Kommunikation war der Schwachpunkt – auch nach dem Arbeitsverhältnis
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Firma ist digital gut aufgestellt. Slack, digitales Büro, flexible Arbeitszeiten und Homeoffice sind möglich, es gibt Team Events. Das Agenturumfeld wirkt modern. Wer eigenständig arbeitet und mit digitalen Tools umgehen kann, findet hier eine passende Umgebung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Kommunikation bei organisatorischen Themen ist auffallend langsam. Bereits zu Beginn meines Arbeitsverhältnisses kamen wichtige Vertragsunterlagen deutlich später als angekündigt. Dieses Muster setzte sich fort: Anfragen – auch dringende – wurden nicht oder erst sehr spät beantwortet.
Nach dem Ende meines Arbeitsverhältnisses forderte ich eine gesetzlich notwendige Bescheinigung zur Vorlage bei einer Behörde an. Mehrere Nachfragen blieben unbeantwortet – auch Fristsetzungen durch die Behörde selbst wurden ignoriert.
Das wirft aus meiner Sicht kein gutes Licht auf die Verlässlichkeit im Umgang mit ehemaligen Mitarbeitenden.
Verbesserungsvorschläge
Wenn man von Mitarbeitenden Einsatz, Flexibilität und Erreichbarkeit auch außerhalb der klassischen Bürozeiten erwartet – etwa bei Veranstaltungen, Messen oder kurzfristigen Projekten –, sollte im Gegenzug sichergestellt sein, dass auch ihre Anliegen ernst genommen werden. Es muss möglich sein, Fragen zu klären, auf Rückmeldungen zu vertrauen und notwendige Unterlagen zeitnah zu erhalten – auch über das Arbeitsverhältnis hinaus. Gerade dort zeigt sich, wie verlässlich ein Arbeitgeber wirklich ist.