Rückschrittliche Unternehmensführung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kollegen sind größtenteils freundlich und umgänglich. Niemand kocht sein eigenes Süppchen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kontrollierende Unternehmensleitung die sich krampfhaft gegen die Moderne wehrt. Teilweise werden Kollegen als Spione für die Geschäftsleitung missbraucht. Jeder weiß wer diese beiden Personen sind. Prozesse die standardmäßig falsch laufen werden gelassen wie sie sind trotz mehrfachen Ansprechens. Ein Unternehmen lebt von seinen Angestellten im Tagesgeschäft, nicht von einer einzelnen Person die als Zentrum des Universums auftritt.
Verbesserungsvorschläge
Man muss dringend im Jahr 2026 ankommen und das 20. Jahrhundert hinter sich lassen was die Unternehmensführung angeht. Mitarbeiter werden zufriedener und motivierter, wenn die Unternehmensleitung den Angestellten vertraut! Indem man bewusst auf die ganzen möglichen Sozialleistungen verzichtet, die bei den meisten Unternehmen heutzutage Standard sind positioniert man sich auf dem Arbeitsmarkt unter diese! Wenn immer wiederkehrende Fehler in Prozessen passieren, sollte man nicht nur das entstandene Problem lösen sondern generell am Prozessablauf arbeiten.
Arbeitsatmosphäre
Es wird sehr stark kontrolliert. Eine Kollegin hat dies einmal angesprochen, woraufhin keine Einsicht von der Geschäftsleitung kam. Sehr demotivierend. Generell ist die Atmosphäre sehr bedrückend. Man muss ständig aufpassen wo man was sagt und vorallem vor wem.
Image
Nach außen ist man ein Big Player auf dem Magnetbohrmaschinenmarkt. Die Angestellten betrachten die Firma als rückständig und stagnierend.
Work-Life-Balance
Einzelne Abteilungen genießen privilegiert etwas wie „Gleitzeit“ ebenso wie Homeoffice. Nur für ausgewählte Angestellte möglich.
Karriere/Weiterbildung
Ich habe nur einmal erlebt, dass ein Angestellter eine Weiterbildung absolvieren durfte.
Gehalt/Benefits
Unterdurchschnittliches Gehalt. Wer mehr Gehalt möchte muss sich auf dieses Gespräch gut vorbereiten und bis aufs Blut dafür kämpfen. Sozialleistungen nicht vorhanden. Die Unternehmensleitung versperrt sich auch im Jahr 2026 noch vor Selbstverständlichkeiten wie betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen, Fitnessmitgliedschaft, Jobrad, steuerfreie Einkaufsgutscheine usw.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Viel zu viel Papierverbrauch. Digitalisierte Ablage bzw. Scanner werden ständig angekündigt, allerdings nicht umgesetzt.
Kollegenzusammenhalt
Die angestellten Kollegen versuchen größtenteils zusammenzuhalten. Allerdings gibt es auch Personen, die auf zwei Hochzeiten tanzen -> Bei angestellten Kollegen über die Geschäftsführung lästern, und alles was aufgeschnappt werden kann sofort an die Geschäftsleitung weiterreichen. Am liebsten montags morgens bevor die meisten Kollegen da sind.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen werden soweit ich das mitbekommen habe geschätzt.
Vorgesetztenverhalten
Entscheidungen der Vorgesetzten oft unlogisch und nicht nachvollziehbar, verursacht meist nur Kopfschütteln bei Angestellten. Man wird, obwohl es das eigene Tagesgeschäft betrifft oft übergangen.
Arbeitsbedingungen
Absolut in Ordnung, vereinzelt könnte man über modernere Arbeitsmittel nachdenken. Büros sind klimatisiert.
Kommunikation
Offene Kommunikation wird aktiv unterbunden. Mir wurde verboten, mit anderen Abteilungen zu sprechen. Diese wurden als „Außenstehende“ bezeichnet. Als ich gesagt habe man ist doch eine Firma wurde dies verneint.
Gleichberechtigung
Kann ich nicht beurteilen weil beispielsweise über Gehalt nicht gesprochen wird, allerdings wurde eine ältere Kollegin als Quereinsteigerin erfolgreich eingearbeitet.
Interessante Aufgaben
Kernaufgaben entsprechend der Stellenbeschreibung. Wenn man allerdings auch mal etwas aus der Reihe aus gutem Willen macht ist man ab diesem Zeitpunkt automatisch immer verantwortlich dafür.