen Standorten verteilt gewesen sind, ließ sehr zu wünschen übrig. Das Verhalten der Person, die ab 2017 bis zu meinem Ausscheiden Ende 2021 Niederlassungsleiter in Bonn war, war unmöglich. Diesem ging es im Grunde genommen nur um seine eigene Performance, die er durch Druck gegenüber seinen Untergebenen verbessern wollte. Der Teamgedanke, der vorher herrschte, ging unter ihm völlig verloren und es fand bei vielen Mitarbeitern nur noch ein Dienst nach Vorschrift statt.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind entsprechend anderen Unternehmen der gleichen Branche
Kommunikation
Die Kommunikation zwischen der Standort Bonn und der Führung in Hamburg war miserabel. Die Kommunikation zwischen den Kollegen in Bonn war gut
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ließ im Vergleich zu anderen Arbeitgebern der gleichen Branche zu wünschen übrig.
Gleichberechtigung
Ich habe keine Benachteiligung von Frauen gegenüber Männern feststellen können
Interessante Aufgaben
Wenn man sich um die interessanten Aufgaben nicht selbst kümmerte, indem man seine eigene Expertise anbot bzw. entsprechende Aufträge an Land zog, lief man große Gefahr, nur weniger interessante oder aber auch unangenehme Dinge übernehmen zu müssen.


